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News des 19./20. September 2026

Дата публикации: 21-09-2026 08:26:57

Von Hardware Unboxed @ YouTube kommt der erste Test zur Radeon RX 9050 4GB, welche wie bekannt mit einer Halbierung von Speicherinterface und Speichermenge der regulären Radeon RX 9050 8GB antritt. Damit ist natürlich kein Staat zu machen – und es ist einigermaßen schwierig, dies mit aktuellen Spieletiteln überhaupt sinnvoll benchmarken zu können, Hardware Unboxed mussten hierbei auf "Low"- und "Lowest"-Bildqualitätspresets zurückgehen. Selbst unter diesem "Cheat", welcher den nur 4 GB VRAM dieser AMD-Karte entgegenkommt, ergibt sich allerdings eine um gut –27% geringere Performance gegenüber der regulären Radeon RX 9050 8GB (letztere ist somit gemittelt +36% schneller). In diesem Fall dürfte das Performance-Ergebnis kaum noch VRAM-bedingt sein, sondern vor allem das auf 64 Bit halbierte Speicherinterface für diesen großen Unterschied sorgen. Wenigstens reicht es damit dazu aus, dass die Radeon RX 9050 4GB deutlich vor der Radeon RX 6500 XT herauskommt, welche ihrerseits grob im Performance-Bereich der früheren Radeon RX 580/590 Karten unterwegs ist.
Hardware
FHD "low"
relativ
FHD "lowest"
relativ
Arc B570
Battlemage, 18 Xe2 @ 160-bit, 10 GB GDDR6
112 fps
105%
143 fps
97%
Radeon RX 9050 8GB
RDNA4, 16 CU @ 128-bit, 92W, 8 GB GDDR6
107 fps
100%
147 fps
100%
Radeon RX 9050 4GB
RDNA4, 16 CU @ 64-bit, ?W, 4 GB GDDR6
78 fps
73%
111 fps
76%
Radeon RX 6500 XT 8GB
RDNA2, 16 CU @ 64-bit, ?W, 8 GB GDDR6
58 fps
54%
82 fps
56%
Radeon RX 6500 XT 4GB
RDNA2, 16 CU @ 64-bit, 107W, 4 GB GDDR6
40 fps
37%
60 fps
41%
gemäß der Benchmarks von Hardware Unboxed @ YouTube unter 18 Spieletiteln
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Von Hardware Unboxed @ YouTube kommt der erste Test zur Radeon RX 9050 4GB, welche wie bekannt mit einer Halbierung von Speicherinterface und Speichermenge der regulären Radeon RX 9050 8GB antritt. Damit ist natürlich kein Staat zu machen – und es ist einigermaßen schwierig, dies mit aktuellen Spieletiteln überhaupt sinnvoll benchmarken zu können, Hardware Unboxed mussten hierbei auf "Low"- und "Lowest"-Bildqualitätspresets zurückgehen. Selbst unter diesem "Cheat", welcher den nur 4 GB VRAM dieser AMD-Karte entgegenkommt, ergibt sich allerdings eine um gut –27% geringere Performance gegenüber der regulären Radeon RX 9050 8GB (letztere ist somit gemittelt +36% schneller). In diesem Fall dürfte das Performance-Ergebnis kaum noch VRAM-bedingt sein, sondern vor allem das auf 64 Bit halbierte Speicherinterface für diesen großen Unterschied sorgen. Wenigstens reicht es damit dazu aus, dass die Radeon RX 9050 4GB deutlich vor der Radeon RX 6500 XT herauskommt, welche ihrerseits grob im Performance-Bereich der früheren Radeon RX 580/590 Karten unterwegs ist.

Hardware FHD "low" relativ FHD "lowest" relativ
Arc B570 Battlemage, 18 Xe2 @ 160-bit, 10 GB GDDR6 112 fps 105% 143 fps 97%
Radeon RX 9050 8GB RDNA4, 16 CU @ 128-bit, 92W, 8 GB GDDR6 107 fps 100% 147 fps 100%
Radeon RX 9050 4GB RDNA4, 16 CU @ 64-bit, ?W, 4 GB GDDR6 78 fps 73% 111 fps 76%
Radeon RX 6500 XT 8GB RDNA2, 16 CU @ 64-bit, ?W, 8 GB GDDR6 58 fps 54% 82 fps 56%
Radeon RX 6500 XT 4GB RDNA2, 16 CU @ 64-bit, 107W, 4 GB GDDR6 40 fps 37% 60 fps 41%
gemäß der Benchmarks von Hardware Unboxed @ YouTube unter 18 Spieletiteln

Zum Glück sind diese Tests eher denn theoretisch bzw. der Neugier der Tester geschuldet, denn die Radeon RX 9050 4GB ist ein reines OEM-Modell und wird (derzeit) auch nur bei einem einzigen Komplett-PC verbaut. Dort ist jene natürlich als "Bauernfänger" gedacht – potentielle Käufer sollen die hohe Generations-Nummer sehen und die VRAM-Menge möglichst übersehen (sofern jene im konkreten Händlerangebot überhaupt genannt wird). Für den Zweck einer möglichst günstigen Grafiklösung hätte es schließlich auch die vorgenannte Radeon RX 6500 XT getan, jene gibt es immerhin als 8-GB-Ausführung. Die höhere Grundperformance der Radeon RX 9050 4GB ist praktisch nicht nutzbar, denn durch die geringe VRAM-Menge wird man hier jederzeit zu Magertexturen gezwungen – etwas, was bei der nominell leistungsschwächeren Radeon RX 6500 XT in deren 8-GB-Ausführung nicht notwendig wäre. Mal schauen, ob die Speicherkrise im weiteren Verlauf noch ähnliche Rohrkrepierer hervorbringt – erinnernd an diese Zeiten, als Grafikkarten mit abgespeckten Spezifikationen und dabei insbesondere schwächeren Speicherbestückungen weit verbreitet waren (siehe 3DC-Artikel #1 (2008), #2 (2008) und #3 (2011)).

Die PC Games Hardware macht auf den PathTracing-Effekt auf die benötigte Prozessoren-Power aufmerksam – wobei jene schlicht bedeutungsloser wegen der durch PathTracing stark reduzierten Frameraten wird. Geringere Frameraten durch die Grafiklösung bedeutet schließlich weniger fps, welche die CPU entsprechend vorbereiten muß – und somit ein schneller erreichtes Limit, ab wann die Klasse der eingesetzten CPU keine praktische Rolle mehr spielt. Anders formuliert: Orientiert man sich unter Raster-Rendering bei der Auswahl der passenden CPU inzwischen gern im klar dreistelligen Frameraten-Bereich, reicht für PathTracing zumeist alles aus, was CPU-seitig für 60 fps steht. Die Anforderungen an die CPU sinken mittels PathTracing und dessen gewöhnlich sehr viel niedrigere Frameraten – nicht absolut (auf gleichen Frameraten), sondern relativ in der Praxis. Ob sich dieser derzeit zu beobachtende Effekt eines Tages durch (deutlich) schnellere Grafik-Hardware wieder aufhebt, ist noch nicht abzusehen – aber zumindest dürfte der Weg dahin einigermaßen Zeit brauchen und daher der genannte PathTracing-Effekt auf die benötigte Prozessoren-Power noch für eine Weile aktiv bleiben.

Die chinesischsprachige UDN (via VideoCardz) berichtet über markante Aussagen des Acer-Chefs zum weiteren Verlauf der Speicherkrise und den darauf folgenden Auswirkungen auf das PC-Geschäft. Danach berichtet der Acer-Chef von inzwischen wieder guter Lieferbarkeit bei DDR4, DDR5 und PC-Prozessoren – beim Speicher selbstverständlich auf extrem hohen Preisniveau, aber eben nicht mehr wirklich unter dem insbesondere im englischsprachigen Raum gern verwendeten Begriff "Shortage" einzuordnen. Das ganze ist viel eher ein Preisproblem, weil ein gewisser Überbedarf den Markt bei einer endlichen Angebotsmenge eben nicht um sagen wir +10-30% nach oben treibt, sondern natürlich auf ein Vielfaches dessen. Auch der Acer-Chef erwartet somit weiter steigende PC-Preise, mit einem Anstieg von 5-20% im vierten Quartal 2026 sowie einem Preispeak erst zur Mitte 2027. Danach kann laut seiner Prognose aber tatsächlich eine Preisreduzierung kommen, zeitlich angesetzt auf das zweite Halbjahr 2027.

Acer Chairman Chen Junsheng stated on the 19th that DDR4 and DDR5 memory are not currently in short supply, and CPUs are not in short supply either. Overall, component prices are currently fluctuating at a high level. He predicts that PC prices will continue to rise in the fourth quarter, with an average price increase of 5-20%. He expects the peak of the average selling price (ASP) of PCs to fall in mid-2027, with a possible price drop in the second half of the year.
Quelle:  UDN am 19. September 2026, maschinell übersetzt ins Englische

  "A shortage until 2030 is impossible!"
Quelle:  Acer Chairman Chen Junsheng gegenüber UDN am 19. September 2026, maschinell übersetzt ins Englische

Dies wäre immerhin ein gewisser Lichtblick – und zugleich eine viel bessere Prognose als andere, welche die Speicherkrise bis Ende der Dekade oder sogar darüber hinaus wüten sehen. Dies wieder hält der Acer-Chef mit der markigen Aussage "A shortage until 2030 is impossible!" für regelrecht umöglich – wobei der benutzte Begriff allerdings dehnbar ist, "Shortage" sagt schließlich nur Lieferschwierigkeiten aus und eben nichts über das Preisniveau. Denkbarerweise ist dies letztlich die getroffene Kernaussage – dass die PC-Hersteller inzwischen Mittel & Wege finden, die benötigten Speicherkontigente für sich zu sichern. Doch aus Endkunden-Sicht ist die Speicherkrise erst zu Ende, wenn die absoluten Speicherpreise unterhalb des Preisniveaus vom Sommer 2025 sinken. Dies bedingt nicht allein, dass genügend Speicher hergestellt wird – vielmehr bedingt es, dass klar zu viel Speicher hergestellt wird und somit ein formidabler Preiskampf zwischen den Speicherherstellern ausbricht. Und dieser Punkt ist derzeit schwerlich zu sehen, wahrscheinlich müsste dafür der laufende AI-Hype heftig zurechtgestutzt werden. Ansonsten werden die Speicherhersteller versuchen, es sich selbst bei (knapper) Erfüllung aller Aufträge auch in der nächsten Dekade noch auf dem aktuellen Preisniveau gemütlich zu machen.

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