Eine Mehrheit privater Eigentümer setzt beim Immobilienverkauf auf professionelle Hilfe. Doch eine exklusive Auswertung zeigt, dass es große Unterschiede zwischen den Bundesländern gibt.

Gespräch mit einem Makler: Nicht jeder nutzt professionelle Hilfe beim Verkauf. Foto: IMAGO/Westend61
Frankfurt. Wer eine Immobilie verkauft, steht vor einer grundsätzlichen Entscheidung: Soll ein Makler den Verkauf übernehmen – oder lässt sich das Haus oder die Wohnung auch ohne professionelle Hilfe an den Käufer bringen?
Für eine Mehrheit privater Eigentümer ist die Antwort klar: Sie beauftragen einen Immobilienmakler. Doch verzichten Verkäufer darauf, können beide Seiten eine Provision umgehen. Für Käufer und Verkäufer lässt sich so schnell eine fünfstellige Summe sparen.
Eine Auswertung des Maklerportals Hausgold, die dem Handelsblatt vorab vorliegt, zeigt nun, wo ein Privatkauf besonders häufig vorkommt. Die Analyse basiert auf mehreren hunderttausend Immobilienanzeigen aus Printmedien und Online-Immobilienportalen in Deutschland. Besonders häufig versuchen Eigentümer demnach in drei Bundesländern, ohne Makler auszukommen.
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