Die Pensionskasse gibt bekannt, dass Hacker wahrscheinlich Personendaten ihrer Versicherten erbeutet haben.
Die Pensionskasse gibt bekannt, dass Hacker wahrscheinlich Personendaten ihrer Versicherten erbeutet haben.
16.10.2026, 06.54 Uhr
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Imago
boh. Die Firma PK Softech AG versorgt verschiedene Schweizer Pensionskassen mit Softwarelösungen. Ende September wurde das Unternehmen Opfer eines schweren Cyberangriffs. Nun ist klar, dass dabei wohl auch Personendaten von Versicherten der PKZH abgeflossen sind. Die PKZH ist die Pensionskasse, die das Personal der Stadtverwaltung Zürich und die Mitarbeitenden von rund 160 angeschlossenen Unternehmen versichert.
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Wie die PKZH am Donnerstag (15. 10.) in einer Medienmitteilung schreibt, arbeitet die Zürcher Pensionskasse zwar derzeit mit einem anderen Softwareanbieter. Ein Wechsel auf das Verwaltungssystem von PK Softech AG sei aber für Anfang 2027 vorgesehen. «Die bisherigen Abklärungen deuten darauf hin, dass beim Cyberangriff auch Personendaten von Versicherten der PKZH entwendet wurden», heisst es von der Pensionskasse.
Die Analyse, welche Personendaten tatsächlich abgeflossen sind, dauert laut PKZH noch an. Nach aktuellem Kenntnisstand könnte es sich «im ungünstigsten Fall» um empfindliche Daten wie die Adresse, die AHV-Nummer, die Vorsorgedaten oder die IBAN handeln. Kriminelle könnten diese Daten für Betrug nutzen, indem sie zum Beispiel gefälschte E-Mails senden. Die Vorsorgegelder und Renten seien aber durch den Vorfall nicht gefährdet.
Bei der Cyberattacke auf Softech AG sind wohl auch Daten von Publica – der Pensionskasse des Bundes – abgeflossen, wie bereits letzte Woche bekannt wurde. Dass die PKZH ebenfalls betroffen sein könnte, wird seit einigen Tagen befürchtet.