Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Abseits von Sylt oder Rügen: Im Norden gibt es Inseln mit Hochsicherheitslabor, versunkene Eilande und Paradiese, die nur Vögeln gehören

Дата публикации: 06-09-2026 06:15:00

Sylt oder Rügen kennen viele. Doch der Norden hat noch weit mehr Inseln zu bieten – von idyllischen Ausflugszielen bis zu streng geschützten Naturparadiesen.

Основное содержимое страницы с новостью.

Sylt oder Rügen kennen viele. Doch der Norden hat noch weit mehr Inseln zu bieten – von idyllischen Ausflugszielen bis zu streng geschützten Naturparadiesen.

Norddeutschlands Küste ist bekannt für Sylt, Rügen und den Strandkorb-Tourismus. Dabei liegt zwischen Wattenmeer und Ostsee eine ganz andere Inselwelt verborgen: Halligen, die bei Flut fast verschwinden; Flussinseln, auf denen die Zeit langsamer läuft; Schutzgebiete, die kein Mensch betreten darf – und eine Insel, auf der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an den gefährlichsten Krankheitserregern der Welt forschen.

Fünfzehn Beispiele abseits der ausgetretenen Pfade:

In der Hamburger Hallig verschwindet die Großstadt im Watt

Ihr Name klingt nach Metropole, doch was Besucher auf der Hamburger Hallig erwartet, ist das genaue Gegenteil: weiter Himmel, flaches Land und charakteristische Warften – künstliche Erhöhungen, auf denen Häuser und Scheunen stehen, wenn das Wasser kommt. Die Hallig gehört zu den kleinsten bewohnten Halligen Deutschlands, erreichbar zu Fuß durch das Watt, per Boot oder mit dem Auto über einen Damm.

Hamburger Hallig

Die Hamburger Hallig gehört zu den kleinsten bewohnten Halligen Deutschlands. Frank Molter/dpa
Scharhörn ist Hamburgs geheime Vogelinsel

Scharhörn gehört administrativ zu Hamburg, obwohl die Düneninsel mehr als 100 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt im Wattenmeer liegt. Zehntausende Zugvögel rasten hier jährlich, betreten darf die Insel niemand außer den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Vogelwarte. 

Scharhörn (Hamburg)

Der Strand der Vogelschutzinsel Scharhörn (Hamburg). Carmen Jaspersen/dpa
Nigehörn wurde künstlich geschaffen und von der Natur erobert

Nigehörn entstand erst in den 1980er Jahren durch gezielte Sandaufspülung, um der erodierten Küste entgegenzuwirken. Was als Ingenieursprojekt begann, ist heute ein streng geschütztes Naturschutzgebiet: Brandseeschwalben brüten hier, Spülsaum-Pflanzen wie die Strandmelde gedeihen. Eine Insel, die buchstäblich gemacht wurde und dennoch ganz natürlich wirkt.

ANZEIGE

ANZEIGE

Neuwerk ist ein mittelalterlicher Außenposten im Watt

Wattwagen fahren auf der Insel Neuwerk. Der Wehrturm aus dem 14. Jahrhundert im Hintergrund ist eines der ältesten erhaltenen Bauwerke Hamburgs.

Neuwerk

Wattwagen fahren auf der Insel Neuwerk. Der Wehrturm aus dem 14. Jahrhundert im Hintergrund ist eines der ältesten erhaltenen Bauwerke Hamburgs. Bodo Marks/dpa

Neuwerk hat knapp 40 Einwohnerinnen und Einwohner, aber einen Wehrturm aus dem 14. Jahrhundert – eines der ältesten erhaltenen Bauwerke Hamburgs. Per Wattwanderung oder Pferdewagen von Cuxhaven aus erreichbar, gehört die Insel mitsamt den unbewohnten Nachbarinseln Scharhörn und Nigehörn zum Hamburger Wattenmeer-Schutzgebiet. 

Vogelsand kommt und geht mit der Flut

Vogelsand ist keine Insel im klassischen Sinne – sondern eine Sandbank in der Außenelbe, die je nach Tide auftaucht und wieder verschwindet. Administrativ gehört sie zu Hamburg, und wer mit dem Schiff vorbeifährt, erlebt ein stilles Schauspiel: Dutzende Robben dösen träge in der Sonne. 

Krautsand: Elbinsel mit Obstgarten und Dorfseele

Krautsand im Landkreis Stade ist per Auto oder Fahrrad über eine Brücke erreichbar und fühlt sich an wie ein Dorf aus einer anderen Zeit: Rund 500 Menschen leben hier hinter Elbdeichen, umgeben von Obstplantagen. Im Frühjahr blühen die Bäume, im Herbst werden Äpfel und Birnen geerntet. 

Lühesand ist ein Elb-Paradies ohne großes Publikum

Zwischen Stade und Hamburg liegt Lühesand im Strom der Unterelbe – eine Flussinsel, von der selbst viele Norddeutsche noch nie gehört haben. Früher wurde hier Obst angebaut, heute säumen Pappeln und Weidenbüsche das Ufer, Graureiher stehen reglos im Schilf. Per Fährboot erreichbar, ist die Insel besonders an Wochentagen fast menschenleer – ein Ausflugsziel für alle, die Stille suchen, keine Selfie-Spots.

Lühesand

Zwei Camper sind nach der Fahrt mit der Fähre auf dem Weg zum Campingplatz auf der Elbinsel Lühesand (Niedersachsen). Carmen Jaspersen/dpa
In Mellum hatte der Mensch das letzte Wort nicht

Mellum in der Außenweser gehört den Vögeln, dem Wind und der Flut. Die Insel liegt weit vor der niedersächsischen Küste, ohne reguläre Fähre und ohne Infrastruktur. Sie entstand erst um 1900 durch Sandablagerungen, Menschen versuchten sie landwirtschaftlich zu nutzen – das Meer ließ es nicht zu. Heute ist Mellum eine von drei unbewohnten Inseln des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer: Lachmöwen, Brandseeschwalben und Austernfischer brüten hier in riesigen Kolonien. 

Mellum

Die Insel Mellum liegt weit vor der niedersächsischen Küste. Sina Schuldt/dpa
Harriersand ist Deutschlands längste Flussinsel 

Die elf Kilometer lange Insel Harriersand mit Sandstrand, Reit- und Radwanderwegen ist ein ideales Ausflugsziel – und doch kaum über die Region hinaus bekannt.

Harriersand

Die elf Kilometer lange Insel Harriersand mit Sandstrand, Reit- und Radwanderwegen ist ein ideales Ausflugsziel – und doch kaum über die Region hinaus bekannt. Sina Schuldt/dpa

Gegenüber der niedersächsischen Stadt Brake liegt Deutschlands längste Flussinsel, der Harriersand. Die elf Kilometer lange Insel mit Sandstrand, Reit- und Radwanderwegen ist ein ideales Ausflugsziel – und doch kaum über die Region hinaus bekannt. Die Insel ist am besten über eine kleine Brücke vom Festland auf der östlichen Weserseite oder mit der Fähre „MS Guntsiet“ zu erreichen. Wer über Nacht bleiben möchte, kann auf einem Campingplatz zelten, eine Ferienwohnung buchen oder Urlaub auf dem Bauernhof machen.

Bant ist Versunken, aber unvergessen

Bant war einmal eine eigenständige Insel vor der niedersächsischen Küste. Sie wurde im 8. Jahrhundert erstmals erwähnt und soll etwa 1780 untergegangen sein. Die Marschinsel soll einst von Borkum bis nach Norderney gereicht haben. 

Ruden ist das Vogelparadies auf ehemaliger Lotseninsel

Ruden liegt im Greifswalder Bodden. Das kleine Eiland vor der Nordküste Usedoms diente früher als Lotseninsel, später als Zollstation der DDR. Nach der Wende verfiel die Infrastruktur, die Natur kehrte zurück. Zahlreiche Vögel wie Kraniche, Kormorane und Seeadler bewohnen nun die Insel.

Ruden

Der Ruden gehört seit 1925 zum Naturschutzgebiet Peenemünder Haken, Struck und Ruden. Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa
Hochsicherheitsinsel Riems schützt die Welt

Von außen sieht Riems im Greifswalder Bodden unscheinbar aus – flach, grün, kaum einen Kilometer lang. Doch hinter den Zäunen arbeitet das Friedrich-Loeffler-Institut in Hochsicherheitslaboren an gefährlichen Tierseuchen.

Die Insellage ist kein Zufall: Sie bietet natürlichen Schutz vor unkontrollierter Ausbreitung. Für die Öffentlichkeit bleibt Riems gesperrt – eine Insel, die die Welt schützt, indem sie sich von ihr fernhält.

Riems

Ein Laborgebäude und das Verwaltungsgebäude des Bundesforschungsinstituts für Tiergesundheit des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) stehen auf der Insel Riems bei Greifswald. Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa
Ostervilm ist ein Vogelparadies – vom Boot aus

Ostervilm im Greifswalder Bodden ist so klein, dass sie selbst auf regionalen Karten oft fehlt. Das unbewohnte Eiland war einst eine Militärstation, heute brüten dort Kormorane und Graureiher. Ostervilm darf nicht betreten werden. Wer im Boot die Insel umrundet und nur die Rufe der Vögel hört, erlebt die Stille des Boddens.

Ostervilm

Die ehemalige Militärstation Ostervilm im Greifswalder Bodden Philip Dulian/dpa
Naturschutzgebiet Greifswalder Oie mit Leuchtturm und Zugvögel

Zwischen Rügen und Usedom, mitten in der Ostsee, überragt ein markanter Leuchtturm das flache Eiland der Greifswalder Oie. Die kleine Insel in der südlichen Ostsee teilen sich die Seenotretter mit einem Vogelschutzverein, der auf der Insel eine Vogelwarte betreibt. Die Greifswalder Oie ist per Boot von Greifswald aus erreichbar, nur wenige Touristen kommen in der Sommersaison dorthin.

Greifswalder Oie

Jahrzehntelang militärisch genutzt, ist die Insel Greifswalder Oie heute ein Naturschutzgebiet. Stefan Sauer/dpa
Die Bremeninsel ist eine unbekannte Insel in der Antarktis 

Die Insel liegt Tausende Kilometer entfernt – und wurde dennoch nach Bremen benannt: Passagiere und Besatzung des Expeditionsschiffes „Bremen“ entdeckten am 2. Februar 2003 einen bis dato unbekannten Kanal und eine Insel in der Antarktis. Sie durchfuhren mit Schlauchbooten den Kanal und erhielten als Entdecker das Recht zur Namensgebung. Die unbewohnte „Bremeninsel“ ist etwa einen Quadratkilometer groß und fast komplett mit Eis bedeckt. Sie zählt zu den Melchior-Inseln im Palmer-Archipel.

dpa

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1Доцент Леонов рассказал об открытии более 15 островов в российской Арктике012.1829-09-2026
2Про Бали и Мальдивы — забыла: нашла затерянный рай — тропики, океан и нет людей09.8403-10-2026
3Casi 900.000 turistas descubren el Norte al año por su oferta alternativa al sol y playa05.8321-09-2026
4Der große Traum: Einmal im Leben auf die Seychellen07.3526-08-2026
5Eckernförde: Kein Meeresrauschen, dafür Technobeats um Mitternacht und Möwen um fünf – meine Nacht im Schlafstrandkorb an der Ostsee07.425-08-2026
6Пятнадцать новых островов открыты в российской Арктике за последние 10 лет014.4829-09-2026
7На охоту за северным сиянием: 10 лучших мест России и когда ехать, чтобы увидеть аврору010.9701-10-2026
8Корабли СФ высадили десант на арктический остров в Карском море05.7330-09-2026
9Drei Inseln auf den Malediven begeistern selbst eine erfahrene Hoteltesterin07.2623-09-2026
10Русский Север: на краю туманной земли01026-02-2026

Классификация: Арктика. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 10. Тональность: 0. Информативность: 7.01. Источник: rss.focus.de.