Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Zwei von der Romantik Abschied nehmende Sonaten

Дата публикации: 17-10-2026 22:08:31

Die beiden Sonaten für Violine und Klavier stehen am Übergang von der Romantik zu neuen Ausdrucksweisen, aber sie beschreiten unterschiedliche Wege. Während Szymanowski bei diesem früh komponierten Werk auf seinem Weg als Komponist schon eine moderne Sprache benutzt, die harmonisch neue Akzente setzt und sinnliche Klänge verwendet, nimmt Elgar mit seinem späten Werk des gefestigten […]

Основное содержимое страницы с новостью.

To view the editorial content, please scroll down or click the "Jump to content" button at the top left.

note3-DklNzH0w.png Edward Elgar: Sonate für Violine und Klavier e-Moll op. 82 – Karol Szymanowski: Sonate für Violine und Klavier d-Moll op. 9; Valeria Veccerina, Violine, Giulia Contaldo, Klavier; # Da Vinci Classics C01230; Aufnahme 10.2025; Veröffentlichung 16.10.2026 (52'54) – Rezension von Uwe Krusch ** (For English, please scroll down)

Die beiden Sonaten für Violine und Klavier stehen am Übergang von der Romantik zu neuen Ausdrucksweisen, aber sie beschreiten unterschiedliche Wege.

Während Szymanowski bei diesem früh komponierten Werk auf seinem Weg als Komponist schon eine moderne Sprache benutzt, die harmonisch neue Akzente setzt und sinnliche Klänge verwendet, nimmt Elgar mit seinem späten Werk des gefestigten und erfolgreichen Tonsetzers eine auf eine innere Sicht gerichteten Pfad.

Giulia Contaldo eröffnet am Klavier das Werk von Szymanowski mit vollen Akkorden und tiefen Resonanzen. Erst dann gesellt sich die Violine erhebend aus dem Tonkosmos hervor.

Die emotionale Seite klingt auf, was die Interpretinnen durch ihr dichtes und forderndes Wirken deutlich machen. Dabei heben sie die für Szymanowski zunehmend typischer werdenden Geflechte und entwickeln sie.

Im langsamen Satz bleiben sie dem Notentext gehorchend lyrisch, indem das Klavier durchsichtig agiert, wozu die Violine wie ein Vogel eine weite Linie hinzufügt. Dieses anfängliche Verweilen wird in der lebhafteren mittleren Episode wie ein kleines Scherzo aufgewühlt, bevor die Ausgangsstimmung zurückkehrt. Das Finale lesen sie als stürmischen Abschluss. Die Violinstimme ist brillant gesetzt, was Valeria Veccerina mit einem tänzerischen Impuls anzeigt.

In der Sonate von Elgar bietet der Kopfsatz mit seiner Ruhelosigkeit und gleichzeitig einer Gelassenheit ausstrahlenden Äußerlichkeit ein reiches Betätigungsfeld für die Interpretinnen, was sie mit engagiertem Spiel angehen.

Der Mittelsatz geriert sich leichter, was die Musikerinnen entsprechend auszuformen wissen. Nach spanisch angehauchten Impressionen in diesem Satz wird im Finale der pure Elgar hörbar.

Mit dieser Gegenüberstellung bieten Valeria Veccerina und Giulia Contaldo unterschiedliche Werke an. Doch wird nicht nur die musikalische Ausdeutung verschieden gehandhabt, sondern auch in der technischen Darstellung gibt es Unterschiede. Während die Sonate von Szymanowski einen in sich geschlossenen und sehr ansprechenden Eindruck hinterlässt, wirkt die Elgar Sonate weniger klar beherrscht und gut strukturiert in der Darstellung. Es gibt es keine darstellerische Überlegenheit. Kleinere Ecken zeugen von den hohen Anforderungen des Stückes. So bleibt ein positiver, wenn auch nicht ganz einheitlicher Eindruck.

The two sonatas for violin and piano mark the transition from Romanticism to new forms of expression. But they take different paths. While Szymanowski, in this early work, already employs a modern language on his journey as a composer—one that sets new harmonic accents and uses sensual sounds—Elgar, in this late work by an established and successful composer, takes a path focused on an inner perspective.

Giulia Contaldo opens Szymanowski’s work at the piano with full chords and deep resonances. Only then does the violin emerge soaring from the sonic cosmos.

The emotional dimension comes to the fore, which the performers make clear through their dense and demanding interpretation. In doing so, they highlight and develop the interweaving textures that were becoming increasingly characteristic of Szymanowski’s style.

In the slow movement, they remain lyrical in accordance with the score, with the piano playing transparently while the violin adds a sweeping line like a bird. This initial contemplative mood is stirred up in the livelier middle episode, like a little scherzo, before the original mood returns. They interpret the finale as a stormy conclusion.

The violin part is brilliantly written, which Valeria Veccerina conveys with a dance-like impulse.

In Elgar’s sonata, the first movement—with its restlessness and, at the same time, an outward air of serenity—offers the performers a rich canvas for expression, which they tackle with passionate playing. The middle movement has a lighter feel, which the musicians know how to shape accordingly. Following Spanish-inspired impressions in this movement, the finale reveals the essence of Elgar.

With this juxtaposition, Valeria Veccerina and Giulia Contaldo present two distinct works. However, it is not only the musical interpretation that is handled differently; there are also differences in the technical execution. While Szymanowski’s sonata leaves a cohesive and highly appealing impression, the Elgar sonata seems less clearly mastered and well-structured in its presentation. There is no clear superiority in performance. Minor rough edges attest to the piece’s high demands. Thus, a positive, if not entirely consistent, impression remains.

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1Eigenständige Stimme durch Tendenzensynthese010.0618-10-2026
2Souveräne Prokofiev-Interpretationen011.1319-10-2026
3Zur Ruhe kommen, in Ruhe hören012.1316-10-2026
4Der Lehrer mit seinem Konzert, der Schüler mit kürzeren Werken für Violine und Orchester2610-07-2026
5Eindringlich intensiv012.2818-10-2026
6Konzert des AYLA Klaviertrios019.3720-10-2026
7#словаимузыка_перископ 🎵 «Выхожу один я на дорогу»: как стихотворение Лермонтова ...5727-06-2026
8Mendelssohn: Songs Without Words review – Chamayou makes each piece feel somehow familiar yet fresh07.3515-10-2026
9Entre la tradición clásica y la vanguardia07.3518-09-2026
10Deux journées enthousiasmantes aux Pianos-Folies du Touquet010.1820-08-2026

Классификация: . Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 10. Тональность: 0. Информативность: 9.01. Источник: www.pizzicato.lu.