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BSI warnt nach Cyberangriff in Frankreich: Digitale Geräte besser absichern

Дата публикации: 14-10-2026 07:40:25

Vor dem Hintergrund des Cyberangriffs auf französische Supermärkte ruft das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zu besseren Sicherheitsvorkehrungen auf. Auch Privatpersonen mit "Smart Home" seien gefragt.

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Eine Frau steuert ihren intelligenten Kühlschrank mit einem Smartphone.

AUDIO: Cyberangriff: Wie groß ist das Risiko bei smarten Kühlschränken? (3 Min)

Nach Cyberangriff in Frankreich

Bundesamt warnt: Digitale Geräte besser vor Angreifern schützen

Stand: 14.10.2026 09:40 Uhr

Vor dem Hintergrund des Cyberangriffs auf französische Supermärkte ruft das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zu besseren Sicherheitsvorkehrungen auf. Auch Privatpersonen mit "Smart Home" seien gefragt, sich mit den digitalen Geräten, die sie verwenden, auseinanderzusetzen. Vor allem auf sichere Passwörter und Zwei-Faktor-Authentifizierung müsse geachtet werden.

von MDR AKTUELL

Ein Handy liegt auf einer Laptoptastatur. Das Display zeigt das Google Logo

Nach dem Cyberangriff auf französische Supermärkte ruft das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) alle Branchen dazu auf, ihre Sicherheitsvorkehrungen zu überprüfen: "Der Vorfall in Frankreich zeigt sehr deutlich, wie Cyberangriffe auch das reale Leben beeinflussen und auch stören können."

Der Sprecher des BSI, Joachim Wagner, sagte MDR AKTUELL, es sei kein Problem, wenn Unternehmen ihre Anlagen zentral über das Internet steuerten: "Das eigentliche Problem liegt darin, dass der Zugriff auf diese Steuerungsanlagen schlecht abgesichert war."

Video: Cyberangriff stört Kühlanlagen französischer Supermärkte (1 Min)

Oft reiche schon eine sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung. Damit gebe es neben einem Passwort noch eine weitere Methode wie etwa eine Sicherheitsabfrage. Das sei auch wichtig für Energieanlagen oder Wasserwerke.

Bei dem Angriff in Frankreich wurden Kühlregale von 80 Märkten in den Auftaumodus gestellt. Bei vielen stiegen die Temperaturen auf 50 Grad Celsius, was nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters landesweit zu verdorbenen Lebensmitteln und Bränden in mehreren Filialen führte.

Privathaushalte sollten Passwörter im "Smart Home" überprüfen

Wagner sagte, auch Privatpersonen seien dazu aufgefordert, ihre digitalen Geräte zu überprüfen. Niemand müsse Angst vor dem "Smart Home" haben, jedoch sei es ratsam, sich mit "den digitalen Geräten, die wir im Alltag verwenden, auch entsprechend auseinanderzusetzen".

Wagner zufolge gibt es auch für Privathaushalte Kühlschränke oder Waschmaschinen, die nur mit einem Standard-Passwort ausgeliefert werden. Das führe dazu, dass ein einziges Passwort für ganz viele Geräte gleichzeitig verwendet werde – und das mache es auch Angreifern leichter.

Logo Leichte Sprache mit Text: Leichte Sprache

MDR (nvm)

BMW i5 und BMW-Logo
Ein Mann gestikuliert während einer Therapiesitzung
Ausgebrannter Linienbus, zwei Feuerwehrleute löschen mit Schaum.

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