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Briatore erhebt schwere Vorwürfe

Дата публикации: 04-09-2026 16:20:11

Alpine-Pilot Pierre Gasly ist von einem Urteil des Internationalen Berufungsgerichts der FIA betroffen: Der Franzose verlor seinen dritten Platz beim Großen Preis von Monaco nach den Einsprüchen von Red Bull und McLaren. Flavio Briatore, Berater und Manager bei Alpine, erhob nun am Rande des Großen Preises von Italien, schwere Vorwürfe. Er wittert Einflussnahme von McLaren auf eines der Jurymitglieder.

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McLaren reagiert mit scharfen WortenMega-Zoff in der Formel 1: Briatore erhebt schwere Vorwürfe

Flavio Briatore holte in Monza zum Rundumschlag aus

Flavio Briatore holte in Monza zum Rundumschlag aus

Foto: © IMAGO/Xavi Bonilla

04. September 2026, 18:20

sport.de

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Alpine-Pilot Pierre Gasly ist von einem Urteil des Internationalen Berufungsgerichts der FIA betroffen: Der Franzose verlor seinen dritten Platz beim Großen Preis von Monaco nach den Einsprüchen von Red Bull und McLaren. Flavio Briatore, Berater und Manager bei Alpine, erhob nun am Rande des Großen Preises von Italien schwere Vorwürfe. Er wittert Einflussnahme von McLaren auf eines der Jurymitglieder.

Flavio Briatore heizt den Konflikt um das Endergebnis des Großen Preises der Formel 1 in Monaco mächtig an. Der Italiener unterstellte am Freitag im Zuge der Pressekonferenz der Teamchefs einem der vier Richter des FIA-Gremiums angebliche Verbindungen zu McLaren.

"Ich halte das zunächst einmal für sehr unfair, aber wir akzeptieren die Entscheidung", begann der Exekutivberater von Alpine zum Ergebnis der FIA-Anhörung. Dann holte er aus: "Sehr seltsam war: Es gab vier Richter im Gremium, und einer von ihnen trat wie ein Staatsanwalt auf. Das an sich ist kein großes Problem. Das Problem ist, dass es eine enge Verbindung zu McLaren gibt." 

Um seinen Punkt zu bekräftigen, holte Briatore gar einen Zettel hervor und führte fort: "Wir haben ein schönes Foto von diesem Mann bei der Rede für McLaren im Jahr 2018 in MSO, Beverly Hills. Er hat eine Stiftung, die 'One Drop Foundation' heißt. Und McLaren hat zwei oder drei McLaren-Fahrzeuge gespendet. Und ich halte es für ziemlich unfair, dass einer der Richter mit einem Team in Verbindung stand, das gegen uns protestiert hat."

McLaren-Teamchef Stella schießt zurück

Später holte Briatore erneut aus: "Der Richter muss normalerweise komplett unabhängig sein." Zudem habe sich der Richter "sehr schlecht" während der Anhörung verhalten: "Und danach haben wir herausgefunden, warum er so schlecht zu uns war: Weil er in Verbindung zu McLaren steht."

Andreas Stella, Teamchef von McLaren, reagierte auf der PK seinerseits mit scharfen Worten: "Ich finde, dass sich diese Konferenz für McLaren in eine Richtung entwickelt, die ziemlich beleidigend für McLaren und für den Ruf eines Teams ist, das viel Respekt verdient. Und wenn jemand solche Vorwürfe erhebt – die ziemlich schwerwiegend erscheinen –, muss man die Verantwortung für das übernehmen, was er in einem öffentlichen Forum sagt. Die Anhörung, das gesamte Verfahren vor dem Internationalen Berufungsgericht, wurde nach den höchsten Standards durchgeführt. Wir sollten diesen Fall nicht so infrage stellen, wie es hier gerade getan wird."

Die FIA hatte das Endergebnis des Formel-1-Rennens in Monaco am Freitag ein weiteres Mal korrigiert. Erneut auf den dritten Platz drückte Red-Bull-Pilot Isack Hadjar, Alpine-Fahrer Pierre Gasly wird nur noch als Siebter geführt.

Gasly hatte das Rennen im Fürstentum in diesem Jahr ursprünglich als Dritter beendet, war dann jedoch aufgrund eines Verstoßes gegen das Tempolimit in der Boxengasse mit einer Zehn-Sekunden-Strafe belegt worden. Dagegen legte Alpine zunächst erfolgreich Protest ein. Fünf Tage nach der Zieldurchfahrt bekam er seinen dritten Platz zurück.

In Monaco war es in diesem Jahr zu mehreren Tempo-Fehlmessungen in der Boxengasse gekommen. Zahlreiche Strafen wurden während bzw. unmittelbar nach dem Rennen ausgesprochen. Das Problem: Viele der Strafen wurden schon während des Grand Prix abgesessen, eine Zurücknahme war damit nicht mehr möglich. Gasly wurde dagegen erst nach Rennende bestraft. Genau das wurde ihm nun zum Verhängnis. 

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