Nach 27 Jahren außer Dienst könnte Russland die Admiral Nakhimov bald wieder reaktivieren. Gerade erst hat das größte Kampfschiff der Welt neue Tests abgeschlossen.
Nach 27 Jahren außer Dienst könnte Russland die Admiral Nakhimov bald wieder reaktivieren. Gerade erst hat das größte Kampfschiff der Welt neue Tests abgeschlossen.
1988 stellte die Sowjetunion das Schiff in den Dienst. Elf Jahre später wurde es aber schon wieder aus dem aktiven Militär zurückgezogen, um weiter modernisiert zu werden.
Jetzt, weitere 27 Jahre danach, nähert sich diese Modernisierung ihrem Ende. Laut der Fachzeitschrift „Military Watch Magazine“ beendete das Schiff nun eine Testfahrt in den Gewässern im Norden Russlands. Dabei sollen neue Waffensysteme, Sensoren, der modernisierte Antrieb sowie das Gefechtsführungssystem getestet worden sein.
Analysten der russischen Marine würden die Ergebnisse nun als Basis für weitere Tests auswerten.
Seit 2013 arbeitet die russische Marine an der Modernisierung der Admiral Nakhimov. Das Projekt wuchs dabei immer weiter. Mehrfach wurde das Enddatum nach hinten geschoben, bis die Marine 2025 mit den ersten Hochsee-Tests beginnen konnte.
Russische Analysten sagen laut „Military Watch Magazine“ über das Projekt, dass das Schiff bei der Modernisierung effektiv neu gebaut wurde. So sollen unter anderem die Energieversorgung, die Kommunikationssysteme und die Sensoren umfassend erneuert worden sein.
„Military Watch Magazine“ berichtet, dass die Admiral Nakhimov nach den Tests zu ihrem Heimathafen Sweromorsk zurückkehrt. Sweromorsk liegt im Nordwesten Russlands, nahe der Grenze zu Norwegen und Finnland. Die Stadt ist ein wichtiger Standort der Nord-Flotte Russlands und beherbergt einen großen Teil der russischen Atom-U-Boote. Ihr Hafen ist für Moskau strategisch wichtig: Er bleibt das ganze Jahr über eisfrei und bietet Russland Zugang zum Nordatlantik und zur Arktis.