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Hormus-Krise: Strom wird immer teurer – wer wechselt, kann bis zu 46 Prozent sparen

Дата публикации: 29-09-2026 13:07:00

Der Strompreis steigt derzeit drastisch. Neue Zahlen zeigen, dass Endkunden innerhalb weniger Tage mehrere Cent draufzahlen. Stromkunden sollten handeln.

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Der Strompreis steigt derzeit drastisch. Neue Zahlen zeigen, dass Endkunden innerhalb weniger Tage mehrere Cent draufzahlen. Stromkunden sollten handeln.

Innerhalb von nur zwei Tagen hat der Strompreis für Neukunden um mehr als fünf Cent pro Kilowattstunde angezogen. Beim Abschluss eines neuen Vertrages zahlen sie laut aktuellen Zahlen von „Strom-Report“ 30,6 Cent pro Kilowattstunde. Mitte September waren es noch weniger als 25 Cent. Die Hormus-Krise wirkt sich immer deutlicher auf die laufenden Kosten der Haushalte aus. Allerdings haben Verbraucher eine Möglichkeit, sich davor zu schützen.

Stromverbraucher können bis zu 46 Prozent einsparen

Die Warnungen bezüglich des Strompreises häufen sich in diesen Tagen. Ein aktuelles Modell der Bundesnetzagentur zeigt für August Neukundenpreise über 37 Cent. Allerdings vermischt es langfristige Terminmarkt-Käufe und kurzfristige Spotmarkt-Einkäufe. Mit dem Arbeitspreis auf der Rechnung, die Verbraucher für ihren Strom erhalten, ist das also nicht direkt vergleichbar.

Der Strom-Report dagegen umfasst lediglich den tagesaktuellen Strompreis für private Verbraucher im bundesdeutschen Schnitt.

Weitere Strom-Report-Zahlen im Überblick:

  • Bestandskunden zahlen im Schnitt 33,4 Cent pro Kilowattstunde
  • Stromkunden in der Grundversorgung zahlen sogar 42,8 Cent pro kWh
  • Wer seinen Stromanbieter wechselt und einen billigeren Vertrag abschließt, kann je nach Tarif zwischen zehn und 46 Prozent einsparen

Jetzt Energie Anbieter wechseln und Geld sparen

Garantievertrag kann Geld einsparen

Mit einem Wechsel des Vertrags können Verbraucher sowohl beim Preis sparen als auch verhindern, dass Krisensituationen den Vertrag kurzfristig teuer machen. Das funktioniert über eine Preisgarantie. Üblicherweise gibt es Garantien über zwölf oder 24 Monate, und für diesen Zeitraum wären Verbraucher vor Preiserhöhungen geschützt.

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Dafür kosten diese Tarife grundsätzlich mehr, je länger die Garantie halten soll. Der Anbieter muss in diesen Fällen das Preisrisiko über einen längeren Zeitraum absichern. Diese höheren Kosten geben Verbrauchern aber mehr Planungssicherheit. Hier gilt: Wer wechseln will, sollte verfügbare Tarife auf den gängigen Vergleichsportalen miteinander vergleichen und danach auswählen, welche Konditionen am meisten Geld einsparen.

Nahost-Krise macht Gas und Strom teuer

Strom-Report verweist dabei auf die noch immer anhaltende Krise an der Straße von Hormus, die dem weltweiten Markt große Mengen an Gas entzieht. Gas wird weltweit teurer, und obwohl viel des deutschen Stroms aus der Wind- und Solarkraft stammt, kann sich das auch auf die Strompreise auswirken.

Wenn der billigere Strom aus den erneuerbaren Energien nicht ausreicht und ein Gaskraftwerk mit an der Stromerzeugung beteiligt ist, bestimmt das teuerste noch benötigte Kraftwerk den Börsenpreis. Dann kann die Beschaffung für die Energieversorger teurer werden, was wiederum mit einer Verzögerung bei den Stromkunden ankommt. In solchen Fällen macht teures Gas auch den Strom teurer.

Solange diese Krise anhält, wird sich die grundlegende Verteuerung beim Gas nicht umkehren. Verbraucher müssen jetzt abwägen und ihren Gas- und Stromvertrag prüfen. Ein möglichst früher Wechsel kann sich lohnen, weil sich Verbraucher die noch günstigeren Tarife sichern – in den kommenden Wochen und Monaten kann es noch wesentlich teurer werden.

Verbraucher-Handlungsempfehlung:
  • Den aktuellen Stromvertrag prüfen (wie teuer ist er, wie lange läuft der Vertrag, gibt es eine Preisgarantie)
  • Sicherstellen, dass welche Aspekte die Preisgarantie absichert – Preisgarantien decken oft nicht den ganzen Preis ab
  • Bei Bonustarifen einen rechtzeitigen Wechsel einplanen und darauf achten, wie lange sie laufen und wann sie ausgezahlt werden
  • Vergleichsportale richtig nutzen: Die Verbraucherzentrale rät, Filter für eine direkte Wechselmöglichkeit über das Portal zu deaktivieren und andere voreingestellte Empfehlungen anzupassen

Leser fragen: Warum bleibt Strom trotz Erneuerbaren teuer?

Die Debatte

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