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Nicht mal Klopp kriegt das Maulwurf-Problem beim DFB gelöst

Дата публикации: 16-09-2026 08:09:00

Schon Tage vor Jürgen Klopps erstem DFB-Kader werden etliche Namen bekannt. Auch der neue Bundestrainer kriegt das Maulwurf-Problem nicht so einfach gelöst. Das hat drei mögliche Gründe.

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Schon Tage vor Jürgen Klopps erstem DFB-Kader werden etliche Namen bekannt. Auch der neue Bundestrainer kriegt das Maulwurf-Problem nicht so einfach gelöst. Das hat drei mögliche Gründe.

Donnerstag um 10 Uhr hat Jürgen Klopp den nächsten großen DFB-Termin in Frankfurt: Der neue Bundestrainer wird der deutschen Öffentlichkeit die Namen der Nationalspieler nennen, mit denen er eine Woche später in den Niederlanden in die Nations League starten will. Wir Deutschen brennen darauf, wie Klopp den deutschen Fußball aus der Misere rausholen will.

Wie Nagelsmann kriegt auch Klopp die Kader-Leaks nicht im Griff

Offenbar ist der DFB nicht ganz dicht. Wie bei Klopp-Vorgänger Nagelsmann bleiben geheime Informationen nicht geheim. Das ist bedenklich: Denn was außer Finanzen ist vertraulicher als die Personalpolitik des höchsten deutschen Cheftrainers? Ohne Frage: Der Verband hat ein Maulwurf-Problem. Und nicht mal Klopp bekommt das Maulwurf-Problem offenbar in den Griff.

Ich als Sportjournalist kann meinen Kollegen nur gratulieren, dass sie die Namen enthüllen. RTL und Sky, die mit ihren Enthüllungen für Unruhe sorgen, versprechen zwar Zurückhaltung, weil sie selbst merken, dass die Leute diese Leaks nicht gutheißen. Fast gleichzeitig kolportiert Sky-Reporter Patrick Berger dann doch, dass Deniz Undav eine Zwangspause droht.

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Drei Gründe für die Kader-Leaks beim DFB

Da frage ich mich: Wie kann das passieren? Ich sehe nur drei Möglichkeiten.

  • Erstens: dass jemand im DFB ausgewählte Pressevertreter füttert, um sie bei Laune zu halten.
  • Zweitens: dass ein Wichtigtuer im eigenen Stab mit seinem Herrschaftswissen prahlt und Interna verrät.
  • Drittens: dass die Vorbereitungen mit Trikotnamen und Formalien so unvorsichtig laufen, dass der Kreis der Mitwisser zu groß ist.

Bei keinem dieser Szenarien sieht der DFB gut aus. Ein Verband, der sich professionalisieren will, sollte zumindest die Pflichtübung hinkriegen und seinen Laden zusammenhalten; dazu gehören auch Klubs, Manager und Spielerberater. Oder man löst das Problem so: Man schenkt sich die Pressekonferenz am Donnerstag einfach.

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