Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Wenn die Rente nicht reicht – so beantragen Sie Wohngeld für die eigene Immobilie

Дата публикации: 19-10-2026 05:12:00

Zu wenig Rente trotz abbezahltem Haus? Diese sieben Wege bringen mehr Geld von Wohngeld und Vermietung bis Verkauf und Teilverkauf.

Основное содержимое страницы с новостью.

Wer früh genug kauft, lebt zum Rentenstart im abbezahlten Eigenheim. Aber was nutzt das, wenn die Rente nicht zum Leben reicht? FOCUS online zeigt, welche sieben Möglichkeiten Sie dann haben.

Ein Haus oder eine Wohnung im Wert von mehreren Hunderttausend Euro, keine Schulden bei der Bank. Für den Beginn des Ruhestandes ist das für viele ein ideales Szenario. Doch oft bedeutet das nicht, dass Sie genug Geld zum Leben haben.

Denn die Rente kann trotzdem zu niedrig sein. Zudem kostet auch ein abbezahltes Eigenheim noch Geld, etwa für Grundsteuer, Versicherungen, Heizkosten, Reparaturen und Modernisierungen. Manchen Rentnern fehlt Geld für den Alltag. Andere möchten sich mehr leisten können. Wir zeigen Optionen auf, die Sie in diesem Fall haben. Welche Option passt, hängt von drei Fragen ab: Wollen Sie wohnen bleiben? Wie viel Geld brauchen Sie? Wollen Sie das Haus vererben?

1. Staatliche Hilfe beantragen

Das steckt dahinter: Auch mit einem abbezahlten Eigenheim können Sie staatliche Zuschüsse bekommen. Die beiden wichtigsten sind die Grundsicherung im Alter und das Wohngeld. Für Grundsicherung müssen Sie nachweisen, dass Ihr Einkommen nicht für das Existenzminimum ausreicht. Ihr übriges Vermögen darf nicht höher als 10.000 Euro liegen. Bei Paaren liegt die Grenze bei 20.000 Euro. Die Immobilie dürfen Sie behalten, solange ihre Größe als angemessen gilt. Als Bedarf gelten 563 Euro Regelsatz pro Monat für Alleinstehende oder 1012 Euro für Paare plus Heiz- und Nebenkosten. Davon wird Ihre Nettorente abgezogen. Ab 33 Grundrentenjahren rechnet das Amt 100 Euro plus 30 Prozent der restlichen Bruttorente bis maximal 281,50 Euro nicht mehr an.

ANZEIGE

ANZEIGE

Wohngeld können Sie beantragen, wenn Sie keine Grundsicherung beziehen, in der Regel nicht mehr als 60.000 Euro Vermögen besitzen und ein niedriges Einkommen haben. Die Höhe des Wohngeldes hängt vom Wohnort ab. Es gilt nur für eine selbstbewohnte Immobilie. Sie können Ihren Anspruch mit dem Wohngeldrechner der Bundesregierung prüfen.

Das sind die Vor- und Nachteile: Der Vorteil staatlicher Leistungen ist, dass Sie in der Regel weder ausziehen noch die Immobilie verkaufen müssen. Allerdings reicht es nicht zu einem luxuriösen Leben. Sozialhilfen hieven Sie nur über das Existenzminimum.

In diesem Fall lohnt es sich für Sie: Diese Option lohnt sich für alle, deren Rente nicht oder kaum zum Lebensunterhalt reicht, die aber deswegen nicht ihre Immobilie verkaufen wollen.

2. Einen Teil des Hauses vermieten

Das steckt dahinter: Wer in seiner Immobilie Kinder großgezogen hat, hat nach deren Auszug oft ein oder mehrere freie Zimmer oder sogar eine Einliegerwohnung. Diese können Sie beispielsweise an Studenten, Auszubildende oder Berufspendler vermieten.

Das sind die Vor- und Nachteile: Auf der einen Seite haben Sie dadurch Mieteinnahmen. Die durchschnittliche Kaltmiete liegt in Deutschland derzeit bei rund 10 Euro pro Quadratmeter. Schon ein Zimmer von 20 Quadratmetern bringt Ihnen also 200 Euro im Monat. Hinzu kommt Miete für die Mitbenutzung von Küche und Bad. Üblicherweise wird hierfür der halbe Quadratmeterpreis angesetzt. Auf der anderen Seite haben Sie dadurch aber Mitbewohner, was je nach persönlichen Vorlieben und dem Schnitt der Wohnung ungünstig sein kann. Beachten Sie außerdem, dass Mieteinnahmen teilweise versteuert werden müssen und Ansprüche auf Grundsicherung und Wohngeld mindern können.

In diesem Fall lohnt es sich für Sie: Die Vermietung lohnt sich, wenn Sie passende Wohnfläche zum Vermieten haben und eine oder mehrere zusätzliche Personen im Haushalt tolerieren können. Die Mieteinnahmen sollten Ihre finanzielle Lücke möglichst schließen.

3. Die Immobilie erneut beleihen

Das steckt dahinter: Sie können ein abbezahltes Haus als Sicherheit für einen Bankkredit nutzen. Bei bestimmten Seniorenkrediten müssen Sie dabei nur die Zinsen zurückzahlen. Die eigentliche Kreditsumme wird erst am Ende der Laufzeit fällig, meist durch einen Verkauf des Hauses.

Das sind die Vor- und Nachteile: Der Vorteil ist, dass Sie Eigentümer Ihrer Immobilie bleiben und auf einen Schlag eine hohe Geldsumme erhalten. Üblich sind maximal 50 Prozent des Immobilienwertes. Das können also schnell 200.000 bis 300.000 Euro sein. Auf 25 Jahre gerechnet könnten Sie sich daraus eine Zusatzrente von 666 bis 1000 Euro pro Monat zahlen. Der offensichtliche Nachteil ist, dass Sie sich wieder verschulden. Bei aktuell 4,5 Prozent Zinsen müssten Sie pro Monat im Beispiel 750 bis 1125 Euro zahlen. Die Kosten können den Vorteil also übersteigen.

In diesem Fall lohnt es sich für Sie: Ein Kredit ist meist keine gute Lösung bei dauerhaften Finanzproblemen. Er eignet sich eher, wenn Sie eine große Summe auf einmal brauchen. Das kann zum Beispiel für eine energetische Sanierung oder einen altersgerechten Umbau der Fall sein.

4. Die Immobilie verkaufen und in eine kleinere Wohnung ziehen

Das steckt dahinter: Gerade, wenn Sie im Eigenheim Kinder großgezogen haben, ist es im Alter zu groß für Sie allein oder mit Partner. Dann kann es sich bei Finanzproblemen anbieten, die Immobilie teuer zu verkaufen und dafür in eine kleinere Wohnung zu ziehen. Ob Sie diese dann kaufen oder mieten, hängt von den individuellen Umständen ab.

Das sind die Vor- und Nachteile: Verkaufen Sie Ihr Eigenheim für 500.000 Euro und kaufen dafür eine Wohnung für 250.000 Euro, bleiben Ihnen auch nach Abzug von Nebenkosten noch rund 225.000 Euro extra. Zudem sinken auch Ihre Heiz- und sonstigen Wohnnebenkosten. Mit dem zusätzlichen Vermögen können Sie dann Ihre Rente aufbessern. Weiterer Vorteil: Der Verkauf eines Eigenheims ist in der Regel einkommensteuerfrei.

In diesem Fall lohnt es sich für Sie: Diese Variante lohnt sich stärker, je größer der Preisunterschied zwischen Ihrem Eigenheim und einer angepeilten kleineren Immobilie ist. Sie müssen dann aber auch psychisch damit klarkommen, sich zu verkleinern und das liebgewonnene Haus zu verlassen.

5. Das Haus verkaufen, aber ein lebenslanges Wohnrecht behalten

Das steckt dahinter: Sie können Ihr Haus auch verkaufen, ohne auszuziehen. Dafür müssen Sie sich im Kaufvertrag und Grundbuch ein lebenslanges Wohnrecht eintragen lassen. Der Verkaufspreis kann der Käufer dann als Einmalsumme oder Leibrente monatlich an Sie auszahlen.

Das sind die Vor- und Nachteile: Der Vorteil ist, dass Sie Ihr Eigenheim zu Geld machen, ohne ausziehen zu müssen. Der Nachteil ist, dass Sie dem Käufer dafür einen Rabatt geben müssen. Schließlich kauft kaum einer ein Haus, welches er dann nicht nutzen kann. Der genaue Abschlag hängt von Art und Lage der Immobilie sowie Ihrem Alter ab. Regeln Sie außerdem im Vertrag, wer Reparaturen und Modernisierungen bezahlt.

In diesem Fall lohnt es sich für Sie: Diese Variante lohnt sich, wenn Sie das Geld aus dem Verkauf brauchen, aber Ihr Zuhause nicht verlassen möchten.

6. Das Haus verkaufen und anschließend zurückmieten

Das steckt dahinter: Statt eines lebenslangen Wohnrechts können Sie das verkaufte Eigenheim auch direkt vom Käufer mieten. Dann erhalten Sie den vollen Marktwert, müssen aber monatlich Miete bezahlen.

Das sind die Vor- und Nachteile: Der Vorteil ist wie beim vorherigen Punkt, dass Sie Ihr Haus nicht verlassen müssen. Als Mieter haben Sie aber kein lebenslanges Wohnrecht. Zudem müssen Sie auch bei dieser Variante einen kleinen Rabatt geben. Bewohnte Immobilien erzielen im Schnitt niedrigere Verkaufspreise als unbewohnte. Reparaturen und Modernisierungen muss der neue Eigentümer tragen.

In diesem Fall lohnt es sich für Sie: Der Rückmietverkauf lohnt sich in denselben Fällen wie der Verkauf mit lebenslangem Wohnrecht. Er ist diesem aber vorzuziehen, wenn Sie eine höhere Summe aus dem Verkauf erzielen wollen.

7. Einen Teil der Immobilie verkaufen

Das steckt dahinter: So wie Sie einen Teil des Hauses vermieten können, können Sie auch einen Teil verkaufen. Üblich sind 10 bis 50 Prozent. Damit bleiben Sie Mehrheitseigentümer mit lebenslangem Wohnrecht. Aber: Für die Nutzung des verkauften Anteils wird ein Nutzungsentgelt fällig.

Das sind die Vor- und Nachteile: Der Teilverkauf bringt Ihnen kurzfristig eine hohe Summe ein. Bei 500.000 Euro Immobilienwert wären schon 20 Prozent 100.000 Euro. Nutzungsentgelte liegen üblicherweise zwischen fünf und sieben Prozent dieser Summe pro Jahr, also 5000 bis 7000 Euro. Daraus ergibt sich auch der Nachteil des Teilverkaufs: Sie haben höhere monatliche Kosten. Nach zehn Jahren hätten Sie bereits 50 bis 70 Prozent der Auszahlung als Nutzungsentgelt bezahlt. Mehr Eigentum gehört Ihnen dadurch nicht. Zudem können Nutzungsentgelte im Lauf der Zeit steigen.

In diesem Fall lohnt es sich für Sie: Der Teilverkauf eignet sich nur, wenn Sie eine größere Summe Geld benötigen. Das kann für eine energetische Sanierung oder einen altersgerechten Umbau sein. Der Teilverkauf ist dann aber nur eine gute Idee, wenn Sie keinen besseren Bankkredit bekommen und auch keine der anderen Optionen für Sie besser ist.

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1Immobilienrente: So erhält man mit seiner Immobilie eine Extra-Rente | Capital+014.2825-07-2026
2Steuer-Tipps für Rentner: So bleibt mehr übrig von der Rente011.1301-10-2026
3Gewusst wie: Wann eine Teilrente sinnvoll ist012.2411-08-2026
4So viel Eigenheim können Sie sich von Ihrem Gehalt leisten05.7628-07-2026
5Steuererklärung: So zahlen Sie möglichst wenig Steuern auf die Rente | Capital+08.5224-07-2026
6ETF und Immobilien: Wie Sie lebenslang 3300 Euro Rente aus Aktien bekommen können013.6911-02-2026
7Haus und Wohnung: Mehr als viele denken: Was Hauseigentümer von der Steuer absetzen können | Capital+04.7927-07-2026
8Witwenrente Juli 2026: Wer in Berlin eigenes Einkommen hat, bekommt weniger0626-06-2026
9Работающие способы. Как самозанятому не остаться без «нормальной» пенсии0526-06-2026
10Immer mehr Rentner verleben das Erbe ihrer Kinder: Was das „SKI“-Phänomen ist und warum es das Leben von Rentnern völlig verändert09.8429-09-2026

Классификация: . Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 10. Тональность: 0. Информативность: 7.72. Источник: rss.focus.de.