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Ulefone Armor Pad 5 Ultra im Test: monströses Outdoor-Tablet mit DLP-Beamer

Дата публикации: 17-10-2026 16:35:00

Das Ulefone Armor Pad 5 Ultra ist DAS Outdoor-Tablet. Camping-Licht, DLP-Beamer, ein massiver Akku und mehr machen es zum Allround-Talent für unterwegs.

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Das Ulefone Armor Pad 5 Ultra ist DAS Outdoor-Tablet. Camping-Licht, DLP-Beamer, ein massiver Akku und mehr machen es zum Allround-Talent für unterwegs.

Gigantisch, monströs und wuchtig sind die Schlagworte, die einem beim ersten Blick auf das Ulefone Armor Pad 5 Ultra in den Sinn kommen. Der Formfaktor ist allerdings berechtigt, denn das Outdoor-Tablet ist vollgestopft mit Funktionen. Im Vergleich zur Pro-Version des Tablets steckt im Ultra nämlich noch ein DLP-Beamer samt Lüfter, der in Kombination mit dem riesigen 24200-mAh-Akku einiges an Platz einfordert. Außerdem ist das Rugged-Tablet noch mit zwei LEDs ausgestattet die mit bis zu 1000 Lumen strahlen und ideal als Campinglicht oder als Arbeitslicht fungieren. Was noch alles im Ulefone Armor Pad 5 Ultra steckt, zeigt der Test.

Design

Das Ulefone Armor Pad 5 Ultra ist ein Brocken, anders kann man es nicht nennen. 1,6 kg Gewicht und Maße von 269,7 x 179,5 x 27,8 mm machen es ziemlich schwer und klobig – an die Bedienung mit einer Hand ist nicht zu denken. Ein ausklappbarer Aluminium-Standfuß, der gleichzeitig auch als Tragegriff fungiert, liegt dem Tablet bei. Schrauben und Schraubendreher zum Befestigen sind ebenfalls Teil des Lieferumfangs.

An den Rändern ist das Tablet mit einer Gummischicht überzogen, die Stürze und Erschütterungen abfedern sollen. Die Rückseite liegt frei und offenbart ein silbergraues Aluminiumgehäuse. In dieses sind neben der Kamera auch zwei LEDs eingelassen, die per Knopfdruck mit „bis zu 1000 Lumen“ erstrahlen – in der Praxis gibt es hier ein wirklich praktisches Dauerlicht. Wirklich auffällig ist aber der Beamer, dessen Linsen im oberen Rand des Geräts sitzen. Durch die Lüftungsgitter des dazugehörigen Gebläses entweicht die Luft an der linken Seite und am oberen Rand.

An Bedienelementen fehlt es dem Armor Pad 5 Ultra nicht. Zum Power-Button mit integriertem Fingerabdrucksensor und der Lautstärkewippe gibt es noch eine dedizierte Flashlight-Taste, die bei längerem Gedrückthalten die LEDs auf der Rückseite aktiviert. Direkt daneben liegt ein oranger Multifunktions-Button, den man mit verschiedenen Aktionen belegen kann. Standardmäßig startet er den Beamer.

Wie es sich für ein Rugged-Produkt gehört, hat das Armor Pad 5 Ultra sowohl die Zertifizierungen IP68 und IP69K als auch den Militärstandard MIL-STD-810H. Damit ist es spritzwasser- und wassergeschützt (in 1,5 m Tiefe bis zu 30 Minuten) sowie staubresistent und hält Erschütterungen und Schockeinwirkungen aus.

Ulefone Armor Pad 5 Ultra - Bilder

Ulefone Armor Pad 5 Ultra - Bilder

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Display

Das 11-Zoll-LCD, geschützt von Corning Gorilla Glass 3, löst 1920 x 1200 Pixel (FHD+) auf. Mit dieser Auflösung kommt es auf eine Pixeldichte von 206 PPI. Das Bild ist ausreichend scharf und Textinhalte gut leserlich. Wer jedoch knallige, kontrastreiche Farben erwartet, wird hier enttäuscht. Die Bildwiederholrate liegt bei maximal 90 Hz und sorgt für flüssige Animationen. Dank Widevine-Level-1-Support kann das Armor Pad 5 Ultra Inhalte auf Streaming-Diensten wie Netflix in Full-HD abspielen. Ohne das Zertifikat wäre es nur auf SD-Qualität beschränkt.

Der Bildschirm ist für ein Outdoor-Tablet ausgesprochen hell. Der Hersteller gibt bis zu 600 Nits an, wir kommen bei unseren Messungen sogar auf 638 Nits. Damit kann man das Rugged-Tablet sowohl drinnen als auch draußen problemlos nutzen, wenn die Sonne nicht gerade direkt auf das Gerät strahlt.

Kamera

Als Hauptkamera kommt eine Sony IMX682 mit 64 Megapixeln zum Einsatz, ergänzt durch eine ebenfalls 64 Megapixel auflösende Nachtsichtkamera. Damit ist das Armor Pad 5 Ultra außergewöhnlich gut ausgestattet für ein Tablet. Die Bilder sind für die meisten Einsatzzwecke des Tablets, etwa der Dokumentation auf Baustellen, bei guten Lichtverhältnissen ausreichend scharf, wenngleich die Farben etwas kräftiger sein könnten. Die Nachtsicht-Infrarotkamera liefert gut ausgeleuchtete und scharfe Bilder bei völliger Dunkelheit.

Vorne produziert die 32-Megapixel-Frontkamera ausreichend scharfe und detaillierte Selfies, auch hier jedoch etwas blass. Man kann sie aber prima als Webcam für Videocalls verwenden. Videos nimmt die Hauptkamera in bis zu 4K bei 30 FPS auf, während die Frontkamera auf Full-HD bei maximal 30 FPS kommt.

Ausstattung

Mit dem Mediatek Dimensity 7400X hat das Ulefone Armor Pad 5 Ultra einen Midrange-Chip, dessen Achtkern-CPU mit bis zu 2,6 GHz taktet. Als GPU kommt die Arm Mali-G615 MC2 mit 1,0 GHz zum Einsatz. Die Kombination zusammen mit den 12 GB RAM des Tablets rüstet das Armor Pad 5 Ultra für tägliche Aufgaben mit ausreichend Leistung aus. Im PCMark Benchmark Work 3.1 erzielt das Tablet etwas mehr als 11.000 Punkte. Etwa 1000 Punkte erreicht es im Benchmark Wildlife Extreme von 3DMark und zeigt damit, dass es für grafisch weniger anspruchsvollere Spiele geeignet ist, mit rechenintensiveren Spielen aber zu kämpfen hat.

Der interne Speicher beläuft sich auf 512 GB, erweiterbar per microSD-Slot (maximal 2 TB). 20 GB davon kann man verwenden, um die RAM virtuell aufzustocken. Die Schnittstellen des Tablets sind mit Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.4 und NFC zwar nicht mehr top modern, aber immer noch akzeptabel. Der USB-C-Port arbeitet nur mit dem Standard 2.0. Neben dem USB-Port sitzt ein 3,5-mm-Port für Kopfhörer. 5G hat das Armor Pad 5 Ultra ebenfalls mit an Bord sowie Platz für zwei Nano-SIMs. Die Standortermittelung findet via GPS, Glonass, Galileo, Beidou, QZSS und NavIC statt.

Der DLP-Beamer strahlt mit 200 Lumen und ist in der Lage, eine Bildfläche von 40 bis 80 Zoll zu erzeugen. Da die Projektion versetzt und mit einem Winkel von 26 Grad nach oben geworfen wird, kann das Tablet dabei komplett flach liegen. Die Auflösung liegt bei 960 x 540 Pixeln. Aufgrund der 200 Lumen kann das Tablet in schwach beleuchteten und dunklen Räumen problemlos projizieren, bei Tageslicht hat es der Beamer jedoch schwer. Die zugeschaltete Kühlung durch den Lüfter ist zudem deutlich hörbar. Für einen Filmabend im Schrebergarten kann man ihn aber prima einsetzen.

Die zwei 1000 Lumen starken LEDs auf der Rückseite des Tablets leuchten bei Bedarf permanent warm- oder kaltweiß, können aber als Warnlicht auch rot-blau blinken. Sie sind kräftig genug, um beispielsweise ein Zelt auszuleuchten.

Software

Laut Hersteller soll das Tablet per OTA-Update mit Android 16 laufen. Auf unserem Testgerät, das mit Android 15 ausgeliefert wurde, ist ein Upgrade über den Updater nicht möglich, da es laut Updater bereits auf dem neuesten Stand sei. Der letzte Sicherheits-Patch stammt demnach von November 2025 und ist wie das Betriebssystem stark veraltet. Wir haben beim Hersteller nachgefragt, ob das Problem bekannt ist und werden den Testbericht aktualisieren, sobald wir eine Antwort erhalten haben.

Immerhin: Ulefone verzichtet auf ein eigenes UI und verwendet Stock-Android, was gewohnt flüssig und responsiv läuft. Neben den erwarteten Google Apps finden sich nur eine Handvoll vorinstallierter Programme, darunter Apps für die Taschenlampe, das Warnlicht und Netflix.

Akku

Die 24.200-mAh-Batterie versorgt das Rugged-Tablet mit Strom, damit es tagelang problemlos im Einsatz sein kann. Im Battery Test von PCMark machte nach anderthalb Tagen im Dauerbetrieb zuerst die App schlapp, bevor es der Akku tat. Ein Ergebnis können wir daher an dieser Stelle nicht liefern, man darf sich allerdings gewiss sein, dass eine kurze Akkulaufzeit nicht zu den Schwächen des Ulefone Armor Pad 5 Ultra gehört.

Die Batterie unterstützt Reverse-Charging mit 10 W und kann daher im Notfall auch als Powerbank fungieren. Aufgeladen wird der massive Akku per inkludiertem 120-W-Netzteil. In etwa 90 Minuten kommt er so von 20 auf 80 Prozent.

Preis

Das Ulefone Armor Pad 5 Ultra hat eine UVP von 746 Euro und kostet aktuell im offiziellen Shop 714 Euro. Auf Amazon gibt es das Outdoor-Tablet ebenfalls dort fallen allerdings mindestens 760 Euro an.

Fazit

Mit integriertem Beamer, Camping-Licht und Monster-Akku bietet das Ulefone Armor Pad 5 Ultra ein nützliches Gesamtpaket für den vielseitigen Outdoor-Einsatz. Das Ausleuchten von Räumen, die schnelle und unkomplizierte Projektion von Bauplänen an die Wand auf der Baustelle und der rundum Schutz in raueren Umgebungen machen das Rugged-Tablet zum hervorragenden Begleiter für die Arbeit im Freien.

Das hohe Gewicht und die dadurch entstehende Unhandlichkeit dürften neben dem Preis die größte Hemmschwelle vor einem Kauf sein. In unserem Fall war das versprochene Update auf Android 16 nicht möglich und damit zusammenhängend auch der letzte Sicherheitspatch stark veraltet. Wer darüber hinwegsehen kann, bekommt aber ein wirklich starkes Rugged-Tablet, das für den Outdoor-Einsatz mehr als gewappnet ist.

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