Moderne Smart Locks verfügen über mehrere Sicherheitsmechanismen, die einen unerlaubten Fremdzugriff nahezu unmöglich machen sollen. Dennoch sind die digitalen Türschlösser nicht gänzlich unangreifbar.

Smart Locks sollen den Schlüssel ersetzen, bringen zugleich aber andere Risiken mit sich.
Foto: Virojt Changyencham/Getty Images
Moderne Smart Locks verfügen über mehrere Sicherheitsmechanismen, die einen unerlaubten Fremdzugriff nahezu unmöglich machen sollen. Dennoch sind die digitalen Türschlösser nicht gänzlich unangreifbar.
Smart Locks lassen sich bequem per App steuern und machen den klassischen Schlüssel überflüssig. Wie nahezu jedes netzwerkfähige Gerät bieten jedoch auch vernetzte Türschlösser keinen absoluten Schutz vor einem Hackerangriff. COMPUTER BILD erklärt, wo die Schwachstellen von
Smart Locksliegen und wie sie sich mit einfachen Maßnahmen sicherer machen lassen.
Info: Bei Notengleichheit in der Bestenliste sortieren wir nach unseren internen Testergebnissen, in denen wir auf drei Nachkommastellen genau rechnen.
Wie die Website
smarthomeassistent.deberichtet, lassen sich Smart Locks theoretisch durchaus hacken. In der Praxis ist dies jedoch aufgrund hoher Sicherheitsstandards nicht ohne Weiteres möglich. Je nach Modell kommunizieren die Geräte via Bluetooth, WLAN, Thread, ZigBee oder über einen Cloud-Server. Moderne Smart Locks verschlüsseln diese Verbindung, sodass das Abfangen oder Manipulieren der übertragenen Daten kaum möglich sein sollte.
Laut dem Bericht entstehen Sicherheitsprobleme meist nicht durch das Türschloss selbst, sondern durch ein schwaches Passwort, nicht ausgeführte Firmware-Updates oder einen unzureichenden Schutz des Smartphones. Besonders leichtes Spiel haben Cyberkriminelle, wenn Nutzerinnen und Nutzer ein einfach zu knackendes Passwort wählen, dasselbe Passwort mehrfach verwenden oder keine Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren.
Auch Updates spielen demnach eine wichtige Rolle. Hersteller schließen Sicherheitslücken an den Geräten über regelmäßige Aktualisierungen der Firmware. Wer die nicht zeitnah installiert, macht das Smart Lock anfälliger für einen Angriff. Theoretisch ebenso möglich, wenn auch technisch nur schwer umsetzbar, ist der
Zugriff via Bluetooth.
Für mehr Sicherheit empfehlen Experten starke und wechselnde Passwörter, eine aktivierte Zwei-Faktor-Authentifizierung, eine sichere WLAN-Verbindung sowie regelmäßige Updates. Zudem ist es ratsam, nur hochwertige Smart Locks wie das
Nuki Smart Lock Ultrazu nutzen. Es lohnt sich ein genauer Blick auf den Datenschutz und die Cloud-Anbindung des jeweiligen Modells.
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