Eine junge Polizistin kündigt ihren Dienst und reist spontan nach Südostasien. Was als Neuanfang begann, entwickelte sich zu einer völlig neuen beruflichen Existenz.
Eine junge Polizistin kündigt ihren Dienst und reist spontan nach Südostasien. Was als Neuanfang begann, entwickelte sich zu einer völlig neuen beruflichen Existenz.
Mit der Kündigung ihres Jobs bei der Polizei begann für die 29-jährige Britin Jacklynn ein neuer Lebensabschnitt. Obwohl sie ihre Arbeit liebte, empfand sie diese zunehmend als stressig und psychisch belastend. Deshalb entschied sie sich für eine Reise auf unbestimmte Zeit – ein Entschluss, aus dem schließlich eine dreijährige Tour um den Globus wurde, wie das US-Magazin „People“ berichtet.
„Ich kündigte meinen Job, hatte kaum Ersparnisse, kaufte mir ein One-Way-Ticket nach Thailand und reiste los“, erzählt Jacklynn gegenüber „People“. Zu Beginn hatte sie Bedenken als Frau allein zu reisen. In der nordthailändischen Region Chiang Mai verbrachte sie schließlich Zeit in Klöstern bei buddhistischen Mönchen und sammelte neue Kraft. Diese Erfahrungen halfen der ehemaligen Beamtin dabei, persönliche Zweifel schrittweise zu überwinden.
Auf ihren Reisen entwickelte Jacklynn eine große Faszination für historische Festungen und Schlösser. Nach ihrer Weltreise erkundete sie auch in ihrer britischen Heimat historische Stätten. „Burgen wurden zu meinem Lieblingsort“, so die 29-Jährige gegenüber „People“. Ihre Erlebnisse teilte sie auf Instagram und TikTok – zunächst vor nur fünf Followern. Doch ihre Reichweite wuchs schnell. Heute arbeitet Jacklynn als freie Content-Creatorin und Reiseberaterin und vermittelt ihrem Publikum historische Hintergründe.
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Jacklynns Geschichte zeigt, wie viel Freiheit das Alleinreisen bieten kann. Damit das Abenteuer sicher bleibt, sollten jedoch besonders Frauen ihre Reise gut vorbereiten. Das Auswärtige Amt empfiehlt deutschen Reisenden, Sicherheitshinweise zu prüfen, wichtige Dokumente digital zu sichern, eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen und sich kostenlos in der Krisenvorsorgeliste ELEFAND zu registrieren.
Die Polizeiliche Kriminalprävention rät zudem, dass Reisende ihre Route mit Vertrauenspersonen teilen, Wertsachen körpernah tragen und sich über lokale Notrufnummern und Betrugsmaschen informieren sollten. Wer sich unwohl fühlt, sollte die Situation verlassen und Hilfe suchen.
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