Quarkkäulchen sind außen goldbraun, innen weich und kommen mit wenigen günstigen Zutaten aus. Das Geheimnis liegt in den Kartoffeln. Hier ist das Rezept!
Quarkkäulchen gehören zu den Gerichten, bei denen schon der Duft aus der Pfanne gute Laune macht. Außen bekommen die kleinen Taler eine goldbraune Kruste, innen bleiben sie weich und angenehm saftig. Die Grundlage bilden gekochte, fein gepresste Kartoffeln und Magerquark. Dazu kommen etwas Mehl, ein wenig Zucker, ein Eigelb und frisch geriebene Zitronenschale, die dem Teig eine leichte, frische Note verleiht. Mit Puderzucker bestäubt und einem Klecks Apfelmus daneben erinnern sie an Omas Küche und an Nachmittage, an denen es einfach etwas Warmes und Süßes sein durfte. Hier ist das Rezept, das Sie garantiert an Ihre Kindheit erinnern wird!
Quarkkäulchen: Aus wenigen Zutaten wird ein süßes WohlfühlessenDas Besondere an Quarkkäulchen ist das Zusammenspiel von Kartoffeln und Quark. Die Kartoffeln geben dem Teig Halt und eine sanfte, fast cremige Konsistenz, der Magerquark bringt eine milde Säure mit. Wichtig sind mehligkochende Sorten, denn sie lassen sich nach dem Kochen besonders fein zerdrücken.
Zucker kommt nur in kleiner Menge in den Teig, die eigentliche Süße liefern Puderzucker und Apfelmus. Der Zitronenabrieb sorgt für Frische, ausgebacken wird in Butterschmalz oder Speiseöl.
Am besten kommen die Käulchen noch warm auf den Teller, mit Puderzucker bestäubt und Apfelmus dazu. Sie passen zum süßen Mittagessen am Wochenende, als Nachtisch oder zum Nachmittagskaffee. Besonders schön wird es im Herbst, wenn Äpfel Saison haben.
Ein wenig Planung lohnt sich: Die Kartoffeln kochen Sie idealerweise schon am Vortag, dann ist der Teig am nächsten Tag schnell angerührt. Mit übrig gebliebenen Pellkartoffeln geht es sogar noch fixer. Jetzt aber ran an die Pfanne!
Die Quarkkäulchen werden in einer Pfanne gebacken. Wenn sie goldbraun sind, sind sie fertig und können mit Beilagen nach Wunsch serviert werden.
© Illustration: Berliner KURIER/KI
Zutaten für QuarkkäulchenSie brauchen: 500 g mehligkochende Kartoffeln oder Pellkartoffeln, Salz für das Kochwasser, 250 g Magerquark, 50 g Weizenmehl (Type 405), 25 g Zucker, 1 Eigelb (Größe M), 1 Prise Salz, 1 TL Bio-Zitronenabrieb, etwas Weizenmehl zum Wälzen, etwas Butterschmalz oder Speiseöl zum Ausbacken, zum Servieren: etwas Puderzucker, etwas Apfelmus
Zubereitung: So braten Sie QuarkkäulchenBeginnen Sie am besten schon am Vortag mit den Kartoffeln. Schälen Sie die mehligkochenden Kartoffeln und schneiden Sie sie in Würfel. Geben Sie die Würfel in einen Topf mit reichlich Wasser, salzen Sie es kräftig und kochen Sie die Kartoffeln darin weich. Sie sind gar, wenn sich ein Messer ohne Widerstand hineinschieben lässt.
Gießen Sie die Kartoffeln ab und drücken Sie sie noch heiß durch eine Kartoffelpresse, so entsteht eine feine Masse ohne Stückchen. Lassen Sie die gepressten Kartoffeln anschließend gut abkühlen. Verwenden Sie stattdessen Pellkartoffeln, pellen Sie diese und drücken Sie sie ebenfalls durch die Presse.
Sind die Kartoffeln ausgekühlt, geben Sie sie zusammen mit dem Magerquark, dem Mehl, dem Zucker, dem Eigelb, der Prise Salz und dem Zitronenabrieb in eine mittelgroße Schüssel. Verkneten Sie alles zu einem gleichmäßigen Teig, in dem keine Mehlnester und keine Quarkklümpchen mehr zu sehen sind.
Formen Sie aus der Masse danach kleine Taler. Machen Sie diese nicht zu dick, damit sie in der Pfanne gut durchgaren. Streuen Sie etwas Mehl auf einen flachen Teller und wenden Sie jeden Taler kurz darin, sodass er rundherum leicht bemehlt ist.
Erhitzen Sie nun etwas Butterschmalz oder Speiseöl in einer beschichteten Pfanne. Legen Sie die Quarkkäulchen mit etwas Abstand hinein, damit Sie sie gut wenden können, und backen Sie sie darin aus. Wenden Sie die Taler dabei mehrmals, bis beide Seiten schön goldbraun sind. Zum Schluss bestäuben Sie die Käulchen mit Puderzucker und richten sie mit Apfelmus an.
Noch warm schmecken sie am besten, dann trifft die zarte Kruste auf das weiche Innere und das kühle Apfelmus bildet einen feinen Kontrast dazu. Viel Freude beim Nachkochen und guten Appetit!