Die Schweizerinnen und Schweizer haben heute über die Neutralitätsinitiative und die Ernährungsinitiative abgestimmt. Auch in Zürich standen mehrere Volksentscheide an. Alle Resultate im Überblick.
Die Schweizerinnen und Schweizer haben heute über die Neutralitätsinitiative und die Ernährungsinitiative abgestimmt. Auch in Zürich standen mehrere Volksentscheide an. Alle Resultate im Überblick.

Alessandro della Valle / Keystone
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Die Neutralitätsinitiative aus dem Umfeld der SVP und des Vereins Pro Schweiz wollte die Neutralität der Schweiz in der Verfassung festschreiben. Die Vorlage verlangte eine immerwährende und bewaffnete Neutralität. Die Schweiz hätte künftig keinem Militär- oder Verteidigungsbündnis beitreten dürfen. Ihr Spielraum für Sanktionen gegen andere Länder wäre eingeschränkt worden. Die Vorlage wurde klar verworfen.
Die Ernährungsinitiative der Umweltaktivistin Franziska Herren forderte eine grundlegende Umstellung der Schweizer Landwirtschaft. Durch die Produktion von mehr pflanzlichen und weniger tierischen Lebensmitteln in der Schweiz sollte der Selbstversorgungsgrad des Landes auf 70 Prozent gesteigert werden, heute liegt er etwas unter 50 Prozent. Auch diese Vorlage hatte keine Chance beim Volk.
Gemeinderesultate für nationale VorlagenIm Laufe des Nachmittags trafen auch die Resultate aus den Gemeinden ein.
Kanton ZürichDie Stimmbürgerinnen und Stimmbürger im Kanton Zürich haben heute über zwei Vorlagen entschieden. Das Lehrpersonalgesetz wollte, dass Lehrpersonen der Volksschule mehr bezahlte Arbeitszeit, etwa für Vorbereitung und Elterngespräche, erhalten. Es wurde aber klar abgelehnt.
Das Patientengesetz wurde angenommen. Es wird nun ermöglichen, dass Bewohner von Alters- und Pflegeheimen mittels assistierten Suizids aus dem Leben scheiden können, auch wenn die Heimleitung dies ablehnt.
Stadt ZürichIn der Stadt Zürich wird unter anderem über die Hochhausrichtlinien der Stadt abgestimmt. Die Variante des Gemeinderats will weniger Hochhauszonen als jene des Stadtrats. Erste Resultate werden gegen 15 Uhr erwartet.
Daneben wird über höhere Politikerlöhne, mehr Geld für das Kunsthaus, neue Rechtsgrundlagen für die Asylorganisation Zürich (AOZ) und einen Kredit für den Ausbau des Tram- und Busnetzes entschieden.
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