Der Name Donald J. Trump musste nach einem Gerichtsurteil von der Fassade verschwinden. Nun will der Verwaltungsrat ihn dort erneut anbringen lassen. Ein Kommentar
Wer auch immer von seinen Lakaien auf diese Lösung gekommen ist, ihm gebührt der schwarze Gürtel im Narzissten-Judo. Der Gesichtsverlust ist abgewendet, es darf verkündet werden, dass Donald Trumps Name nun doch auf der Marmorfassade des Kennedy Center in Washington prangen soll.
Vor gut zwei Monaten hatte ein Gericht angeordnet, seinen Namen von dort zu entfernen, die Umbenennung der staatlichen Institution in „Donald J. Trump and John F. Kennedy Memorial Center for the Performing Arts“ war illegal. Der Verwaltungsrat hatte im Dezember dafür gestimmt, nachdem Trump das Gremium mit Leuten seines Vertrauens besetzt hatte.