Burnham: Iran hat Anschlagspläne auf britische Militärbasis gesteuert +++ Iran reklamiert Angriff auf Supertanker in der Straße von Hormus +++ Der Newsblog.

Katherina Reiche (Archivbild): Die Bundeswirtschaftsministerin war für Konferenzen nach Saudi-Arabien gereist. Foto: IMAGO/Andreas Gora
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) ist nach einer Zwangspause in Saudi-Arabien auf dem Heimweg nach Berlin. Eine Sprecherin ihrer Ressorts bestätigte am Abend, dass die Ministerin auf dem Rückweg nach Deutschland ist. Reiche hatte nach Angriffen auf den Flughafen von Riad in Saudi-Arabien festgesessen, der Flughafen wurde gesperrt.
Bei einem Anschlag auf den internationalen Flughafen der saudischen Hauptstadt waren am Wochenende mindestens zwölf Menschen getötet und mehr als 300 weitere verletzt worden. Danach hatte es weitere Attacken gegeben. Saudi-Arabien macht die Huthi-Miliz im Jemen dafür verantwortlich. Reiche hatte vor den Angriffen an Konferenzen in Riad teilgenommen.
Der britische Premierminister Andy Burnham vermutet den Iran hinter den mutmaßlichen Anschlagsplänen auf den Militärflugplatz RAF Fairford. Burnham erklärte am Montag im Parlament, das Vorhaben sei vermutlich in der Islamischen Republik koordiniert und mit hoher Wahrscheinlichkeit von den iranischen Revolutionsgarden (IRGC) gelenkt worden. „Wir werden diese Bedrohungen auf eigenem Boden nicht dulden“, sagte Burnham. Die Führung in Teheran wies die Vorwürfe als unbegründet zurück.
Die mutmaßlichen Pläne waren am 27. September bekannt geworden, als die Polizei fünf britische Staatsbürger im Alter zwischen 23 und 25 Jahren nahe dem Stützpunkt im Westen Englands festnahm. Ein Landwirt hatte die Behörden alarmiert, nachdem er maskierte Männer und drei weiße Transporter beobachtet hatte. In den Fahrzeugen wurde Benzin, jedoch kein einsatzfähiger Sprengstoff gefunden.
Der Vorfall hatte erhebliche geopolitische Konsequenzen: Die USA zogen nach Angaben des Verteidigungsministeriums in der Folge ihre zwölf auf der Basis stationierten B-1-Bomber ab. Die britische Regierung hatte den Vereinigten Staaten die Erlaubnis erteilt, von Fairford aus Angriffe auf iranische Raketenstellungen zu fliegen. Die Revolutionsgarden hatten den Stützpunkt deshalb im Juli als legitimes Ziel bezeichnet.
Wir werden diese Bedrohungen auf eigenem Boden nicht dulden. Andy Burnham
Nach den Angriffen am Flughafen der saudischen Hauptstadt Riad bleibt der Luftverkehr dort für weitere Tage eingestellt. Der Flugstopp soll nun bis Sonntag 0.00 Uhr gelten (Ortszeit, Samstag 23.00 Uhr MESZ), wie aus einer Mitteilung an die Flugzeugführer (NOTAM) hervorgeht. Als Grund wurden „Vorsichtsmaßnahmen“ genannt.
Die saudische Behörde für zivile Luftfahrt teilte mit, es sollten bei der verlängerten Unterbrechung noch Schritte abgeschlossen werden, um die Sicherheit im Betrieb zu garantieren. Unter anderem haben die staatliche bahrainische Fluggesellschaft Gulf Air wie auch Airlines der Lufthansa Group ihre Flüge nach Riad vorübergehend ausgesetzt. Dem Flugdienst Flightradar24 zufolge kam es auch in Dammam im Osten des Landes, wo es in vergangenen Tagen ebenfalls zu Angriffen kam, wie auch in der Küstenstadt Dschidda im Westen zu starken Beeinträchtigungen im Flugverkehr.

Der Flughafen in Riad. imago
Irans Revolutionsgarden haben eigenen Angaben zufolge zum dritten Mal innerhalb von zwei Tagen einen Öltanker attackiert. Der Angriff sei in der Straße von Hormus erfolgt, hieß es in einer von der Nachrichtenagentur Tasnim verbreiteten Erklärung. Der Supertanker habe sein Navigationssystem abgeschaltet und Warnungen der Marine missachtet, hieß es weiter.
Bereits am Sonntag hatten iranische Medien ein Video verbreitet, dass eine Explosion an einem Supertanker zeigen soll. Den Angaben nach fuhr das Schiff auf eine Seemine in der Meerenge am Persischen Golf. Dem Vernehmen nach werden Minen mit Raketen direkt vor die Tanker gefeuert.
Im Ringen um eine Öffnung der für den weltweiten Öl- und Gastransport enorm wichtigen Straße von Hormus zeichnen sich weiterhin keine greifbaren Fortschritte ab. Nach Angaben eines Sprechers des iranischen Außenministeriums ist der Iran nach wie vor dabei, die Reaktion der USA auf einen Vorschlag der Islamischen Republik zu prüfen. Erst danach werde man über Mittelsleute Washington eine Antwort zukommenlassen. Unterdessen gehe der Nachrichtenaustausch über Vermittler weiter, fügte der Sprecher am Montag auf einer Pressekonferenz hinzu, ohne allerdings Details zu nennen.
Bei Luftangriffen auf die jemenitische Hauptstadt Sanaa ist nach Angaben des von Huthi-Rebellen kontrollierten Gesundheitsministeriums mindestens ein Mensch getötet worden. Zwölf weitere seien verletzt worden, sagte Ministeriumssprecher Anis al-Asbahi am Montag.
Bei einem Angriff auf eine Salzfabrik im Bezirk Hamadan sei ein Mann getötet worden, acht Menschen seien verletzt worden. Bei einem weiteren Angriff auf ein Wohnhaus seien eine Frau und drei Kinder verletzt worden. Das Medienzentrum der vom Iran unterstützten Huthi machte Saudi-Arabien für die Angriffe verantwortlich. Aus Riad gab es zunächst keine Stellungnahme.
Bei einem israelischen Angriff im südlichen Gazastreifen sind nach Angaben der dortigen Gesundheitsbehörden mindestens zwei Palästinenser getötet worden. Am späten Sonntagabend wurden zudem drei weitere Menschen Sanitätern zufolge bei einem Luftangriff auf ein Zelt bei Chan Junis getötet. In beiden Fällen richteten sich die Angriffe nach Angaben des israelischen Militärs gegen militante Kämpfer in der Gegend.
Israel hat seine Angriffe im Gazastreifen zuletzt wieder ausgeweitet. Es wirft der Hamas vor, sich entgegen einer geltenden Waffenruhe wieder zu bewaffnen und Angriffe zu verüben. Die radikal-islamische Palästinenserorganisation weist dies zurück. Die Feuerpause trat offiziell vor einem Jahr in Kraft. Seither wurden nach Angaben der Gaza-Behörden mindestens 1400 Palästinenser durch israelischen Beschuss getötet. Israel beziffert die Zahl seiner im selben Zeitraum getöteten Soldaten im Gazastreifen auf vier.
Die Angriffe und Drohungen der jemenitischen Huthi-Miliz gegen Saudi-Arabien wirken sich auch an diesem Montag auf den Flugverkehr in Riad aus. Etwa 60 Prozent der geplanten Flüge am Flughafen der saudiarabischen Hauptstadt dürften voraussichtlich abgesagt werden, wie aus Daten des Luftfahrt-Analyseunternehmens Cirium hervorgeht. Am Sonntag waren am King Chalid International Airport demnach sogar 99,7 Prozent aller Verbindungen gestrichen worden. Am Wochenende waren bei zwei Angriffen auf den Flughafen insgesamt 14 Menschen getötet worden, Hunderte wurden verletzt.
Die Türkei, Pakistan, Ägypten und Saudi-Arabien verurteilen die Angriffe der vom Iran unterstützten jemenitischen Huthi-Rebellen auf den internationalen Flughafen von Riad. Die Staatengruppe (R4) bezeichnet die Attacken in einer gemeinsamen Erklärung als gefährliche Eskalation und sichert Saudi-Arabien ihre Solidarität zu. „Die Gruppe macht die Huthi-Miliz voll verantwortlich für die Folgen dieser Angriffe und alle damit verbundenen Auswirkungen, die den regionalen und internationalen Frieden sowie die Sicherheit bedrohen, und fordert deren sofortige und bedingungslose Einstellung“, heißt es.
Die Außenminister von Saudi-Arabien, Prinz Faisal bin Farhan, und Irans Außenminister Abbas Araghtschi beraten einem Agenturbericht zufolge über die jüngste Eskalation des regionalen Konflikts und Bemühungen zum Abbau der Spannungen. Dies meldet die staatliche saudische Nachrichtenagentur. Es ist der erste öffentlich bekannte Kontakt der beiden Politiker, seit die mit dem Iran verbündeten Huthi-Rebellen aus dem Jemen ihre Angriffe auf das Königreich intensiviert haben. Die Regierung in Teheran sei bereit, einen Dialog zwischen Saudi-Arabien und dem Jemen zu unterstützen, teilt der iranische Außenminister auf Telegram mit.
Die US-Luftfahrtbehörde FAA ruft amerikanische Fluggesellschaften zur Vorsicht bei Flügen nach oder über Saudi-Arabien auf. Grund seien Sicherheitsrisiken durch anhaltende militärische Aktivitäten und Störungen von Navigationssystemen, teilt die Behörde mit. Die bis zum 10. Dezember geltende Warnung folgt auf die jüngsten Angriffe auf den internationalen Flughafen in Riad. „Bedrohungen könnten ein potenzielles Risiko für Flugzeuge in allen Flughöhen darstellen“, erklärt die FAA. Die US-Fluggesellschaft Delta Air Lines wollte eigentlich ab dem 23. Oktober Direktflüge nach Riad anbieten. Delta-Chef Ed Bastian hatte jedoch kürzlich erklärt, dass die Sicherheit über die Aufnahme der Flüge entscheiden werde.
Saudi-Arabien hat einen Angriff auf den internationalen Flughafen der Golfmetropole Dammam gemeldet. Die Behörden machten zunächst keine näheren Angaben. Mindestens ein Flug wurde nach Angaben des Flugdatendienstes Flightradar24 vom King-Fahd-Flughafen umgeleitet. Die Meldung erfolgte wenige Stunden nach einem erneuten Angriff auf den internationalen Flughafen King Chalid der Hauptstadt Riad. Dort traf nach Angaben der von Saudi-Arabien geführten Militärkoalition ein Geschoss ein Passagierterminal. Den Behörden zufolge gab es Verletzte. Nähere Details waren zunächst nicht bekannt.
Der britische Energiekonzern BP sagt seine Teilnahme am Welt-Erdöl-Kongress in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad ab. Hintergrund ist ein Raketenangriff auf den dortigen internationalen Flughafen mit zahlreichen Toten und Verletzten. Wegen der Unterbrechung des Flugverkehrs sei man nicht in der Lage, persönlich vor Ort zu sein, teilt das Unternehmen mit. Einem Bericht der „Financial Times“ zufolge ziehen sich auch die Chefs von ExxonMobil, TotalEnergies und Shell von der Konferenz zurück.
Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg gestorbenen US-Soldaten ist nach Angaben des Pentagons auf 21 gestiegen. Bei den beiden neuen Todesfällen handele es sich allerdings nicht um im Kampf gestorbene Soldaten, teilte eine Regierungsbeamtin der Deutschen Presse-Agentur mit. Eine Person sei durch Suizid gestorben, eine weitere ohne Feindeinwirkung. Details zu den Umständen der Todesfälle waren zunächst nicht bekannt.
Nach Angaben führender Demokraten im US-Repräsentantenhaus handelt es sich bei der Nacherfassung um eine Korrektur, die auf Druck des Kongresses zustande kam. „Für einen Fehler dieser Größenordnung gibt es keine Entschuldigung“, hieß es in einer Mitteilung vom ranghöchsten Demokraten im Ausschuss für Streitkräfte, Adam Smith, und der Abgeordneten Chrissy Houlahan.
Nach dem verheerenden Angriff auf den internationalen Flughafen von Riad haben die Huthi-Rebellen den Airport offenbar weiter im Visier. Die von Saudi-Arabien unterstützte Koalition im Jemen teilt mit, dass ein „nicht identifiziertes Geschoss“ auf Terminal 4 des internationalen Flughafens von Riad gerichtet gewesen sei. Weitere Details sind dazu zunächst nicht bekannt. Zugleich soll auch Saudi-Arabien im Jemen einen Gegenangriff gestartet haben: Der von den Huthi-Rebellen betriebene Sender Al-Masirah TV meldet einen Angriff auf den internationalen Flughafen von Sanaa. Eine Stellungnahme aus Saudi-Arabien liegt zunächst nicht vor.
Israels Verteidigungsminister Israel Katz droht dem Chef der islamistischen Hamas, Chalil al-Haja, mit dem Tod. Katz erklärte auf der Plattform X, Israel habe die Hamas-Führer im Gazastreifen ausgeschaltet und al-Hajas Stunde werde kommen. Er werde zu „seinen Kameraden in die Tiefen der Hölle geschickt“.
In demselben Beitrag postete Katz ein Foto, das den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan mit al-Haja zeigt. Katz warf Erdogan vor, er rolle weiter den roten Teppich für die Mörder der Hamas aus und unterstütze deren terroristische Aktivitäten.
ארדואן ממשיך לפרוס שטיח אדום למרצחי ואנסי החמאס, ולתמוך בפעילות הטרור שהם מקדמים מטורקיה יחד עם האחים המוסלמים נגד ישראל ונגד מדינות מוסלמיות חשובות באזור. חיסלנו את ראשי החמאס בעזה וגם תורו של אל-חייא יגיע ויישלח לפגוש את הנייה וחבריו במעמקי הגיהינום. https://t.co/r1wxDhnpzH
— ישראל כ”ץ Israel Katz (@Israel_katz) October 11, 2026
Nach dem Angriff auf den internationalen Flughafen von Riad mit zwölf Toten bekräftigt die jemenitische Huthi-Miliz ihre Warnung vor der Nutzung saudiarabischer Airports. Fluggesellschaften, Flughafenmitarbeiter und Reisende sollten die Warnung ernst nehmen, teilt die Gruppe mit. Saudi-Arabien trage die Verantwortung für gescheiterte Abfangmanöver.
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben erneut ein ziviles Frachtschiff nach Verlassen eines iranischen Hafens angegriffen. Ein US-Kampfflugzeug habe im Golf von Oman das unter panamaischer Flagge fahrende Frachtschiff „M/V Ocean Molica“ am Heck getroffen und den Antrieb lahmgelegt, teilte das für die Region zuständige US-Kommando Centcom mit. Die Besatzung des Schiffes sei dabei nicht zu Schaden gekommen, hieß es.
Der Frachter habe wiederholte Warnungen ignoriert und versucht, die bestehende Seeblockade gegen den Iran zu durchbrechen, hieß es weiter. Das Schiff habe versucht, die regionalen Gewässer zu durchqueren, nachdem es zuvor einen iranischen Hafen verlassen hatte, erklärte Centcom.
Das US-Militär setzt im Golf von Oman ein Frachtschiff außer Gefecht, das versucht haben soll, eine Seeblockade gegen den Iran zu durchbrechen. Ein US-Kampfjet habe das Heck des unter der Flagge Panamas fahrenden Schiffes mit Präzisionsmunition getroffen und den Antrieb lahmgelegt, teilt das US-Zentralkommando (Centcom) mit. Die Besatzung sei nicht zu Schaden gekommen.
In der Straße von Hormus ist erneut ein Tanker angegriffen worden. Das Schiff sei nach Angaben des Kapitäns von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden, meldete die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO). Es sei ein Feuer ausgebrochen, die Besatzung sei den Angaben nach aber in Sicherheit. Das Ausmaß der Schäden sei noch unklar, hieß es weiter. Auch wer für die Attacke verantwortlich war, ist noch ungewiss.
Der Iran blockiert seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar mit Drohungen und Angriffen auf Schiffe den Verkehr in der für den weltweiten Energiehandel wichtigen Straße von Hormus. In der an ihrer engsten Stelle nur 35 bis 40 Kilometer breiten Meerenge kam es zuletzt wieder regelmäßig zu Beschuss. Irans Revolutionsgarden hatten erst am Freitag erklärt, einen Flüssiggastanker auf einer Route nahe der omanischen Küste attackiert zu haben.
Bei einem Angriff auf den internationalen Flughafen der saudischen Hauptstadt Riad sind am Samstag mindestens zwölf Menschen getötet und mehr als 300 verletzt worden. Die saudischen Behörden schrieben den Angriff den vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen zu. Es war der dritte und bislang folgenschwerste Angriff auf den Flughafen in dieser Woche. Unter den Toten seien vier Saudis sowie Staatsbürger aus den USA, Jordanien, Palästina, Syrien, dem Sudan, Ägypten und Bangladesch, teilte die saudische Zivilluftfahrtbehörde mit.
Am Hauptflughafen der saudischen Hauptstadt Riad ist nach einem Angriff am Samstag der Betrieb vorübergehend eingestellt worden. Bei der Attacke am King-Khalid-Flughafen habe es mehrere Verletzte gegeben, teilte die staatliche Luftfahrtbehörde mit. Sie sprach von einer Fortsetzung anhaltender Angriffe auf die Luftfahrtanlagen der ölreichen Monarchie. Konkrete Informationen lieferte sie nicht.
Die mit dem Iran verbündete Huthi-Miliz im Jemen hat in letzter Zeit ihre Angriffe auf das benachbarte Saudi-Arabien verstärkt und sich zuvor zu Anschlägen auf den Flughafen von Riad und andere Einrichtungen auf saudischem Gebiet bekannt. Von der Rebellengruppe gab es zunächst kein Bekennerschreiben zu dem Angriff vom Samstag.
Die saudi-arabische Zivilluftfahrtbehörde bestätigt, dass der internationale Flughafen König Chalid in Riad Ziel eines Angriffs geworden ist. Bei dem Vorfall hat es nach Angaben der Behörde Verletzte gegeben. Der Flugbetrieb sei vorübergehend eingestellt worden.
Die US-Botschaft in Saudi-Arabien spricht von Angriffen auf den internationalen König-Chalid-Flughafen der Hauptstadt Riad. Die Vertretung ruft US-Bürger dazu auf, den King Khalid International Airport und dessen Umgebung zu meiden.
Der Flughafen der saudischen Hauptstadt Riad ist nach Angaben von zwei Vertretern der Region erneut angegriffen worden. Einem der Vertreter zufolge wurde der Flughafen am Samstag geräumt. Der andere berichtete, der Flugverkehr sei eingestellt worden. Beide wollten anonym bleiben, weil sie nicht befugt waren, mit den Medien zu sprechen.
Der internationale Flughafen King Khalid war in der vergangenen Woche Ziel einer Serie von Angriffen, nachdem eine von Saudi-Arabien angeführte Koalition eine militärische Offensive gegen die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz im benachbarten Jemen gestartet hatte. Die Huthi bekannten sich zu vorangegangenen Angriffen, auch zu einem weiteren am Mittwoch, bei dem ein sudanesischer Staatsangehöriger getötet und acht weitere Menschen verletzt wurden. Am Samstag lag zunächst keine Stellungnahme der Huthi-Miliz vor.
Ein Einwohner von Riad, Ahmed Sajed, sagte der Nachrichtenagentur AP, er habe mindestens zwei Explosionen gehört. Der Flughafen gab eine knappe Warnung heraus, in der Passagiere aufgefordert wurden, vor der Anreise zum Flughafen ihren Flugstatus bei den Fluggesellschaften zu überprüfen.
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