Während der japanische Topix zulegte, sackte der koreanische Kospi ab. Einige Aktien profitierten von sinkenden Ölpreisen. Anleger warten zudem gespannt auf eine Ankündigung aus Kanada.
Tokio. Die asiatischen Börsen haben zum Wochenstart keine klare Richtung gefunden. In Tokio schloss der technologielastige Nikkei-Index kaum verändert bei 69.737,69 Punkten. Der breiter gefasste Topix gewann hingegen 0,5 Prozent auf 4084.74 Zähler.
„Die Schwankungen bei den KI- und Halbleiter-Aktien werden weiterhin beeinflussen, ob der Nikkei steigt oder fällt“, sagte Maki Sawada, Strategin beim Finanzdienstleister Nomura. Die chinesischen Leitindizes traten auf der Stelle, während der südkoreanische Kospi rund ein Prozent nachgab. Vor dem Hintergrund des bevorstehenden US-Börsengangs blickten Anleger auf die Aktien des südkoreanischen Chipherstellers SK Hynix.
Die Titel fielen um 3,4 Prozent. „In einem Markt, der von hoher Konzentration und maximalem Optimismus geprägt ist, braucht es keine grundlegende Veränderung, um eine Korrektur auszulösen“, sagte Dilin Wu, Strategin beim Online-Broker Pepperstone. Die Anleger richteten ihren Blick nun auf die bevorstehende Berichtssaison.
Analysten erwarten, dass der südkoreanische Chipriese Samsung Electronics am Dienstag einen Gewinnsprung bekanntgeben wird. Die Samsung-Aktien rückten am Montag um knapp drei Prozent vor. Für Gesprächsstoff sorgte auch die südkoreanische Werft Hanwha Ocean mit einem Kurssprung von 8,6 Prozent.