Der chinesische Hersteller Xiaomi stellt zwei neue Spitzenmodelle vor – mit 200-Megapixel-Kameras, großen Akkus und Blickschutz-Display. Die Preise für den Heimatmarkt sind bekannt, ein globaler Start könnte noch dieses Jahr folgen.
Der chinesische Hersteller Xiaomi stellt zwei neue Spitzenmodelle vor – mit 200-Megapixel-Kameras, großen Akkus und Blickschutz-Display. Die Preise für den Heimatmarkt sind bekannt, ein globaler Start könnte noch dieses Jahr folgen.
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Xiaomi 18 Pro mit KI-Bildchen (Bild: Xiaomi)
Xiaomi erweitert seine Smartphone-Reihe: Die Modelle 18 Pro und 18 Pro Max sind da. Beide Geräte gehören zu den ersten angekündigten Geräten mit Qualcomms neuen High-End-Prozessoren Snapdragon 8 Elite Gen 6 und Snapdragon 8 Elite Extreme Gen 6. Im Xiaomi 18 Pro steckt der Snapdragon 8 Elite Gen 6, im größeren 18 Pro Max der Snapdragon 8 Elite Extreme Gen 6. Xiaomi kombiniert die Chips mit älterem LPDDR5X-Arbeitsspeicher und UFS-4.1-Flashspeicher. Die Prozessoren würden zwar auch die neueren Standards LPDDR6 und UFS 5.0 unterstützen – davon macht Xiaomi aber keinen Gebrauch.
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Bei den Kameras ähneln sich beide Modelle stark. Laut Xiaomi kommt ein Leica-Summilux-System mit drei Kameras auf der Rückseite zum Einsatz. Die Hauptkamera löst mit 200 Megapixeln auf, nutzt einen Light-Fusion-960L-Sensor, eine Blende von f/1,67 und einen optischen Bildstabilisator. Die äquivalente Brennweite liegt bei 23 Millimetern. Dazu kommt ein Teleobjektiv, das ebenfalls 200 Megapixel liefert. Es arbeitet mit Blende f/2,4, optischer Bildstabilisierung und einem Samsung-HP5-Sensor, die äquivalente Brennweite beträgt 75 Millimeter. Makroaufnahmen sollen laut Hersteller ab zwölf Zentimetern Abstand möglich sein.
Die Ultraweitwinkelkamera kommt auf 50 Megapixel, ein Sichtfeld von 102 Grad und eine Brennweite von 17 Millimetern. Für Selfies gibt es eine 50-Megapixel-Kamera mit Blende f/2,2 und 90 Grad Sichtfeld. Beim 18 Pro Max unterstützt die Hauptkamera zusätzlich die LOFIC-HDR-Technik, die Aufnahmen mit sehr hellen und sehr dunklen Bereichen verbessern soll.
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Das Xiaomi 18 Pro hat ein 6,4 Zoll großes LTPO-Display mit 2436 × 1120 Pixeln. Beim 18 Pro Max misst der Bildschirm 6,9 Zoll und löst mit 2624 × 1208 Pixeln auf. Beide Panels passen ihre Bildwiederholrate dynamisch zwischen 1 und 120 Hertz an – das spart Strom. Die Spitzenhelligkeit gibt Xiaomi mit 4000 cd/m² an. Dazu nennt der Hersteller den großen Farbraum BT.2020 und DC-Dimming, eine augenschonende Helligkeitsregelung.
Wie das Samsung Galaxy S26 Ultra bieten die neuen Xiaomis ein sogenanntes Privacy Display. Ist die Funktion aktiv, lässt sich der Bildschirm von der Seite kaum noch einsehen. Xiaomi erreicht das wie Samsung über eine veränderte Pixelmatrix. Nutzerinnen und Nutzer können den Blickschutz auch nur für einzelne Apps oder für Benachrichtigungen einschalten statt für den ganzen Bildschirm. Deutlich unterscheiden sich die Akkus: Das Xiaomi 18 Pro bekommt einen Silizium-Kohlenstoff-Akku mit typisch 7000 mAh, das 18 Pro Max sogar 8500 mAh. Diese Technik erlaubt mehr Kapazität bei gleichem Volumen. Beide Geräte laden per Kabel mit bis zu 100 Watt und drahtlos mit bis zu 50 Watt. Auf der Rückseite bei den Kameras gibt es einen kleinen Extrabildschirm, der bei Selfies hilft, aber auch mit KI-Bildern verschönert werden kann.
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Für Deutschland nennt Xiaomi bislang weder Termin noch Preise. In China sind die Smartphones seit dem 23. September erhältlich: Das 18 Pro kostet dort ab 5999 Yuan, umgerechnet rund 780 Euro, das 18 Pro Max ab 6999 Yuan, also etwa 910 Euro – jeweils mit 12 GByte RAM und 256 GByte Speicher. Der globale Start soll noch in diesem Jahr folgen.