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Erstflug: Airbus testet unbemanntes Kampfflugzeug

Дата публикации: 12-10-2026 14:33:00

Airbus hat erstmals das neue unbemannte Kampfflugzeug „U740 Valkyrie“ getestet. Das Luftfahrzeug könnte Teil des Jagdbomberdrohnen-Programms der Bundeswehr werden. Andere Unternehmen entwickeln ähnliche Drohnen.

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Airbus hat erstmals das neue unbemannte Kampfflugzeug „U740 Valkyrie“ getestet. Das Luftfahrzeug könnte Teil des Jagdbomberdrohnen-Programms der Bundeswehr werden. Andere Unternehmen entwickeln ähnliche Drohnen.

Jagdbomberdrohnen sollen sowohl autonom als auch in Begleitung von bemannten Kampfjets operieren. Laut dem Unternehmen fand der Erstflug Anfang Oktober in Nordeuropa statt. Das unbemannte Kampfflugzeug wurde von Airbus und Kratos Defense & Security Solutions entwickelt. 2029 soll die Drohne einsatzbereit sein.

Dabei startete das Flugzeug mithilfe von Raketen von einer Startplattform. Laut Airbus soll es auch von normalen Startbahnen abheben können. Anschließend absolvierte es verschiedene Manöver und erreichte Geschwindigkeiten von bis zu Mach 0,8. Die „U740 Valkyrie“ habe während des Testflugs alle Ziele erreicht. Bis 2029 soll das System einsatzbereit sein und die Anforderungen der Bundeswehr sowie weiterer europäischer Streitkräfte erfüllen.

Die „U740 Valkyrie“ in Zahlen:
  • Länge: 9,1 Meter
  • Spannweite: 8,2 Meter
  • Reichweite: über 5.000 Kilometer
  • Max. Flughöhe: circa 13.700 Meter
  • Geplante Einsatzbereitschaft: 2029

Mit einer Länge von 9,1 Metern und einer Spannweite von 8,2 Metern ist die U740 bedeutend kleiner als moderne bemannte Kampfflugzeuge. Sie verfügt über einen internen Waffenschacht sowie über zusätzliche externe Aufhängepunkte unter den Tragflächen.

Die Drohne ist eine Zusammenarbeit von Airbus und dem US-amerikanischen Technologieunternehmen Kratos. Die Firma aus Kalifornien stellt dabei den Flugkörper her. Das Missionssystem „MARS“ stammt von Airbus. Dadurch sollen die eingesetzte Software, Missionsdaten und Hardware unter europäischer Kontrolle bleiben und ein souveräner Betrieb durch die Bundeswehr und weitere europäische Streitkräfte sichergestellt werden.

Mensch soll in Entscheidungsprozesse eingebunden bleiben

Laut einer Pressemitteilung von Airbus nutzt „MARS“ KI-gestützte Software, um Missionen autonom durchzuführen. Gleichzeitig kann es auch mehrere Plattformen innerhalb eines Missionsverbandes koordinieren. Die unbemannten Systeme sollen demnach nicht nur vorab festgelegte Flugrouten abarbeiten, sondern auch auf veränderte Missionsanforderungen reagieren können. Dennoch soll im Rahmen einer „strengen Kontrollhierarchie“ weiterhin ein Mensch in die Entscheidungsprozesse eingebunden bleiben.

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