Ein Streit mit Anwohnern zwingt zwei italienische Hüttenbetreiber, Wanderschilder abzubauen. Doch die beiden finden eine Alternative.
Ein Streit mit Anwohnern zwingt zwei italienische Hüttenbetreiber, Wanderschilder abzubauen. Doch die beiden finden eine Alternative.
Francesca Maria Bertacca Cupit und Andrea Ribolini, die Betreiber der Berghütte Rifugio Adelmo Puliti in den Apuanischen Alpen in der Toskana, haben ein Problem mit ihren Nachbarn. Die Anwohner beschwerten sich über Wanderer auf einem Zugangsweg.
Der Streit ging laut dem italienischen Nachrichtenportal „Il Dolomiti“ sogar so weit, dass Wanderer bedroht und beleidigt worden sein sollen.
Eigentlich gehört das Rifugio Adelmo Puliti auf 1016 Metern Höhe in der Nähe des Dorfes Arni der lokalen Sektion Pietrasanta des italienischen Alpenvereins Club Alpino Italiano (CAI). Doch Cupit und Ribolini reagierten auf die Beschwerden – auch wenn sie betonen, dass Overtourism bei ihnen kein Problem ist. Bereits im April entfernten sie die Schilder an dem umstrittenen Weg und baten Wanderer, den Zugang nicht mehr zu benutzen.
Schließlich fanden die beiden Hüttenbetreiber eine andere Lösung: Mithilfe von Katasterkarten entdeckten sie eine alte, stillgelegte Strecke. Sie säuberten und reparierten den Weg mit großem Aufwand. Heute führt wieder ein direkter Zugang zur Hütte.
„Es gab Zeiten, da dachten wir daran, aufzugeben, aber die Zufriedenheit [trotz der Schwierigkeiten] war am Ende so groß, dass wir beschlossen haben, hier zu bleiben“, resümieren Cupit und Ribolini.
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Die Apuanischen Alpen sind deutlich weniger stark frequentiert als bekannte Tourismusregionen wie die Dolomiten. Dennoch zieht das Gebiet inzwischen viele Besucher an.
Wer in den Apuanischen Alpen wandert, sollte sich vor der Tour über den aktuellen Zustand der Wege und die Wetterbedingungen informieren, beispielsweise auf der Plattform „Escursioni Apuane“. Das ist besonders wichtig, weil einzelne Strecken wegen Schäden, Steinschlag oder fehlender Markierungen zeitweise nicht begehbar sein können.
Der CAI und der Naturpark Parco Regionale delle Alpi Apuane aktualisieren die Informationen zum Wegenetz regelmäßig. Für 2026 ist etwa die Kontrolle und Markierung von mindestens 150 Kilometern Wanderwegen vorgesehen.
| # | Наименование новости | Тональность | Информативность | Дата публикации |
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