Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Partners Group: Investorenflucht bringt Schweizer Private-Equity-Fondshaus in Schwierigkeiten

Дата публикации: 04-06-2026 14:52:00

Investoren der Partners Group werden nervös, sie wollen Milliarden aus Private-Equity-Fonds abziehen. Die Partners-Group-Aktie rutscht an der Schweizer Börse kräftig ab – auch Papiere von Wettbewerbern gerieten unter Druck.

Основное содержимое страницы с новостью.

Investorensorgen über außerbörsliche Anlagen ziehen beim Vermögensverwalter Partners Group weitere Kreise. Am Donnerstag teilte das Schweizer Unternehmen mit, dass die Anleger bei einem zweiten Milliardenfonds ​in großem Stil Geld abziehen wollen. Bei einem in den USA aufgelegten 16-Milliarden-Dollar-Vehikel sieht sich Partners Group mit Rücknahmeanträgen im Umfang von 6 Prozent des Fondsvolumens konfrontiert. Zwei mit der Situation vertrauten Personen zufolge ‌steht die Gesellschaft kurz davor, die Rückzahlungen zu begrenzen. Partners Group erklärte, das genaue Volumen der Rücknahmen werde bis Ende Juli bestimmt.

Am Vortag hatte die Gesellschaft bereits die Rücknahme von Anteilen beim 8,6 Milliarden Dollar schweren „Partners Group Global Value Sicav“-Fonds auf 5 Prozent eingeschränkt. Bei dem Fonds erreichten die Rückzugsanträge für das zweite Quartal rund 9,8 Prozent des Fondswertes. Da der Fonds eine vertragliche Liquiditätsgrenze von 5 Prozent pro Quartal vorsehe, werde diese nun angewendet, um die Auszahlungen zu begrenzen, hieß es.

Dies löste bei der eigenen Aktie einen Kurssturz von 16 Prozent aus ​und setzte auch die Titel europäischer Konkurrenten wie EQT, CVC Capital Partners und Bridgepoint aus Europa sowie die amerikanischen Blackstone, KKR, TPG und Ares Management unter Druck. Mit einem Plus ⁠von 3 Prozent machten die Titel ⁠am Donnerstag einen kleinen Teil der Einbußen wieder wett.

Zuvor hatte Partners Group seine Wachstumsprognose bestätigt. So rechnet das Unternehmen aus Zug 2026 mit Neugeldern von brutto 26 bis 32 Milliarden Dollar. Bei den sogenannten Evergreen-Produkten, die im Gegensatz zu klassischen geschlossenen Private-Equity-Fonds regelmäßige Rückgaben ermöglichen, erwarte das Unternehmen für das erste Halbjahr 2026, dass die ‌Neugelder die Abflüsse übersteigen. Für das zweite Halbjahr 2026 rechne das Unternehmen jedoch damit, dass das Wachstum des verwalteten Vermögens ​durch die Entwicklungen bei den Evergreen-Fonds ‌um ein bis 2 Prozent gebremst werden könnte. Ein ähnlicher Effekt werde für das Gesamtjahr 2027 erwartet.

Für drei weitere Fonds, in die vor allem institutionelle Anleger insgesamt 9,7 Milliarden Dollar investiert haben, geht Partners Group im zweiten Quartal von Rückgaben zwischen 3,5 und 5 Prozent aus. Rund 80 Prozent des verwalteten Vermögens von Partners Group stammen von institutionellen Investoren, während 20 Prozent auf Privatkunden entfallen. Partners Group verwaltet insgesamt rund 185 Milliarden Dollar.

Verunsicherte Kunden

Bisher hatten sich die Investoren vor allem auf Probleme bei sogenannten Private-Credit-Fonds konzentriert, über die Nicht-Banken an Unternehmen Kredite vergeben. Sie sorgen sich um undurchsichtige Bewertungen, laxe Kreditvergabestandards und die Frage, wie Softwareunternehmen, die viel Kapital erhalten haben, die Herausforderungen durch künstliche Intelligenz (KI) bewältigen. Die Nachrichten von Partners Group sind ‌nun ein Hinweis, dass vermögende Privatanleger beginnen könnten, Private-Equity-Fonds mit spitzen Fingern anzufassen.

Der ​Ansturm auf die Partners-Group-Fonds folgte auf einen Bericht des Leerverkäufers Grizzly Research. Darin ‌wurde dem Finanzkonzern vorgeworfen, seine Beteiligungen an bestimmten Unternehmen zu hoch bewertet zu haben. Partners Group wies ‌die Vorwürfe zurück. Die Konzernspitze räumte jedoch ​in einem Interview mit Bloomberg TV ein, dass der Bericht zu Unsicherheit und in der Folge zu einem gewissen Maß an Abflüssen geführt habe. Partners Group eröffne ab Freitag ein zusätzliches Zeitfenster, in ​dem Mitarbeiter eigene Aktien erwerben können.

Nach dem Kauf von eigenen Aktien im März und April ⁠2026 setze das Management hoffentlich ein weiteres Zeichen des Vertrauens, ​erklärte Vontobel-Analyst ​Andreas Venditti. Die Stimmung unter den Anlegern dürfte sich kurzfristig jedoch kaum verbessern. Der deutliche Kurssturz am Mittwoch könnte Privatkunden, die in Fonds von Partners Group investiert sind, weiter verunsichern und zu zusätzlichen Rücknahmeanträgen führen, so der Analyst.

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1Pharmathen: Βαθιά κρίση και μηδενισμός αποτίμησης από funds της Partners-5718-06-2026
2Котировки Credit Suisse упали более чем на 63% при открытии торгов0020-03-2023
3Immobilien: Deutsche-Finance-Fonds offenbar vor Pleite013.9913-08-2026
4Project-Gruppe: Auszahlungen an Anleger gestoppt020.3412-03-2024
5US-Börsen: KI-Aktien verlieren – Nasdaq notiert deutlich im Minus019.6318-08-2026
6AP: акции Credit Suiss выросли на 30% после новости о планах занять до $54 млрд0016-03-2023
7Bloomberg: часть руководителей азиатского отделения Credit Suisse уходит в отставку0016-03-2023
8Акции крупнейших банков Франции сильно подешевели на фоне рекордного падения Credit Suisse0015-03-2023
9Blackstone’s Stephen Schwarzman: ‘Our stock is on sale’01024-07-2026

Классификация: Экономика. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 9. Тональность: 0. Информативность: 15.31. Источник: www.manager-magazin.de.