Wie geht der Machtkampf im Weltfußball weiter? Das Treffen zwischen FIFA-Chef Gianni Infantino und seinen Widersachern in Zürich hat kaum neue Erkenntnisse geliefert, DFB-Boss Bernd Neuendorf geht aber weiterhin davon aus, dass die UEFA einen Gegenkandidaten für die Wahl im März finden wird.
16.10.2026 · 09:47 Uhr
Bernd Neuendorf (2.v.r), Präsident des DFB, und Gianni Infantino, Präsident der FIFA, kommen zu einem Festakt.
Foto: Maja Hitij/Getty Images Europe P/Maja HitijZürich · Wie geht der Machtkampf im Weltfußball weiter? Das Treffen zwischen FIFA-Chef Gianni Infantino und seinen Widersachern in Zürich hat kaum neue Erkenntnisse geliefert, DFB-Boss Bernd Neuendorf geht aber weiterhin davon aus, dass die UEFA einen Gegenkandidaten für die Wahl im März finden wird.
Noch hat sich kein Gegner für Gianni Infantino aus der Deckung gewagt, DFB-Präsident Bernd Neuendorf geht aber weiter von einer Alternative bei der Wahl im März 2027 in Rabat/Marokko aus. „Bisher halten wir daran fest, natürlich, das ist das Ziel, dass wir an der Spitze der FIFA eine andere Person sehen möchten“, sagte der 65-Jährige mit Blick auf die Haltung der Europäischen Fußball-Union (UEFA) im FIFA-Machtkampf: „Dazu gehört natürlich auch, dass man einen Gegenkandidaten platziert.“
Am 18. November endet die Nominierungsfrist, bekannt sind seit dem Gipfel der europäischen Verbandsbosse in der Vorwoche in Berlin nur die Kriterien für einen möglichst mehrheitsfähigen Kandidaten. UEFA-Chef Aleksander Ceferin hatte eine Kandidatur ausgeschlossen, auch der Katarer Nasser Al-Khelaifi steht nicht zur Verfügung. Dies gilt laut Medienberichten auch für Victor Montagliani, Chef des Verbandes für Nord- und Mittelamerika und die Karibik (CONCACAF). Die UEFA will auch aufgrund der Kandidatenfrage vor dem 17. November erneut zusammenkommen.
Seit Tagen fällt vor allem in britischen Medien ein Name immer wieder: Arsène Wenger. Der langjährige Coach des FC Arsenal, der seit 2019 als FIFA-Direktor mit Infantino eng zusammenarbeitet, soll der Wunschkandidat mehrerer Fußballbosse aus Europa sein. Die Times berichtete, dass der 76-Jährige als potenzieller Kandidat umworben werde. Der Guardian schrieb dagegen, dass Vorschläge wie Wenger oder Michele Kang, milliardenschwere Investorin im Frauenfußball, zurückgewiesen worden seien.
Es erscheint sicher, dass die Opposition aus Europa (UEFA), Asien (AFC) sowie Nord- und Mittelamerika (CONCACAF) nicht alle ihre Mitglieder hinter sich versammeln kann. Afrika und Südamerika stehen auf Infantinos Seite.
Meistgelesen
Aktuell wichtig
| # | Наименование новости | Тональность | Информативность | Дата публикации |
|---|---|---|---|---|
| 1 | УЕФА планирует выдвинуть кандидата против Инфантино на выборах главы ФИФА | 0 | 5 | 06-07-2026 |
| 2 | Uefa mit drastischen Worten: „Schäbiger Deal“ – Infantinos Investorenpläne sind krachend gescheitert | 0 | 10.36 | 01-08-2026 |
| 3 | Kampf um die Macht: Nach gescheitertem Investoren-Plan – wer ist für und wer gegen Infantino? | 0 | 16.66 | 07-08-2026 |
| 4 | Wiederwahl als Fifa-Präsident: „Ein Versagen, das wir nicht akzeptieren können“ – Wales und England entziehen Infantino die Unterstützung | 0 | 14.78 | 03-08-2026 |
| 5 | Sturz oder Wiederwahl: Wie die Fifa-Präsidentenwahl abläuft | 0 | 14.75 | 06-08-2026 |
| 6 | Ассоциация футбола Уэльса отозвала поддержку кандидатуры Инфантино на выборах | 0 | 8.55 | 03-08-2026 |
| 7 | Rebelión europea contra Infantino: Al-Khelaïfi y otros nombres ya suenan como alternativa | -2 | 7 | 15-07-2026 |
| 8 | Infantino wackelt: 4 Namen werden als Nachfolger gehandelt | 0 | 13.25 | 01-08-2026 |
| 9 | Streit mit Infantino: „Maximale Eskalationsstufe“: Pressestimmen zum angedrohten WM-Boykott der Uefa | 0 | 13.74 | 30-07-2026 |