Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Mediamarkt-Mutter: EU will geplante Übernahme von Ceconomy durch JD.com wegen Subventionen prüfen

Дата публикации: 28-05-2026 14:17:00

Der chinesische E-Commerce-Riese JD.com will die MediaMarkt-Saturn-Mutter Ceconomy schlucken. EU-Kommissarin Teresa Ribera will den milliardenschweren Deal nun auf unlautere Subventionen überprüfen – ein Novum.

Основное содержимое страницы с новостью.

Der chinesische E-Commerce-Riese JD.com will die MediaMarkt-Saturn-Mutter Ceconomy schlucken. EU-Kommissarin Teresa Ribera will den milliardenschweren Deal nun auf unlautere Subventionen überprüfen – ein Novum.

28.05.2026, 16.17 Uhr

Schaut genauer hin: EU-Wettbewerbskommissarin Teresa Ribera hat angekündigt, Subventionsuntersuchungen gegen ausländische Unternehmen einzuleiten
Schaut genauer hin: EU-Wettbewerbskommissarin Teresa Ribera hat angekündigt, Subventionsuntersuchungen gegen ausländische Unternehmen einzuleiten

Schaut genauer hin: EU-Wettbewerbskommissarin Teresa Ribera hat angekündigt, Subventionsuntersuchungen gegen ausländische Unternehmen einzuleiten

Foto: Olivier Matthys / EPA

Die EU-Kommission nimmt die Übernahmepläne von JD.com für die Media-Saturn-Mutter Ceconomy genau unter die Lupe. Die Behörde will ​in ihrer umfassenden Prüfung dem Verdacht nachgehen, dass der chinesische Techkonzern den milliardenschweren Kauf mithilfe von ‌Subventionen der Volksrepublik stemmt, teilte sie am Donnerstag in Brüssel mit. Die Prüfung könnte sich bis Anfang Oktober hinziehen.

Damit verzögert sich die Übernahme weiter, die eigentlich im ersten Halbjahr 2026 in trockene Tücher gebracht werden sollte. Die Transaktion wird unter anderem ​auch in Österreich untersucht, einem wichtigen Markt für die Elektronikhandelsketten.

„Die Kommission hat gegenwärtig Bedenken, ⁠dass ⁠JD.com möglicherweise drittstaatliche Subventionen erhalten hat, die den EU-Binnenmarkt verzerren könnten“, teilte die Brüsseler Behörde weiter mit. Die Prüfung erfolgt auf Grundlage der EU-Verordnung über drittstaatliche Subventionen, ‌die unfaire staatliche Beihilfen aus dem Ausland unterbinden soll.

Der chinesische Konzern ‌JD.com wies den Verdacht zurück und betonte, der Zukauf werde nicht über staatliche Beihilfen finanziert. Ceconomy erklärte, es handele sich bei der Prüfung um einen „regulären Schritt“ im EU-Verfahren. „Wir sind weiterhin überzeugt, dass die Transaktion ‌die übergeordneten europäischen Ziele in den Bereichen Innovation und Wettbewerbsfähigkeit unterstützt“, hieß es zudem.

Zugriff auf Online-Shops und auf mehr als 1000 Filialen

JD.com würde durch die Übernahme Zugriff auf große Online-Shops sowie ‌mehr als 1000 Filialen erhalten und ​könnte dann im Wettbewerb mit ‌Alibaba oder Amazon das Europageschäft ausbauen. Ceconomy beschäftigt rund ‌48.000 Menschen, etwa ​17.000 davon in Deutschland.

JD.com will die Düsseldorfer Holding im Fall einer genehmigten Übernahme zudem von der ​Börse nehmen. Ceconomy wird ⁠bei der Transaktion mit rund 2,2 ​Milliarden Euro ​bewertet.

Brüssel verschärft Kurs gegenüber Peking

Die EU-Vorschriften zu ausländischen Subventionen ermöglichen es Brüssel, von ausländischen Regierungen unterstützte Unternehmen von öffentlichen Ausschreibungen, Fusionen und Übernahmen auszuschließen.

Beobachter interpretieren dies als Indiz dafür, dass die EU gegenüber China eine aggressivere Haltung einnimmt. Die Nachricht platzt mitten in die Reise von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (52), die sich derzeit in Peking um „stabile, respektvolle, verlässliche und faire“ Beziehungen bemüht. So mahnte die Ministerin unter anderem faire Wettbewerbsbedingungen an.

Die Behörde wird den Deal dann voraussichtlich drei Monate lang prüfen. Dieser Schritt werde die mögliche Übernahme nicht nur weiter hinausschieben, sondern auch verkomplizieren, heißt es.

Die Regeln, nach denen die EU nun die Transaktion untersucht, zielen nicht speziell auf China ab. Doch würden die Regeln jetzt auch genutzt, um chinesische Unternehmen ins Visier zu nehmen, heißt es. EU-Wettbewerbskommissarin Teresa Ribera (57) hatte zuvor erklärt, dass die EU verstärkt Subventionsuntersuchungen gegen ausländische Unternehmen einleiten werde, die in der EU investieren wollen.

Österreichische Wettbewerbsbehörden sehen den Deal ebenfalls kritisch

JD.com ist einer der größten Onlinehändler Chinas und konkurriert mit den chinesischen Konzernen Alibaba und Meituan. Das Unternehmen betreibt unter anderem Logistikzentren in Großbritannien, Frankreich und Deutschland. In der Vergangenheit hatte es JD.com bereits auf den britischen Elektronikhändler Currys abgesehen, nahm dann von einer Übernahme doch Abstand.

Mehr zum Thema

  • 2 Min

  • 2 Min

Bedenken gegen eine Übernahme des europaweit tätigen Ceconomy-Konzerns hatten bereits österreichische Aufsichtsbehörden geäußert, die Entscheidung deutscher Behörden steht noch aus.

rei/reuters

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1EU Informs JD.com Of Concerns Over Ceconomy Buyout012.0723-07-2026
2China beveelt JD.com om niet mee te werken aan onderzoek EU06.519-08-2026
3Пекин запретил компаниям передавать данные Брюсселю по делу JD.com06.421-08-2026
4EU verhängt 550 Millionen Euro Strafe gegen AliExpress0520-07-2026
5 Illegale Produkte bei chinesischem Online-Händler: EU-Kommission verhängt Rekordstrafe gegen AliExpress 018.9620-07-2026
6TikTok im Visier: EU sieht Gefahr für Kinder und droht mit Strafe013.624-07-2026
7В ЕС ввели сбор в размере €3 для недорогих товаров, импортируемых из Китая и других стран0501-07-2026
8Єврокомісія оштрафувала Temu на 200 млн євро: що порушила компанія0716-06-2026
9Verbraucherschutz: EU verhängt Rekordstrafe gegen AliExpress wegen Fälschungen-3620-07-2026

Классификация: Пресс-релизы. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 9. Тональность: 0. Информативность: 17.14. Источник: www.manager-magazin.de.