Personal-Beben rund um Formel-1-Rennstall Aston Martin: Wie Motoren-Zulieferer Honda mitteilte, wird die eigene Führungsstruktur umgebaut und bekommt einen neuen Mann an der Spitze. Schon in zwei Wochen wird der Wechsel vollzogen. Die aktuelle Powerunit macht derweil Fortschritte.

Aston-Martin-Partner Honda baut seine Führungsstruktur um
Foto: © IMAGO/Godfrey Pitt
15. September 2026, 15:13

sport.de
Personal-Beben rund um Formel-1-Rennstall Aston Martin: Wie Motoren-Zulieferer Honda mitteilte, wird die eigene Führungsstruktur umgebaut und bekommt einen neuen Mann an der Spitze. Schon in zwei Wochen wird der Wechsel vollzogen. Die aktuelle Powerunit macht derweil Fortschritte.
Nach einer bislang wenig schmeichelhaften Formel-1-Saison 2026 zieht Honda die Reißleine und setzt Tetsushi Kakuda als Hauptverantwortlichen für die Entwicklung des F1-Aggregats ab. Das teilte der Motoren-Partner von Aston Martin am Montag mit.
Neuer Mann an der Spitze wird Yoichiro Fukao, der seinen Posten schon am 01. Oktober offiziell antreten wird. Ziel des Wechsels sei, "die Motorenentwicklung weiter zu beschleunigen und einen reibungslosen Übergang zur nächsten Generation von Ingenieuren zu gewährleisten", heißt es im Firmen-Statement.
Der japanische Konzern erklärte weiter, dass der Personalwechsel mit der Einführung der neuen Regularien zur Formel-1-Saison 2027 zusammenhängt. Dort wolle man endlich eine "wettbewerbsfähige Powerunit" liefern. Genau dies war Honda in der aktuellen Saison nicht gelungen.
Honda-Motor ohne Chance gegen die Formel-1-KonkurrenzObwohl der Motoren-Zulieferer nicht bestätigte, dass die Absetzung von Kakuda mit dem bislang enttäuschenden Abschneiden in der aktuellen Saison zusammenhängt, liegt dieser Verdacht nahe. Honda hatte es nicht geschafft, in diesem Jahr einen konkurrenzfähigen Motor für Aston Martin zu produzieren.
Zwar wurde die aktuelle Powerunit erst vor wenigen Wochen einem umfassenden Upgrade unterzogen, in der ersten Liga fährt das Team von Fernando Alonso und Lance Stroll aber auch mit dem verbesserten Aggregat nicht mit. Dennoch sah Honda beim Rennen in Madrid weitere Fortschritte.
"In den letzten drei Rennen haben wir die Fahrbarkeit unserer Spec 2 Powerunit verbessert, jetzt können wir uns auf die Performance fokussieren. Dieses Wochenende haben wir die Einstellungen in jeder Session verbessert und in den Daten einige gute Zeichen gesehen. Das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind", erklärte Chefingenieur Shintaro Orihara nach dem Rennen auf dem Madring, das für Aston Martin mit einem Ausfall und einem 17. Platz endete.
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