Wenn am Freitagmittag (12:30 Uhr) das erste Training zum Großen Preis von Italien steigt, wird Max Verstappen nicht wie gewohnt in seinem Red Bull sitzen. Der Superstar bekommt eine Pause.

Max Verstappen setzt die erste Trainingssession aus
Foto: © IMAGO/Bahho Kara
03. September 2026, 07:58

sport.de
Wenn am Freitagmittag (12:30 Uhr) das erste Training zum Großen Preis von Italien steigt, wird Max Verstappen nicht wie gewohnt in seinem Red Bull sitzen. Der Superstar bekommt eine Pause.
Wie der Formel-1-Rennstall mitteilte, wird Ayumu Iwasa für Max Verstappen am Freitag das erste freie Training im Autodromo di Monza bestreiten. Der Wechsel wird "im Zuge des Rookie-Fahrerprogramms" vollzogen.
Der 24 Jahre alte Japaner schloss sich bereits 2021 dem Formel-1-Topteam an, um dort im Nachwuchsprogramm an die Königsklasse herangeführt zu werden.
Zwei Jahre später durfte er für AlphaTauri, heute Racing Bulls, erstmals einen Young-Driver-Test bestreiten. Beim Großen Preis von Japan 2024 übernahm er die erste Trainingssession von Daniel Ricciardo. Weitere Einsätze für Racing Bulls und später auch Red Bull folgten. In dieser Saison saß er etwa bereits im Juni in Barcelona im Red-Bull-Cockpit.
Weitere Fahrerwechsel in Monza angekündigtParallel zu seiner Tätigkeit als Test- und Reserverfahrer ist Ayumu Iwasa in der japanischen Super Formula aktiv. Dort belegt er den zweiten Platz in der Gesamtwertung.
In Monza ist Iwasa nicht der einzige Reservepilot, der für die Stammfahrer zum Einsatz kommt. Zuvor hatten bereits Williams, Alpine und Cadillac angekündigt, ihren Reservisten wichtige Trainingsminuten zu geben.
Für Williams kommt der 24-jährige Brite Luke Browning in FP1 zum Einsatz. Er übernimmt das Cockpit von Alex Albon. Browning gab sein Trainingsdebüt in diesem Jahr beim Großen Preis von Österreich. Schon in Barcelona hätte er fahren sollen, dort wurde das Team jedoch von technischen Problemen ausgebremst.
Paul Aron wird in FP1 derweil im Alpine-Cockpit von Pierre Gasly sitzen. Für ihn ist es nach Ungarn der zweite Einsatz für den französischen Rennstall in diesem Jahr. Gefahren ist er im Freien Training zudem schon in Barcelona und Spielberg für Audi. Bei Cadillac wird Sergio Pérez seinen Platz für den US-Amerikaner Colton Herta räumen, der in Barcelona und Budapest Sessions übernahm.
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