Die neuesten Polizeimeldungen aus der Schweiz.
Meldungen Polizei
Die neuesten Polizeimeldungen aus der Schweiz.
16.10.2026, 10.59 Uhr
14 Leseminuten

Arnd Wiegmann / Reuters
bai. Die Zürcher Staatsanwaltschaft für Wirtschaftsdelikte hat Anfang Woche Anklage gegen Lukas Hässig und sein Nachrichtenportal «Inside Paradeplatz» erhoben. Das teilt der Wirtschaftsjournalist am Donnerstag in einem Online-Artikel selbst mit. Er soll das Bankgeheimnis verletzt haben. Wie die Nachrichtenagentur SDA gemäss mehreren Medien berichtet, gibt die Staatsanwaltschaft das geforderte Strafmass erst beim Prozess bekannt. Der Termin ist offen.
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Hässig hatte mit einer Artikelserie ab dem Jahr 2016 auf seinem Online-Portal «Inside Paradeplatz» den Fall Pierin Vincenz ins Rollen gebracht. Die Affäre brachte Vincenz und Beat Stocker, den früheren CEO der Kreditkartenfirma Aduno, vor Gericht. Und sie trug Hässig ein Strafverfahren und eine Razzia ein.
Die Zürcher Staatsanwaltschaft hatte das Verfahren gegen den Journalisten und sein Portal «Inside Paradeplatz» im Dezember 2025 eingestellt. Die Staatsanwaltschaft hielt fest, der journalistische Quellenschutz stehe in wesentlichen Punkten einer Beweisführung entgegen.
Doch Beat Stocker erhob Einsprache dagegen. Er bekam recht.
Stocker zeigte Hässig an, weil er in der Berichterstattung rund um die mutmasslichen Verfehlungen von Pierin Vincenz seine Privatsphäre verletzt sah. Im Juni 2025 gab es in Hässigs Büro und in seinem Zuhause deshalb eine Hausdurchsuchung.
Stocker und Aduno wurden erstinstanzlich wegen Betrugs zu unbedingten Freiheitsstrafen verurteilt. Vincenz erhielt 3 Jahre und 9 Monate, Stocker 4 Jahre. Der zweitinstanzliche Prozess vor dem Zürcher Obergericht gegen Vincenz, Stocker und weitere Beschuldigte ist hängig. Das Urteil wird am 11. Januar 2027 eröffnet.

Illustration Simon Tanner / NZZ
heu. Am Mittwochmittag (14. 10.) ist in einem Schulhaus im Kreis 4 ein Feuer ausgebrochen. Wie die Stadtpolizei mitteilt, traf die Berufsfeuerwehr auf eine sehr starke Rauchentwicklung, wobei sich der Rauch bis in die obersten Etagen ausgebreitet hatte.
Die Einsatzkräfte starteten umgehend mit der Erkundung und stellten einen Batteriebrand im Untergeschoss des Gebäudes fest. Sämtliche Personen, die sich nicht bereits selbst in Sicherheit gebracht hatten, wurden evakuiert. Eine Person musste von der Berufsfeuerwehr mit der Autodrehleiter aus dem Obergeschoss gerettet werden. Aufgrund der Ferien befanden sich keine Schülerinnen und Schüler im Gebäude.
Die Feuerwehrleute konnten die Flammen schliesslich rasch unter Kontrolle bringen, den Brand löschen und so auch eine weitere Ausbreitung des Rauchs verhindern. Die Sanität musste eine Person medizinisch untersuchen, konnte sie jedoch unverletzt vor Ort wieder entlassen.
Aufwendig gestalteten sich vor allem die Nachlöscharbeiten. Das Gebäude musste komplett entraucht und punktuell freigemessen werden. Unter angepassten Schutzmassnahmen konnte die Feuerwehr die ausgebrannte Batterie schliesslich bergen. Die fachgerechte Entsorgung der Batterie wird durch eine Spezialfirma vollzogen.
Aufgrund des Brands wurden zudem giftige Schadstoffe freigesetzt, weshalb das Gebäude zurzeit nicht nutzbar ist. Eine spezialisierte Firma wird den Brandschaden sanieren, bevor die Übergabe an den ordentlichen Betrieb erfolgen kann. Die Brandursache wird durch Spezialisten der Polizei abgeklärt.
80-Jähriger vereinbart Treffen mit angeblich 14-jährigem Mädchen und wird verhaftetheu. Am Montag (12. 10.) nahm die Stadtpolizei Zürich im Kreis 11 einen 80-jährigen Schweizer fest. Er steht im Verdacht, online Kontakt mit einer vermeintlich 14-Jährigen aufgenommen und ein Treffen für sexuelle Handlungen vereinbart zu haben.
Wie die Stadtpolizei mitteilt, stand der Mann ab dem 8. Oktober auf einer öffentlichen Chat-Plattform mit einer Person in Kontakt. Im Verlauf der Unterhaltung gab diese an, 14 Jahre alt zu sein. Der Mann äusserte daraufhin den Wunsch, sexuelle Handlungen mit ihr vorzunehmen, und übermittelte diverse pornografische Inhalte. Anschliessend vereinbarte er ein Treffen mit ihr.
Tatsächlich kommunizierte der Mann mit einem Ermittler der Fachgruppe Kinderschutz der Stadtpolizei Zürich, der sich als 14-jähriges Mädchen ausgab.
Am Montag, kurz nach 11 Uhr 20, erschien der Tatverdächtige am vereinbarten Treffpunkt in Zürich Affoltern. Dort traf er anstelle des erwarteten Mädchens auf zivile Fahnderinnen und Fahnder der Stadtpolizei Zürich. Diese nahmen ihn fest.
Der 80-jährige Schweizer muss sich wegen des Verdachts auf versuchte sexuelle Handlungen mit einem Kind sowie auf das Versenden von Pornografie an Minderjährige vor der zuständigen Untersuchungsbehörde verantworten.
Staatsanwaltschaft erhebt Anklage nach Fahrzeugdiebstahlheu. Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat beim Bezirksgericht Uster Anklage gegen einen Mann wegen Raubes und weiterer Delikte erhoben, wie es in einer Mitteilung heisst.
Am 9. Februar hatten mehrere Personen in einer Tiefgarage in Dübendorf einen Personenwagen entwendet und waren damit geflüchtet.
Nach einer Fahndung wurden ein 17- und ein 21-jähriger Franzose verhaftet. Die Staatsanwaltschaft eröffnete gegen den erwachsenen Beschuldigten eine Strafuntersuchung, der jugendliche Mitbeschuldigte wurde der Jugendanwaltschaft zugeführt.
Dem erwachsenen Beschuldigten wird vorgeworfen, am frühen Morgen des 9. Februar mit zwei weiteren Personen in Egerkingen in eine Liegenschaft eingedrungen zu sein und einen Lieferwagen entwendet zu haben. Anschliessend soll das Trio mit dem Lieferwagen nach Wil (SG) gefahren und dort in ein Autohaus eingebrochen sein. Der Versuch, einen BMW zu entwenden, scheiterte jedoch.
Gemäss Anklage fuhr die Täterschaft mit dem Lieferwagen weiter über die Autobahn Richtung Zürich. Während der Fahrt wurden sie auf einen Mercedes aufmerksam und folgten diesem bis nach Dübendorf. Dort entwendeten sie der Lenkerin in einer Garage unter Anwendung von Gewalt das Fahrzeug und flüchteten mit teilweise massiv übersetzter Geschwindigkeit durch Zürich, bis zwei der drei Täter in Oberentfelden verhaftet wurden.
Im Zuge der Ermittlungen konnten dem erwachsenen Beschuldigten weitere versuchte oder vollendete Fahrzeugdiebstähle in den Kantonen Aargau und St. Gallen im Jahr 2025 angelastet werden.
Die Staatsanwaltschaft beantragt für den erwachsenen Beschuldigten wegen Raubs, mehrfachen Diebstahls, mehrfacher Sachbeschädigung, mehrfachen Hausfriedensbruchs, Entwendung eines Motorfahrzeugs sowie weiterer Delikte eine unbedingte Freiheitsstrafe von vier Jahren und einen Landesverweis von sieben Jahren. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Das Strafverfahren gegen den zur Tatzeit minderjährigen Beschuldigten ist abgeschlossen. Die dritte tatverdächtige Person ist weiterhin flüchtig.
Auto stösst gegen Kleinmotorrad – Lenker stirbt an den Folgenhub. Die 40-jährige Autofahrerin war laut Augenzeugen durch ihre erratische Fahrt schon aufgefallen, bevor es am Dienstagmorgen am Stadtrand von Zürich zum tödlichen Unfall kam. Auf ihrer Fahrt von Wiedikon Richtung Autobahnauffahrt Brunau war sie mit ihrem roten Audi mit mehreren Signalen und Leitplanken kollidiert, wie die Stadtpolizei in einer Medienmitteilung schreibt.
Kurz nach 10 Uhr 15 touchierte sie dann nach bisherigen Erkenntnissen auf der Allmendstrasse den linken Randstein und verlor die Herrschaft über ihr Fahrzeug. Sie stiess mit einem dreirädrigen Kleinmotorrad zusammen, wobei dessen 42-jähriger Lenker schwer verletzt wurde. Trotz den Reanimationsmassnahmen der Einsatzkräfte starb er wenig später noch vor Ort. Die Autofahrerin wurde nur leicht verletzt.
Wie es zum Unfall kam, ist noch unklar. Er wird nun von der Stadtpolizei in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft untersucht.
13 Pferde und 40 Hunde auf Hof im Fricktal beschlagnahmtglu. Laut einer Mitteilung des Kantons Aargau vom Dienstag (13. 10.) wurden am 7. Oktober auf einem Hof im Fricktal 13 Pferde und 40 Hunde vom Veterinärdienst des Departements Gesundheit und Soziales (DGS) beschlagnahmt. Bereits im Februar sei ein Tierhalteverbot ausgesprochen worden, da die Betroffene mehrfach gegen die Tierschutz- und Tierseuchengesetzgebung verstossen habe. Laut der Mitteilung hielt sich die betroffene Person jedoch nicht an das Verbot. Deshalb habe das Veterinäramt die Tiere abgeholt.
Streit endet mit Messerstich – Täter verhaftetheu. Am Montagmorgen (12. 10.) ist bei einem Streit zwischen mehreren Männern in Illnau-Effretikon eine Person mit einem Messer verletzt worden.
Kurz nach Mitternacht erhielt die Kantonspolizei Zürich eine Meldung über einen Streit in einem Mehrfamilienhaus, wie sie in einer Mitteilung schreibt. Die ausgerückte Patrouille traf in der bezeichneten Wohnung auf drei Männer. Einer von ihnen, ein 32-jähriger Rumäne, wies eine Stichverletzung auf.
Die Polizei übernahm die medizinische Erstversorgung des Verletzten bis zum Eintreffen der Sanität von Schutz und Rettung Zürich. Die beiden anderen Anwesenden, ein 52-Jähriger und ein 35-Jähriger – beides ebenfalls rumänische Staatsangehörige –, wurden durch weitere aufgebotene Patrouillen der Kantonspolizei Zürich verhaftet.
Die Wohnung war beim Eintreffen der Polizei voller Rauch, was auf einen Brand hindeutete. Es gelang der Patrouille, den Brandherd zu identifizieren und das Feuer selbständig zu löschen.

Stadtpolizei Zürich
clr. In der Nacht auf Sonntag (11. 10.) hat die Stadtpolizei Zürich beim Hardplatz eine illegale Party aufgelöst. Die Einsatzkräfte seien dabei auf eine äusserst aggressive und gewaltbereite Gruppe von Personen getroffen, die mit grosser Brutalität die Einsatzkräfte attackiert habe, heisst es in einer Medienmitteilung der Stadtpolizei Zürich. Es sei ein hoher Sachschaden entstanden. Ein Polizist sei verletzt worden.
Kurz nach 23 Uhr wurde der Stadtpolizei Zürich eine Party beim Hardplatz gemeldet. «Diese wurde zunächst geduldet», teilt die Polizei am Sonntag mit. Aufgrund von Meldungen über Sachbeschädigungen an Hausfassaden und Fahrzeugen, Böllerzündungen sowie Belästigung von Anwohnern habe sich die Stadtpolizei dann entschieden, die illegale Party zu beenden.
Die Einsatzkräfte hätten die zeitweise mehr als hundert – zum Teil vermummten – Personen in der verbarrikadierten Unterführung und auf dem Hardplatz mehrfach aufgefordert, den Platz innert zehn Minuten zu verlassen. Als Reaktion darauf seien die Einsatzkräfte mit Glasflaschen und Pflastersteinen angegriffen worden. «Aufgrund der massiven Gewalt mussten sich die Einsatzkräfte zurückziehen», heisst es bei der Polizei.
Ein anderer Mob habe die Polizistinnen und Polizisten dann unvermittelt und gezielt mit Raketen beschossen. Nur dank der Schutzausrüstung hätten schwere Verletzungen bei den Einsatzkräften vermieden werden können.
In der Folge setzte die Stadtpolizei Reizstoff, Wasserwerfer und Gummischrot ein. «Die vorrückenden Einsatzkräfte wurden im weiteren Verlauf des Einsatzes erneut massiv mit Pflastersteinen und Raketen angegriffen und erheblich gefährdet», schreibt die Polizei.
Die «Chaoten» hätten Strassenzüge «verbarrikadiert», rund zwei Dutzend Container angezündet und die Polizisten mit Pflastersteinen und Glasflaschen beworfen.
«Mit dem konsequenten Einsatz von Zwangsmitteln konnte die Stadtpolizei gegen 3 Uhr die Lage unter Kontrolle bringen», teilt die Polizei mit. Gemäss dem aktuellen Kenntnisstand ist ein Polizist verletzt und mehrere Fahrzeuge der Stadtpolizei Zürich massiv beschädigt worden. Einige hätten einen Totalschaden erlitten.
Weitere Schäden sowie die entstandene Schadenssumme seien Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Neben der Polizei sei auch Schutz und Rettung Zürich aufgeboten worden, um die verschiedenen Brände zu löschen.
Mann stürzt in Auto den Hang hinunterheu. Am Samstagnachmittag (10. 10.) ist in Wald (ZH) ein Autofahrer mit seinem Auto von der Strasse abgekommen und rund 30 Meter einen steilen Hang hinuntergestürzt.
Kurz nach 16 Uhr 30 fuhr ein 75-Jähriger mit seinem Personenwagen von Wald in Richtung Hüebli, wie die Kantonspolizei mitteilt. Mit ihm unterwegs war auch sein Hund. Aus noch nicht restlos geklärten Gründen lenkte er sein Auto rechts über den Randstein, fuhr mehrere Meter über eine Wiese, wo er zuerst mit einem Erdhügel kollidierte und anschliessend rund 30 Meter in ein steil abfallendes Waldstück rutschte. Das Fahrzeug blieb zwischen den Bäumen hängen, nachdem es sich zuvor mehrmals überschlagen hatte.
Beim Eintreffen der Polizei hing das Auto zwischen den Bäumen, der Lenker und sein Hund befanden sich noch im Fahrzeug. Die ebenfalls aufgebotene Feuerwehr Wald sicherte das stark beschädigte Auto vor einem weiteren Abrutschen.
Um die medizinische Versorgung beim verletzten Lenker sicherzustellen, musste neben einer Ambulanz und einem Notarzt der Regio 144 auch die Rega aufgeboten werden. Aus der Luft gelang es, Lenker und Hund mittels Winde aus dem Auto zu befreien.
Während die Rega den Fahrer mit unbestimmten Verletzungen in ein Spital flog, konnte der unverletzte Hund an die Familie übergeben werden.
Der genaue Unfallhergang wird durch die Kantonspolizei Zürich in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft untersucht.
Nach einer Flucht vor der Polizei wurde ein 16-Jähriger in Dietikon festgenommenglu. In Dietikon wurde am Donnerstagabend ein 16-jähriger Jugendlicher festgenommen. Davor hatte er versucht, vor einer Polizeikontrolle zu flüchten. Das schreibt die Zürcher Kantonspolizei in einer Mitteilung am Freitag (9. 10.). Der Jugendliche sei auf einem Roller unterwegs gewesen und habe dabei sein Smartphone benutzt. Als er aufgefordert wurde, der Polizei zu folgen, ignorierte er laut der Mitteilung die Anweisungen. Bei seiner Weiterfahrt habe er gegen mehrere Verkehrsregeln verstossen.
Laut der Polizei hat der Jugendliche vor der Ausfahrt Dietikon einen Reisecar rechts über den Pannenstreifen überholt, wollte die Autobahn verlassen und verlor schliesslich in der Ausfahrt die Kontrolle über sein Fahrzeug. Nach dem Sturz versuchte er zu Fuss zu fliehen, wurde aber wenig später von der Polizei gefasst. Der Jugendliche habe keine Verletzungen erlitten, schreibt die Polizei.
In der zuvor weggeworfenen Tasche des Jugendlichen fand die Polizei knapp 50 Gramm Haschisch. Ausserdem hatte er laut der Mitteilung keine Fahrberechtigung für den Roller – und dieser sei zudem entwendet worden.
Tötungsdelikt im Aargau: Schweizer stirbt an Schussverletzungboh. Am Dienstagabend (8. 10.) ist es an der Stapferstrasse in Brugg zu einer Schussabgabe gekommen, wie die Kantonspolizei Aargau in einer Medienmitteilung vom Donnerstag schreibt. Als die Polizeipatrouille am Tatort eintraf, traf sie auf einen Mann mit einer Schusswunde. Für den 36-jährigen Schweizer kam jede Hilfe zu spät. Er starb noch am Tatort.
Im Laufe ihrer Fahndung sei es der Polizei am Mittwochnachmittag gelungen, einen 38-jährigen Tunesier festzunehmen. Er stehe unter dringendem Verdacht, mit der Tat im Zusammenhang zu stehen. Polizei und Staatsanwaltschaft gehen gemäss ersten Erkenntnissen von einem Tötungsdelikt aus.
Die Staatsanwaltschaft hat eine entsprechende Strafuntersuchung eröffnet und wird beim Zwangsmassnahmengericht einen Haftantrag stellen, wie es weiter heisst.
Explosionen im Industriegebiet von Oltenjsc./ehj. Am Mittwochmittag (7. 10.) ist es in Olten zu mehreren Explosionen gekommen. Die Polizei sowie die Feuerwehr waren im Einsatz. Augenzeugen berichteten gegenüber «20 Minuten» und dem «Blick» von einem ohrenbetäubenden Knall kurz vor 12 Uhr. Es sollen sich mindestens zwei Explosionen ereignet haben. Videos zeigen eine schwarze Rauchsäule in der Luft. Diese steigt aus einem Gebäude direkt an der Aare empor. Auf weiteren Aufnahmen ist ein Rega-Helikopter zu erkennen.
Die Kantonspolizei Solothurn bestätigte den Vorfall gegenüber den Medien. Ein Wohnwagen im Industriegebiet soll in Brand gestanden haben, dieser sei nach 13 Uhr 30 gelöscht worden. Es hat laut der Polizei zwei Verletzte gegeben. Eine Person habe sich bei dem Brand so schwer verletzt, dass sie mit dem Rettungshelikopter ins Spital geflogen werden musste. Eine weitere Person sei leicht verletzt worden.
Eine tote Person nach Brand in Dachstock in Winterthurheu. Nach dem Brand eines Dachstocks am Dienstagmorgen (6. 10.) wurde in Oberwinterthur ein Bewohner des Mehrfamilienhauses vermisst. Am Nachmittag fanden die Einsatzkräfte die vermisste Person tot auf dem Dachstock.
Die Brandursache ist noch unklar. Sie wird durch Spezialisten der Kantonspolizei untersucht.
Der entstandene Sachschaden nach dem Brand dürfte gemäss ersten Schätzungen eine Million Franken übersteigen. Diverse Wohnungen sind derzeit nicht mehr bewohnbar. Die Stadtpolizei Winterthur organisiert mit Vertretern der Stadt Ersatzunterkünfte für die Betroffenen. Die Löscharbeiten dauern an.
Staatsanwaltschaft erhebt Anklage wegen Mordesheu. Am 24. August 2024 wurde in einer Wohnung in der Nähe des Irchelparks eine leblose 38-jährige Dominikanerin aufgefunden, die Anzeichen von Gewalteinwirkung aufwies. Die polizeilichen Ermittlungen führten in der Folge zu einem tatverdächtigen 23-jährigen Schweizer, der wenige Tage später von der Kantonspolizei Zürich verhaftet wurde.
Nach Bekanntwerden des Tötungsdelikts eröffnete die Staatsanwaltschaft eine Untersuchung, um mit der Kantonspolizei Zürich den Ablauf und die Hintergründe der Tat zu klären. Mit der Anklageerhebung beim Bezirksgericht Zürich am 29. September hat die Staatsanwaltschaft I die Untersuchung gegen den heute 25-jährigen Beschuldigten abgeschlossen.
Laut einer Mitteilung der Oberstaatsanwaltschaft vom Montag (5. 10.) wird ihm vorgeworfen, in der Nacht vom 17. auf den 18. August 2024 in der Wohnung des Opfers mehrfach mit einer Stichwaffe auf die Frau eingestochen zu haben. Gemäss Anklage ging der Beschuldigte äusserst gewalttätig und skrupellos vor. Nach der Tat liess er die Frau in der Wohnung zurück, behändigte ihr Mobiltelefon sowie ihre Debitkarte und begab sich anschliessend ins Langstrassenquartier.
Die Staatsanwaltschaft beantragt für den teilweise geständigen Beschuldigten eine langjährige unbedingte Freiheitsstrafe wegen Mordes sowie die Anordnung einer ambulanten Behandlung während des Strafvollzugs. Bis zu einem rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens gilt für den Beschuldigten die Unschuldsvermutung.
Mit der Anklageerhebung ist sowohl die Verfahrens- als auch die Kommunikationshoheit an das zuständige Gericht übergegangen. Die Staatsanwaltschaft beantwortet deshalb über den Inhalt dieser Medienmitteilung hinaus keine weiteren Fragen.
Stadtpolizei verhaftet drei «Fälleler»heu. Die Stadtpolizei Zürich hat am Freitag (2. 10.) im Kreis 1 zwei mutmassliche Fahrzeugeinbrecher festgenommen. Wie die Stadtpolizei mitteilt, ging bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei kurz vor 21 Uhr die Meldung ein, dass mehrere Personen an der Nüschelerstrasse in ein parkiertes Fahrzeug eingedrungen seien.
Von umstehenden Passanten in der Tatausführung gestört, ergriff die Täterschaft ohne Beute die Flucht. Nur sieben Minuten nach Eingang der Meldung gelang es den sofort ausgerückten uniformierten Kräften der Stadtpolizei Zürich, zwei tatverdächtige Personen in unmittelbarer Nähe zum Tatort festzunehmen, deren Signalement auf die Beschreibung der Täterschaft passte.
Die Algerier im Alter von 22 und 37 Jahren wurden für weitere Abklärungen in eine Polizeiwache gebracht. Die Ermittlungen führten zur Identifikation einer weiteren mutmasslich tatbeteiligten Person, eines 24-jährigen Algeriers. Am Samstag konnten ihn Funktionäre der Kantonspolizei festnehmen. Die drei festgenommenen Tatverdächtigen wurden der Staatsanwaltschaft Zürich zugeführt.
In diesem Zusammenhang weist die Stadtpolizei Zürich darauf hin, dass sich Autobesitzerinnen und Autobesitzer beim Verlassen ihres Fahrzeuges unbedingt versichern sollen, dass ihr Fahrzeug auch wirklich verschlossen ist. Bei Keyless-Schliesssystemen soll auf die visuellen oder akustischen Signale geachtet werden.
Schmuggler versteckt Kokain in Lollipops und fliegt am Flughafen aufbai. Die Kantonspolizei Zürich hat im dritten Quartal 2026 am Flughafen Zürich in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit mehr als 1300 Kilogramm Betäubungsmittel sichergestellt. Sie verhaftete 27 Personen. Ein Einzelfall sorgte für Aufsehen.
Im Reisekoffer eines Passagiers entdeckten Mitarbeiter des Bundesamtes für Zoll sowie der Kantonspolizei mehrere Lollipops und weitere Lebensmittel, die mit über einem Kilogramm Kokain gefüllt waren. Der Passagier befand sich auf dem Weg von São Paulo nach Dublin.
Die Einsatzkräfte beschlagnahmten insgesamt 11 Kilogramm Kokain, 963 Kilogramm Marihuana, 14 Kilogramm Haschisch, 319 Kilogramm Khat, 500 Gramm Pilze sowie 75 Gramm Methamphetamin. Die festgenommenen 18 Männer und 9 Frauen stammen aus insgesamt 15 verschiedenen Nationen.
Die Schmugglerinnen und Schmuggler flogen in 15 Fällen von Bangkok, in vier Fällen von Tel Aviv, in drei Fällen von São Paulo und in je einem Fall von Hongkong, Toronto, Phnom Penh, Barcelona sowie Johannesburg nach Zürich.
Die Stadtpolizei Zürich verlässt das Netzwerk X und ist neu auf Whatsappbai. Die Stadtpolizei Zürich ist neu auf Whatsapp. Wie sie in einem kürzlich versendeten Communiqué mitteilt, reagiert sie auf das veränderte Informationsverhalten der Bevölkerung. Mit Whatsapp wolle sie einen Kanal schaffen, über den relevante Informationen schnell verbreitet werden könnten.
Der neue Whatsapp-Kanal solle den bestehenden X-Account @stadtpolizeizh ablösen. Dieser X-Account werde neu nicht mehr aktiv bewirtschaftet. Grund dafür sei das veränderte Kommunikationsverhalten auf dieser Plattform.
X ist eine der meistbesuchten Onlineplattformen der Welt. Doch seit der Übernahme durch Elon Musk steht das Netzwerk, das bis im Juli 2023 Twitter hiess, verstärkt wegen des Verbreitens von Rechtsextremismus, Antisemitismus, Desinformation und Verschwörungstheorien sowie russischer Propaganda in der Kritik.
Die Stadtpolizei schreibt weiter, die bisherigen Inhalte von X im Rahmen von kurzfristiger Einsatzkommunikation würden weiterhin auf dem Threads-Kanal der Stadtpolizei Zürich veröffentlicht.
Über Whatsapp-Kanal veröffentlicht die Stadtpolizei aktuelle Polizeimeldungen, Verkehrsinformationen, dringende Präventionsempfehlungen und Hinweise zu Grossveranstaltungen. Die Polizei hält fest, der Kanal diene ausschliesslich der Information und ersetze keine Notrufnummern.
Mit dem neuen Angebot verfolgt die Stadtpolizei das Ziel, die Bevölkerung bei Ereignissen dort zu informieren, wo viele Nutzer sind. Hier geht es zum neuen Whatsapp-Kanal.
Wegen Drohung: grosser Polizeieinsatz beim Casino Zürichbai. Am Nachmittag des 1. Oktober ist bei der Stadtpolizei Zürich eine Meldung über «eine angebliche Bedrohung» im Bereich des Swiss Casino bei der Gessnerallee im Kreis 1 eingegangen. Die Stadtpolizei rückte um 16 Uhr 30 mit mehreren Wagen an den erwähnten Ort in der Innenstadt aus. Die Einsatzkräfte trugen Helme und waren mit grossen Pistolen bewehrt.
Wie es in einem Communiqué vom Donnerstagabend heisst, traf die Polizei umfangreiche Abklärungen. Daraufhin habe sie eine konkrete Gefährdungslage ausschliessen können. Weiter schreibt die Polizei in der Mitteilung, die Abklärungen würden andauern.
Polizei findet Botox in Winterthurer Nagelstudiojhu. Am Dienstagmorgen haben Polizisten ein Nagelstudio in Winterthur kontrolliert und dort eine grosse Menge verbotener Produkte sichergestellt, wie die Kantonspolizei Zürich in einer Mitteilung schreibt.
Die Polizisten fanden nicht nur Nagellacke, die einen verbotenen Inhaltsstoff enthielten. Sie stiessen bei einer weiteren Durchsuchung im Keller auch auf Medikamente, Medizinprodukte und medizinisches Verbrauchsmaterial. Es wurden über hundert Spritzen, mehrere Hundert Spritzennadeln, Botox-Präparate, Hyaluron-Produkte und zwei Lasergeräte sichergestellt.
Für weitere Abklärungen wurde die Kantonale Heilmittelkontrolle beigezogen. Die Polizei verdächtigt die 39-jährige Schweizer Betreiberin des Nagelstudios, medizinische und kosmetische Behandlungen ohne die dafür erforderlichen Voraussetzungen durchgeführt zu haben.
Die Frau muss sich wegen Widerhandlungen gegen die Gesundheits- und Heilmittelgesetzgebung vor der Staatsanwaltschaft verantworten.
Mann stirbt nach Sturz in eine Gletscherspalte bei Zermattcog. Im Kanton Wallis ist ein Mann in einer Gletscherspalte gestürzt und gestorben. Dies teilte die Kantonspolizei Wallis am Dienstag (29. 4.) mit. Bei dem Mann handle es sich um einen 55-jährigen amerikanischen Staatsangehörigen. Kurz nach 12 Uhr habe er sich beim Klein-Matterhorn-Gletscher in einen für Fussgänger gesperrten Gletscher- und Pistenbereich begeben. Rettungskräfte konnten den Mann nur noch tot bergen. Weshalb er sich im Gebiet aufhielt, ist noch unklar. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.