Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Stadt der Singles: Wohnen in Berlin bleibt bezahlbar – bis man Kinder bekommt

Дата публикации: 27-08-2026 09:49:00

Kleine Wohnungen sind für Durchschnittsverdiener in Berlin rechnerisch noch bezahlbar. Wer mehr Platz braucht, gerät dagegen schnell unter Druck.

Основное содержимое страницы с новостью.

Kleine Wohnungen sind für Durchschnittsverdiener in Berlin rechnerisch noch bezahlbar. Wer mehr Platz braucht, gerät dagegen schnell unter Druck – besonders Familien.

Berlin hat den Ruf einer Stadt, in der bezahlbarer Wohnraum längst zur Mangelware geworden ist. Doch ganz so einfach ist die Lage offenbar nicht. Eine neue Analyse des Immobilienportals Immowelt zeigt eine auffällige Trennlinie: Für Singles mit mittlerem Einkommen bleiben kleine Wohnungen selbst bei einer Neuanmietung meist finanzierbar. Problematisch wird es vor allem dann, wenn aus einem Einpersonenhaushalt eine Familie wird.

Die wichtigsten Erkenntnisse der Immowelt-Analyse:

  • Singles bleiben unter der Belastungsgrenze: In allen 93 untersuchten Berliner Ortsteilen liegt die Warmmiete einer 40-Quadratmeter-Wohnung rechnerisch unter 30 Prozent des Median-Nettoeinkommens.
  • Fast jeder zweite Haushalt ist ein Single-Haushalt: Von rund 1,97 Millionen Berliner Haushalten bestehen 977.000 aus nur einer Person.
  • Für Familien dreht sich das Bild: Bei 90 Quadratmetern überschreitet die Wohnkostenquote in 89 von 93 Ortsteilen die Marke von 30 Prozent.
  • Das Umland gewinnt Familien: Wanderungsdaten zeigen, dass Brandenburg vor allem bei Kindern sowie Menschen zwischen 30 und 45 Jahren Einwohner aus Berlin hinzugewinnt.
Berlin: Kleine Wohnungen bleiben vergleichsweise erschwinglich

Immowelt rechnet mit einem mittleren Berliner Nettoeinkommen von 2835 Euro im Monat. Mehr als 851 Euro für die Wohnung gelten dabei als hohe Belastung. Grundlage der Auswertung sind inserierte Bestandswohnungen mit 40 Quadratmetern, bei denen neben der Kaltmiete auch die Nebenkosten berücksichtigt werden.

ANZEIGE

ANZEIGE

  • In Wilmersdorf liegt sie laut Immowelt im Schnitt bei 812 Euro,
  • in Grunewald bei 796 Euro und
  • in Tiergarten bei 785 Euro.
  • Deutlich günstiger ist es in Spandau mit 583 Euro und
  • im Märkischen Viertel mit 531 Euro.

Das betrifft einen erheblichen Teil der Bevölkerung. Nach Angaben des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg lebte zuletzt rund die Hälfte aller Berliner Haushalte als Einpersonenhaushalt. Gleichzeitig wohnen rund 85 Prozent der Haushalte in der Hauptstadt zur Miete.

„Unsere Analyse zeigt: Für Singles mit mittlerem Einkommen ist Wohnen in Berlin auch bei einer Neuanmietung grundsätzlich noch bezahlbar“, sagt Immowelt-Geschäftsführer Theo Mseka.

„Kritisch wird es, wenn Familien mehr Platz benötigen. Das eigentliche Bezahlbarkeitsproblem des Berliner Mietmarkts ist deshalb vor allem ein Mangel an ausreichend großen Wohnungen zu bezahlbaren Preisen.“

Familien geraten bei größeren Wohnungen unter Druck

Bei einer 90-Quadratmeter-Wohnung verändert sich die Rechnung deutlich. Einer weiteren Immowelt-Auswertung zufolge liegt die Wohnkostenquote für eine dreiköpfige Familie in 89 von 93 untersuchten Ortsteilen oberhalb von 30 Prozent. In der Gropiusstadt müssten Familien bei einer Neuanmietung demnach im Mittel 44,3 Prozent ihres Haushaltseinkommens für das Wohnen aufbringen.

Mit Kindern wächst der Platzbedarf oft schneller als das verfügbare Haushaltseinkommen. Ein zusätzliches Zimmer verteuert die Wohnung erheblich, während Einkommen nicht automatisch im gleichen Verhältnis steigen.

Die Folgen lassen sich auch in der Wanderungsstatistik erkennen. Nach Daten des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg gewann Brandenburg 2024 im Austausch mit Berlin 4393 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren hinzu.

Bei den 30- bis unter 45-Jährigen betrug der Wanderungsgewinn sogar 6631 Personen. Bei den 18- bis unter 30-Jährigen verlief die Bewegung dagegen in die andere Richtung: Hier verlor Brandenburg 612 Menschen an Berlin.

Strukturelles Problem in der Hauptstadt

Die Zahlen legen damit ein strukturelles Problem in der Hauptstadt offen: Berlin kann für junge Erwachsene und Singles attraktiv bleiben, während die Stadt für Familien zunehmend schwieriger zu finanzieren ist.

Allerdings bildet die Immowelt-Analyse nicht den gesamten Mietmarkt ab. Sie beruht auf Angebotsmieten des Portals und modellierten Durchschnittswerten – bestehende, günstigere Mietverträge können daher deutlich anders aussehen.

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1100.000 warten auf Wohnung, Normalverdiener fast ohne Chance011.9418-08-2026
2WG-Preise im Vergleich: „Erhebliche Unterschiede“ zwischen Hochschulstandorten09.1720-09-2026
3So viel müssen Sie für den Hauskauf je Region verdienen015.0912-09-2026
4Verfassungsrechtler: Berlins Enteignungsplan wird scheitern012.0722-09-2026
5Wohnkrise in Berlin: Letzter Ausweg Enteignung?06.0917-09-2026
6Millionen Wohnungen im Blick: So könnte Berlin Mietwucher jagen07.6615-09-2026
7„Kann mehr Geld sparen”: Amy (36) zahlt halbe Miete, muss aber dafür 12 Stunden ehrenamtlich arbeiten012.6613-08-2026
8Mieten werden teurer – jetzt wird Kaufen wieder interessant07.9702-10-2026
9420 Wohnungslose haben über Housing First Zuhause gefunden014.3517-09-2026
10Berlin verliert Hunderte Millionen, weil zu wenig gebaut wird08.126-08-2026

Классификация: Недвижимость. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 10. Тональность: 0. Информативность: 8.16. Источник: rss.focus.de.