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Smart-Ring-Test 2026: Die 12 besten Ringe im Vergleich

Дата публикации: 20-10-2026 05:30:00

Im großen Smart-Ring-Test 2026 hat COMPUTER BILD zwölf aktuelle Modelle von Samsung, Oura, RingConn und weiteren Herstellern geprüft. Im Fokus stehen Messgenauigkeit, Schlafanalyse, Tragekomfort und Akkulaufzeit.

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Smart-Ring-Vergleich: Oura Ring, RingConn, Galaxy Ring, Ultrahuman

Im großen Smart-Ring-Test 2026 hat COMPUTER BILD zwölf aktuelle Modelle von Samsung, Oura, RingConn und weiteren Herstellern geprüft. Im Fokus stehen Messgenauigkeit, Schlafanalyse, Tragekomfort und Akkulaufzeit.

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Info: Bei Notengleichheit in der Bestenliste sortieren wir nach unseren internen Testergebnissen, in denen wir auf drei Nachkommastellen genau rechnen.

Noch vor wenigen Jahren galten Smartwatches als Statement am Handgelenk. Heute sind sie für viele selbstverständlich. Der nächste Evolutionsschritt sitzt am Finger: Ein Smart Ring ist optisch dezent und verspricht umfassendes Gesundheits-Tracking ohne Display. Spätestens seit Samsung mit dem

Galaxy Ring

in den Markt eingestiegen ist, ist klar: Die neue Geräteklasse ist massentauglich. Doch welches Modell überzeugt wirklich und für wen lohnt sich der Umstieg? Wir haben aktuelle Modelle im großen Smart-Ring-Test verglichen.

Das Wichtigste in Kürze
  • Testsieger: Der Oura Ring 5 überzeugt mit hohem Tragekomfort, präziser Messung und guter App – aber nur mit Abo ist er vollständig nutzbar.
  • Preistipp: Der Amazfit Helio Ring bietet solide Messwerte zum vergleichsweise günstigen Preis, zeigt aber Schwächen bei Akku und Funktionen.
  • Größte Schwäche: Für den Sport sind viele smarte Ringe nur eingeschränkt geeignet – GPS und Trainingsfunktionen fehlen oft.
  • Wichtig beim Kauf: Passende Größe, Abo-Modell und Smartphone-Kompatibilität sind entscheidend für die Nutzung im Alltag.
Testsieger: Oura Ring 5

Oura

Ring 5

  • Herzfrequenzmessung exakt
  • Lange Laufzeit (über 7 Tage)
  • Gute automatische Trainingserkennung
  • Sehr leicht und schmal
  • Voller Zugriff nur mit Abo
  • Keine Zusatzfunktionen wie Wecker
  • Ladecase nur extra

393,90 EUR

Mit dem

Oura Ring 5

ist es dem Hersteller gelungen, einen dünnen und dezenten Ring herzustellen, der dennoch mit Top-Leistung punkten kann. Denn im Test zeigte sich, dass keine Kompromisse bei der Laufzeit nötig sind. Zudem wartet der Ring 5 mit einer genauen Herzfrequenzmessung in Kombination mit einer einwandfreien automatischen Trainingserkennung auf. Die spätere Zuordnung ist bequem. Auch bei der Schlafaufzeichnung punktet der Ring. Größtes Manko ist das nötige Abo. Denn ohne gibt es nur die Basiswerte auf Tagesbasis.

Preis-Leistungs-Sieger: Amazfit Helio Ring

Amazfit

Helio Ring

  • Datenschutz gut
  • Herzfrequenzmessung genau
  • Ladeprozess zuverlässig
  • Laufzeit etwas kurz
  • Keine Extra-Funktionen
  • App etwas überladen

109,00 EUR

Der

Amazfit Helio Ring

ist ein solider smarter Ring, der dank seines günstigen Preises zum Preistipp wird. Denn für unter 200 Euro gibt es sonst keine Modelle auf dem Markt, die die Herzfrequenz genau erfassen. Auch die Schlaferkennung klappte ganz gut, Sportdaten erfasste er zuverlässig. Wünschenswert wären smarte Funktionen oder mehr Sportmodi – und vor allem eine längere Akkulaufzeit.

So testet COMPUTER BILD smarte Ringe

Alle Geräte wurden mehrere Tage im Alltagsgebrauch und im Labor getestet. Die Grundlage des Tests smarter Ringe bilden unsere Testverfahren für

Fitnesstracker

,

Smartwatches

und

Sportuhren

. Manche Tests fallen bei den Ringen weg, da sie kein Display besitzen. Dazu zählt etwa die Reaktionszeit auf Eingaben.

Dafür kommen bei den smarten Ringen neue Kriterien wie die Lademöglichkeit ohne zusätzliche Stromzufuhr und die entsprechende Zuverlässigkeit hinzu. Außerdem mussten Grenzwerte angepasst werden, denn die Gadgets können aufgrund ihres Gewichts oder ab einer gewissen Größe schnell unbequem werden. Um den Tragekomfort zu checken, trugen die Tester die Ringe mehrere Tage lang am Finger. Zugleich überprüften sie dabei die Akkulaufzeit der Modelle. Die Robustheit bewerten die Experten mit einem genauen Blick auf Verarbeitung und Spaltmaße, einem Tauchtest in der Wassersäule und einem Kratztest.

Eine Person mit dunkel lackierten Fingernägeln hält einen schwarzen Smart-Ring in der Hand und benutzt einen Kratzstift, um ihn zu bearbeiten. Die Person trägt einen weiteren schwarzen Ring am Finger. Im Hintergrund ist ein aufgeklappter Laptop mit einem unscharfen Bildschirm zu sehen.

Im Labor zeigt sich, wie kratzfest die smarten Ringe wirklich sind.

Foto: COMPUTER BILD

Nichts geändert hat sich an dem Fokus auf Sport- und Gesundheitsdaten. Jeder Ring muss sich hier genauen Tests stellen. Dazu zählen unter anderem die Verfügbarkeit einer automatischen Trainingserkennung, die Anzahl der Sportmodi und der Umfang der erfassten Daten (GPS, Strecke, Wiederholungen). Im Gesundheitsbereich wird die Genauigkeit der Herzfrequenzmessung mit einem Referenzgerät, dem Brustgurt Polar H10, erfasst, und zwar bei einem harten Sportprogramm mit Armbewegungen. Im Praxis-Check überprüfen die Tester, wie die Schlaferfassung klappt.

Wichtig zudem: die Bewertung der Datenschutz- und der allgemeinen Geschäftsbedingungen durch eine unabhängige Anwaltskanzlei. Denn die erfassten sensiblen Daten sollen vertraulich bleiben.

Nur für Android: Samsung Galaxy Ring

Samsung

Galaxy Ring

  • Sehr leicht und schmal
  • Gute Auswertung und Datenerfassung
  • Sitzt fest am Finger
  • Ladecase praktisch
  • Nicht mit iPhones kompatibel
  • Preis vergleichsweise hoch
  • Funktionsumfang begrenzt

205,90 EUR

Der

Galaxy Ring

ist im Samsung-Universum eine Neuheit. Zudem sind die Südkoreaner der erste große Hersteller, der sich an das smarte Schmuckstück wagt. Im Praxis-Test überzeugte der Ring: Er sitzt gut am Finger und fällt kaum auf. Mit seinem eleganten Look wirkt er hochwertig. Er erfasst Vitalwerte wie Herzfrequenz und Schlaf sehr komfortabel. Obendrein erwies sich der Ring in der Praxis genau beim Messen. Eine richtige Alternative zur Smartwatch ist er jedoch nicht: Wer den Galaxy Ring wählt, muss auf Benachrichtigungen am Handgelenk und diverse Sportmodi im Schnellzugriff verzichten. Für diese Fälle bleibt nur der Griff zum Smartphone – der ist ohnehin für das Ablesen der erfassten Werte unerlässlich. Der Galaxy Ring lohnt sich hauptsächlich für diejenigen, die Vitalwerte erfassen möchten und für die eine Smartwatch nicht infrage kommt.

Der

Pago-Ring

ist ein witziges Gadget, das genau eine Aufgabe erledigt: die einer Kreditkarte, nur mit Prepaid-Guthaben. So kann die Karte zu Hause bleiben. Die ausprobierte Ersteinrichtung via VIMpay ist etwas aufwendig, danach aber klappte das Bezahlen zuverlässig, einfach und sicher – schräge Blicke an der Kasse inklusive.

Was kann ein Smart Ring?

Die meisten smarten Ringe erfassen Gesundheits- und Fitnessdaten. Sie bieten einen ähnlichen Umfang wie Fitnesstracker. Größter Unterschied zu Fitnesstrackern und Smartwatches: Die Ringe verfügen nicht über ein Display. Dadurch sind etwa das Empfangen von Benachrichtigungen oder das Ablesen der Daten nicht auf dem Gerät selbst möglich. Hierfür braucht es stets das gekoppelte Smartphone. Zu den erfassten Daten gehören unter anderem:

  • Herzfrequenz: Sie gibt an, wie oft das Herz pro Minute schlägt.
  • Ruhepuls: Gibt die Herzschläge pro Minute im Ruhezustand an.
  • Bewegungsdaten: Die Ringe erfassen Schritte und errechnen daraus die verbrauchten Kalorien.
  • Hauttemperatur: Einige Modelle erfassen die Hauttemperatur in der Nacht. Auch gibt es Informationen zu Durchschnittstemperatur und Abweichungen.
  • Herzfrequenzvariabilität (HFV): Gibt Schwankungen in den Phasen zwischen den Herzschlägen an.
  • Sauerstoffsättigung im Blut (SpO2): Einige Ringe schätzen die Sauerstoffsättigung im Blut.
Die richtige Größe finden

Die richtige Größe ist bei einem smarten Ring entscheidend, denn andernfalls kann er nicht korrekt messen. Anders als bei einem Fitnesstracker oder einer Smartwatch lässt sich die Größe nicht ändern. Deswegen bieten viele Hersteller sogenannte Sizing-Kits an. Hierbei handelt es sich um Imitate des späteren Rings in verschiedenen Größen. Damit lässt sich das Gadget zur Probe tragen und die passende Größe bestimmen. Am besten soll ein smarter Ring am Zeige- oder Mittelfinger getragen werden.

Mit oder ohne Abo nutzen?

Vor dem Kauf eines smarten Rings sollten Sie sich überlegen, wie viel Sie investieren möchten. Denn nicht alle Modelle im Test kommen ohne Folgekosten aus. Oura beispielsweise bietet den vollen Funktionsumfang nur mit einem Abo (5,99 Euro im Monat oder 69,99 Euro im Jahr) an. Auch bei Ultrahuman können zusätzliche Kosten anfallen, falls Sie Power-Plugs nutzen. Die Modelle von Amazfit, Samsung, RingConn und Luna kommen ohne Abo und Extrakosten aus.

Android oder iOS? Das Betriebssystem entscheidet

Bei der Auswahl des richtigen Rings spielt das Betriebssystem Ihres Smartphones eine wichtige Rolle. Denn nicht alle Modelle vertragen sich mit iOS. Der Galaxy Ring von Samsung lässt sich nur mit einem Android-Smartphone verbinden, am liebsten mit einem Samsung-Galaxy-Smartphone. Alle anderen Modelle im Test vertragen sich mit beiden Betriebssystemen. Überprüfen sollten Sie dennoch, ob Ihre aktuelle Version ausreicht, um den Ring zu verbinden.

Sport oder Schlaf – wo liegt der Fokus?

Sie sollten sich außerdem Gedanken darüber machen, welche Werte für Sie bei der Erfassung am wichtigsten sind. Geht es um eine genaue Erfassung der Schlafdaten, sind Oura oder der Galaxy Ring die beste Wahl. Auch im Sportbereich bieten Oura und Samsung einen großen Umfang. Hier kann auch der Amazfit Helio punkten. Die Modelle von Ultrahuman und Blaupunkt konnten in diesem Segment wiederum nicht überzeugen.

Smart Ring oder Smartwatch – was lohnt sich für wen?

Ein Smart Ring ist nicht zwingend günstiger als eine gute Smartwatch. Da stellt sich die Frage, für wen welches Gerät besser taugt. Ein Smart Ring lohnt sich vor allem für jene, die Fitnessdaten und Gesundheitswerte erfassen und gleichzeitig eine analoge Uhr tragen möchten. Denn so kommen sich die beiden Ansprüche nicht in die Quere. Auch wer dezente Modelle bevorzugt, ist mit einem Smart Ring meist besser beraten. Insbesondere beim Schlafen stört ein Ring am Finger weniger als eine Uhr am Handgelenk. Für einen Smart Ring spricht zudem die Akkulaufzeit, die meist höher ausfällt als bei Smartwatches.

Eine Smartwatch wiederum ist vor allem für jene nützlich, die mit dem Gerät zumindest teilweise das Smartphone ersetzen wollen. Das Beantworten von Nachrichten, das Steuern von Musik oder das einfache Starten von Workouts ist mit der Smartwatch praktischer. Dazu ist GPS nahezu bei jedem Modell an Bord und bei den großen Herstellern sind zusätzliche Gesundheitsfunktionen wie EKG im Standardportfolio.

Kommt ein Smart Ring von Apple?

Vor allem Apple-User warten seit der Vorstellung des Samsung Galaxy Ring auf einen Smart Ring des iPhone-Schöpfers. Immer wieder gibt es

Gerüchte

dazu, dass der US-Konzern an einem solchen Gadget arbeitet – fertig ist er damit aber offenbar bisher nicht. Unklar ist außerdem, was der Ring am Ende können soll. Möglich wäre etwa eine Nutzung als Bedienungshilfe für die

Apple Vision Pro

. Zudem scheint der Einbau von Gesundheitssensoren unverzichtbar, wenn es um die Konkurrenzfähigkeit geht.

Smart Ring Test 2026: Alle Ergebnisse im Überblick

Oura

Ring 5

Samsung

Galaxy Ring

Oura Ring

Ring 4 Ceramic

Oura

Ring 4

Ultrahuman

Ring Air

RingConn

Gen 3

RingConn

Gen 2

Amazfit

Helio Ring

RingConn

Gen 1

Pearl (Newgen medicals)

FR-101

Blaupunkt

Pro V3

Info: Bei Notengleichheit in der Bestenliste sortieren wir nach unseren internen Testergebnissen, in denen wir auf drei Nachkommastellen genau rechnen.

Fazit Smart-Ring-Test: Die Ergebnisse im Vergleich

Der Test zeigt: Smarte Ringe können Smartwatches in einigen Bereichen durchaus ersetzen. Die Messung der Herzfrequenz, das Erfassen der Schritte und das Schlaftracking gelingen vielen richtig gut. Den Testsieg sichert sich der Oura Ring 5. Eine gute Schlafanalyse und eine ordentliche Herzfrequenzmessung lieferten auch Samsungs Galaxy Ring und RingConn. Der RingConn Gen 2 warnt sogar vor Schlafapnoe. Dafür reichen die Sportfunktionen bei vielen Ringen nicht an die von Fitnesstrackern heran. Schade auch: Keiner der Gesundheitsringe taugt fürs kontaktlose Bezahlen. Insgesamt holte der Oura Ring 5 den Testsieg – er funktioniert allerdings nur mit Abo vollumfänglich. Der Preis-Leistungs-Sieger ist der Amazfit Helio.

Smarte Ringe: Häufig gestellte FragenWas kann der Oura Ring ohne Abo?

Wer sich gegen ein Abo von Oura entscheidet, kann nicht alle Funktionen des Rings nutzen. Ohne Abo werden nur Ladestand sowie täglich Schlaf, Aktivität und Erholung angezeigt. Tiefergehende Analyse und weitere Funktionen sind nur mit der Premium-Version möglich.

Welcher Smart Ring kann EKG?

Aktuell ist der

Circular Ring 2

der einzige Smart Ring mit EKG-Sensor. Er kann den Herzrhythmus auf Vorhofflimmern überwachen. Ein Ersatz für den Arztbesuch ist das aber bislang nicht.

Welcher Smart Ring kann den Blutdruck messen?

Sowohl Circular als auch RingConn haben inzwischen Modelle, die in der Lage sein sollen, den Blutdruck zu messen. Leider zeigten sich diese Werte in der Praxis jedoch noch ungenauer als bei den Smartwatches mit diesem Feature. Das beste Messergebnis gibt es weiterhin mit einem zertifizierten Blutdruckmessgerät.

Wie lange hält ein Smart Ring?

Die Akkulaufzeit der smarten Ringe bewegt sich meist zwischen fünf und sieben Tagen. Damit halten die Ringe länger durch als die meisten Smartwatch-Modelle.

Die besten Smart Rings im Vergleich
Die besten Smart Rings im Vergleich
PlatzProduktTestnoteZum Angebot
1.

Oura

Ring 5

2,0

gut

2.

Samsung

Galaxy Ring

2,0

gut

3.

Oura Ring

Ring 4 Ceramic

2,2

gut

4.

Oura

Ring 4

2,5

befriedigend

5.

Ultrahuman

Ring Air

2,5

befriedigend

6.

RingConn

Gen 3

2,6

befriedigend

7.

RingConn

Gen 2

2,7

befriedigend

8.

Amazfit

Helio Ring

2,8

befriedigend

9.

RingConn

Gen 1

2,8

befriedigend

10.

Pearl (Newgen medicals)

FR-101

3,1

befriedigend

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