Nach drei Kampftagen in der neuen Ringer-Bundesliga wird immer deutlicher, was viele befürchtet haben. Die Leistungsunterschiede sind riesig. „Ob diese eingleisige Liga Sinn macht und dem Ringkampfsport dienlich ist, bleibt abzuwarten“, sagt Thomas Geid, der mit dem KSV Köllerbach zum Saar-Derby beim ASV Hüttigweiler antritt.
Hüttigweiler/Köllerbach · Nach drei Kampftagen in der neuen Ringer-Bundesliga wird immer deutlicher, was viele befürchtet haben. Die Leistungsunterschiede sind riesig. „Ob diese eingleisige Liga Sinn macht und dem Ringkampfsport dienlich ist, bleibt abzuwarten“, sagt Thomas Geid, der mit dem KSV Köllerbach zum Saar-Derby beim ASV Hüttigweiler antritt.
25.09.2026 , 16:00 Uhr
Im Saarlandpokal trafen sie bereits aufeinander: Igor Makusch vom KSV Köllerbach (links) fasst Kevin Titov vom ASV Hüttigweiler an den Beinen. Titov gewann das Freistil-Duell in der 86-Kilogramm-Klasse mit 6:4. Am Ende durften beide mit ihren Clubs jubeln. Nun treffen sie in der Bundesliga aufeinander.
Foto: Wolfgang DegottMan kennt sich. Wenn der ASV Hüttigweiler an diesem Samstag, 26. September, um 19.30 Uhr in der Illtalhalle in der Ringer-Bundesliga den KSV Köllerbach empfängt, ist es das dritte Aufeinandertreffen binnen sechs Wochen. Beim erstmals ausgetragenen Saarlandpokal im August standen sie sich in der Gruppenphase und im Finale gegenüber. Das endete punktgleich und nach allen Kriterien unentschieden – deshalb dürfen sich beide Clubs Saarlandpokal-Sieger nennen. Nun geht es in der Bundesliga um Punkte – in einem der wenigen Saar-Derbys, die der neue Modus beiden Vereinen beschert.