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Liebesfalle: So funktionieren moderne Dating-Betrugsmaschen

Дата публикации: 25-10-2026 08:00:00

KI macht Dating-Betrug noch gefährlicher: Mit täuschend echten Profilen und Nachrichten gewinnen Scammer das Vertrauen ihrer Opfer und bringen sie um ihr Geld.

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Romance-Scams boomen: Mit KI-Hilfe sind Betrüger gefährlicher denn jeLiebesfalle: So funktionieren moderne Dating-Betrugsmaschen

Eine Person sitzt an einem Tisch vor einem Fenster und hält ein Smartphone in der Hand. Auf dem Display ist das Gesicht einer weiteren Person in einem Videoanruf zu sehen. Auf der Fensterbank stehen ein Glasgefäß mit einem Blumenstrauß sowie ein kleiner Blumentopf mit Kakteen. Die Szene ist von hellem Tageslicht geprägt. Die Person trägt einen hellen Strickpullover und lehnt sich seitlich über den Tisch zum Smartphone. Geben Sie Ihr Feedback zu BizChat ab.

Aufgepasst auf Dating-Portalen: Betrüger nutzen KIs, um Nutzerinnen und Nutzer in die Liebesfalle zu locken.

Foto: Willie B. Thomas/GettyImages

KI macht Dating-Betrug noch gefährlicher: Mit täuschend echten Profilen und Nachrichten gewinnen Scammer das Vertrauen ihrer Opfer und bringen sie um ihr Geld.

Dating-Betrug ist kein neues Phänomen. Durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz werden die Methoden jedoch immer raffinierter. Mit KI lassen sich täuschend echte Profilfotos, glaubwürdige Nachrichten und sogar ganze digitale Identitäten erstellen. Das erschwert es Opfern, Betrüger von echten Bekanntschaften zu unterscheiden. Laut dem

aktuellen Norton-Report "Artificial Intimacy"

können sich 59 Prozent der Befragten vorstellen, Gefühle für einen KI-Chatbot zu entwickeln. 77 Prozent der aktiven Online-Dater wären sogar offen für eine Beziehung mit einer KI. Experten warnen, dass Kriminelle genau diese Offenheit ausnutzen, um schneller Vertrauen aufzubauen und ihre Opfer emotional sowie finanziell zu manipulieren.

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  • Bester Virenschutz
  • Geringste Verlangsamung
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KI flirtet besser als viele Menschen

Moderne Sprachmodelle schreiben charmante Nachrichten, reagieren scheinbar empathisch und sind rund um die Uhr verfügbar – ideale Voraussetzungen für Cyberkriminelle. Statt plumper Fake-Profile entstehen glaubwürdige Identitäten mit KI-generierten Fotos, Deepfake-Videos und realistischen Chats. Die Folge: Vertrauen entsteht schneller als je zuvor. Laut Norton wurden im vierten Quartal 2025 mehr als 17 Millionen Dating-Betrugsversuche blockiert – ein Plus von mehr als 19 Prozent.

Fast jeder zweite Online-Dater ist Ziel eines Betrugsversuchs

Die Zahlen des Reports zeigen, wie verbreitet das Problem inzwischen ist:

  • 44 Prozent der Online-Dater wurden bereits Ziel eines Dating-Scams.
  • 74 Prozent der Betroffenen fielen tatsächlich darauf herein.
  • 53 Prozent gaben persönliche Daten preis.
  • 38 Prozent überwiesen Geld an Betrüger.

Besonders perfide: Viele Täter geben sich als Prominente, Soldaten oder erfolgreiche Unternehmer aus.

Diese Maschen dominieren aktuell

Zu den häufigsten Betrugsformen gehören:

  • Foto- und Bilderdiebstahl,
  • sogenanntes Catfishing mit erfundenen Identitäten,
  • gefälschte Dating-Plattformen,
  • Malware-Links,
  • Sugardaddy- oder Sugarbaby-Betrug.

Typisches Muster: Erst entsteht emotionale Nähe, danach folgen finanzielle Forderungen – etwa wegen angeblicher Notfälle, Reisekosten oder Krypto-Investments.

Deepfakes und KI-Bilder erschweren die Erkennung

Früher ließen sich Fake-Profile oft an schlechten Bildern oder holprigen Texten erkennen. Das kommt aber immer seltener vor. In Tests erkannte weniger als die Hälfte der Nutzerinnen und Nutzer KI-generierte Bilder zuverlässig. Außerdem verwenden Kriminelle inzwischen Deepfake-Technologien für Videoanrufe oder Sprachnachrichten. Dadurch wirken vermeintliche Dating-Partner deutlich glaubwürdiger. Norton nennt mehrere Warnzeichen:

  • Schnelle emotionale Bindung
  • Ausweichmanöver bei realen Treffen
  • Verlagerung auf WhatsApp oder Telegram
  • Forderungen nach Geld oder Kryptowährungen
  • Profile mit wenigen echten Kontakten

Forschende warnen vor Scam-Bots

Wie gefährlich die Entwicklung werden kann, zeigen aktuelle wissenschaftliche Studien.

Forschende der Ben-Gurion-Universität fanden heraus

, dass KI-gestützte Scam-Bots in Gesprächen teilweise erfolgreicher waren als menschliche Betrüger. In Experimenten erreichten die KI-Systeme sogar höhere Vertrauenswerte als echte Personen. Besonders kritisch: Viele bestehende Schutzsysteme erkennen solche KI-Romance-Scams bislang kaum zuverlässig.

So schützen Sie sich vor Romance-Scams

COMPUTER BILD empfiehlt deshalb folgende Vorsichtsmaßnahmen:

  1. Niemals Geld an Online-Bekanntschaften überweisen
  2. Profilbilder per Rückwärtssuche prüfen
  3. Skeptisch bei extrem schnellem Aufbau von Nähe sein
  4. Keine sensiblen Daten oder Ausweiskopien verschicken
  5. Auf echten Videochat und reale Treffen bestehen
  6. Bei Kryptowährungen besonders vorsichtig sein

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