König Charles meldet sich persönlich: Nach der Krebs-Diagnose von Papst Leo XIV. schickt der Monarch, selbst Krebspatient, private Genesungswünsche nach Rom.
Stand: 15.10.2026, 11:02 Uhr
König Charles meldet sich persönlich: Nach der Krebs-Diagnose von Papst Leo XIV. schickt der Monarch, selbst Krebspatient, private Genesungswünsche nach Rom.
London – König Charles III. (77) wendet sich mit einer persönlichen Botschaft an Papst Leo XIV. (71), um ihm nach dessen Lungenkrebs-Diagnose tief empfundene Genesungswünsche zu übermitteln. Dies bestätigte der Buckingham-Palast offiziell, wie das US-Magazin People berichtet. Das Oberhaupt der katholischen Kirche hatte sich zuvor im römischen Gemelli-Krankenhaus einer Operation unterzogen, bei der ihm der untere Lappen des rechten Lungenflügels entfernt wurde. Nach dem erfolgreichen Eingriff diagnostizierten die Mediziner ein Lungenadenokarzinom – alle öffentlichen Audienzen des Pontifex wurden bis zum 20. Oktober abgesagt.

Für König Charles ist diese Geste ein zutiefst persönlicher Akt der Solidarität unter Leidensgenossen: Der britische Monarch kämpft seit Februar 2024 selbst gegen eine Krebserkrankung, die nach einem Eingriff an der Prostata diagnostiziert worden war. Seither durchläuft der König eine kontinuierliche medizinische Betreuung, über deren genaue Details der Palast Stillschweigen bewahrt. Erst vor wenigen Monaten gab der Palast bekannt, dass Charles’ Behandlung in eine vorsorgliche Beobachtungsphase übergehen konnte – ein ermutigendes Hoffnungszeichen, auch wenn offiziell nicht von vollständiger Remission gesprochen wird.
König Charles und Papst Leo XIV.: Verbunden durch Krankheit und GeschichteDie Verbindung zwischen König Charles und dem Vatikan ist jung, besitzt jedoch enorme historische Tragweite. Im Oktober vergangenen Jahres reisten Charles und Queen Camilla (78) nach Rom und nahmen gemeinsam mit Leo XIV. an einem ökumenischen Gottesdienst in der Sixtinischen Kapelle teil. Es war das erste gemeinsame öffentliche Gebet eines britischen Monarchen mit einem Papst seit der englischen Reformation im 16. Jahrhundert. Dieses Zusammentreffen im Heiligen Jahr 2025 galt als Meilenstein für die Annäherung zwischen der katholischen Kirche und der „Church of England“, deren weltliches Oberhaupt Charles von Amts wegen ist.

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Auch führende Kirchenvertreter in Großbritannien reagierten mit großer Anteilnahme auf die Erkrankung des Papstes. Laut dem britischen Sender GB News rief Erzbischof Richard Moth (68), Vorsitzender der katholischen Bischofskonferenz von England und Wales, die Gläubigen weltweit zum Gebet auf. Die Erzbischöfin von Canterbury, Dame Sarah Mullally (64), die den Papst im Frühjahr in Rom besucht hatte, sprach dem Pontifex öffentlich Mut zu: „Meine täglichen Gebete gelten Papst Leo XIV. nach seiner Krebsdiagnose, und ich versichere dem Heiligen Vater und den katholischen Gläubigen der Gebete der Church of England und der gesamten anglikanischen Gemeinschaft.“
Charles und der Vatikan: Ein historischer Brückenschlag• Historisches Gebet: Im Oktober 2025 beteten König Charles III. und Papst Leo XIV. erstmals seit der Trennung durch Heinrich VIII. (1534) gemeinsam öffentlich in der Sixtinischen Kapelle.
• Krebs-Schicksal: Beide Kirchenführer – Charles als Oberhaupt der „Church of England“ und Leo XIV. als Papst – sind im Seniorenalter mit einer Krebsdiagnose konfrontiert.
• Früherkennung: Bei beiden Persönlichkeiten wurde der Tumor in einem frühen Stadium entdeckt und ermöglichte eine zielgerichtete medizinische Versorgung.
Wie es um die körperliche Genesung des 71-jährigen Kirchenoberhaupts steht, wird in Rom aufmerksam verfolgt. Laut der Nachrichtenagentur Associated Press äußerten sich behandelnde Onkologen zuversichtlich, da der Tumor in einem frühen Stadium entdeckt und vollständig operativ entfernt werden konnte. Genau wie König Charles bei seinen Klinikbesuchen immer wieder betont, verbindet eine solche Diagnose Menschen über alle institutionellen Grenzen hinweg – und schenkt Millionen Gläubigen weltweit die Hoffnung auf baldige Genesung. Verwendete Quellen: people.com, gbnews.com, apnews.com
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