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News des 8. Juli 2026

Дата публикации: 09-07-2026 06:29:04

Auf YouTube sprechen Moore's Law Is Dead & Hardware Unboxed u.a. zur Terminlage der nächsten Grafikkarten-Generationen von AMD und nVidia. Die ganz großen Leaks hierzu gibt es dabei nicht, aber eine gewisse Wasserstandsmeldung und damit Einordnung zu dem, was am wahrscheinlichsten passieren wird. So soll die GeForce RTX 60 Serie weiterhin auf einem Termin erst im Jahr 2028 stehen, die YouTuber äußern zudem die Befürchtung, dass nVidia hier am Modell-Portfolio Kürzungen durchführt, um mehr Produktionskapazitäten für seine HPC/AI-Chips zu erlangen. So etwas wurde immer wieder befürchtet, ist bislang zwar nie passiert, könnte aber bei der Planung von NextGen-Hardware durchaus gleich generell bedacht werden – insofern beide Produktsparten denselben Fertigungsnode bei TSMC benutzen. In jedem Fall geht man davon aus, dass nVidia den Verkaufszyklus der GeForce RTX 50 Serie mittels eines noch kommenden RTX50 "SUPER"-Refreshs bedeutsam verlängert, wie gesagt bis zum Jahr 2028. Zum Termin der GeForce RTX50 "SUPER"-Serie wurde allerdings nichts gesagt, hier bleibt es somit bei der bisherigen, wenngleich unsicheren Gerüchtelage von "Ende 2026 bis Anfang 2027".
(vermutliche) Termine nächster Grafikkarten-Generationen
Ende 2026 bis Anfang 2027:   nVidia GeForce RTX 50 "SUPER"-Refresh
2027:   AMD RDNA5
2028:   nVidia GeForce RTX 60 Serie
Quelle: Moore's Law Is Dead & Hardware Unboxed @ YouTube
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Auf YouTube sprechen Moore's Law Is Dead & Hardware Unboxed u.a. zur Terminlage der nächsten Grafikkarten-Generationen von AMD und nVidia. Die ganz großen Leaks hierzu gibt es dabei nicht, aber eine gewisse Wasserstandsmeldung und damit Einordnung zu dem, was am wahrscheinlichsten passieren wird. So soll die GeForce RTX 60 Serie weiterhin auf einem Termin erst im Jahr 2028 stehen, die YouTuber äußern zudem die Befürchtung, dass nVidia hier am Modell-Portfolio Kürzungen durchführt, um mehr Produktionskapazitäten für seine HPC/AI-Chips zu erlangen. So etwas wurde immer wieder befürchtet, ist bislang zwar nie passiert, könnte aber bei der Planung von NextGen-Hardware durchaus gleich generell bedacht werden – insofern beide Produktsparten denselben Fertigungsnode bei TSMC benutzen. In jedem Fall geht man davon aus, dass nVidia den Verkaufszyklus der GeForce RTX 50 Serie mittels eines noch kommenden RTX50 "SUPER"-Refreshs bedeutsam verlängert, wie gesagt bis zum Jahr 2028. Zum Termin der GeForce RTX50 "SUPER"-Serie wurde allerdings nichts gesagt, hier bleibt es somit bei der bisherigen, wenngleich unsicheren Gerüchtelage von "Ende 2026 bis Anfang 2027".

Auf AMD-Seite ist man sich hingegen ziemlich sicher, das AMDs RDNA5 tatsächlich bereits im Jahr 2027 erscheint – und begründet dies mit dem Technologie-Einsatz von "RDNA5" bei APUs, Spielekonsolen und anderen Gerätschaften. Die Begründung ergibt durchaus Sinn, gerade wenn RDNA5 technologisch bereits fertig ist, kann man den Release nicht ewig hinauszögern. Zudem würde AMD mit einem RDNA5-Release im Jahr 2027 die Chance bekommen, "nur" gegen nVidias aktuelle Blackwell-Architektur der GeForce RTX 50 Serie antreten zu müssen, seine eigene neue Technologie-Generation also tatsächlich mal früher als nVidia herauszubringen. Zugleich erhoffen sich die YouTuber, dass AMD auf Basis dieser terminlichen Ansetzung auch mal wieder einen neuen Angriff im HighEnd-Segment probiert, nicht also wie bei RDNA1 und RDNA4 nur Mainstream- und Midrange-Segment beackert. Dies wäre grundsätzlich denkbar, dazu müsste aber natürlich auch der Wille und ein gewisses Risikodenken bei AMDs Grafik-Abteilung vorhanden sein – im Gegensatz also zur Geschäftspraxis der letzten Zeit, wo man mit eher nur geringem Einsatz operierte.

Einige Aufmerksamkeit zieht derzeit ein Geekbench-Wert zu AMDs "Medusa Point" auf sich, welcher von Tippgeber HXL @ X erspäht wurde. Mesusa Point sind die Mobile-APUs von Zen 6, wobei "MDS1" die kleine Bauform vom 4 Performance-, 4 Effizienz- und 2 LowPower-Kernen darstellt. Beachtenswert an dessen Geekbench-Ergebnis von 3174 Singlethread- und 15092 Multithread-Punkten ist, dass dies grob der Geekbench-Performance eines Ryzen AI 9 HX 470 entspricht (2968 ST- und 16022 MT-Punkte) – und aber angeblich auf nur 2.0 GHz Taktrate erzielt sein soll. Allerdings liegt hier die Vermutung eines Fehler viel näher als dass das Ergebnis tatsächlich mit nur 2 GHz erreicht wurde – denn ansonsten müsste man den Performance-Gewinn von Zen 6 auf über dem Doppelten bei Singlethread- und wohl auch Multithread-Performance einschätzen. Da dies eher nicht passieren wird, dürfte in diesem Fall die Taktraten-Auslesung vom Geekbench gesponnen haben und somit auf die falsche Fährte führen. Geht man hingegen von einer vergleichsweise normalen Taktrate aus, so liegt diese Medusa-Point-APU von Zen 6 gegenüber einem von der Kern-Anzahl am besten vergleichbaren Ryzen AI 9 365 von Zen 5 um +17% bei der Singlethread-Performance vorn, sowie um +16% bei der Multithread-Performance (die offiziellen Ergebnisse von der Geekbench-Seite sind nicht gut vergleichbar, da es reine Durchschnittswerte sind, was bei Mobile-Prozessoren viele Low-TDP-Konfigurationen mit einschließt). Dies wäre angesichts des "Engineering Sample" Status ein anständiges Ergebnis, welches bei den Verkaufsmodellen sowie mit echter Vergleichbarkeit bei den TDP-Limits vielleicht noch etwas besser ausfallen könnte.

Vor kurzem wurde bereits die Bernstein-Prognose (via Jukan @ X) zu zukünftigen Speicherpreisen thematisiert, dort allerdings "nur" in Bezug auf die aktuellen Speicherpreise ausgewertet. Die Prognose geht aber über die kurzfristige Preisentwicklung bei DRAM (DDR, LPDDR, GDDR & HBM) und NAND (alle Flash-Speicher) hinaus und zeigt sogar Vorhersagen für die Geschäftsentwicklung bei Speicherchip-Hersteller SK Hynix bis zum Jahr 2028 an. Wie solide jene sein können, bleibt offen – gerade bei den hier prognostizierten starken Preis-Schwankungen kann man sich natürlich auch maßgeblich irren. Wie auch immer prognostizieren Bernstein damit, dass SK Hynix im Jahr 2027 zu neuen Speicherpreis-Höhen schreiten wird, insbesondere DRAM soll nochmals beachtbar teurer werden. Aber, und das ist der entscheidende Punkt, prognostiziert man genauso auch stark fallende Speicherpreise im Jahr 2028. Im Vergleich zu 2027 soll DRAM hierbei –53% vom Preis pro Gigabit einbüßen, bei NAND sollen es sogar –69% sein.

SK Hynix Q1/2025 2025 2026 2027 2028
DRAM: ASP ($/Gb) 0,48 0,54 1,56 2,23 1,05
    Index 100% 112% 325% 465% 219%
NAND: ASP ($/Gb) 0,08 0,08 0,30 0,32 0,10
    Index 100% 100% 375% 400% 125%
Quelle: Analysen von Berstein auf Basis von Geschäftsberichten von SK Hynix sowie Prognosen für 2026-2028, wiedergegeben von Jukan @ X

Zu beachten wäre hierbei immer, dass der durchschnittliche Abgabepreis über eine große Produktgruppe gemeint ist. Allein Veränderungen im Produkt-Mix (mehr/weniger Absatz bei besonders teuren Speichersorten) können daher schon größere Veränderungen des Durchschnittspreises auslösen, ohne dass die Einzelpreise der Produkte sich verändern müssen. Bei besonders starken Schwankungen ist es natürlich anzunehmen, dass sich dann dort auch die Einzelpreise bewegt haben. Trotzdem wäre hier immer mit im Hinterkopf zu behalten, dass diese Durchschnittspreise über eine ganze Produktgruppe nur eine extrem grobe Aussage ermöglich, kleine bis mittlere Änderungen immer auch andere Ursachen haben können. In diesem Fall zeigt natürlich alles auf generell fallende Speicherpreise hin, welche Bernstein da prognostizieren. Dabei soll im Durchschnitt der Speicherpreise des Jahres 2028 noch keine Speicherpreis-Normalität eintreten, DRAM soll (im Jahres-Durchschnitt) weiterhin etwas mehr als das Doppelte gegenüber dem ersten Quartal 2025 kosten, NAND hingegen "nur noch" +25% mehr. Da hier allerdings der Jahresschnitt gemeint ist und der Jahresanfang 2028 (ausgehend von den höheren Preisen des Jahres 2027) somit über dem Jahresdurchschnitt liegen muß, könnte es gemäß dieser Prognose durchaus passieren, dass zum Jahresende 2028 wieder grob "normale" Speicherpreise herrschen.

So zumindest die Bernstein-Prognose zum weiteren geschäftlichen Ablauf bei SK Hynix – welche weiterhin nur eine Prognose bleibt, aber dies nicht einfach nur in vergleichsweise hypothetischen Worten ausgedrückt, sondern mittels exakt ausgerechneten Zahlen vergleichsweise ernst meint. Augenscheinlich gehen die Analysten von Bernstein davon aus, dass spätestens ab dem Jahr 2028 der aktuelle AI-Boom zumindest nicht weiter wächst bzw. dass dann die verschiedenen Ausbauvorhaben der Speicherchip-Hersteller groß genug geworden sind, um den Marktbedarf tatsächlich (voll) zu sättigen. Dies ist somit eine vergleichsweise mutige Prognose, denn bislang scheinen die kurzfristigen Ausbauvorhaben der Speicherchip-Hersteller allenfalls eine Linderung des aktuellen Überbedarf erreichen zu können – doch für (schnell) sinkende Speicherpreise müssten hingegen regelrechte Überkapazitäten existieren. Insofern ist dies eher nur als eine Prognosen unter mehreren einzuordnen, wobei die Mehrzahl der weiteren Prognosen nicht davon ausgeht, dass die Speicherkrise bereits Ende 2028 überstanden ist.

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