Der Snapmaker U1 ist der Liebling der bestenlisten-Redaktion. Aktuell gibt es ihn im Halloween-Sale so günstig wie nie.
Der Snapmaker U1 ist der Liebling der Redaktion. Aktuell gibt es ihn im Halloween-Sale so günstig wie nie.
Das Besondere am U1 ist das Werkzeugwechselsystem mit vier Druckköpfen. Damit druckt der Snapmaker mehrfarbig schneller und deutlich materialsparender als Drucker mit Materialwechselsystem, die nach jedem Farbtausch zunächst die Druckdüse spülen müssen – siehe Bild. Auch ansonsten überzeugt der Drucker mit hoher Verarbeitungsqualität, hervorragender Software und erstklassigen Druckergebnissen. Mehr dazu zeigen wir in unserem Snapmaker U1 Testbericht.
Für 900 Euro gab es ihn mehrere Monate nach seiner Markteinführung, dann fiel der Preis auf 849 Euro. Vermutlich bis Halloween (31.10.) ist das Gerät nun 100 Euro günstiger, also für 749 Euro zu haben. Wer bereits einen 3D-Drucker hat, kann sich beim Hersteller mit Foto von Drucker und Rechnung für das Snapmaker-Upgrade-Anreizprogramm bewerben und bekommt zusätzlich 8 Prozent Nachlass – ohne den alten Drucker abgeben, einschicken oder entsorgen zu müssen. Außerdem bekommen Neukunden noch einen 15-Euro-Gutschein mit dem Code NEW15. Wer alle Voraussetzungen erfüllt, bekommt den Drucker daher für unter 675 Euro. Das Angebot gilt nur im Hersteller-Shop.
Der Bambu Lab P1S hat für das vierfarbige Benchy (links) über 300 Gramm Filament verbraucht, das meiste davon endet als Spül-Abfall im Müll. Der Snapmaker produziert im Vergleich dazu kaum Müll beim mehrfarbigen Drucken. heise bestenlisten
Wer keinen 3D-Drucker hat und lieber bei einem deutschen Shop bestellt, bekommt den U1 beispielsweise bei 3D Jake ebenfalls für 749 Euro.
Der Snapmaker U1 hat einen Bauraum von 27 x 27 x 27 cm und macht quasi alles richtig. Eine Einschränkung gibt es derzeit allerdings, die Interessenten wissen sollten: Die bereits zur Markteinführung angekündigte obere Abdeckung ist nach wie vor nicht lieferbar. Sie lässt sich für 159 Euro bei Snapmaker vorbestellen. Ohne oben geschlossenes Gehäuse beschränkt sich der Druck auf Filmente, die wenig empfindlich sind – beispielsweise PLA, PETG oder das gummiartige TPU. Für ABS, ASA und andere Materialien mit höheren Verarbeitungstemperaturen ist ein geschlossenes Gehäuse unabdingbar, um gute Druckergebnisse zu bekommen und Warping zu vermeiden. Immerhin: Wer das nur zwischendurch mal machen möchte, kann aus dem Lieferkarton des U1 eine provisorische Abdeckung bauen, um die Materialauswahl zu vergrößern, oder eine eigene Abdeckung drucken und bauen.
Wer auf der Suche nach einer günstigeren Alternative ist, bekommt den Elegoo Centauri Carbon 2 (Testbericht) samt Vierfach-Materialwechsler, den Elegoo Canvas nennt, für 240 Euro – das ist im Vergleich zum Zeitpunkt unseres Tests nur etwas mehr als die Hälfte. Damit ist auch mehrfarbiger Druck möglich, aber nicht so schnell – und mit Materialspülung bei jedem Farbwechsel.