Aus einem Borussia-Fanprojekt ist mit „De Kull“ ein relevanter Jugendhilfeträger für die Stadt geworden. Dessen wirtschaftliche Betriebe laufen über eine 2024 gegründete GmbH. Doch die ist nun wohl zahlungsunfähig. Was das bedeutet.
16.10.2026 · 17:30 Uhr
Sebastian Nellis (l.) ist der stellvertretende Geschäftsführer vom Jugendhilfeträger „De Kull“, Philip Hülsen (r.) der Geschäftsführer des Vereins. Gemeinsam haben sie die DK Sozialunternehmen GmbH gegründet. (Archivbild)
Foto: Carsten PfarrExklusiv | Mönchengladbach · Aus einem Borussia-Fanprojekt ist mit „De Kull“ ein relevanter Jugendhilfeträger für die Stadt geworden. Dessen wirtschaftliche Betriebe laufen über eine 2024 gegründete GmbH. Doch die ist nun wohl zahlungsunfähig. Was das bedeutet.
Die DK Sozialunternehmen GmbH hat beim Amtsgericht Mönchengladbach einen Insolvenzantrag gestellt. Das geht aus einer Pressemitteilung des vorläufigen Insolvenzverwalters Martin Georg Kirchner hervor, die unserer Redaktion exklusiv vorliegt. Der Rechtsanwalt wurde laut Amtsgericht am 28. September bestellt.
Die DK Sozialunternehmen wurde 2024 gegründet. Geschäftsführer sind Philip Hülsen und Sebastian Nellis, die zudem im Vorstand des Vereins „De Kull“ sind. Der Verein ist Träger der freien Jugendhilfe und in diversen Bereichen der Jugendarbeit tätig. So hat „De Kull“ etwa die Trägerschaft im Offenen Ganztag (OGS) laut eigener Website derzeit an zehn Schulen im Stadtgebiet übernommen.