Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

FAQ zum West-Nil-Virus: Wie es übertragen wird und wie man sich schützt

Дата публикации: 16-10-2026 15:23:06

In Baden-Württemberg haben sich erstmals zwei Menschen mit dem West-Nil-Fieber angesteckt. Was bedeutet das für die Bevölkerung? Die wichtigsten Antworten im Überblick.

Основное содержимое страницы с новостью.

Im Raum Stuttgart und Karlsruhe haben sich erstmals zwei Menschen vor Ort mit dem West-Nil-Virus infiziert. Beide waren zuvor nicht im Ausland. Das Landesgesundheitsamt sieht derzeit kein erhöhtes Risiko für die Allgemeinbevölkerung.

Asiatische Tigermücke. Das West-Nil-Virus übertragen in Deutschland hauptsächlich Mücken der Gattung Culex.

Die asiatische Tigermücke (hier im Bild) ist hierzulande nicht der Hauptüberträger: Das West-Nil-Virus übertragen vor allem heimische Mücken der Gattung Culex. picture-alliance / Reportdienste H. Bellmann/F. Hecker Was ist das West-Nil-Virus und wie wird es übertragen? 

Das West-Nil-Virus zirkuliert hauptsächlich zwischen wildlebenden Vögeln und Stechmücken. Infizierte Mücken können es auch auf Menschen und andere Säugetiere übertragen, etwa auf Pferde. Dafür braucht es keine eingeschleppte Mückenart wie die asiatische Tigermücke: Als wichtigste Überträger gelten die hierzulande verbreiteten Culex-Mücken, zu denen auch die Gemeine Hausmücke gehört.

Menschen sind sogenannte Fehlwirte: In ihrem Blut vermehrt sich das Virus nicht stark genug, um wiederum Mücken zu infizieren. Übertragungen sind allerdings beispielsweise durch Bluttransfusionen oder Organtransplantationen möglich.

Schwarm fliegender Mücken. Bestimmte Mückenarten können das West-Nil-Virus übertragen.

Gerade im Sommer gibt es auch in Deutschland große Schwärme von Mücken. Einige Arten können das West-Nil-Virus übertragen. Laut Landesgesundheitsamt besteht in Baden-Württemberg derzeit kein erhöhtes Risiko für die Allgemeinbevölkerung. picture-alliance / Reportdienste H. Baesemann Wie hoch ist das Risiko in Baden-Württemberg? 

Nach der aktuellen Einschätzung des Landesgesundheitsamts besteht derzeit kein erhöhtes Risiko für die Allgemeinbevölkerung. Die beiden Betroffenen haben sich nach bisherigem Kenntnisstand im Raum Stuttgart und Karlsruhe durch Stiche infizierter Mücken angesteckt. Da sie zuvor nicht im Ausland gewesen waren, sprechen Fachleute von lokal erworbenen oder "autochthonen" Infektionen.

Das Übertragungsrisiko hängt auch von Wetter und Jahreszeit ab. In Deutschland sind die Bedingungen vor allem im Spätsommer günstig, bei anhaltender Wärme auch im Frühherbst. Seit 2019 werden hierzulande durch Mücken übertragene Infektionen bei Menschen registriert, bislang überwiegend im Osten. Das Robert Koch-Institut (RKI) rechnet damit, dass sich die betroffenen Gebiete ausweiten.

Elektronenmikroskopische Aufnahme des West-Nil-Virus, das Mücken auf Menschen übertragen können.

Das West-Nil-Virus unter dem Elektronenmikroskop: Mücken können den Erreger auf Menschen übertragen. Die meisten Infizierten entwickeln keine Beschwerden. picture-alliance / Reportdienste Cynthia Goldsmith Welche Symptome treten auf und wie gefährlich ist die Erkrankung? 

Etwa 80 Prozent der Infizierten entwickeln keine Beschwerden. Rund 20 Prozent bekommen eine fieberhafte, grippeähnliche Erkrankung, das sogenannte West-Nil-Fieber. Typisch sind unter anderem Schüttelfrost, Kopf- und Rückenschmerzen sowie Abgeschlagenheit. Auch Hautausschlag kann auftreten. Die ersten Symptome zeigen sich normalerweise 2 bis 14 Tage nach der Ansteckung.  

Meist heilt die Erkrankung ohne Komplikationen aus. Das Problem ist, die Krankheit zu erkennen, das geht nur durch Blutuntersuchungen. Daher dürfte sie oft mit einer Grippe verwechselt werden. 

Etwa eine von 100 infizierten Personen erkrankt jedoch schwer. Dabei kann es zu einer Hirnhaut- oder Gehirnentzündung kommen. Bleibende Schäden und Todesfälle sind möglich. Besonders gefährdet sind ältere Menschen und Menschen mit geschwächtem Immunsystem.

Eine Frau sprüht sich mit Mückenschutzmittel ein. Das schützt vor Stichen von Mücken, die das West-Nil-Virus verbreiten können.

Eine Impfung gegen das West-Nil-Virus gibt es für Menschen bislang nicht. Umso wichtiger ist es, Stiche zu vermeiden: Etwa durch Mückenschutzmittel. picture-alliance / Reportdienste Anastasiia Yanishevska Gibt es eine Impfung oder eine gezielte Behandlung? 

Für Menschen ist bislang kein Impfstoff verfügbar. Auch eine gezielte antivirale Therapie gegen das West-Nil-Virus gibt es nicht. Behandelt werden die Beschwerden. Schwere Verläufe können eine Behandlung im Krankenhaus erforderlich machen.

Wie kann man sich vor einer Infektion schützen? 

Der wichtigste Schutz besteht darin, Mückenstiche zu vermeiden. Dazu empfiehlt das RKI lange Kleidung, Mückenschutzmittel sowie Fliegengitter. Gerade ältere und immungeschwächte Menschen sollten in Gebieten mit Virusvorkommen auf Mückenschutz achten.

Zusätzlich sollten mögliche Brutplätze im Wohnumfeld beseitigt werden. Dazu gehört beispielsweise Wasser in Pflanzenuntersetzern, in dem sich Mücken vermehren können.

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1Zuvor nicht im Ausland gewesen: Erstmals West-Nil-Infektionen bei Menschen in BW nachgewiesen015.2815-10-2026
2<![CDATA[FAQ: What You Need to Know About West Nile Virus in 2026]]>011.1114-10-2026
3West Nile virus in Andalucía: Symptoms, transmission and high-risk areas explained019.0928-07-2026
4Infektion vorbeugen: West-Nil-Fieber: Konsequenter Mückenschutz ist wichtig013.510-08-2026
5WHO meldet Fälle von West-Nil-Fieber – beliebte Urlaubsländer betroffen017.4724-07-2026
6В Андалусии из-за вируса лихорадки Западного Нила умер второй пациент0021-08-2020
7В Ростовской области подтвердили два случая заражения лихорадкой Западного Нила0021-07-2023
8Врач Чернявская: От лихорадки Западного Нила спасет лишь защита против комаров0517-07-2026
9В Андалусии из-за вспышки вируса лихорадки Западного Нила умер первый пациент0020-08-2020
10Hunderte Fälle von West-Nil-Fieber in Europa nachgewiesen020.2509-08-2026

Классификация: . Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 10. Тональность: 0. Информативность: 16.36. Источник: www.swr.de.