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KW 41: Ereignisse im Ukraine-Krieg im Rückblick

Дата публикации: 12-10-2026 08:10:04

US-Präsident Donald Trump hat einen Diesel-Deal mit Kremlchef Wladimir Putin angekündigt. Russland soll zunächst 300.000 Tonnen Diesel bereitstellen. Weitere Millionen Tonnen sollen folgen.

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US-Präsident Donald Trump

AUDIO: Diesel-Deal zwischen den USA und Russland (1 Min)

Ukraine-News

Trump verkündet Diesel-Deal mit Putin: Russland soll Millionen Tonnen liefern

von MDR AKTUELL

Diese Ukraine-News sind beendet.

Aktuelle Ukraine-News

US-Präsident Donald Trump trifft am Dalton Municipal Airport in Georgia zu einer Wahlkampfveranstaltung ein.
Ein Handy liegt auf einer Laptoptastatur. Das Display zeigt das Google Logo

11.10.2026 21:30 Uhr

Drohnenalarm an Moskauer Flughäfen

Die vier Flughäfen der russischen Hauptstadt Moskau haben am Abend den Flugbetrieb wegen einfliegender ukrainischer Drohnen vorübergehend eingestellt. Auf den Flughäfen Scheremetjewo, Wnukowo, Domodedowo und Schukowski seien alle Landungen und Starts für kurze Zeit abgesagt worden, berichtete die Staatsagentur Tass. Mindestens 25 anfliegende Maschinen wurden auf andere Flugplätze umgeleitet. Der Alarm wurde am späten Abend an allen Airports aufgehoben. Nach Angaben von Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin wurden mindestens 23 ukrainische Drohnen noch vor den Stadtgrenzen abgeschossen. Zu Schäden machte er keine Angaben. (Quelle: dpa)


11.10.2026 20:24 Uhr

Update: Selenskyj meldet Angriffe auf Energieanlagen nach Trumps "Energie-Waffenruhe"

Russland hat nach Angaben des ukrainischen Präsident Wolodymyr Selenskyj nach der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump zu einer "Energie-Waffenruhe" zwischen Kiew und Moskau Energieanlagen in der Ukraine angegriffen. "Die Russen haben ein Kraftwerk in Kiew mit einer Schahed-Drohne angegriffen", schrieb Selenskyj am Sonntagabend in Online-Netzwerken. Zuvor hatte Selenskyj bereits Angriffe auf Energieanlagen gemeldet, aber offen gelassen, ob diese vor oder nach der von Trump verkündeten Waffenruhe stattgefunden hätten.

Später habe es noch weitere Angriffe auf Energieanlagen in der Region Charkiw im Nordosten der Ukraine gegeben. "Und all das geschah, nachdem der Präsident der Vereinigten Staaten seine Erklärung zu einer Energie-Waffenruhe abgegeben hatte", fügte Selenskyj hinzu. (Quelle: AFP)


11.10.2026 18:05 Uhr

EU will Riesenpaket mit Russland-Sanktionen beschließen

Die Außenminister der EU-Staaten wollen am Montag so viele neue Personen und Organisationen wegen ihrer Unterstützung für Russlands Kriegsmaschinerie sanktionieren wie noch nie zuvor. Nach Angaben von EU-Beamten werden knapp 1.600 Akteure mit Verbindungen zum militärisch-industriellen Komplex des Landes betroffen sein. Zudem sind Strafmaßnahmen gegen 77 Akteure geplant, die jüngst an der Ausrichtung der unrechtmäßigen Duma-Wahlen in besetzten ukrainischen Gebieten beteiligt waren. (Quelle: dpa)


11.10.2026 18:03 Uhr

Selenskyj wusste nichts von "Energie-Waffenruhe"

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach eigenen Angaben im Vorfeld nichts von der durch US-Präsident Donald Trump verkündeten "Energie-Waffenruhe" mit Russland gewusst. Er sei jedoch bereit, eine solche Vereinbarung zu akzeptieren, sollten die Russen zustimmen, sagte Selenskyj in einem Interview des US-Nachrichtenportals Axios. Die Ankündigung sei neu für ihn gewesen. "Wenn Präsident Trump das mit Putin ausgehandelt hat – sagen Sie uns bitte, wann die Waffenruhe beginnt – wir sind bereit und werden sie akzeptieren", zitierte das Portal den ukrainischen Präsidenten. (Quelle: Reuters)


11.10.2026 16:42 Uhr

Trump meldet "Energie-Waffenruhe" zwischen Russland und der Ukraine

Russland und die Ukraine haben nach Angaben von US-Präsident Donald Trump zugestimmt, ihre Angriffe auf die Energie-Infrastruktur des jeweils anderen Staates einzustellen. Mit "sofortiger Wirkung" gelte eine "Energie-Waffenruhe" im Krieg zwischen Russland und der Ukraine, erklärte Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. Weitere Details nannte er zunächst nicht. Eine Bestätigung aus Russland und der Ukraine gibt es bisher nicht.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuvor im Onlinedienst X erklärt, die Ukraine seit bereit, ihre Angriffe auf russische Ölraffinerien zu stoppen, "wenn Russland aufhört, unsere Energie-Infrastruktur anzugreifen". (Quelle: AFP, Reuters)


11.10.2026 16:38 Uhr

Selenskyj: Wahlen möglich, wenn Russland Waffenruhe garantiert

Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj erklärt sich zu Wahlen in der Ukraine bereit – wenn Russland im Gegenzug eine 60-tägige Waffenruhe garantiert. "Bitte sagen Sie Putin: Geben Sie uns zwei Monate, 60 Tage eines vollständigen Waffenstillstands – 60 Tage –, und wir werden Wahlen organisieren", sagte er dem US-Sender ABC. US-Präsident Donald Trump hat einen Stopp der ukrainischen Angriffe auf russische Raffinerien verlangt und sich überdies für eine Ablösung Selenskyjs ausgesprochen. (Quelle: Reuters)


11.10.2026 13:50 Uhr

Mehr als 220 Gefechte an Ukraine-Front

An der Front im Ukraine-Krieg haben sich ukrainische und russische Truppen innerhalb von 24 Stunden 221 Gefechte geliefert. Das hat der ukrainische Generalstab nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Ukrinform in seiner morgendlichen Einsatzinformation gemeldet. Die meisten Angriffe entfielen demnach erneut auf den Frontabschnitt Pokrowsk, wo die russischen Truppen bis Sonntagmorgen 8 Uhr 25 Angriffe gestartet hätten. Am Frontabschnitt Huliaipole hätten russische Truppen 21 Mal versucht, die ukrainischen Verteidigungsstellungen zu durchbrechen. Dem Bericht des Generalstabs zufolge wurden zudem bei 73 russischen Luftangriffen 255 Lenkbomben abgeworfen. Zudem seien 8.444 Kamikaze-Drohnen eingesetzt worden. (Quelle: Ukrinform)


11.10.2026 13:15 Uhr

Selenskyj: Angriffsstopp muss auf Gegenseitigkeit beruhen

Die Ukraine ist nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj bereit, ihre Angriffe auf russische Öl-Raffinerien einzustellen, falls Russland im Gegenzug die ukrainische Energie-Infrastruktur verschont. Jeder Schritt zur Deeskalation müsse auf Gegenseitigkeit beruhen und mit echten Garantien einhergehen, erklärte Selenskyj bei Telegram. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump einen Stopp der ukrainischen Angriffe auf russische Raffinerien gefordert. (Quelle: Reuters)


11.10.2026 11:28 Uhr

US-Kongress soll Trumps Diesel-Deal blockieren

US-Kongressabgeordnete wollen parteiübergreifend den Diesel-Deal von US-Präsident Donald Trump blockiern. Der republikanische Abgeordnete Brian Fitzpatrick kündigte bei X an: "Wir werden einen parteiübergreifenden Gesetzentwurf einbringen, um jegliche Käufe von russischem Öl zu blockieren." Der Gesetzentwurf werde "Ronald Reagans Gesetz über Frieden durch Stärke" heißen. Der Entwurf werde im Plenum im Rahmen eines "Discharge"-Verfahrens zur Abstimmung gebracht und mit überwältigender Mehrheit verabschiedet werden.

Die "Ukrainska Prawda" zitiert Fitzpatricks Parteikollegen im Kongress, Don Bacon, dass die Entscheidung Trumps, russischen Diesel-Kraftstoff zu kaufen, nach "Schwäche" aussehe: "Wir müssen auf der Seite der Ukraine stehen, einer Demokratie, die überfallen wurde und deren Städte bombardiert werden." (Quellen: X, Ukrainska Prawda)


11.10.2026 07:42 Uhr

Trump: Beilegung des Ukraine-Kriegs scheitert an Selenskyj, nicht an Putin

US-Präsident Donald Trump hat dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj vorgeworfen, dass eine Vereinbarung zur Beendigung des Ukraine-Kriegs an ihm und nicht am russischen Präsidenten Wladimir Putin scheitere. "Russland würde gerne einen Deal machen", sagte Trump auf dem Regierungsflughafen Joint Base Andrews vor Reportern. "Aber aus welchen Gründen auch immer will Selenskyj keinen Deal machen." Bereits zuvor hatte Trump die Ablösung des ukrainischen Präsidenten gefordert. (Quelle: AFP)


11.10.2026 06:58 Uhr

"Russlands Google" durch Drohnenangriff beeinträchtigt

Ein Rechenzentrum des als "Russlands Google" bekannten Technologieunternehmens Yandex ist durch einen ukrainischen Drohnenangriff lahmgelegt worden. Wie das Unternehmen mitteilte, wurde die Infrastruktur des Datenzentrums in Wladimir östlich von Moskau beschädigt. Es werde geprüft, wie die vollständig ausgesetzten Aktivitäten des Rechenzentrums wieder aufgenommen werden könnten. Die Yandex-Plattform könne nur noch im Notfall-Modus betrieben werden. Yandex ist Russlands größtes Technologieunternehmen. Der Konzern betreibt die beliebteste Suchmaschine des Landes und weitere Dienste. Es war der dritte Angriff auf Yandex-Infrastruktur binnen einer Woche. (Quelle: AFP)


11.10.2026 06:49 Uhr

Ukrainische Regierung stützt Selenskyj

Die ukrainische Regierung weist die Forderung von US-Präsident Donald Trump nach einem neuen Präsidenten zurück. Außenminister Andrij Sybiha schrieb am Abend auf der Plattform X, Selenskyj genieße die Unterstützung des ukrainischen Volkes und dieses habe das Recht, selbst zu entscheiden. "Äußerungen aus dem Ausland bestätigen nur, dass er seine Aufgabe gut erfüllt. Er verdient Unterstützung." Trump hatte am Samstag einen neuen Präsidenten für die Ukraine gefordert und Selenskyj vorgeworfen, trotz vielfacher Gelegenheit zur Beendigung des Ukraine-Kriegs, sich dagegen entschieden zu haben. (Quelle: dpa)


10.10.2026 23:59 Uhr

Ukraine-News am Samstag, 10. Oktober 2026

10.10.2026 21:15 Uhr

Nach Diesel-Deal: Moskau hebt Exportverbot teilweise auf

Nach der Diesel-Vereinbarung zwischen US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin hat die russische Regierung das Exportverbot für Dieselkraftstoff teilweise aufgehoben. Der Beschluss, der sofort in Kraft tritt, ermöglicht es, zunächst 500.000 Tonnen auf den Weltmarkt zu bringen, berichtete die Staatsagentur Tass unter Berufung auf eine Mitteilung der Regierung in Moskau. Die russischen Ölkonzerne wurden angewiesen, zur Umsetzung des Beschlusses "unverzüglich damit zu beginnen, Verträge über die Lieferung von Dieselkraftstoff mit ausländischen Vertragspartnern abzuschließen". (Quelle: dpa)


10.10.2026 20:30 Uhr

Trump fordert Ablösung des ukrainischen Präsidenten

US-Präsident Donald Trump hat einen neuen Präsidenten für die Ukraine gefordert. Wolodymyr Selenskyj habe vielfach die Gelegenheit gehabt, den Ukraine-Krieg zu beenden, und sich dagegen entschieden, behauptete Trump in Washington. Trump zufolge sollten sich die Ukrainer einen neuen Anführer suchen, der eine Vereinbarung zur Beendigung des Krieges schließen könne. Denn trotz vieler Möglichkeiten habe Selenskyj das "aus irgendeinem Grund nie getan."

Begonnen wurde der Krieg aber nicht von der Ukraine, sondern von Russland, dass vor gut vier Jahren in das Nachbarland einmarschiert war. Kremlchef Wladimir Putin hat mehrfach Angebote für einen bedingungslosen Waffenstillstand abgelehnt. Auch spätere diplomatische Initiativen verliefen im Sande. Trump beschuldigte Selenskyj zudem, mit Angriffen auf den russischen Energiesektor zur Knappheit an Diesel beigetragen zu haben. (Quelle: dpa)


10.10.2026 20:20 Uhr

Update: Zahl der Toten in Saporischschja steigt weiter

Bei russischen Angriffen sind im Südosten der Ukraine mindestens 20 Menschen getötet worden. Zuvor waren lediglich zwölf Todesopfer bekannt. Unter den Todesopfern seien drei Minderjährige, 18 seien bei der Attacke verletzt worden, teilte der ukrainische Zivilschutz mit. Such- und Rettungsarbeiten dauern demnach an.

Insgesamt seien in der Nacht 13 ukrainische Regionen attackiert und Wohnhäuser, Infrastruktur und Eisenbahneinrichtungen beschädigt worden. "Russland bedankt sich für die Aufhebung der Sanktionen gegen Dieselexporte, indem es fünf Gleitbomben auf Wohngebäude in Saporischschja abwirft", schrieb Selenskyj. Der Staatschef forderte andere Signale und kündigte eine Reaktion auf die russischen Angriffe an. (Quelle: dpa)


10.10.2026 19:09 Uhr

Kiew: Ukrainische Delegation verlässt die USA

Die ukrainische Delegation ist nach den Gesprächen über ein Ende des russischen Angriffskriegs in den USA bereits auf dem Rückweg nach Kiew. Das teilte ein Berater des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, Dmytro Lytwyn, mit. Ursprünglich waren die Beratungen in Miami für Freitag und Samstag angesetzt. US-Sondergesandter Steve Witkoff hatte am Freitag allerdings offengelassen, ob die Gespräche am Samstag wie geplant fortgesetzt würden. (Quelle: AFP)


10.10.2026 17:20 Uhr

Update: US-Gesandter Witkoff lobt "konstruktive" Gespräche zur Ukraine

Die USA haben mit Vertretern aus Kiew und anderen europäischen Staaten über ein Ende des Ukraine-Kriegs beraten. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff sprach von "konstruktiven Gesprächen". Bei dem Treffen im US-Bundesstaat Florida sei es unter anderem um Sicherheitsgarantien und "langfristige Vorkehrungen für die Sicherheit der Ukraine und Europas" gegangen, erklärte Witkoff im Onlinedienst X. Nach Angaben aus US-Kreisen sollte es in Miami um von Washington entwickelte "neue Ideen" gehen, um den Krieg zwischen Russland und der Ukraine zu beenden. (Quelle: AFP)


10.10.2026 17:15 Uhr

Kiew erneut ohne Strom

Die russischen Streitkräfte haben die ukrainische Hauptstadt Kiew mit Drohnen und ballistischen Raketen angegriffen. Dabei wurde nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko unter anderem ein Restaurant getroffen. Sechs Menschen seien verletzt worden, fünf von ihnen ins Krankenhaus gebracht worden, schrieb er auf der Plattform Telegram. Weil ein Energieobjekt beschädigt worden sei, gebe es außerdem Probleme bei der Wasserversorgung.

Der staatliche Stromnetzbetreiber Ukrenergo teilte mit, dass ein Großteil der Verbraucher in der Hauptstadt und ihrem Umland infolge russischer Drohnenangriffe ohne Strom sei. Auch der Stromversorger DTEK schrieb bei Telegram von großflächigen Notabschaltungen. (Quelle: dpa)


10.10.2026 14:14 Uhr

Tote bei ukrainischem Angriff auf Luhansk

Behördenvertreter in der von Russland kontrollierten ostukrainischen Region Luhansk haben Opfer nach einem ukrainischen Drohnenangriff gemeldet. Wie Gouverneur Leonid Passetschnik mitteilte, wurden vier Zivilisten getötet. Fünf weitere Menschen seien bei Angriffen in den vergangenen 24 Stunden verletzt worden. (Quelle: Reuters)


10.10.2026 13:52 Uhr

Bundesregierung hält trotz Trump-Deal an Russland-Sanktionen fest

Ungeachtet der Diesel-Vereinbarung von US-Präsident Donald Trump mit Russlands Präsident Wladimir Putin hält die Bundesregierung an den Russland-Sanktionen fest und arbeitet mit den EU-Partnern an weiteren Sanktionen. "Die Unterstützung der Ukraine in ihrem Abwehrkampf bleibt ungebrochen", erklärte Regierungssprecher Stefan Kornelius. Eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums sagte, Deutschland stehe uneingeschränkt zu den Sanktionspaketen.

Russisches Öl und Rohölprodukte seien seit 2023 durch die EU sanktioniert. Deutschland beziehe seitdem kein Öl oder Öl-Produkte aus Russland. US-Präsident Donald Trump hatte nach einem Gespräch mit Putin eine Vereinbarung zum Bezug von Hunderttausenden Tonnen russischen Diesels und die vorübergehende Aufhebung entsprechender Sanktionen verkündet. (Quelle: dpa)


10.10.2026 11:09 Uhr

Frontabschnitt Pokrowsk bleibt Hotspot im Ukraine-Krieg

Der Frontabschnitt Pokrowsk im ostukrainischen Gebiet Donezk bleibt nach ukrainischen Angaben ein Hotspot im Ukraine-Krieg. Wie der ukrainische Generalstab nach Angaben der Nachrichtenagentur Ukrinform in seiner morgendlichen Einsatzinformation mitteilte, lieferten sich die ukrainischen Verteidigungsstreitkräfte in den vorangegangenen 24 Stunden entlang der Frontlinie 218 Gefechte mit russischen Truppen. 22 Angriffe seien am Frontabschnitt Pokrowsk abgewehrt worden. 18 Angriffe seien in der "Sloboda-Ukraine" abgewehrt worden, zu der die Gebiete Sumy und Charkiw gehören. Weitere russische Angriffsschwerpunkte waren demnach die Frontabschnitte Kostiantyniwka (16 Angriffe) und Huliaipole (12 Angriffe). (Quelle: Ukrinform)


10.10.2026 10:22 Uhr

Russland meldet Abwehr von 560 ukrainischen Drohnen

Die russische Luftabwehr hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau in der Nacht 560 ukrainische Drohnen abgewehrt. Allein über dem südrussischen Gebiet Rostow wurden nach Angaben von Gouverneur Juri Sljussar mehr als 100 Drohnen abgewehrt. Wie Sljussar bei Telegram mitteilte, kam es zu Bränden und Schäden an Wohnhäusern. Zudem sei eine Eisenbahnbrücke beschädigt worden. Sechs Menschen seien verletzt worden. In der Stadt Asow seien zwei Schiffe beschädigt worden. (Quelle: dpa)


10.10.2026 02:20 Uhr

Insider: Westen will Russland neuen Friedensplan vor Winter unterbreiten

Die USA, die Ukraine und europäische Partner wollen Russland einem Insider zufolge noch vor dem Winter einen gemeinsamen Vorschlag zur Beendigung des Krieges in der Ukraine vorlegen. Zu diesem Zweck hätten Unterhändler gestern in Miami sechs Stunden lang beraten, sagte eine mit den Gesprächen vertraute Person. Die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner sowie Delegationen aus der Ukraine, Europa und der Nato hätten daran teilgenommen.

Bei den Gesprächen sei es unter anderem um ein Nachkriegspaket mit Sicherheitsgarantien der USA und Europas für die Ukraine gegangen, sowie um "kurzfristige Maßnahmen zur Vorbereitung auf den Winter" in der Ukraine wie die Stärkung der Energieinfrastruktur und Getreideexporte. Zudem seien ein Wirtschaftsplan für die Ukraine sowie ein Weg zu einem EU-Beitritt Kiews diskutiert worden. Auch über "einige Ideen" zu Gebietsfragen sei bei dem Treffen gesprochen worden, hieß es weiter, ohne dass Details genannt wurden. (Quelle: Reuters, AFP)


10.10.2026 01:30 Uhr

Kreml: Ukraine für Stillstand bei Friedensgesprächen verantwortlich

Der russische Präsident Wladimir Putin hat in einem Telefonat mit US-Präsident Donald Trump der Ukraine die Schuld für den aktuellen Stillstand bei den trilateralen Friedensverhandlungen zugewiesen. Laut dem außenpolitischen Sprecher des russischen Präsidialamtes, Juri Uschakow, sagte Putin, Kiew habe die Gespräche durch Drohnenangriffe auf Moskau während der russischen Parlamentswahl im vergangenen Monat untergraben: "Mit dem massiven Drohnenangriff auf Moskau, andere Städte und Wahllokale am Hauptwahltag hat das Regime in Kiew die Möglichkeit einer sofortigen Wiederaufnahme des Verhandlungsprozesses faktisch zunichte gemacht." Man werde nun prüfen, wann die Dreiergespräche zwischen den USA, Russland und der Ukraine wieder aufgenommen werden könnten. (Quelle: Reuters)


10.10.2026 00:20 Uhr

Großbritannien hält trotz US-Russland-Deals an Ukraine-Hilfe fest

Großbritannien hält auch nach der Ankündigung eines Diesel-Geschäfts zwischen den USA und Russland an seiner Unterstützung für die Ukraine und den Sanktionen gegen Moskau fest. "Die Haltung Großbritanniens könnte nicht klarer sein", erklärt ein Regierungssprecher. "Wir werden weiterhin eng mit internationalen Partnern zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass die Ukraine die militärische und finanzielle Unterstützung erhält, die sie zur Selbstverteidigung braucht. Wir werden zudem den Druck auf Russland durch das härteste Sanktionsregime aufrechterhalten, das Großbritannien je verhängt hat." (Quelle: Reuters)


09.10.2026 23:59 Uhr

Ukraine-News am Freitag, 9. Oktober 2026

09.10.2026 22:27 Uhr

Selenskyj kritisiert US-Deal zu russischem Diesel scharf

Eine zwischen den USA und Russland vereinbarte Aufhebung von Sanktionen für den Verkauf von russischem Diesel ist von der Ukraine stark kritisiert worden. "Die Erlaubnis für Russland, Erdölprodukte zu verkaufen, ist eine Investition in den Krieg, den man beenden und nicht verlängern muss", schrieb der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bei Telegram. Selenskyj erneuerte dabei die ukrainische Bereitschaft, Angriffe auf russische Raffinerien einzustellen, wenn Russland im Gegenzug die Attacken auf ukrainische Energieanlagen einstellt. Eine Abschwächung der Russland-Sanktionen sei ein Zeichen der "offensichtlichen Schwäche". Russland werde die USA noch weniger ernst nehmen. (Quelle: dpa)


09.10.2026 20:57 Uhr

Trump meldet Diesel-Deal mit Putin

US-Präsident Donald Trump hat sich nach eigenen Angaben mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin auf umfangreiche Diesellieferungen geeinigt. Er habe ein äußerst erfolgreiches Gespräch mit Putin geführt, erklärte Trump. Dabei sei vereinbart worden, dass Russland umgehend mehr als 300.000 Tonnen Diesel für den US- und den Weltmarkt bereitstelle. Im November sollen weitere 500.000 Tonnen folgen und unmittelbar danach eine weitere Million Tonnen. Abhängig vom Zustand der russischen Raffinerien werde Russland anschließend in kurzer Zeit nochmals drei Millionen Tonnen Diesel liefern. (Quelle: Reuters)


09.10.2026 15:30 Uhr

Update: Ukraine meldet nach russischen Angriffen schwere Schäden am Stromnetz

Russische Angriffe haben dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge landesweit schwere Schäden an Stromnetzen und Übertragungsanlagen an. In der Hauptstadt Kiew und der umliegenden Region komme es zu Notabschaltungen, teilte der private Energieversorger DTEK nach einer Anordnung des nationalen Netzbetreibers Ukrenergo mit. Russland geht vor dem nahenden Winter wieder verstärkt gegen den ukrainischen Energiesektor vor. Dadurch kommt es vielerorts zu Stromausfällen.

Selenskyj hat Verzögerungen beim Schutz und Weiterbetrieb wichtiger Infrastruktur kritisiert. Er erklärte, die Verantwortlichen im Infrastrukturministerium und in den Regionalverwaltungen müssten dafür persönlich geradestehen. Besonders scharf kritisierte er die Kiewer Stadtverwaltung unter Bürgermeister Vitali Klitschko. Diese habe notwendige Maßnahmen bislang fast vollständig versäumt. Der Hauptstadt seien deshalb konkrete Aufgaben gestellt worden. (Quelle: Reuters, AFP)


09.10.2026 15:11 Uhr

Tote nach russischen Angriffen in Kiew

Infolge russischer Drohnenangriffe sind in der ukrainischen Hauptstadt Kiew mindestens vier Menschen getötet worden. Weitere 19 seien verletzt worden, teilte Bürgermeister Vitali Klitschko bei Telegram mit. 13 von ihnen wurden demnach in Krankenhäuser eingeliefert. (Quelle: dpa)


09.10.2026 15:01 Uhr

Merz "zutiefst empört" über Schröder bei Putin

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat "zutiefst empört" auf die Teilnahme von Ex-Kanzler Gerhard Schröder an einer Geburtstagsfeier von Präsident Wladimir Putin in Moskau reagiert. "Putin allein ist für den Krieg in der Ukraine verantwortlich", sagte der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer. Putins Befehle sorgten jeden Tag "für unermessliches Leid, für zivile Opfer, für Familien, die auseinandergerissen werden, für Tote und Verwundete". "Der Bundeskanzler empfindet es vor diesem Hintergrund als geradezu unmoralisch, dass Herr Schröder an einem solchen Tag mit Herrn Putin feiert." (Quelle: dpa)


09.10.2026 10:11 Uhr

Erneut Rechenzentrum von russischem Konzern Yandex getroffen

Beim russischen Technologiekonzern Yandex hat ein Drohnenangriff mehrere Module eines Rechenzentrums in der Region Kaluga vollständig außer Betrieb gesetzt. Es könne zu Beeinträchtigungen bei einigen Dienstleistungen des Unternehmens kommen, teilte Yandex mit. Gestern hatten ukrainische Drohnen erstmals ein wichtiges Rechenzentrum der Firma getroffen. Yandex bietet unter anderem mit YandexGPT eines der führenden russischen Modelle für Künstliche Intelligenz (KI) an. Das Unternehmen betreibt auch eine Suchmaschine gleichen Namens sowie einen Fahrdienst und weitere Technologiedienste. (Quelle: Reuters)


09.10.2026 07:25 Uhr

Mehrere Tote bei Angriffen in Russland und der Ukraine

Bei gegenseitigen Angriffen hat es in Russland und der Ukraine mehrere Tote und Verletzte gegeben. Wie die russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf lokale Behörden meldete, gab es nach einem ukrainischen Angriff auf die russische Grenzregion Belgorod zwei Tote und vier Verletzte. Bei einem Drohnenangriff in der Region Kaluga seien zudem neun Menschen verletzt worden. In der russischen Region Twer hat nach einem ukrainischen Drohnenangriff eine Fabrik in Redkino gebrannt. Das Feuer ist dem Gouverneur zufolge inzwischen jedoch gelöscht.

Auf ukrainischer Seite wurde bei russischen Angriffen auf die Stadt Saporischschja mindestens ein Mensch getötet. Zudem gab es nach Angaben örtlicher Behörden mehrere Verletzte, darunter ein Kind. (Quelle: Reuters)


09.10.2026 05:10 Uhr

Außenminister Wadephul verschärft Tonlage gegenüber Putin

Außenminister Johann Wadephul verschärft den Ton gegenüber Moskau. Nach den jüngsten massiven Angriffen auf die Ukraine mit zahlreichen zivilen Opfern attackiert der CDU-Politiker Russland scharf und droht mit umfangreichen Sanktionen. "Putins Grausamkeit kennt keine Grenzen", kritisiert Wadephul.

Putin setze "seinen Raketenterror auf die Ukrainerinnen und Ukrainer, darunter viele Kinder, mit immer größerer Härte fort", sagte Wadephul der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Putin werde dennoch scheitern, "am Widerstand der Ukraine – und an unserer fortgesetzten Unterstützung für deren Verteidigung".

Die vergangenen Tage hätten bewiesen, dass der russische Präsident voll auf Eskalation setze. Dutzende Zivilistinnen und Zivilisten, darunter Kinder, seien allein in den vergangenen drei Tagen getötet worden. Wohnhäuser wie in Pryluky würden Nacht für Nacht gezielt zerstört, Menschen dabei im Schlaf getötet. "Diese Zermürbungstaktik ist unfassbar brutal", kritisierte Wadephul. Vor knapp zwei Wochen war ein Treffen zwischen Wadephul und dem russischen Außenminister Sergej Lawrow am Rande der UN-Generalversammlung in New York ergebnislos zu Ende gegangen. (Quelle: dpa)


09.10.2026 04:30 Uhr

"Schande" : Massive Kritik am Putin-Besuch von Schröder

Nach seinem Besuch der Geburtstagsfeier des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau steht Altkanzler Gerhard Schröder massiv in der Kritik. Die Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt und die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Europaparlaments, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), bezeichneten den Besuch als Schande. Nach Kreml-Angaben hatte Schröder am Mittwoch mit Kremlchef Putin dessen 74. Geburtstag gefeiert. (Quelle: dpa)


09.10.2026 01:00 Uhr

Selenskyj: Verhandlungen mit Russland nicht in der Sackgasse

Für den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sind bei den Bemühungen um Verhandlungen mit Russland noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft. "Wir befinden uns nicht in einer diplomatischen Sackgasse", bekräftigte der Staatschef bei einer Pressekonferenz mit dem britischen Außenminister Ed Miliband in Pryluky. Die russische Wirtschaft müsse blockiert, Moskau mundtot gemacht und die Waffenproduktion durch Sanktionen stillgelegt werden.

Zuvor hatte US-Außenminister Marco Rubio bei seinem Besuch in Lissabon bei einer Pressekonferenz gesagt, dass der Ukraine-Krieg derzeit in einer Sackgasse zu sein scheint. In einem Interview der griechischen Zeitung "Kathimerini" sagte er zudem, dass er derzeit keine Aussichten auf eine Verhandlungslösung sehe. (Quelle: dpa)


08.10.2026 23:59 Uhr

Ukraine-News am Donnerstag, 8. Oktober 2026

08.10.2026 21:18 Uhr

Merz schlägt Ukraine-Gipfel in Berlin vor

Kanzler Friedrich Merz hat einen Ukraine-Gipfel in Berlin vorgeschlagen. Er bot an, noch vor Ende des Jahres ein Gipfeltreffen der "Koalition der Willigen" auszurichten. Das Treffen würde "wahrscheinlich im Dezember" unter Beteiligung von Staats- und Regierungschefs stattfinden, hieß es nach dem Treffen des Kanzlers mit dem britischen Premierminister Andy Burnham aus Regierungskreisen. Der Vorschlag sei auf britischer Seite auf Zustimmung gestoßen. (Quelle: dpa)


08.10.2026 21:14 Uhr

Tote und Stromausfälle nach russischen Angriffen in Kiew

Infolge russischer Drohnenangriffe sind in der ukrainischen Hauptstadt Kiew mindestens vier Menschen getötet worden. Weitere 19 seien verletzt worden, teilte Bürgermeister Vitali Klitschko bei Telegram mit. 13 von ihnen wurden demnach in Krankenhäuser eingeliefert.

Am Abend kam es dem Energieministerium zufolge wegen der Drohnenattacken zu Ausfällen von Teilen des Stromnetzes der Hauptstadt. Kurzzeitig fiel die U-Bahn der Dreimillionenstadt wegen eines Spannungsabfalls aus. Im Westteil der Metropole kam es dem örtlichen Versorgungsunternehmen nach zu Problemen bei der Wasserversorgung. Für den Freitag wurden bereits stundenweise Stromsperren angekündigt. (Quelle: dpa)


08.10.2026 21:13 Uhr

Ukrainische Unterhändler reisen am Freitag in die USA

Ein ukrainisches Verhandlungsteam wird am Freitag und Samstag in den USA mit Vertretern von US-Präsident Donald Trump zusammentreffen. Die Delegation werde mit Jared Kushner und Steve Witkoff sprechen, sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Die Gespräche sollten zwei Tage dauern. Auch ein europäisches Team solle dazustoßen.(Quelle: AFP)


08.10.2026 18:24 Uhr

Ukraine: Drohnenangriff auf Raffinerie in Sibirien

Die Ukraine hat nach eigenen Angaben erneut die größte russische Ölraffinerie im sibirischen Omsk angegriffen. Die Anlage, die rund 2.500 Kilometer von der Ukraine entfernt liegt, versorge die russische Armee mit Treibstoff, teilte der Generalstab mit. Einzelheiten zu den Auswirkungen des Angriffs wurden nicht genannt. Der Gouverneur der Region Omsk, Witali Chozenko, erklärte lediglich, eine Drohne habe ein Industriegebiet getroffen. (Quelle: Reuters)


08.10.2026 15:15 Uhr

Update: Drohnenangriff auf Rechenzentrum von russischem KI-Konzern

In Russland ist ein Rechenzentrum des KI-Konzerns Yandex bei einem mutmaßlich ukrainischen Drohnenangriff getroffen und lahmgelegt worden. Das Unternehmen teilte laut russischen Medien mit, bei einem "Vorfall" in der Anlage in der Region Rjasan seien Teile der Infrastruktur beschädigt worden. Der Betrieb sei vollständig eingestellt worden. Zuvor hatten Augenzeugen von einem Brand berichtet.

Yandex betreibt unter anderem YandexGPT, eines der führenden generativen KI-Modelle in Russland. Nach Angaben des Konzerns funktionieren die wichtigsten Verbraucherdienste weiterhin, vereinzelt könne es aber zu Problemen kommen. Bestätigte größere ukrainische Angriffe auf russische Rechenzentren hatte es bislang nicht gegeben. (Quelle: Reuters, dpa)


08.10.2026 14:14 Uhr

Ukraine will deutsche Häfen für Agrarexporte nutzen

Die Ukraine will wegen der Blockade ihrer eigenen Seehäfen durch russische Angriffe deutsche Häfen für den Export von Agrargütern nutzen. Das teilte der ukrainische Agrarminister Taras Wysozkyj mit. Das Land arbeite daran, seine maritimen Exportrouten vollständig wiederherzustellen und alternative Wege auszubauen. Durch die Nutzung der deutschen Hafeninfrastruktur könnte die Exportkapazität der Ukraine dem Ministerium zufolge um rund eine Million Tonnen pro Monat erhöht werden. (Quelle: Reuters)


08.10.2026 12:57 Uhr

Update: Mindestens 30 Tote nach russischem Angriff auf Bus im Osten der Ukraine

Bei einem schweren russischen Angriff auf einen Bus in der ostukrainischen Stadt Kramatorsk sind nach Behördenangaben mindestens 30 Menschen getötet worden. Weitere 18 Menschen seien verletzt worden, teilte der Donezker Militärgouverneur Wadym Filaschkin mit. Er veröffentlichte in seinem Telegram-Kanal Fotos von dem ausgebrannten Bus. Filaschkin rief die noch im Gebiet Donezk verbliebenen Menschen dazu auf, in sicherere Regionen der Ukraine zu fliehen.

Kramatorsk ist neben Slowjansk die letzte von der Ukraine kontrollierte Großstadt in der Region Donezk im Osten des Landes. Die Stadt ist für die Logistik der ukrainischen Streitkräfte an der Front von großer Bedeutung. (Quelle: AFP, dpa)

Video: Tote bei russischem Luftangriff auf Busse in der Ukraine (1 Min)


08.10.2026 11:23 Uhr

Südkorea zieht Botschafter aus Kiew ab

Wegen eines diplomatischen Streits mit der Ukraine zieht Südkorea seinen Botschafter aus Kiew ab. Die Verhandlungen zur Beilegung des Konflikts liefen aber weiter, betonte das südkoreanische Außenministerium. Die Regierung in Seoul wirft der Ukraine den Bruch einer Geheimhaltungsvereinbarung vor, nachdem der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die Übergabe zweier gefangener nordkoreanischer Soldaten, die auf russischer Seite gegen die Ukraine gekämpft hatten, an Südkorea bekannt gegeben hatte. (Quelle: Reuters)


08.10.2026 07:25 Uhr

Update: Mindestens 32 Tote bei schweren russischen Luftangriffen auf die Ukraine

Bei massiven russischen Luftangriffen auf die Ukraine sind nach ukrainischen Angaben am Mittwoch mindestens 32 Menschen getötet und 100 weitere verletzt worden. Besonders schwer getroffen wurde die Stadt Pryluky in der Region Tschernihiw. Dort stieg die Zahl der Toten bis heute Morgen nach Behördenangaben auf 22 Menschen, darunter mindestens fünf Kinder. Sie befanden sich in einem fünfstöckigen Wohnhaus, das durch eine Rakete zerstört wurde. Wie die Einsatzkräfte mitteilten, wurden auch in Kiew zwei weitere Todesopfer geborgen, die bei einem Angriff auf ein mehrstöckiges Wohnhaus starben.

Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj setzte Russland bei den Angriffen rund 70 Raketen und Dutzende Drohnen ein. Das russische Verteidigungsministerium erklärte, die Angriffe hätten unter anderem Rüstungsbetrieben sowie Hafenanlagen in der Region Odessa gegolten. (Quelle: Reuters)


07.10.2026 23:59 Uhr

Ukraine-News am Mittwoch, 7. Oktober 2026

07.10.2026 23:42 Uhr

Russland meldet Angriff auf Schiff vor Odessa

Russische Streitkräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau ein Schiff angegriffen, das auf dem Weg zum ukrainischen Schwarzmeerhafen Odessa gewesen sein soll. Das Schiff habe militärische Güter für die Ukraine transportiert, erklärte das Ministerium. Weitere Einzelheiten zu dem Angriff wurden nicht genannt.

Zudem seien bei russischen Drohnenangriffen ukrainische Hafenanlagen getroffen worden. Auch dazu machte das Ministerium keine näheren Angaben. Die Angaben konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden. (Quelle: Reuters)


07.10.2026 22:39 Uhr

EU-Botschafter billigen neue Russland-Sanktionen gegen Rüstungsindustrie

Die EU-Botschafter haben nach Angaben von Diplomaten 1.646 neue Einträge auf der Sanktionsliste gegen Russland gebilligt. Im Mittelpunkt stehen Unternehmen und Personen aus der russischen Rüstungsindustrie. Mehr als die Hälfte der Einträge betrifft demnach die Herstellung ballistischer Raketen, darunter die Iskander-M.

Betroffen sind außerdem Drohnenhersteller, Zulieferer der Raketenindustrie und Werften. Auch 77 russische Politiker, die in besetzten ukrainischen Gebieten für Parlamentssitze kandidiert haben, stehen auf der Liste. Wegen der militärischen Zusammenarbeit mit Russland werden zudem sieben nordkoreanische Organisationen und Personen sanktioniert. (Quelle: Reuters)


07.10.2026 20:38 Uhr

Update: Selenskyj spricht nun von 25 Toten

Nach jüngsten Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hat der in der Nacht begonnene russische Großangriff auf Städte der Ukraine nun mindestens 25 Menschenleben gefordert, unter ihnen fünf Kinder. Die Gesamtzahl der Verletzten gab er mit mindestens 100 an. Bei den Angriffen hatte das russische Militär einen Waffenmix von Drohnen, ballistischen Raketen und Marschflugkörpern eingesetzt. (Quelle: dpa)


07.10.2026 19:32 Uhr

Update: Mindestens 24 Tote bei russischen Angriffen in der Ukraine

Bei den jüngsten russischen Angriffen auf die Ukraine sind nach neuesten ukrainischen Angaben mindestens 24 Menschen getötet worden, darunter vier Kinder. Allein 18 Menschen kamen bei dem Raketenangriff auf ein Wohnhaus in Pryluky ums Leben, erklärte Präsident Wolodymyr Selensky in Onlinediensten. Er nannte die jüngsten Attacken "einen der abscheulichsten Angriffe" seit Kriegsbeginn. (Quelle: AFP)


07.10.2026 19:21 Uhr

Bühler: Russland gerät bei Lyman unter Druck

Nach Ansicht von Ex-Nato-General Erhard Bühler gerät Russland im Donezker Gebiet bei Lyman durch die ukrainische Vivaldi-Offensive unter Druck. "Die dort eingesetzte russische Armee hat offenbar schwere Verluste und kann die Stellungen nicht mehr halten", sagte Bühler im MDR-Podcast "Was tun, Herr General?".

Zudem geht es in der Folge um den Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz und Wirtschaftsministerin Katharina Reiche in Kiew. Bühler sieht darin ein wichtiges Signal. Es liege im ureigensten deutschen Interesse, dass die Ukraine den Krieg nicht verliere.

Die Anfang September unter dem Namen "Operation Vivaldi" gestartete ukrainische Gegenoffensive hat das Ziel, die russischen Truppen von den strategisch wichtigen Städten Slowjansk und Kramatorsk zurückzudrängen. (Quellen: MDR, AFP)


07.10.2026 18:18 Uhr

Wadephul will runden Tisch mit deutschen und ukrainischen Bürgermeistern einrichten

Zum Auftakt der Deutsch-Ukrainischen Kommunalen Partnerschaftskonferenz in Berlin hat Bundesaußenminister Johann Wadephul regelmäßige Treffen von Bürgermeistern aus Deutschland und der Ukraine angekündigt. Man wolle im kommenden Jahr einen runden Tisch organisieren, sagte Wadephul. Städte und Gemeinden in beiden Ländern sollten sich "gegenseitig unterstützen". Deutsche Kommunen könnten viel von Gemeinden in der Ukraine lernen, unter anderem beim Schutz der Infrastruktur und beim Katastrophenschutz.

Die Deutsch-Ukrainische Partnerschaftskonferenz findet zum achten Mal statt. Das Netzwerk umfasst nach eigenen Angaben 300 Partnerschaften zwischen deutschen und ukrainischen Städten oder Gemeinden. Schirmherren sind Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. (Quelle: AFP)


07.10.2026 16:04 Uhr

Ukraine meldet weitere Todesopfer durch russische Angriffe

Die Ukraine hat weitere Tote durch russische Angriffe gemeldet. Allein in der Stadt Pryluky wurden mindestens 16 Menschen getötet und 55 weitere verletzt, wie die Polizei des Gebiets Tschernihiw mitteilte. In der Stadt, die rund 120 Kilometer östlich von Kiew liegt, sei ein fünfstöckiger Wohnblock getroffen worden.

Zwei weitere Menschen wurden dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge getötet, als Raketen in Hochhäuser in Dnipro und Krementschuk in der Zentralukraine einschlugen. Jeweils zwei Todesopfer gab es auch bei Angriffen auf Oleksandrija und in Kiew. (Quellen: dpa/AFP)


07.10.2026 12:51 Uhr

Ukraine erhält weitere EU-Gelder für Drohnenbeschaffung

Die Ukraine erhält weitere Gelder für die Drohnenbeschaffung aus dem 90 Milliarden Euro schweren Unterstützungsdarlehen der EU. 1,24 Milliarden Euro für Drohnen-Abfangsysteme, Drohnenmunition und Raketen, die von ukrainischen Unternehmen hergestellt werden, wurden nach eigenen Angaben von der EU-Kommission ausgezahlt. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte dazu: "Die heutige Auszahlung wird dazu beitragen, die ukrainische Verteidigungsindustrie zu stärken und die Fähigkeit der Ukraine zu verbessern, sich selbst zu verteidigen – zum Schutz der Menschen und der Infrastruktur". Von dem EU-Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro für die Jahre 2026 und 2027 sind 60 Milliarden für verteidigungsrelevante Ausgaben vorgesehen. 30 Milliarden Euro sind für die Unterstützung des ukrainischen Haushalts geplant. (Quelle: dpa)


07.10.2026 10:55 Uhr

Mindestens elf Tote nach russischen Luftangriffen in mehreren Landesteilen

Bei einem der schwersten russischen Luftangriffe auf die Ukraine sind nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj mindestens elf Menschen getötet worden. Russland habe rund 70 Raketen und Drohnen abgefeuert und dabei gezielt die Energieinfrastruktur ins Visier genommen, teilte Selenskyj über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Ballistische Raketen seien weiterhin die größte Bedrohung. Die Ukraine benötige daher dringend weitere Luftabwehrsysteme. (Quelle: Reuters)


07.10.2026 08:21 Uhr

Russische Angriffe auf ukrainische Rüstungsindustrie

Russland hat nach eigenen Angaben die Rüstungsindustrie in der Ukraine massiv angegriffen. Dabei seien boden-, see- und luftgestützte Präzisionswaffen sowie Drohnen zum Einsatz gekommen, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Zu den Zielen hätten unter anderem Anlagen des Rüstungsunternehmens Fire Point in Kiew gehört, wo Marschflugkörper vom Typ Flamingo sowie Drohnen mit mittlerer und großer Reichweite hergestellt und gelagert würden. Weitere Angriffe habe es in den Regionen Kiew, Tschernihiw, Kirowohrad, Dnipropetrowsk, Poltawa und Charkiw gegeben. Zudem seien die Hafen- und Werftinfrastruktur in der Schwarzmeer-Region Odessa sowie Schiffe angegriffen worden. (Quelle: Reuters)


07.10.2026 07:30 Uhr

Update: Mindestens zwei Tote nach russischem Angriff auf Kiew

Bei schweren russischen Luftangriffen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew sind nach Behördenangaben zwei Menschen getötet worden. Bürgermeister Vitali Klitschko berichtete morgens von mindestens zwei Toten. Sie seien in den Trümmern von Garagen im östlichen Stadtteil Darnyzja gefunden worden. Klitschko zufolge wurden auch Gebäude und Lagerhallen in den Bezirken Obolon und Podil beschädigt. Nach Berichten ukrainischer Medien waren im Stadtgebiet zahlreiche Explosionen zu hören.

Auch andere Landesteile wurden wieder von Russland attackiert. In der südöstlichen Stadt Dnipro wurde den Behörden zufolge ein Industriebetrieb getroffen. Im südlichen Saporischschja sei die Verkehrsinfrastruktur getroffen, in der zentralukrainischen Stadt Krementschuk seien Wohngebäude beschädigt worden.

Bereits am Abend gab es zudem Drohnenangriffe auf die nordostukrainische Stadt Sumy. Dabei wurde nach Angaben des Bürgermeisters ein Mensch getötet, mehrere weitere Menschen wurden verletzt. (Quelle: Reuters, dpa)

Video: Schwere Angriffe auf Kiew mit zwei Toten (1 Min)


07.10.2026 02:06 Uhr

UN-Menschenrechtsrat verlängert Überwachung der Lage in Russland

Der UN-Menschenrechtsrat hat die unabhängige Überwachung der Menschenrechtslage in Russland um ein weiteres Jahr verlängert. Das Gremium stimmte mit 21 zu 5 Stimmen für eine Fortsetzung des Mandats der Sonderberichterstatterin Marijana Kazarowa. Zur Begründung verwies der Rat auf die anhaltende Verschlechterung der Menschenrechtslage. In der Resolution kritisiert der Rat unter anderem willkürliche Festnahmen und die Verfolgung von Kritikern des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Russland wird aufgefordert, grundlegende Freiheitsrechte zu achten und der UN-Sonderberichterstatterin ungehinderten Zugang zu gewähren. (Quelle: AFP)


06.10.2026 23:59 Uhr

Ukraine-News am Dienstag, 6. Oktober 2026

06.10.2026 21:44 Uhr

Strände an der russischen Küste gesperrt

Wegen des brennenden Öl-Tankers im Schwarzen Meer haben die russischen Behörden einige Strände im Süden der Region Krasnodar gesperrt. Einzelheiten zur Brandursache nannten die Behörden dabei nicht. (Quelle: Reuters)


06.10.2026 21:23 Uhr

Öl-Tanker brennt vor der russischen Küste

Ein unter liberianischer Flagge fahrender Tanker mit einer Ladung Öl ist vor der russischen Schwarzmeer-Küste bei Sotschi in Brand geraten. Die "Aframax Rio" sei von See-Drohnen angegriffen worden, teilte das russische Transportministerium mit. Die 23 Besatzungsmitglieder aus Indien seien gerettet. (Quelle: dpa)


06.10.2026 19:35 Uhr

Ukraine erwartet schweren russischen Angriff

Russland bereitet nach Angabend des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj einen neuen massiven Angriff auf die Ukraine vor. Dazu "liegen aktuelle Geheimdienst-Informationen vor", sagte Selenskyj in seiner abendlichen Video-Botschaft: "Sicherheitsdienste und unsere Luftwaffe sind bereit, im Rahmen unserer verfügbaren Verteidigungsmittel darauf zu reagieren." (Quelle: Reuters)


06.10.2026 18:32 Uhr

Bulgarien informiert Nato über Angriffe

Bulgariens Präsdeint Rumen Radew at nach den Angriffen auf Schiffe in der bulgarischen Handelszone im Schwarzen Meer in einer Video-Konferenz mit EU-Regierungschefs sowie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident António Costa beraten. Auch die Nato sei informiert, sagte der Regierungschef des Mitgliedslands. Eine Reaktion stehe noch aus. Nach Angaben aus Sofia werden weiter Geheimdienst-Informationen gesammelt, aus Bulgarien, Rumänien und der Ukraine, um die Drohnen-Herkunft zu klären. (Quelle: EBU)


06.10.2026 17:32 Uhr

Anti-Drohnen-Netze an Brücken in Kiew

In der ukrainischen Hauptstadt ist damit begonnen worden, Gitter-Netze zur Abwehr von Drohnen an den Brücken anzubringen. Das beobachteten AFP-Reporter heute an der Nordbrücke, eine der Brücken, die beide Dnipro-Ufer verbinden und zuletzt mit russischen Drohnen beschossen wurden. (Quelle: EBU)


06.10.2026 17:27 Uhr

Fünf Jahre altes Kind in Wohnung verletzt

Bei russischen Angriffen in Saporischschja ist nach ukrainischen Angaben heute auch ein fünf Jahre altes Kind verletzt worden. Ein Wohnhochhaus sei getroffen worden und in der Wohnung ein Feuer ausgebrochen. (Quelle: EBU)


06.10.2026 17:21 Uhr

Prien bei Gedenkveranstaltung nahe Kiew

Bundesfamilienministerin Karin Prien hat 85 Jahre nach den deutschen Massenerschießungen von fast 34.000 Juden am Gedenkort von Babyn Jar in der Ukraine an die Verantwortung der Menschen heute erinnert. "Erinnerung bedeutet Verantwortung", sagte sie im Beisein des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und von zahlreichen weitereb Ehrengästen. (Quelle: dpa)


06.10.2026 15:21 Uhr

Schiffe in bulgarischen Gewässern attackiert

Zwei Handelsschiffe sind in bulgarischen Gewässern des Schwarzen Meeres von Drohnen angegriffen worden. Das teilte Bulgariens Ministerpräsident Rumen Radew mit. Beide Schiffe seien beschädigt, eines schnell gesunken. Die Besatzung dieses unter der Flagge von Togo fahrenden Schiffes werde vermisst und gesucht. Auf dem anderen sei ein Brand ausgebrochen, aber elf Türken und sieben Inder gerettet, zwei davon schwer verletzt. Dieses Schiff sei unter der Flagge von Palau mit Getreide unterwegs gewesen. Beide seien in der Nacht etwa 70 Seemeilen vor der Küste bei Byala getroffen worden. Zum Ursprung der Drohne äußerte sich Radew nicht. Es seien mehrere gewesen, aus dem Meer und aus der Luft. (Quelle: dpa)


06.10.2026 13:30 Uhr

Beschuss der Nordbrücke in Kiew

Russische Truppen haben erneut die Nordbrücke über den Dnipro in der ukrainischen Hauptstadt Kiew mit Drohnen angegriffen. Das meldete die russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf das Verteidigungsministerium. Die Brücke sei für den Transport von Militärpersonal genutzt worden, hieß es. Angaben zum genauen Zeitpunkt des Angriffs machte Tass nicht. (Quelle: Reuters)


06.10.2026 12:19 Uhr

Kreml weist BND-Aussagen zurück

Moskau hat Warnungen von BND-Chef Martin Jäger vor einem drohenden gewaltsamen Konflikt mit Russland zurückgewiesen. Die Äußerungen seien haltlos und dienten als Vorwand, um höhere Verteidigungsausgaben zu rechtfertigen, hieß es aus dem Präsidialamt in Moskau. Der Chef des Bundesnachrichtendienstes hatte gestern erklärt, Deutschland sei in Gefahr, in einen gewaltsamen Konflikt mit Russland zu geraten. Der Anschlagsversuch am Flughafen Leipzig sei nur ein Beispiel. Jäger warf Russlandvor, einen "Schattenkrieg" zu führen. (Quelle: dpa)


06.10.2026 10:43 Uhr

Russland attackiert Brücke in Saporischschja

Nach Brücken in Kiew hat Russland ukrainischen Behördenangaben zufolge auch in der Stadt Saporischschja eine Brücke über den Fluss Dnipro angegriffen. Dabei seien fünf Menschen verletzt worden, teilte der Gouverneur der Region mit. Er äußerte sich nicht zur Art des Angriffs, sondern sprach allgemein von einem Beschuss. Dazu veröffentlichte er ein Foto, dass einen Krater auf der Fahrbahn der Brücke zeigen soll. Der Verkehr sei zeitweise gestoppt worden. (Quelle: dpa)

Video: Russland greift Wohngebäude und Brücke an (1 Min)


06.10.2026 10:38 Uhr

Zwei Tote in der Region Moskau

Bei dem ukrainischen Angriff auf die Region Moskau sind nach Angaben des Moskauer Bürgermeisters Sergej Sobjanin zwei Menschen ums Leben gekommen. Zuvor war nur von einem Toten die Rede. Das Portal "Kyjiv Independent" berichtete unter Berufung auf Augenzeugen, bei dem Angriff sei ein Öl-Lager rund 40 Kilometer südöstlich von Moskau ins Visier genommen worden. Die Anlage in dem Ort Konstantinowka ist nach russischen Angaben das größte Reservoir der Region und ein wichtiger Knotenpunkt der Treibstoffversorgung für Moskau. (Quelle: dpa)


06.10.2026 05:32 Uhr

Massiver ukrainischer Angriff auf Region Moskau

Die Ukraine hat die Region Moskau nach russischen Behördenangaben in der Nacht mit rund 650 Drohnen angegriffen. Davon seien 105 beim Anflug auf die Hauptstadt zerstört worden, teilte Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin mit. Die übrigen seien größtenteils bereits in größerer Entfernung abgefangen worden. Berichte über Verletzte oder Schäden gab es zunächst nicht. Ukrainischen Medien zufolge könnte unter anderem eine Öl-Anlage nahe Moskau ein Ziel gewesen sein. (Quelle: dpa)


06.10.2026 03:22 Uhr

Russland meldet Toten im Atomkraftwerk

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf das von Russland besetzte Atomkraftwerk Saporischschja ist nach russischen Angaben ein Mensch getötet worden. Der Chef des russischen Atomkonzerns Rosatom, Alexej Lichatschow, erklärte, bei dem Opfer handele es sich um einen Fahrer, der Lebensmittel für die Beschäftigten geliefert habe. Angegriffen worden seien zudem ein Laborgebäude und eine Anlage zur Verarbeitung radioaktiver Abfälle. Eine Gefahr für die nukleare Sicherheit bestehe nach russischen Angaben aber nicht. (Quelle: Reuters)


05.10.2026 23:59 Uhr

Ukraine-News am Montag, 5. Oktober 2026

05.10.2026 21:18 Uhr

Zahl der Toten in Charkiw steigt weiter

Die Zahl der Toten nach den russischen Angriffen mit Lenkbomben auf Charkiw ist auf mindestens sechs gestiegen. Zuvor waren drei Tote bekannt gewesen. Die Ermittlungsbehörden sprachen von 59 Verletzten. Unter den Trümmern eines Wohnhauses werde weiter nach möglichen weiteren Opfern gesucht. "Die Beseitigung der Folgen des russischen Angriffs dauert an", teilte das ukrainische Innenministerium mit. (Quelle: dpa)

Zerstörte Wohnhäuser und Autos in Charkiw.


05.10.2026 20:20 Uhr

Ukraine stoppt ständig Züge wegen Drohnengefahr

Im September sind in der Ukraine nach Angaben des Bahnbetreibers mehr als 5.800 Züge wegen der Gefahr durch russische Drohnenangriffe evakuiert worden. Insgesamt 5.831 Züge seien betroffen gewesen, durchschnittlich 205 Züge pro Tag, teilte der ukrainische Bahnbetreiber mit. Das entspricht etwa einem Zug alle sieben Minuten.

Zugverbindungen werden demnach regelmäßig gestoppt, sobald russische Drohnen näher als 100 Kilometer herankommen. Im Falle eines drohenden Angriffs müssen die Passagiere aussteigen und auf Feldern oder am Gleisrand warten, bis die Gefahr vorüber ist. Der längste erzwungene Halt dieser Art im September dauerte sechseinhalb Stunden. (Quelle: AFP)


05.10.2026 15:58 Uhr

Tödlicher Drohnenangriff auf Frachter

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Russland für einen tödlichen Drohnenangriff auf ein Frachtschiff im Schwarzen Meer verantwortlich gemacht. "Ein schrecklicher Angriff von zwei russischen Drohnen auf ein ziviles Schiff in neutralen Gewässern", schrieb Selenskyj in Onlinediensten. Das Schiff habe der Türkei gehört und Mais transportiert. Der Kapitän sei bei dem Angriff getötet worden, das Schicksal eines weiteren Besatzungsmitgliedes müsse noch geklärt werden.

Zuvor hatten die rumänischen Behörden über ein Feuer auf dem Frachter informiert und mitgeteilt, zwei Besatzungsmitglieder seien getötet und elf weitere gerettet worden. Der Frachter "Royad Mammadov" habe sich in der rumänischen Wirtschaftszone befunden und sei gesunken. Die rumänischen Behörden machten keine Angaben zur Ursache des Feuers. (Quelle: AFP)


05.10.2026 15:52 Uhr

Zahl der Toten in Charkiw steigt

Bei dem russischen Angriff mit Fliegerbomben auf die ostukrainische Großstadt Charkiw sind nach Behördenangaben mindestens drei Menschen getötet worden. Zuvor war lediglich ein Opfer bekannt. Bürgermeister Ihor Terechow schrieb auf Telegram außerdem von mindestens 29 Verletzten. Unter den Trümmern eines Wohnhauses werde noch nach Vermissten gesucht. Eine Lagerhalle sei in Brand geraten. (Quelle: dpa)


05.10.2026 15:37 Uhr

Familienministerin Prien in Kiew

Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) ist zu einem Besuch in die Ukraine gereist. Sie traf in der Hauptstadt Kiew ein und will dort unter anderem Regierungsmitglieder treffen und eine Schule sowie einen Kindergarten besuchen, wie ihr Ministerium mitteilte. Wie lange sich die Ministerin in dem Land aufhalten wird, blieb zunächst unklar. (Quelle: AFP)


05.10.2026 10:53 Uhr

BND-Chef sieht "Schattenkrieg"

Deutschland muss aus Sicht der Geheimdienste mit Blick auf die Bedrohung durch Russland widerstandsfähiger werden. "Russland führt einen Schattenkrieg gegen uns", sagte der Präsident des Bundesnachrichtendienstes, Martin Jäger, bei einer öffentlichen Anhörung im Bundestag. Es gehe etwa um Einschüchterungsversuche. Aktionen gegen einzelne Mitgliedstaaten der Nato seien keine Ausnahme mehr. In dieser Lage seien die Nachrichtendienste "die erste Verteidigungslinie". Jäger sagte, Deutschland sei "in Gefahr, in einen gewaltsamen Konflikt mit Russland zu geraten". Der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, Sinan Selen, sagte, Russland zeige seine Bereitschaft zu Sabotage und zu Tötungsdelikten. Das Spektrum umfasse auch Desinformation und Anschlagsversuche wie auf dem Flughafen Leipzig/Halle. (Quellen: dpa, Reuters)


05.10.2026 08:32 Uhr

Russland meldet Angriffe auf Region Odessa

Russland hat nach eigenen Angaben in der südukrainischen Region Odessa den Hafen von Wylkowe, Treibstofflager in Tschornomorsk und Frachtschiffe angegriffen. Außerdem habe man ein Kraftwerk in der nordöstlichen Region Charkiw getroffen, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Die Ziele seien ausgewählt worden, weil sie für militärische Zwecke genutzt würden. (Quelle: Reuters)


05.10.2026 03:21 Uhr

Ein Toter und sechs Verletzte in Charkiw

Bei einem russischen Luftangriff auf die ostukrainische Stadt Charkiw ist nach ukrainischen Angaben ein Mensch getötet worden. Sechs weitere Menschen wurden verletzt, wie Bürgermeister Ihor Terechow bei Telegram mitteilte. (Quelle: Reuters)


05.10.2026 02:17 Uhr

Lage für Zivilisten in Kramatorsk gefährlich

In der ostukrainischen Stadt Kramatorsk verschärft sich die Lage für die Zivilbevölkerung durch russische Angriffe mit Gleitbomben und Drohnen. In der vergangenen Woche wurden unter anderem ein Wohnhaus und eine Kirche getroffen. Auch die Flucht aus der Stadt wird nach Angaben von Einwohnern zunehmend gefährlich, weil Drohnen die Zufahrtsstraßen bedrohen. Medienberichten zufolge haben in den vergangenen Monaten rund 10.000 Menschen Kramatorsk verlassen. Viele Bewohner bleiben jedoch, unter anderem weil sie sich einen Umzug nicht leisten können. (Quelle: EBU)


05.10.2026 00:01 Uhr

Ukraine-News 41. Woche, Montag, 5. Oktober 2026

Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie über die aktuellen Entwicklungen im Krieg gegen die Ukraine auf dem Laufenden. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Lauf des Tages.

Rettungskräfte beseitigen Trümmer und suchen nach Menschen in einem Wohnblock, der von einer Rakete getroffen wurde.

Hintergründe

Der russische Angriff auf die Ukraine

Am 24. Februar 2022 hat Russland die Ukraine überfallen. Doch die ukrainische Armee kann sich halten und konnte Gebiete zurückerobern – mit Unterstützung aus dem Westen. Aktuelle Nachrichten und Hintergründe.

Der frühere NATO-General und Generalleutnant a.D. Erhard Bühler

Audio | MDR AKTUELL

Was tun, Herr General? – der Podcast

Krieg in Europa. Welche Strategie verfolgt die russische Armee, wie stehen die Chancen der ukrainischen Verteidiger? Einschätzungen der militärischen Lage und der Kriegsfolgen vom früheren NATO-General Erhard Bühler.

Podcast Putins Krieg

Podcast-Reihe

Putins Krieg – die Hintergründe

Russland führt Krieg gegen die Ukraine - Zerstörung, Leid und Flucht. In diesem Podcast bündeln wir Interviews und Berichte rund um den Krieg, seine Folgen für die Welt, Europa und in Deutschland.

Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen oder der ukrainischen Seite oder von Dritten können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt Medienvertreter vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR.

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