In Tirol bebte die Erde erneut. Im September kam es in Österreich auffällig häufig zu Erdstößen.
In Tirol bebte die Erde erneut. Im September kam es in Österreich auffällig häufig zu Erdstößen.
Am Sonntagnachmittag (4. Oktober 2026) hat die Erde nordöstlich der österreichischen Stadt Innsbruck gewackelt. Das Erdbeben ereignete sich um 15.31 Uhr. Laut GeoSphere Austria, der Bundesanstalt für Geologie, Geophysik, Klimatologie und Meteorologie, lag die Stärke bei 2,1.
Das Epizentrum befand sich rund fünf Kilometer nordöstlich von Innsbruck. „Es konnte von der Bevölkerung schwach bis deutlich verspürt werden. Häufig wurden ein Zittern und schwaches Rütteln des Gebäudes gemeldet. Schäden an Gebäuden sind bei dieser Stärke nicht zu erwarten“, teilte der Erdbebendienst mit.
Das Beben folgte auf eine Serie von Erdstößen am vorangegangenen Wochenende. Am 26. September hatte die Erde im Raum Innsbruck sogar noch deutlich stärker gebebt. Nach Angaben von GeoSphere Austria erreichte das Beben um 9.56 Uhr eine Magnitude von 3,8.
Zahlreiche Menschen spürten die Erschütterungen, zudem gingen mehr als 1700 Wahrnehmungsberichte beim Erdbebendienst ein. Vereinzelt wurden leichte Schäden wie Haarrisse und abgefallene Putzteile gemeldet. Allein im September registrierte der österreichische Erdbebendienst 14 fühlbare Erdbeben in Tirol.
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Erdbeben kommen in den Bergen regelmäßig vor. Der Grund: Die Alpen sind tektonisch aktiv. Die Häufigkeit und Stärke unterscheiden sich jedoch regional. Im deutschen Alpenraum treten laut Erdbebendienst der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) Erschütterungen vor allem am Südrand Bayerns auf, während stärkere Beben in Deutschland insbesondere an der Schwäbischen Alb, im Rheingraben, in der Niederrheinischen Bucht und im Vogtland vorkommen.
Die Bundesanstalt führt einen Katalog mit etwa 50.000 seismischen Ereignissen in Deutschland, darunter auch Ereignisse, die nicht tektonisch bedingt sind. Die BGR betont zugleich, dass in Deutschland keine Erdbeben mit katastrophalen Ausmaßen bekannt sind und solche Ereignisse aufgrund der geologischen und tektonischen Verhältnisse auch künftig kaum zu erwarten sind.
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