Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Psychologen: Wer häufig Danke sagt, ist nicht nur höflich, sondern schützt Körper und Geist

Дата публикации: 17-08-2026 05:02:00

„Danke” zu sagen, wird gemeinhin mit guten Manieren assoziiert. Die positive Psychologie legt nahe, dass dies auch wichtige emotionale Stärken widerspiegelt.

Основное содержимое страницы с новостью.

Wer regelmäßig „Danke” sagt, tut sich selbst einen größeren Gefallen, als die meisten ahnen. Dankbarkeit senkt das Sterberisiko, baut das Gehirn um und wirkt gegen Stress, Angst und Depression.

Für viele gehört ein „Danke“ schlicht zum guten Ton. Doch die Positive Psychologie hat Dankbarkeit in den vergangenen Jahrzehnten intensiv erforscht – und die Ergebnisse gehen weit über Etikette hinaus. Dankbarkeit gilt demnach als persönliche Charakterstärke. Sie ermöglicht es, den Wert dessen zu erkennen, was andere für uns tun, und die positiven Aspekte des Alltags bewusst wertzuschätzen.

Der Begriff selbst verrät bereits viel: Er leitet sich vom lateinischen „gratus“ ab, was so viel wie „angenehm“ oder „wohlwollend“ bedeutet. Menschen, die regelmäßig Dankbarkeit praktizieren, begegnen Herausforderungen tendenziell optimistischer. Statt sich auf das zu fokussieren, was fehlt, schätzen sie, was sie haben. So beschreibt die London School of Economics Dankbarkeit als eine Art „sozialen Kleber“: Sie stärke das Zugehörigkeitsgefühl, fördere prosoziales Verhalten und helfe, selbst in unsicheren Zeiten kooperativ und widerstandsfähig zu bleiben.

Dankbarkeit kann Signalwege im Hirn umstrukturieren

Auch die Neurowissenschaft hat inzwischen viel über die biologischen Grundlagen der Dankbarkeit herausgefunden. Wenn wir echte Dankbarkeit empfinden, löst das laut der American Brain Foundation eine regelrechte Kettenreaktion im Gehirn aus

  • Dopamin und Serotonin werden freigesetzt: Dankbarkeit stimuliert den Hypothalamus, der die Serotoninproduktion ankurbelt und das Signal zur Dopaminausschüttung im Hirnstamm gibt. Dopamin verstärkt das Gefühl der Zufriedenheit und motiviert dazu, die Dankbarkeit zu wiederholen. Ein sich selbst verstärkender positiver Kreislauf entsteht.
  • Mehrere Hirnareale werden gleichzeitig aktiv: Neurotransmitter lösen Aktivität im medialen präfrontalen Cortex, im anterioren cingulären Cortex, im ventralen Striatum und in der Insula aus – allesamt Regionen, die an höheren Denkprozessen, Entscheidungsfindung, emotionalem Bewusstsein und Motivation beteiligt sind.
  • Die Amygdala wird „beruhigt“: Regelmäßige Dankbarkeitspraxis moduliert die Reaktivität der Amygdala – des Angstzentrums im Gehirn. Dadurch wird indirekt das parasympathische Nervensystem begünstigt, das dem „Kampf-oder-Flucht-Modus“ entgegenwirkt. Der Spiegel des Stresshormons Cortisol sinkt, der Körper gelangt in einen Zustand der Entspannung. Verdauung, Immunantwort und Schlaf – Funktionen, die unter Stress zurückgefahren werden – profitieren davon direkt.

Zudem kann Dankbarkeit neuronale Signalwege im Gehirn buchstäblich umstrukturieren – ein Effekt, den Neurowissenschaftler als kognitives „Rewiring“ bezeichnen. Eine Studie im Fachjournal „Social Cognitive and Affective Neuroscience“ fand sogar heraus, dass Menschen mit einem höheren Dankbarkeitsniveau ein vergrößertes Volumen an grauer Hirnsubstanz aufwiesen. Das Hirngewebe ist für Wahrnehmung, Lernen, Sprache und eine Vielzahl kognitiver Aufgaben zuständig.

ANZEIGE

ANZEIGE

  1. Morgens: „Was habe ich heute Gutes vor?“ Fokus auf Möglichkeiten statt Probleme.
  2. Nachmittags: „Wofür bin ich gerade dankbar?“ Situationsbezogene Erdung, besonders in Stressmomenten.
  3. Abends: „Wofür bin ich heute dankbar – trotz der Herausforderungen?“ Mit dieser Frage lassen sich schwierige Tage in Wachstumschancen umwandeln.

Andere Möglichkeiten, Dankbarkeit in den Tagesablauf zu integrieren, liefert die American Brain Foundation:

  • Dankbarkeitstagebuch führen: Regelmäßig und konkret notieren, wofür Sie dankbar sind – und frühere Einträge gelegentlich nachlesen.
  • Dankesnachrichten schreiben: Ob Brief, E-Mail oder Kurznachricht. Bewusste Wertschätzung gegenüber anderen stärkt beide Seiten. Besonders wirkungsvoll: die Worte persönlich vorlesen.
  • Dankbarkeit meditativ nutzen: Schon wenige Minuten stiller Reflexion über das, was Sie wertschätzen, verbessern Achtsamkeit und emotionale Balance.

Entscheidend sei dabei die Regelmäßigkeit. Nur durch wiederholtes Praktizieren lassen sich neuronale Signalwege nachhaltig umstrukturieren – wenige Minuten am Tag genügen bereits.

Die zehn wichtigsten Gesundheitsvorteile von Dankbarkeit

Die wissenschaftliche Evidenz für die gesundheitlichen Vorteile der Dankbarkeit ist breit, die American Brain Foundation berichtet etwa von:

  1. Positiverer Grundhaltung: Das Gehirn lernt, negative Grübeleien auszufiltern und toxische Emotionen wie Neid oder Groll abzuschwächen.
  2. Weniger Stress: Der Cortisolspiegel wird gesenkt und die Herzratenvariabilität (HRV) verbessert.
  3. Weniger Angst: Durch Regulierung der Amygdala und des sympathischen Nervensystems reduzieren sich Angstzustände.
  4. Linderung depressiver Symptome: Die Aktivierung des präfrontalen Kortex hilft, Schuld- und Schamgefühle zu verarbeiten.
  5. Emotionale Resilienz: Dankbarkeit ist eine gute Bewältigungsstrategie in schwierigen Lebenssituationen.
  6. Bessere Konzentration: Die Ausschüttung von Dopamin steigert Fokus und Vitalität.
  7. Stärkeres Immunsystem: Hormonelle Regulierung unterstützt die Abwehrkräfte.
  8. Gesünderer Schlaf: Positive Vor-Schlaf-Gedanken und reduziertes Grübeln fördern tieferen, erholsameren Schlaf.
  9. Stärkere soziale Bindungen: Gegenseitige Anerkennung fördert Empathie, Respekt und Gegenseitigkeit.
  10. Weniger körperliche Beschwerden: In einigen Studien berichteten Probanden auch von weniger Kopfschmerzen, Muskelverspannungen und Infektanfälligkeit.

Dass Dankbarkeit nicht nur das Wohlbefinden steigert, sondern auch messbar die Lebenserwartung beeinflusst, haben Forscher der Harvard T.H. Chan School of Public Health erstmals empirisch belegt. Ihre Studie, veröffentlicht im Fachmagazin „JAMA Psychiatry“, analysierte Daten von 49.275 Teilnehmern der britischen Nurses Health Study. Ergebnis: Wer beim Faktor Dankbarkeit im oberen Bereich lag, hatte in den folgenden vier Jahren ein um neun Prozent geringeres Sterberisiko – verglichen mit jenen, die nur wenig Dankbarkeit empfanden.

„Unsere Studie liefert den ersten empirischen Beweis zu diesem Thema und legt nahe, dass das Erleben von Dankbarkeit die Lebenserwartung älterer Menschen erhöhen kann“, sagte Hauptautorin Ying Chen.

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1Psychologie-Experten: Wer gute Freundschaften pflegt, fühlt sich laut einer Studie aus 22 Ländern psychisch und physisch gesünder012.6603-09-2026
2Psychologie des Staunens: Wieso es Stress reduziert und soziale Verbundenheit stärkt08.6702-09-2026
3Laut Psychologie lässt Sie komplizierte Sprache nicht klüger wirken, im Gegenteil: Wer lange Wörter ohne Not verwendet, kann schlechter bewertet werden.07.628-08-2026
4Psychologen verraten Trick: Mit Kompliment und einer bestimmten Frage gelingt jeder Gesprächsbeginn08.2130-09-2026
5Psychologische Beraterin erklärt: Ein einziges Nein verrät manchmal mehr als „Ich liebe dich“07.1212-09-2026
6Psychologie: Menschen, die in der Gruppe kaum sprechen, sind nicht desinteressiert, sondern beobachten ihre Umgebung nur genauer.07.6618-09-2026
7Laut Psychologie verrät Ihr Händedruck nicht unbedingt, wer Sie sind – aber er entscheidet mit, wie andere Sie sehen07.9520-08-2026
8Psychologie: Ihr Körper sitzt den ganzen Tag in der Pose von Unsicherheit – Ihr Gehirn hält sie für echt08.2617-08-2026
9Ez az egyszerű napi szokás javíthatja a tinédzserek mentális egészségét08.7909-10-2026

Классификация: . Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 9. Тональность: 0. Информативность: 9.44. Источник: rss.focus.de.