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+++ Iran-Krieg +++: Huthi greifen erneut Saudi-Arabien an – USA ziehen Diplomaten aus dem Land ab

Дата публикации: 22-10-2026 04:31:00

Tanker im Persischen Golf von Projektilen getroffen +++ Netanjahu nennt Sturz der iranischen Führung als Ziel +++ Macron besucht Riad +++ Der Newsblog.

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Iran-Krieg: Huthi greifen Saudi-Arabien an – USA ziehen Diplomaten ab Live-Blog Tanker im Persischen Golf von Projektilen getroffen +++ Netanjahu nennt Sturz der iranischen Führung als Ziel +++ Macron besucht Riad +++ Der Newsblog.

Huthi-Miliz: Der Abzug ist eine Reaktion auf die Eskalation der Kämpfe im Jemen. Foto: Osamah Yahya/dpa

Iran greift mehrere Schiffe in Straße von Hormus an – und warnt USA

Im Persischen Golf ist es nach Angaben der iranischen Revolutionsgarden zu mehreren Vorfällen im Zusammenhang mit der Blockade des Gewässers gekommen. Im nördlichen Teil des Golfs seien vier Schiffe gleichzeitig getroffen worden und in Brand geraten, teilt die iranische Elite-Einheit mit. Die Schiffe seien an Öltransfers beteiligt gewesen, die die Garden als illegal betrachten. Sie seien zuvor von Einsatzkräften der iranischen Marine verfolgt worden. Zudem seien drei weitere Schiffe westlich der Straße von Hormus auf Minen gelaufen, teilen die Revolutionsgarden weiter mit. Gleichzeitig richten sie eine Warnung an das US-Militär: Anhaltende Provokationen könnten zu einer umfassenderen Reaktion gegen US-Stützpunkte in der Region führen, heißt es in der Mitteilung weiter. Details werden nicht genannt.

USA ordnen nach Huthi-Angriffen Abzug von Diplomaten aus Saudi-Arabien an

Die USA haben nach Angriffen der Huthi-Miliz den Abzug eines Teils ihres diplomatischen Personals aus Saudi-Arabien angeordnet. Betroffen seien nicht dringend benötigte US-Regierungsmitarbeiter und deren Familienangehörige, teilte das US-Außenministerium am Mittwoch mit. Der Sprecher des Ministeriums, Tommy Pigott, begründete den Schritt mit den zunehmenden Angriffen der vom Iran unterstützten Huthi-Miliz auf zivile Ziele in Saudi-Arabien. Vier US-Beamte sagten der Nachrichtenagentur Reuters zudem, dass auch Familienangehörige von Diplomaten aus anderen Golfstaaten die Region verlassen sollten.

Huthi: Militärlager am Flughafen von Aden angegriffen

Die Huthi-Miliz im Jemen hat nach eigenen Angaben ein Militärlager am Flughafen der südlichen Hafenstadt Aden mit einer ballistischen Rakete angegriffen. Huthi-Militärsprecher Jahja Sari sagte, das Lager beherberge ein Kommandozentrum der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition gegen die Miliz.

Ein Vertreter des Verkehrsministeriums der international anerkannten Regierung in Aden sagte, vor dem Angriff sei von dem Flughafen ein ziviles Flugzeug gestartet. Die Abflughalle sei evakuiert und der Betrieb vorübergehend eingestellt worden. Das Rollfeld sei nicht beschädigt worden.

Saudi-Arabien meldet Abschuss von Huthi-Drohnen über Medina

Über der für Muslime heiligen Stadt Medina in Saudi-Arabien sollen mehrere Drohnen abgefangen worden sein. Turki al-Maliki, der Sprecher der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition gegen die Huthi im Jemen, schrieb am Mittwoch in sozialen Medien, fünf Drohnen der Miliz seien über Medina zerstört worden.

Tanker im Persischen Golf von Projektilen getroffen

Im Persischen Golf sind zwei Tanker von unbekannten Geschossen getroffen worden. Die von der britischen Marine finanzierte Behörde für Sicherheit in der Schifffahrt (UKMTO) teilte am Mittwoch mit, vor der omanischen Küste sei dabei auf einem Schiff ein Feuer ausgebrochen. Ein weiteres Schiff sei vor der irakischen Küste beschossen worden. Die Besatzungen beider Schiffe seien in Sicherheit. Das Feuer auf dem Schiff vor der Küste des Omans sei gelöscht.

US-Kongresskandidat im Westjordanland vorübergehend festgenommen

Israelische Sicherheitskräfte haben im besetzten Westjordanland vorübergehend den US-Kongresskandidaten Brad Lander festgenommen. Der demokratische Politiker wurde zusammen mit Dutzenden weiteren Aktivisten bei einer Olivenernte nahe Bethlehem festgesetzt, wie Menschenrechtsgruppen mitteilen. Während Lander nach Polizeiangaben als Kongresskandidat rasch wieder freigelassen worden sei, blieben andere Helfer, darunter mehr als 30 US-Bürger, zunächst in Gewahrsam. Die israelische Armee erklärt, für die Ernte in dem Gebiet habe eine vorherige Abstimmung gefehlt. Die Aktivisten begleiten palästinensische Bauern, um sie vor Übergriffen israelischer Siedler zu schützen.

Netanjahu nennt Sturz der iranischen Führung als Ziel

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat den Sturz der iranischen Führung als ausdrückliches Ziel der israelischen Sicherheitskräfte genannt. Nur so lasse sich die Bedrohung durch das iranische Atomprogramm ein für alle Mal beseitigen, sagte Netanjahu bei einer Abschlusszeremonie für Offiziere. 

„Das Regime im Iran hat seine Lektion noch immer nicht gelernt“, sagte Netanjahu. Der oberste Führer des Irans, Modschtaba Chamenei, habe beschlossen, „in die Fußstapfen seines Vaters zu treten“. Chamenei habe „die Sicherung gelöst“ und der Iran versuche „erneut, die Todesbomben zu entwickeln“, sagte Netanjahu. 

Ein Sturz der iranischen Führung sei daher der einzige Weg. „Und das ist meine Anweisung an die israelische Armee, den (Auslandsgeheimdienst) Mossad und die Sicherheitsorgane.“ Solange der Iran Israel zerstören wolle, bestehe eine existenzielle Gefahr. Teheran bestreitet, Atomwaffen bauen zu wollen. 

Macron reist überraschend auch nach Riad

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ist während seiner Nahost-Reise überraschend auch in die saudische Hauptstadt Riad gereist. Der saudische Kronprinz und de-facto Herrscher Mohammed bin Salman habe den französischen Staatspräsidenten empfangen, teilte die staatliche Nachrichtenagentur SPA mit. 

Frankreich habe dabei mit Saudi-Arabien eine Verlängerung zusätzlicher Diesel-Lieferungen vereinbart, hieß es aus dem Élysée-Palast. Die zusätzlichen Mengen sollten so lange geliefert werden wie nötig. Weitere Details wurden nicht genannt.

Zudem wolle Frankreich seine Zusammenarbeit mit Saudi-Arabien zum Schutz kritischer Energieinfrastruktur ausbauen. Beide Länder wollten außerdem Infrastrukturprojekte vorantreiben, um ihre Abhängigkeit von der Straße von Hormus zu verringern, hieß es weiter.

Irans Außenminister wirbt trotz Misstrauens gegen USA für Diplomatie

Irans Außenminister wirbt trotz großen Misstrauens in Verhandlungen mit den USA weiter für eine diplomatische Lösung. „Wir haben keinerlei Vertrauen in die Aufrichtigkeit des von der US-Regierung bekundeten Wunsches nach Frieden mit dem Iran“, schrieb Abbas Araghtschi in einem Gastbeitrag für die „Financial Times“. Angesichts der Drohungen aus dem Weißen Haus gebe es wenig Grund, Fortschritte zu erwarten. „Trotz alledem bin ich als Berufsdiplomat verpflichtet, mein Äußerstes zu tun, um der Diplomatie eine Chance zu geben, selbst wenn die Hoffnung auf Erfolg gering ist.“

Araghtschi verwies auf einen Verhandlungsvorschlag, den der Iran den USA während der UN-Generalversammlung über Vermittler unterbreitet hatte. Seinen Worten nach sieht der Sieben-Tage-Plan ein Ende des Kriegs und eine Lösung im Konflikt um die Straße von Hormus vor. „Die Realität ist, dass der Iran allein aufgrund seiner geografischen Lage immer über eine beispiellose Einflussmöglichkeit auf den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus verfügen wird“, schrieb er weiter. Die Sorge vor einer Rückkehr zum offenen Krieg zwischen den USA und Israel auf der einen und dem Iran auf der anderen Seite war in den vergangenen Wochen wieder gewachsen. Pakistan und Russland wollen zwischen Teheran und Washington vermitteln.

Iran droht mit Angriffen auf Unterseekabel

Irans Streitkräfte wollen im Falle eines Angriffs auf zivile Infrastruktur die Unterseekabel im Persischen Golf ins Visier nehmen. „Wenn sie (die USA) unserer Infrastruktur Schaden zufügen wollen, ist es selbstverständlich, dass die Islamische Republik ihre gesamte Macht einsetzen wird, um deren Kapital und Vermögenswerte mit Leichtigkeit zu zerstören“, sagte ein General der Revolutionsgarden dem staatlichen Sender Al-Alam.

„Dazu gehören auch die Internetkabel, darunter sieben wichtige Kabel, die unter Wasser durch die Straße von Hormus verlaufen“, sagte der Offizier weiter. „Die Islamische Republik kann den USA und ihren regionalen Verbündeten dadurch zweifellos schwere Schäden zufügen.“

Rubio wirft Iran „Nazi-Taktiken“ in Straße von Hormus vor

US-Außenminister Marco Rubio fühlt sich durch die Angriffe auf die Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus in die Zeit des Zweiten Weltkriegs zurückversetzt. In einem Interview des Senders News18 sagte Rubio am Dienstag während seines Besuchs in Indien, das Vorgehen Teherans erinnere ihn an den U-Boot-Krieg Deutschlands unter dem Nationalsozialismus.

Da sei eine Nation, die sich offen zu Angriffen auf Handelsschiffe bekenne, die am Krieg unbeteiligte Seeleute töten und zivile Schiffe versenken wolle. „So etwas hat man seit dem Zweiten Weltkrieg nicht gesehen.“ Die Weltgemeinschaft müsse sich dagegen erheben.

Teheran will „nicht einen Partikel“ angereicherten Urans aushändigen

Der Iran ist nicht zu einer Aufgabe seiner Vorräte an angereichertem Uran bereit. Die Islamische Republik werde „nicht einen Partikel angereicherten Nuklearmaterials“ aushändigen, sagte Mohsen Resai, der Generalsekretär des mächtigen Sicherheitsrats, laut Staatsmedien am Dienstag.

Bei einem Treffen mit dem pakistanischen Armeechef Asim Munir erklärte er, sein Land werde mit den USA auch keine Verhandlungen führen, solange Washington keine vertrauensbildenden Maßnahmen ergreife und die Forderungen Teherans nicht erfülle. Pakistan nimmt in dem Konflikt eine zentrale Vermittlerrolle ein.

Die Internationale Atomenergie-Organisation IAEA hatte im September 2025 in einem vertraulichen Bericht erklärt, der Iran habe seine Vorräte an hoch angereichertem, fast waffenfähigem Uran kurz vor Beginn des Zwölftagekrieges im Juni vergangenen Jahres weiter ausgebaut, in dem die USA und Israel iranische Atomanlagen bombardierten.

Netanjahu deutet neue gemeinsame Angriffe auf den Iran an

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat neue gemeinsame Angriffe mit den USA auf den Iran angedeutet. Netanjahu sagte in einem Videotelefonat mit US-Präsident Donald Trump, Israel und die USA hätten eine Aufgabe zu Ende zu bringen. Der israelische Regierungschef veröffentlichte einen Mitschnitt des Gesprächs. Darin dankte Netanjahu Trump für dessen Unterstützung.

„Donald, wir haben eine Aufgabe zu Ende zu bringen“, sagte Netanjahu. „Wir werden sie zu Ende bringen, und niemand sonst wird das tun.“ Die Menschen in Amerika sollten erfahren, dass Trump sich gegen die größte Gefahr gestellt habe: einen atomar bewaffneten Iran. „Wir werden nicht zulassen, dass es dazu kommt“, erklärte er. Auch Trump ist in dem Mitschnitt zu hören.

Großbritannien weitet Militärhilfe für Saudi-Arabien aus

Großbritannien weitet seine militärische Unterstützung für Saudi-Arabien im Kampf gegen die Huthi aus. Kampfjets der britischen Luftwaffe sollten künftig „defensive“ Patrouillen über Saudi-Arabien fliegen, teilte Verteidigungsminister Wes Streeting mit. Die Typhoon-Kampfjets sollten saudische Städte, die Zivilbevölkerung und wichtige Infrastruktur vor Angriffen der Huthi schützen, sagte Streeting. Ziele der vom Iran unterstützten Miliz würden die britischen Flugzeuge nicht angreifen.

Insider: Iran stellt sich auf neue US-Angriffe ein

Der Iran stellt sich Insidern zufolge auf neue US-Angriffe zur Überwindung der Pattsituation im achtmonatigen Krieg ein. Die Führung in Teheran sei überzeugt davon, dass US-Präsident Donald Trump zu neuen Schlägen bereit ist, sagen drei hochrangige Vertreter des Iran und ein iranischer Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Um Trump vor den US-Kongresswahlen am 3. November politisch zu schwächen, verzögert die Islamische Republik demnach absichtlich die Verhandlungen über ein Ende der Kämpfe. Die Führung wolle dem US-Präsidenten keinen politischen Erfolg überlassen.

Pakistans Armeechef als Vermittler nach Teheran gereist

Pakistans Armeechef ist angesichts der neuen Kriegsgefahr am Persischen Golf für Gespräche in den Iran gereist. Feldmarschall Asim Munir, der bereits in der Vergangenheit zwischen der iranischen Führung und den USA vermittelt hatte, landete am Dienstag in Teheran, wie die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna berichtete.

Krankenhaus: Israelischer Angriff tötet zwei Menschen im Gazastreifen

Bei einem israelischen Angriff im Gazastreifen sind nach Krankenhausangaben zwei Menschen getötet worden. Es handle sich um einen Mann und eine Frau, teilte das Schifa-Krankenhaus am Dienstag mit. Das israelische Militär erklärte, es habe einen Kämpfer der militant-islamistischen Hamas ins Visier genommen. Bereits am Montag waren bei Luftangriffen im Gazastreifen vier Menschen getötet worden.

Iran: Zwei Tanker brennen nach Minentreffern nahe Straße von Hormus

Zwei Tanker sind iranischen Angaben zufolge südlich der Straße von Hormus auf Minen gelaufen und in Brand geraten. Wann sich die Vorfälle ereignet haben, lässt die Marine der Revolutionsgarden in ihrer von Staatsmedien verbreiteten Erklärung offen. Zudem sei in der Nacht eine US-Drohne durch den Iran abgeschossen worden, heißt es in der Mitteilung weiter.

Hegseth in Israel – Gespräch mit Netanjahu über Iran

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat bei einem unangekündigten Besuch in Israel mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu über den Iran gesprochen. Dies verlautet aus israelischen Regierungskreisen. Das Pentagon lehnt eine Stellungnahme ab, das Büro des israelischen Ministerpräsidenten reagiert zunächst nicht auf eine Anfrage. Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran hatten zuletzt zugenommen. Zudem stehen in Israel in der kommenden Woche Parlamentswahlen an, für die US-Präsident Donald Trump Netanjahu seine Unterstützung zugesagt hat.

Massenfestnahme ultraorthodoxer Wehrdienstverweigerer

Rund 40 streng religiöse jüdische Wehrdienstverweigerer sind nach Medienberichten nach ihrer Rückkehr nach Israel am Tel Aviver Flughafen festgenommen worden. Der Armeesender meldete, die Massenfestnahme sei nach der Landung der Männer mit einem Flugzeug aus New York erfolgt. Die ultraorthodoxe Chabad-Bewegung, der sie angehörten, habe eine Reihe von Protesten angekündigt.

Die Zeitung „Times of Israel“ berichtete, der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu habe die Festnahme streng religiöser Wehrdienstverweigerer als „schädlich“ kritisiert. Der Vorsitzende der rechtskonservativen Likud-Partei ist bei der Parlamentswahl in einer Woche auf die Unterstützung der strengreligiösen Parteien angewiesen. 

Der Streit um die Wehrpflicht für streng religiöse Juden sorgt seit langem für heftige Spannungen in Israel. Die Armee dringt angesichts des anhaltenden Mangels an Kampfsoldaten auf deren Einberufung, während ultraorthodoxe Parteien eine Wehrpflicht für ihre Glaubensgemeinschaft ablehnen.

Saudi-Arabien verschiebt Investorenkonferenz wegen Angriffen

Die Angriffe der Huthi-Miliz in Saudi-Arabien belasten die Wirtschaft des Königreichs schwer. Die jährliche Investorenkonferenz Future Investment Initiative (FII), die in knapp einer Woche in Riad eröffnen sollte, wurde auf kommendes Jahr verschoben. Die Entscheidung beruhe auf einer „tiefen Verpflichtung gegenüber unseren Partnern, Mitgliedern, Rednern und Delegierten“, teilte die Vorsitzende der Konferenz, Maha bint Mischari, bei X mit. Ein neuer Termin steht bisher nicht fest.

Iran meldet Abschuss von US-Kampfdrohne

Der Iran hat inmitten neuer militärischer Spannungen mit den USA den Abschuss einer Kampfdrohne gemeldet. Die Drohne vom Typ MQ-9 Reaper sei über der Straße von Hormus von einem neuen und fortschrittlichen Flugabwehrsystem getroffen und zerstört worden, berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim.

Der Agentur Tasnim zufolge haben Irans Streitkräfte seit Kriegsausbruch bereits mehr als 50 Drohnen dieses Typs zerstört. Von der US-Armee lag zunächst keine Bestätigung dafür vor. In der Regel lassen sich die Angaben nicht unabhängig verifizieren.

UN kürzen Nahrungsmittelhilfe für 700.000 Palästinenser

Wegen eines erheblichen Finanzierungsengpasses hat das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) seine Nahrungsmittelhilfe für 500.000 Palästinenser im Gazastreifen und 200.000 im Westjordanland gekürzt. Das sagte der kommissarische Leiter der Organisation, Carl Skau, am Montag (Ortszeit). Er rief die internationale Gemeinschaft auf, 450 Millionen US-Dollar bereitzustellen, damit die Hilfe für die kommenden sechs Monate wieder ausgeweitet werden könne.

Im Gazastreifen erhalten im Oktober nur noch 1,1 Millionen Menschen Nahrungsmittelhilfe statt zuvor 1,6 Millionen. Im Westjordanland halbiert sich die Zahl der Empfänger von 400.000 auf 200.000. Skau zufolge sind im Gazastreifen weiterhin 1,4 Millionen Menschen von akutem Hunger oder noch schlimmerer Ernährungsunsicherheit betroffen. Rund 200.000 benötigten sofort Hilfe, um nicht zu verhungern.

Medien: Iran bestellt deutschen Botschafter ein

Iranischen Medienberichten zufolge wird der deutsche Botschafter wegen „grundloser Anschuldigungen“ ins Außenministerium der islamischen Republik einbestellt. Zuvor war der iranische Vertreter in Berlin ins Auswärtige Amt zitiert worden. Die Attentatsversuche auf den Präsidenten des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, und den Präsidenten der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Volker Beck, hätten rechtliche Folgen, erklärte das deutsche Ministerium auf X. Das Oberlandesgericht Hamburg hatte am Donnerstag zwei Männer mit Verbindungen nach Teheran wegen versuchten Mordes an Schuster und Beck zu Haftstrafen verurteilt.

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