In mehreren Bundesländern beginnen die Herbstferien. Damit dürfte es auf Hauptrouten in Urlaubsregionen eng werden. Der ADAC nennt Strecken, wo sich Autofahrer auf längere Fahrten einstellen müssen – dies auch wegen 1.600 Baustellen bundesweit.
Service | Saarbrücken · In mehreren Bundesländern beginnen die Herbstferien. Damit dürfte es auf Hauptrouten in Urlaubsregionen eng werden. Der ADAC nennt Strecken, wo sich Autofahrer auf längere Fahrten einstellen müssen – dies auch wegen 1.600 Baustellen bundesweit.
02.10.2026 , 05:28 Uhr
Stau am Wochenende zum Beginn der Herbstferien: Damit kann es auf einigen Autobahnen Stau geben. (Symbolbild)
Foto: Pia Bayer/dpa/Pia BayerDer Reiseverkehr in Deutschland und den Nachbarländern könnte ab heute an Fahrt aufnehmen. Dann sind Staus insbesondere auf Autobahnen möglich, die in beliebte Urlaubsregionen führen. Auslöser ist der Beginn der Herbstferien in gleich mehreren Bundesländern zugleich. Zu ihnen gehören neben dem Saarland Rheinland-Pfalz und Hessen. Der Allgemeine Deutsche Automobilclub (ADAC) weist auf einige Routen hin, auf denen es eng werden könnte.
Zwar gehen Experten nicht davon aus, dass es zu gewaltigen Staus wie zu den Sommerferien kommt. Dennoch müssten sich Verkehrsteilnehmer auf längere Fahrten einstellen und diese bestenfalls bereits bei der Planung einkalkulieren. Gleichzeitig gesellen sich Berufspendler am Freitagnachmittag, 2. Oktober, mit ihren Wagen dazu, was die Lage zusätzlich verschärfen könnte.
Der ADAC geht davon aus, dass es Urlauber gleich in mehrere beliebte Regionen treibt – auch wenn es nur für einen Wochenendausflug ist. Besonders wenn sich das Wetter von seiner besseren Seite zeigen sollte, sind Menschen verstärkt unterwegs. Dabei kommt es aber trotz des Feiertages Tag der Deutschen Einheit nicht zu einem verlängerten Wochenende. Denn der 3. Oktober fällt diesmal auf einen Samstag. Zusätzlich starten die Ferien in einigen Kantonen der Schweiz. Die Eidgenossenschaft ist parallel dazu ebenfalls ein beliebtes Ziel deutscher Urlauber.
Wie der ADAC in einer Mitteilung informiert, gebe es mehrere Ziele, auf deren Anfahrt es zu zäh fließendem Verkehr kommen kann. Dies sind:
Doch nicht nur jene treffen sich auf der Straße, die zum Kurztrip oder längeren Aufenthalt aufbrechen. Am Wochenende kann es gleichzeitig zum Rückreiseverkehr kommen. Insbesondere am Sonntagnachmittag sind erfahrungsgemäß viele Autofahrer erneut unterwegs.
Und dann steht das letzte Wochenende beim Oktoberfest in München an. Das läuft noch bis Sonntag, 4. Oktober. Hier rechnet der ADAC ebenfalls mit mehr Verkehr rund um die bayerische Landeshauptstadt. In Stuttgart finden parallel dazu die Cannstatter Wasen statt. All das übe Druck nicht nur auf den Straßenverkehr aus: Bus und Bahn im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) seien dann an den jeweiligen Orten stark beansprucht. Parkplätze dürften Mangelware sein.
Der ADAC macht aus langjähriger Erfahrung mehrere Autobahnen aus, die während der Schulferien im Herbst stark beansprucht sind. Zudem gebe es aktuell um die 1.600 Baustellen bundesweit, die den Verkehr ausbremsen. Hier wird mit vielen Reisenden an diesem Wochenende gerechnet:
Transitstrecken im Ausland dürften ebenfalls stark frequentiert sein. In Österreich betreffe dies nach ADAC-Angaben:
Was die Lage anspannt: Auf der Brenner Autobahn (A13) soll zwischen Innsbruck und Brenner die Lueg-Brücke saniert werden. Das könnte für Stau sorgen. Die B179 als Fernpass-Bundesstraße gelte auch als stark genutzt.
In der Schweiz gelten ADAC-Stauhinweise für
Italien-Urlauber sollten sich darauf einstellen, dass sie hier länger unterwegs sind:
Wer auf der Straße durchgekommen ist, muss sich dann an den Grenzen zu Deutschland auf Warten einstellen. Denn hier gibt es seit geraumer Zeit an vielen Übergängen wieder Kontrollen bei der Einreise. Die Ferien enden im Saarland am Freitag, 16. Oktober. Dann dürfte es nochmals eng auf den Straßen werden.