Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Wer Xi Jinping nach Washington begleitet und was das über seine Herrschaft zeigt

Дата публикации: 25-09-2026 07:28:58

Seit dem letzten Besuch bei Trump nach neun Jahren hat Chinas Partei- und Staatschef den Machtapparat radikal umgebaut. Das prägt auch die Amerikapolitik Chinas.

Основное содержимое страницы с новостью.

Wer Xi Jinping nach Washington begleitet und was das über seine Herrschaft zeigt

Seit dem letzten Besuch bei Trump nach neun Jahren hat Chinas Partei- und Staatschef den Machtapparat radikal umgebaut. Das prägt auch die Amerikapolitik Chinas.

25.09.2026, 09.28 Uhr

3 Leseminuten


Xi Jinping, Chinas Staatschef, bei seiner Ansprache im Weissen Haus. Sichtbar sind der Stabschef Cai Qi, Aussenminister Wang Yi, Wirtschaftsunterhändler He Lifeng, Zheng Shanjie, der Zuständige für Industriepolitik, und Handelsminister Wang Wentao.

Xi Jinping, Chinas Staatschef, bei seiner Ansprache im Weissen Haus. Sichtbar sind der Stabschef Cai Qi, Aussenminister Wang Yi, Wirtschaftsunterhändler He Lifeng, Zheng Shanjie, der Zuständige für Industriepolitik, und Handelsminister Wang Wentao.

Evan Vucci / Reuters

Wenn Xi Jinping reist, reist sein Machtkern mit.

Optimieren Sie Ihre Browsereinstellungen

NZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.

Bitte passen Sie die Einstellungen an.

Auf der offiziellen chinesischen Liste der mitreisenden Begleiter des Staatsbesuchs in Washington steht neben Xi sein engster Vertrauter, der Stabschef Cai Qi. Dann der höchste Aussenpolitiker Chinas, Wang Yi. He Lifeng, der Vizeministerpräsident, war bereits vor Ort. Er führte auf chinesischer Seite die Vorverhandlungen. Bei den Gesprächen stehen ihm weitere hochrangige Wirtschaftsfachleute zur Seite.

Cai Qi

Cai Qi

Reuters

Zur offiziellen Reise-Entourage gehört auch Peng Liyuan, Xi Jinpings Gattin, früher eine berühmte Sängerin. Sie hielt als Künstlerin in der Volksbefreiungsarmee den Rang einer Generalmajorin.

Peng Liyuan ist eine der einzigen Konstanten seit Xis früheren Reisen in die USA. Das Personal rund um Xi hat sich seither stark verändert.

Früher gehörten Berater und Militärs zum Umfeld Xis

Im Jahr 2017 war Xi zuletzt bei Trump, es war aber kein Staatsbesuch, sondern ein Treffen der beiden Präsidenten in Trumps Privatklub Mar-a-Lago bei Palm Beach. Trotzdem waren neben Xi Jinpings engsten Vertrauten und dem Wirtschaftsunterhändler noch weitere mächtige Berater und hochrangige Funktionäre dabei. Etwa Wang Huning, der Chefideologe der Kommunistischen Partei. Er ist ein Intellektueller und hat ein Buch über die USA geschrieben, «America Against America», das die Stärken und gesellschaftlichen Widersprüche der USA analysiert.

Wang Huning

Wang Huning

Reuters

2017 vereinbarten Trump und Xi hochrangige Dialogmechanismen, für Wirtschaft, Diplomatie und Sicherheit bis hin zum Militär. Dieses Jahr ist die Substanz am Ende des Gipfels gering: der Handelsfrieden wurde um magere zwei Monate verlängert, und ein noch unklares Wirtschaftsabkommen mit einem «Board of Trade», eine Zusage zu Dialog zur Künstlichen Intelligenz. Die grossen Konflikte bleiben bestehen.

Ebenfalls bemerkenswert: 2017 sass der Offizier der Volksbefreiungsarmee Fang Fenghui am Verhandlungstisch, damals Mitglied der Zentralen Militärkommission. Heute fehlt ein derart hochrangiger militärischer Vertreter neben Xi, obwohl die Spannungen um Taiwan und im Südchinesischen Meer erheblich sind. Aber Xi Jinping hat seither die Zentrale Militärkommission – die Führungsspitze der Armee – fast vollständig entkernt. Von den 2022 eingesetzten sieben Mitgliedern bleiben nach Disziplinarverfahren und Ausschlüssen nur noch zwei übrig, einer davon ist Xi Jinping selbst, der andere sein Antikorruptionsgeneral.

Noch frappanter ist der Vergleich mit 2015, als Xi Jinping zu einem Staatsbesuch bei dem damaligen amerikanischen Präsidenten Barack Obama geladen war. Hochrangige politische Berater waren dabei und eine breite wirtschafts- und aussenpolitische Delegation. Im Vorfeld fand in Seattle ein CEO-Treffen statt, an dem auch Xi teilnahm. Dieses Jahr war zwar die Rede davon, dass Xi mit Firmenchefs nach Washington reisen könnte. Eine kleine Gruppe sei zwar tatsächlich separat nach Washington geflogen, berichtet die «South China Morning Post» (SCMP)£. Doch auf der Gästeliste des Staatsbanketts fehlten sie, während amerikanische Tech-CEOs wie Jensen Huan oder Elon Musk mit Xi Jinping an einem Tisch sassen. Es habe Differenzen gegeben über geplante chinesische Investitionen in den USA, schreibt die SCMP.

Ein Toast mit «Blanc de Noir» auf den Burgfrieden

Die amerikanisch-chinesischen Beziehungen haben sich im vergangenen Jahrzehnt stark verändert. Heute steht nicht mehr Kooperation im Zentrum, sondern Konkurrenz. Wenige Monate nach dem Mar-a-Lago-Treffen von 2017 bereitete Trump seinen Handelskrieg gegen China vor. Das jetzige Treffen hat zum Ziel, der Rivalität einen Rahmen zu geben, Eskalationen zu verhindern – denn mittlerweile hat auch China einige starke Hebel in der Hand.

Gleichzeitig hat sich auch China verändert. Xi Jinping festigt seine Macht seit nunmehr fast 14 Jahren an der Spitze Chinas. Die Kommunistische Partei führt er strikt. Erst am Montag wurden zwei Spitzengeneräle, Zhang Youxia und Liu Zhenli, aus der Partei und den Streitkräften ausgeschlossen. Dieser Führungsstil prägt auch Chinas USA-Politik. Unter Xi würden wichtige aussenpolitische Entscheidungen zentral von ihm und seinen engsten Vertrauten im Politbüro getroffen, schreibt Yu Jie in einer Studie für die Londoner Denkfabrik Chatham House. Ausserdem reist Xi Jinping seit der Pandemie immer seltener ins Ausland.

Es geht also beim Staatsbesuch vom Mittwoch bis Freitag um Xi, es geht um Trump, um zwei Männer, die zusammen mit «Blanc de Noir» anstossen wie 1972 der frühere Präsident Richard Nixon mit dem chinesischen Ministerpräsidenten Zhou Enlai. Damals läutete der Toast eine historische Annäherung der beiden Staaten ein. Heute stellt sich die Frage, ob etwas entsteht, das über Xi und Trump hinausgeht.

Passend zum Artikel

Xi Jinping reist nach Washington, wenige Monate nach Donald Trumps Besuch in Peking. Von einer neuen Détente zwischen China und den USA ist die Rede. Doch die Rivalität ist ungebrochen.

Der pompöse Staatsempfang für den chinesischen Präsidenten im Weissen Haus kann die geopolitischen Spannungen zwischen den Grossmächten nicht überdecken. Doch sowohl Trump wie auch Xi wollen Stabilität.

Derzeit entspannt sich Chinas Parteielite in dem mondänen Seebad Beidaihe. Auch dort dürfte Cai Qi kaum von der Seite seines Chefs weichen. Wer ist der Mann hinter Xi Jinping?

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1Staatsbesuch: Xi beendet USA-Besuch: Viel Pomp und demonstrative Harmonie013.8725-09-2026
2Diplomatie: Xi und Trump wollen sich im November in China treffen09.8325-09-2026
3Kommentar: Xi Jinping gibt in Washington den Ton an – Trump macht sich klein015.2626-09-2026
4Встреча Си Цзиньпина и Трампа в США прошла с несколькими длительными перерывами на отдых05.8503-10-2026
5Запад проглядел главное в визите Си Цзиньпина в США07.0927-09-2026
6Xi Jinping’s visit to US set course for future of bilateral relations — Chinese ambassador06.501-10-2026
7Посол КНР: визит Си Цзиньпина в США определил курс развития отношений двух стран01001-10-2026
8Trump charms Xi Jinping during White House state visit — showing off renovations and helicopter to Chinese president08.0324-09-2026
9Синусоида китайской внешней политики01003-10-2026
10How China’s ‘Red Lines’ Are Quietly Shaping Global News Reporting08.9223-06-2026

Классификация: . Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 10. Тональность: 0. Информативность: 7.95. Источник: www.nzz.ch.