Drei erfolglose Spiele hintereinander in der Grotenburg, dazu das Pokal-Aus gegen Hilden: Der Fußball-Oberligist KFC Uerdingen steht vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Monheim unter Druck. Die nächste Chance, diese Negativserie zu brechen, eröffnet sich dem Team am Samstag.
23.10.2026 · 14:30 Uhr
Das letzte Duell zwischen diesen beiden Teams war ähnlich umkämpft wie dieser Zweikampf von Joshua Salonen (re.). Am Ende siegte der KFC.
Foto: Matzerath, Ralph (rm-)Krefeld · Drei erfolglose Spiele hintereinander in der Grotenburg, dazu das Pokal-Aus gegen Hilden: Der Fußball-Oberligist KFC Uerdingen steht vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Monheim unter Druck. Die nächste Chance, diese Negativserie zu brechen, eröffnet sich dem Team am Samstag.
Drei Heimniederlagen in der Liga in Folge, das gab es beim KFC Uerdingen zuletzt vor ziemlich genau fünf Jahren. Damals spielte das Team in der Regionalliga West und verlor im Herbst gegen den SV Rödinghausen, Rot-Weiss Essen und den Wuppertaler SV. Das Spiel gegen Essen endete in einer desaströsen 0:11-Klatsche. Diese Spiele fanden allerdings nicht in der Krefelder Grotenburg statt, da die damals nicht für den Spielbetrieb zugelassen war, sondern in Velbert. Fünf Jahre später spielt der KFC nun in der Oberliga Niederrhein – und steht nach den aufeinanderfolgenden Heimpleiten gegen den SV Sonsbeck (0:1), die SSVg Velbert (1:2) und die SpVg Solingen-Wald (2:3) vor heimischer Kulisse unter Druck. Denn zudem ging zwischendurch auch das Pokalspiel gegen den VfB Hilden in der Grotenburg verloren, wenn auch erst im Elfmeterschießen.
Nun steht am Samstag das nächste Heimspiel an. Gegen den 1. FC Monheim kämpft die Mannschaft von Christian Höfer darum, sich nach zuletzt aufsteigender Form endlich wieder zu belohnen und auch den Fans in der Grotenburg wieder etwas zurückzugeben. „Gegen Hilden und Jüchen haben wir uns verbessert gezeigt und hätten gegen Jüchen auch gewinnen müssen“, betont Höfer. Sein Team habe es lediglich verpasst, die gute Leistung auch mit Toren zu garnieren. „Natürlich wäre es schön, wenn wir die Hochkaräter auch machen. Aber es ist wichtig, immer wieder in diese Situationen zu kommen“, betont der Trainer. Er ist davon überzeugt, dass es genügend Spieler im Kader gibt, die Tore schießen können. „Wladimir Wagner wird wieder seine Tore machen“, sagt er. Und wenn bei Alexander Lipinski der Knoten endlich platze, werde auch er wieder viele wichtige Aktionen für die Mannschaft beisteuern können.
Gegen Monheim dürfte es allerdings kein einfaches Spiel für den KFC werden. Nicht nur, dass die Uerdinger selbst ihre Probleme haben, auch kommt der Gegner mit viel Erfahrung in die Grotenburg. Die Mannschaft, die seit Jahren von Dennis Ruess trainiert wird, hat nach drei Niederlagen in Folge zuletzt wieder zwei Siege einfahren können und liegt damit einen Zähler vor dem KFC in der Tabelle. Die Bilanz zwischen dem KFC Uerdingen und dem 1. FC Monheim, bei dem der frühere Uerdinger Justin Möllering das Tor hütet, spricht allerdings klar für den KFC – auch wenn in der Historie erst vier Spiele zwischen den beiden Teams in den Büchern stehen. Verloren hat der KFC davon noch keines, drei Siege und ein Remis lautet die Bilanz.
Mut machen dürfte den Uerdingern der Blick auf die Vorsaison. In der Grotenburg spielte der KFC furios auf, führte zwischenzeitlich mit 5:0, ehe die Monheimer noch auf 2:5 aus ihrer Sicht herankamen. Das Rückspiel in Monheim gewann der KFC knapp. Besonders an das Heimspiel der Vorsaison werden die Uerdinger nun anknüpfen wollen.
Nicht mithelfen bei diesem Unterfangen können weiterhin die Langzeitverletzten Vincent Schaub und Kapitän Ole Päffgen. Letzterer könnte jedoch in den kommenden Wochen wieder ins Training einsteigen, so die vorsichtige Prognose des Klubs. Wieder genesen ist hingegen Mario Knops, der zuletzt erkrankt ausgefallen war. Jesse Sierck, der in der letzten Aktion in Jüchen eine Platzwunde am Kopf samt leichter Gehirnerschütterung davongetragen hatte, ist Ende der Woche wieder ins Training eingestiegen und soll, sofern er keinen Rückschlag erleidet, gegen Monheim auf dem Platz stehen.
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