Für ein britisches Ehepaar endete der Urlaub in Madrid mit einem Schrecken. In der Airbnb-Wohnung befand sich eine Kamera, die auf das Bett ausgerichtet war.
Für ein britisches Ehepaar endete der Urlaub in Madrid mit einem Schrecken. In der Airbnb-Wohnung befand sich eine Kamera, die auf das Bett ausgerichtet war.
Donna und Raymond Nunn wollten ihren 39. Hochzeitstag in Madrid verbringen, doch der Aufenthalt endete abrupt. In ihrer gemieteten Ferienwohnung stieß das britische Ehepaar im Schlafzimmer auf eine Kamera, die nach eigener Darstellung direkt auf das Bett ausgerichtet war. Laut Bericht der britischen Zeitung „The Mirror“ verließen die beiden die Unterkunft daraufhin vorzeitig. Die Buchungsplattform Airbnb erstattete den Reisepreis und stoppte das Inserat zunächst.
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Nach Angaben des „Mirror“ trafen Donna und Raymond Nunn am 3. August in der spanischen Hauptstadt ein, um dort ihren Hochzeitstag zu feiern. Bereits im Wohnbereich fiel ihnen ein Gerät auf, das sie als Sensor oder Kamera wahrnahmen, ohne sich zunächst größere Sorgen zu machen – sie gingen davon aus, dass das Gerät aus war.
Erst am nächsten Tag bemerkte Raymond Nunn im Schlafzimmer ein weiteres Gerät mit grün blinkender Kontrollleuchte. „Die Kamera war etwa zehn Zentimeter lang und in einer Ecke angebracht, aber direkt auf das Bett gerichtet. Sie kann dort nicht aus Sicherheitsgründen installiert worden sein. Es fühlte sich an, als würden wir in einem Bereich überwacht, der eigentlich ein sicherer und privater Rückzugsort hätte sein sollen.“
Das Paar wandte sich laut Bericht noch am Abend an Airbnb. Von der Plattform erhielten sie die Empfehlung, die Ferienwohnung so schnell wie möglich zu verlassen. Weil es bereits später Abend gewesen sei, blieben sie nach eigenen Angaben dennoch eine weitere Nacht in der Unterkunft. Raymond Nunn habe die Kamera von der Wand genommen und umgedreht.
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Am Morgen reisten die beiden ab und zogen in eine andere Unterkunft rund zwei Stunden südlich von Madrid. Nach eigenen Angaben wurden ihnen sowohl die ursprüngliche Buchung als auch die Ersatzunterkunft vollständig erstattet. Airbnb erklärte, das Inserat sei für eine weitere Prüfung von der Plattform entfernt worden.
Eine andere unerfreuliche Airbnb-Erfahrung machte ein Urlauber und seine Begleitung in einem Thailand-Urlaub: Feuchte Wände und eine verschimmelte Klimaanlage ließen die Reisenden nicht schlafen.
Für Airbnb ist der Umgang mit Kameras klar geregelt. Auf der Website heißt es: „Wir erlauben es Gastgeber:innen nicht, Überwachungskameras oder Aufnahmegeräte zu haben, die Innenbereiche in Unterkünften überwachen, auch wenn diese Geräte ausgeschaltet sind. Versteckte Kameras waren schon immer verboten und werden auch weiterhin verboten sein.“
Außenüberwachungskameras, Lärm-Dezibel-Messgeräte und intelligente Geräte dürfen installiert werden, wenn sie den Airbnb-Richtlinien und geltenden Gesetzen entsprechen. Das gilt seit dem 30. April 2024 .