Der Beitrag Inklang Ayers Sub Slim Wireless HD – Streaming-fähiger Bass-Lieferant für maximale Flexibilität erschien zuerst auf lite - DAS LIFESTYLE & TECHNIK MAGAZIN.
Schlank und schick, wireless und downfiring – diese Plus-Features machen Inklangs neuen Ayers Sub Slim Wireless HD zum überall aufstellbaren Basslieferant für kleinere HiFi- und Heimkino-Setups. Mit High End-Langhub-Woofern, hochwertigem 230 Watt-Verstärker und HiRes-Streaming verheißt der ranke Subwoofer einen tiefreichenden, kraftvollen und audiophilen Bass. Ob und wie er das Versprechen einlöst, zeigt unser Test.

Der Inklang Ayers Sub Slim Wireless HD präsentiert sich mit cleanem Design, schlanker Formgebung und superber Lackierung als attraktiver Bass-Lieferant.
Der hat ja gerade noch gefehlt – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: Mit dem Ayers Sub Slim Wireless HD und seinem größeren Bruder, dem AYERS Sub Wireless HD, schließt Inklang seine Lücke im Lautsprecher-Portfolio. Die aktiven Subwoofer liefern für die kleineren Wireless-Lautsprecher der Hamburger Manufaktur die perfekt passende kabellose Bass-Erweiterung. So ermöglichen sie in Kombination mit Inklangs ebenfalls strippenfreiem Streaming-Hub eine amtlich-audiophile HiFi- und Heimkino-Wiedergabe mit sattem Tiefton in HiRes-Qualität. Für die leichte und flexible Integration in den Wohnraum sorgen neben dem Wireless Streaming die bodenseitige Bassabstrahlung, das attraktive Design, die freie Farbwahl – und beim Ayers Sub Slim Wireless überdies das schlanke Format. So verbindet dieser Subwoofer Lifestyle und Technik – und deshalb hat das lite-magazin genau diesen stylischen Tiefton-Spender zum Test gebeten. Schauen wir uns nun näher an, was er alles kann.

Die umlaufende Fase ist Inklangs Design-Markenzeichen. Sie prägt, wie auch der sanft gerundete Übergang von der Oberseite zur Front, den optischen Auftritt des Subwoofers. Zusammen mit der sauberen Lackierung – hier in der Farbe „Yarrabah Beige No. 05“ – sorgt dies für die hochwertige Anmutung.
Er ist auf den ersten Blick als Inklang-Lautsprecher erkennbar: Auch der Ayers Sub Slim Wireless HD folgt der gelungenen Formgebungs-Formel, für die die Hamburger bereits mit dem German Design Award ausgezeichnet worden sind. So punktet auch dieser Subwoofer mit hochwertiger Anmutung und attraktiv-minimalistischer Gestaltung – und tradiert natürlich das optischen Markenzeichen der Manufaktur: die markante, umlaufende Fase. Auch die stimmigen Gehäuse-Proportionen sind eine Inklang-Konstante. Der Ayers Sub Slim Wireless HD passt da mit seinem schmalen, langgestreckten Korpus bestens zu den Mehrweg-Lautsprechern des Inklang-Sortiments: Er ragt 43 Zentimeter auf, ist 20 Zentimeter rank und erstreckt sich 48 Zentimeter in die Tiefe. Mit dieser schlanken Bauweise passt der Subwoofer selbst bei knapperem Platzangebot ins Ambiente. Mit dem gelungenen Design ist der Subwoofer, anders als viele seiner versteckenswerten Kollegen, so präsentabel, dass man ihn etwa neben dem Sofa oder dem Sideboard platzieren kann. Für die Stimmigkeit sorgt nun die Vielfalt bei der Farbauswahl.

Der Sub passt im Design perfekt zu Inklangs Lautsprechern – und ist, wie sie, auch in Farbe und Glanzgrad frei konfigurierbar und damit auf das Ambiente abstimmbar.
Bei der Farbentscheidung hilft der Konfigurator auf der Hersteller-Homepage. Damit sind wir schon bei der nächsten Inklang-Trademark: sämtliche Lautsprecher sind im Finish und in diversen Ausstattungspunkten frei zusammenstellbar. Dieses Customizing-Prinzip hat Inklang in die Audio-Branche überfragen. Der Konfigurator zeigt auch bei unserem Subwoofer mit Abbildungen stets die aktuelle Auswahl an. In puncto Farbgebung beginnt das Angebot mit zehn ebenso wohnraumfreundlichen wie aparten „Spectrum-Farben“. Alternativ bietet der Konfigurator die Kolorierungen des gesamten RAL- und NCS-Kosmos sowie die Farbenwelten von Little Greene oder Caparol Icons. Auch eine persönliche Farbcodeabstimmun ist möglich. Im Anschluss bestimmt man den Glanz-Grad des Finishs: matt, silk-matt oder glossy. Unser Sub ist in der Spectrum-Farbe „Yarrabah Beige No. 05“ mit mattem Feinglanz realisiert – und diese Lackierung ist erstklassig ausgeführt. Die weiteren Wahlmöglichkeiten betreffen dann die Bodensockel sowie die höhenverstellbaren Standfüße, die silber oder schwarz eloxiert erhältlich sind, und das zwischen 0,5 und fünf Meter wählbare Netzkabel.

Die beiden neuen Subwoofer im Inklang Portfolio: Räume bis 25 Quadratmeter beschallt der Ayers Sub Slim Wireless HD, für ein größeres Ambiente bis 50 Quadratmeter empfiehlt sich der Ayers Sub Wireless HD. Hier sind beideBass-Lieferanten in hochglänzendem „Uluru Red No. 15“ lackiert, einer weiteren attraktiven Farbe aus dem „Spectrum“-Angebot.
Konstruktion und Technik sind hingegen unveränderlich – und das ist auch gut so. Beim Korpus verwendet Inklang zwei Zentimeter starke HDF. Diese hochdichte Faserplatte löst die früher eingesetzte MDF ab. HDF ist dank größerer Masse und höherer innerer Dämpfung schwingungsresistenter und ermöglicht damit einen präziseren, trockeneren Bass. Für dieses Performance-Plus steht das „HD“ in der Modellbezeichnung. Mehrere innseitige Versteifung befördern die Vibrationsunwilligkeit des Gehäuses. Die massive Korpus-Konstruktion trägt auch zum satten Gesamtgewicht von 18 Kilo bei. Die Präzision und Trockenheit wird ebenso durch die geschlossene Bauweise befördert. Dieses Akustik-Konzept arbeitet impulstreuer und sauberer als eine Bassreflex-Lösung. Zugunsten der Aufstellungsflexibilität agiert der Ayers Sub Slim Wireless HD im Downfire-Betrieb: Seine unterseitigen Woofer strahlen gen Boden. Von hier wird der Schall reflektiert. Das führt zu drei Pluspunkten: Die Bassschall-Verteilung im Raum gelingt gleichmäßig. Der Subwoofer ist nicht als Schallquelle identifizierbar. Der Sub kann auch an scheinbar ungünstigen Stellen platziert werden.

Design bis zum Boden: Das Gehäuse thront auf zwei formschönen Bügeln aus gebürstetem und eloxiertem Aluminium. Hier sind sie schwarz gehalten, alternativ können sie silbern realisiert werden. Die Bügel sorgen für den nötigen Abstand, damit der gen Boden abgestrahlte Bass-Schall sich zu allen Seiten frei ausbreiten kann. Den Kontakt zum Untergrund stellen vier höhenverstellbare Füße in Rändel-Optik her.
Der bodenseitige Einbau der Chassis sorgt auch für eine geschmeidigere Optik des Ayers Sub Slim Wireless HD. Zwei metallene Bügel aus edel eloxiertem Aluminium tragen ebenfalls hierzu bei. Sie garantieren die nötige Distanz des Korpus vom Untergrund und damit die freie Schallabstrahlung der Chassis. Die Schallwandlung übernehmen zwei 18-Zentimeter-Woofer. Dank ihrer relativ geringen Größe sind sie weniger träge als große, massereiche Chassis und können deshalb impulstreuer schallwandeln. Im Verbund bietet das Woofer-Duo aber eine große resultierende Membranfläche. Dies ist nach dem großen Korpusvolumen die zweite Voraussetzung für einen profunden Tiefton. Dazu kommen hier Langhub-Modell zum Einsatz. Die gute Auslenkfähigkeit ist der dritte Bürge für einen satten Bass. So deckt der Ayers Sub Slim Wireless HD laut Datenblatt einen Frequenzbereich von 200 bis 25 Hertz ab. Die hochwertige Qualität der Woofer trägt nun ebenfalls zur präzisen Basswiedergabe bei, die bereits durch die schwingungsresistente Konstruktion und den geschlossenen Korpus befördert werden.

Der Subwoofer agiert mit zwei bodenseitig abstrahlenden 18-Zentimeter-Chassis. Durch den Downfire-Betrieb bleibt optisch das Clean Design gewahrt, akustisch ermöglicht er eine gleichmäßige, gewollt nicht ortbare Bassabstrahlung in alle Richtungen. Die beiden 18-Zentimeter-Woofer sind Langhub-Chassis und bieten zusammen ein große resultierende Membranfläche. Im Verbund mit einem üppigen Gehäusevolumen bürgt dies für einen tiefreichenden, kraftvollen Bass.
Zur Verstärkung des zugespielten Audio-Signals nutzt der Sub Slim Wireless ein Class-D-Modul des bestens beleumundeten dänischen Spezialisten Pascal. Es kann satte 230 Watt liefern und vollführt die Verstärkungsarbeit mit extrem geringen Verzerrungen. Das bürgt ebenfalls für eine präzise, kraftvolle und kontrollierte Performance in Räume bis zu 25 Quadratmetern. Für ein größeres Ambiente empfiehlt sich dann der größere Sub-Bruder. Das zu verstärkende Bass-Signal gelangt am Besten kabellos zum Ayers Sub Slim Wireless HD. Hierfür ist er mit einem Wireless Streaming-Modul ausgestattet. Dieser digitale Funkempfänger agiert im 5,8 GHz Bereich und nutzt den audiophilen Kleernet-Standard. Er ermöglicht eine unkomprimierte, also verlustfreie Datenübertragung in HiRes-Qualität bis hin zu hochauflösenden 192 Kilohertz/24 Bit. Der Clou: Dieses Streaming-Modul Modul ist in den Subwoofer integriert und benötigt eben nicht, wie bei vielen anderen Herstellern, einen aus dem Sub herausragenden externen Dongle oder eine umständlich-zusätzliche Funksender/-Empfänger-Einheit. So bleiben das aufgeräumte Clean Design und die einfache Bedienbarkeit gewahrt.

Rückseitig bietet der Subwoofer diverse Einstell-Optionen. Level, Phase und Trennfrequenz („Low Pass“) sind mit kontinuierlichen Reglern veränderbar. Das ermöglicht eine präzise Anpassung des Subs an die mitspielenden Lautsprecher. Für den kabelgebundenen Betrieb mit einem AV-Receiver oder Verstärker stehen zwei analoge Eingänge parat. Über sie kann der Subwoofer mit einem Mono- oder einem Stereo-Signal angesteuert werden.
Mit dem Level-Regler bestimmt man dann die Lautstärke des Subwoofers. Dienen Level-, Phase- und „Low Pass“-Regler der Anpassung an die Stereo-Lautsprecher, so ermöglicht der EQ-Schiebeschalter nun eine Anpassung an den eigenen Geschmack oder an den Charakter des wiederzugebenden Tonmaterials. In der Einstellung „Flat“ ist der Equalizer deaktiviert. Im Modus „HiFi“ erfährt der Tiefbass dann eine leichte Erhöhung. Das kann bei bassärmeren Aufnahmen zu einer stimmigeren Wiedergabe führen. In der Stellung „Home Theater“ werden nun die tiefsten Frequenzen am stärksten betont. In dieser Stellung erreicht der Ayers Sub Slim Wireless HD auch laut Inklang seine unterste Grenzfrequenz von circa 25 Hertz. Nicht ein- oder abschaltbar ist hingegen der eingebaute Subsonic-Filter: Er blockt Frequenzen unter 15 Hz. Diese Frequenzanteile sind für uns nicht mehr hörbar, fordern dem Verstärker aber viel Energie ab und bewirken bei den Chassis eine extreme Auslenkung. Durch die Blockierung dieser Frequenzen kann der Subwoofer präziser und sauberer agieren.

Der „Power Mode“ ermöglicht mit „Automatic“ ein selbsttätiges Einschalten bei eingehendem Audio-Signal und nach 20 Minuten ohne Signal eine automatische Schaltung in den Standby-Modus. Im „Constant“-Modus bleibt der Sub stets in Betrieb. Per „Input Select“ wählt man „Wireless“, wenn man den Sub mit dem Inklang-Streamer betreibt, oder „Analog“, wenn man ihn kabelgebunden mit einem anderen AV-Receiver oder Verstärker einsetzt. Der „Pairing“ Knopf dient der Paarung mit dem Streamer. Kopplung und funktionierende WiFI-Verbindung zeigt die „Status“-LED durch verschiedene Leuchtsignale an. „Filters“ überbrückt die gesamte Filter-Sektion im Analog-Betrieb. Der „EQ“ ermöglicht drei Klangprofile mit zunehmender Bass-Betonung im HiFi- und Home Theater-Modus.
Am sinnvollsten spielt der Ayers Sub Slim Wireless HD natürlich in Kombination mit Inklangs Wireless Streamer und einem Wireless-Regallautsprecher aus dem Schallwandler-Portfolio der Hanseaten. So kann der Sub kabellos eingebunden und überall aufgestellt werden. Darum haben wir für diesen Test den HD 10 Stream Connect und ein Paar Ayers One Wireless HD als Spielpartner parat. Dieses Trio hatten wir vor einiger Zeit zu Gast und damals ausführlich vorgestellt, darum hier nur zwei kurze Steckbriefe: Die Ayers One ist ein streaming-fähiger, aktiver Zwei-Wege Kompaktlautsprecher. Dank kraftvollem 250 Watt-Class-D-Verstärker und einer Bassreflex-Abstimmung schallwandelt der 40 mal 18 mal 33 Zentimeter messende Lautsprecher von 34 bis 32.000 Hertz. Der schicke und kompakte HiRes-Streamer ist dann der zentrale Sound-Hub: Er ermöglicht mit analogen und zahlreichen digitalen Schnittstellen sowie LAN- /WLAN-/Bluetooth-Konnektivität die Einbindung von Audio-Komponenten, Fernseher sowie NAS-Musikserver und ist auch durch die Streamingdienst-Unterstützung von Qobuz bis Spotify der Manager der Klangkette.

Die Ayers One Wireless agieren in unserem Test als Mitspieler des Subs. Sie sind die kleinsten aktiven Wireless-Lautsprecher aus dem Inklang-Portfolio und profitieren darum am stärksten von der Tiefton-Unterstützung durch den Subwoofer.
Wuchten wir endlich den Sub in den Hörraum. Hier stellen wir ihn neben unser Sideboard. Dort stehen bereits das Paar Ayers One Wireless HD und der HD 10 Stream Connect bereit. Dieses Set richten wir via Tablet und Inklang-App zuerst für den Wireless-Betrieb ein. Das geht flott, denn das Ganze beschränkt sich eigentlich auf die Verbindung mit unserem WLAN und den Zugang zu unserem Musikdienst Qobuz. Er ist bereits als Option in der App hinterlegt. Die Einbindung geht denkbar einfach: Pairing-Knopf am Lautsprecher drücken, danach „Pairing starten“ in der App antippen – und schon nach wenigen Momenten steht die Verbindung und der entsprechende Lautsprecher wird in der App auch als integrierte Komponenten aufgelistet. Jetzt stimmen wir den Sub mithilfe seiner Pegel-, Grenzfrequenz- und Phase-Potis auf die Stereo-Lautsprechern ab. Dafür nimmt man am besten einen top-produzierten Track. Wir wählen hierfür „Morph The Cat“ von Donald Fagen.

Mit der InX App werden die Lautsprecher eingebunden, der optionale Streamer HD 10 Stream Connect bedient, die Musikquellen und -dienste eingebunden und das Musikmanagement betrieben. Über Qubuz streamen wir hier Donald Fagens „Morph The Cat“, um mit diesem exzellent produzierten Track den Subwoofer stimmig in die Klangkette einzubinden.
Wir beginnen mit der Phase. Dafür wählen wir eine hohe Grenzfrequenz, sodass die kleinen Lautsprecher und der Subwoofer einen großen Überlappungsbereich haben. Dann fallen Phasenunstimmigkeiten umso leichter auf. Deshalb stellen wir am Sub auch eine höhere Lautstärke ein, als wir später haben möchten. Nun testen wir verschiedene Phasen-Einstellungen: Die beste ist die, bei der der Bass am kräftigsten klingt. Letztlich landen wir wieder bei der ursprünglichen Null-Grad-Einstellung. Jetzt zur Grenzfrequenz: Sie senken wir erst einmal stark ab und steigern sie allmählich bis etwa 100 Hertz, kehren schließlich aber zu 80 Hertz zurück. So ist das Klangbild in unserem Hörraum homogen und organisch: saubere Anbindung an die Ayers One, tiefreichender, voller Bass, aber keine aufdringliche Wuchtigkeit und kein Wummern. Im Zusammenspiel mit der Lautstärkeanpassung, bei der wir mit null Dezibel angefangen haben, ergeben sich nun noch leichte Veränderungen. Hierfür sollte man sich Zeit nehmen, bis die richtige Balance erreicht ist.

Der HD 10 Stream Connect ist die Klangzentrale des kabellosen Komplettsystems und befähigt die Stereo-Lautsprecher und den Subwoofer erst zum Wireless Streaming. Der schicke und handliche Soundhub ist über sein frontseitiges Multifunktions-Rad oder den metallene Ferngeber bedienbar. Komfortabel wird das Musikmanagement aber erst so richtig durch die eigene App für Tablet und Smartphone.
Um zu erkennen, was für einen Unterschied dieser Subwoofer ausmacht, schalten wir ihn nun einfach mal ab und starten nachmals „Morph The Cat“. Schon nach den ersten Tönen denken wir aber prompt an einen anderen Song: Cinderellas „Don’t Know What You Got – Till It’s Gone“ beschreibt mit seinem Titel treffend den Verlust, den wir erst wahrnehmen, wenn das als selbstverständlich empfundene, gewohnt Gute plötzlich weg ist. So geht es uns gerade – obwohl die Ayers One Wireless HD auch ohne den Subwoofer bereits eine tolle Perfomance bieten: Die Wiedergabe punktet mit großer Rauschfreiheit und Reinheit. Fagen und seine zwölf Mitmusiker besitzen mit ihren Stimmen und Instrumenten eine herausragende Plastizität. Die räumliche Darstellung ist vorzüglich, die Dynamik superb. Und auch der erwachsene und trotzdem sehr konturierte Bass ist, für die Größe dieser Lautsprecher, beeindruckend. Keine Frage: Schon mit diesem Set-Up erreicht man eine Top-Wiedergabe.

Die Kombination von Streamer, Satelliten und Sub ergibt eine signalkabellos realisierte 2.1-Beschallung.
Trotzdem ändert sich die Performance mit dem Zuschalten des Ayers Sub Slim dramatisch: Gleich der Einstieg lässt uns nun zusammenfahren! „Morph The Cat“ wird von Bass und Schlagzeug eröffnet: Freddie Washington spielt auf seinem Viersaiter ein mordstiefes, ultrafettes G und stoppt den Ton sofort wieder ab, Keith Carlock setzt auf diesen Basston einen allersattesten Schlag auf seine große Bassdrum. Jetzt hat dieser schon vorher effektvolle Einstieg erst so richtig Schmackes: Der Punch drückt uns nun mit physisch erfahrbarer Wucht auf den Magen. Dabei hat der Bass jetzt eine wunderbare Mächtigkeit und Schubkraft, er besitzt mehr Volumen, ist stabiler und tragfähiger. Die Definiertheit ist dabei erhalten geblieben. Hier macht sich auch die gewissenhafte Abstimmung bezahlt. Die Bassdrum wiederum hat eine deutlich größere Durchsetzungskraft. Der Attack vom Aufschlag des Klöppels auf das Fell ist nun mit merklich mehr Substanz unterfüttert. Erst jetzt entfaltet diese Bassdrum ihren vollen Klang und ihr wahres Volumen.

Der Streamer bietet die Konnektivität für HiFi und Home Cinema: Via WiFi oder kabelgebunden über die LAN-Buchse ist er ins heimische Netzwerk integrierbar, analoge und digitale Inputs dienen dem Anschluss von Audio-Quellen, per HDMI-Port ist der Fernseher oder Blu-ray/DVD-Player anschließbar.
Der Ayers Sub Slim sorgt also mit seinem Plus an Basskraft und Tiefgang für eine richtigere Wiedergabe und einen ausgewogeneren Bass: Washington spielt im Verlauf von „Morph The Cat“auf seinem Viersaiter nun noch tiefere Töne, die ohne den Sub doch deutlich verhaltener klingen. Erst mit zugeschaltetem Subwoofer haben auch diese Basstöne die richtige Präsenz und Stärke. Zudem erweitert sich mit dem Sub das Frequenzspektrum um Töne, die vorher nur erahnbar waren. Das erleben wir bei Yellos „Kiss in Blue“: Hier liefert ein Synthesizer-Bass gleich zu Beginn ein Drei-Tone-Motiv, das ab nun den ganzen Song durchzieht. Der finale Ton des markanten Motivs fällt beim Verklingen förmlich in der Frequenzkeller. Das deutet sich ohne Sub nur leicht an. Mit Sub hingegen ist der Tiefbass-Sweep hörbar und auch körperlich erfahrbar. So hat der Song auch im weiteren Verlauf eine ganz andere Wirkmacht! Zudem erscheint die gesamte Wiedergabe mit Subwoofer deutlich lauter. Dabei ist Pegeleinstellung des Hubs unverändert.

Im HiFi-Setup sorgt der Sub bis in den Tiefton für einen ausgewogenen Bass und ein Performance-Plus.
Unverändert ist auch die Akkuratesse dieses Basses. Die Wiedergabe bleibt, trotz des Zugewinns an Volumen und Tiefgang, präzise. So bietet dieser Bass bei aller Mächtigkeit ein nach wie vor aufgeräumtes Fundament für das musikalische Geschehen. Dabei hat der Ayers Sub Slim noch reichlich Reserven: Wir haben seinen Level-Regler nur bis zur Null-Dezibel-Einstellung aufgedreht und damit noch satte zwölf Dezibel als Headroom. Wenn im Vorfeld die Frage aufgekommen sein mag, ob so ein schlanker Subwoofer richtig Bass machen kann, so lautet die Antwort eindeutig: ja. Wir haben den Ayers Sub Slim bislang in der neutralen Equalizer-Einstellung „Flat“ betrieben. Wir setzen den Schiebeschalter nun auf „HiFi“, dadurch werden die tiefsten Frequenzen leicht angehoben. Dieser Bass-Boost ist bei Aufnahmen mit dezentem oder gar etwas unterrepräsentiertem Tiefton ein Segen: So macht Pink Floyds kühl und etwas anämisch „Dogs Of War“ aus den produktionstechnisch zwiespältigen 1980ern schlicht mehr Spaß und bietet einen größeren Hörgenuss.

Dank Downfiring-Abstrahlung, Wireless Streaming und schlankem Format kann der Subwoofer frei und flexibel im Raum platziert werden. Dies erleichtert ebenso sein attraktives Design.
Den EQ-Schiebeschalter können wir nun noch auf „Home Theater“ hochsetzen. Dadurch werden die tiefsten Frequenzen am stärksten betont, so erreicht der Ayers Sub Slim HD wireless seine unterste Grenzfrequenz von rund 25 Hertz. Das wollen wir natürlich nun auch cineastisch erleben. Darum schauen wir uns an, wie Mr. & Mrs Smith sich in der gleichnamigen Action-Komödie in ihrem Haus beim Showdown mit verschiedensten Waffen das Heim zur Hölle machen. Das ist bereits ohne den Subwoofer überraschend soundstark. Doch vollends Spaß macht diese Haus-Zerlegung erst mit dem Bass-Boost: So entfalten die splitternden Scheiben, die brachialen, wanddurchbrechenden MP-Salven, die berstenden Vitrinen und der Feuer-Furor der Gasexplosion erst so richtig ihre realitätsnahe Fulminanz – wie auch die anschließende intensive, abermals mobiliarschädigende Versöhnung. Dabei bleibt der Sound akkurat und auch feindynamisch präzise, sodass selbst eine auf den Boden fallende Patronenhülse jetzt einen deutlich eindrucksvolleren Soundeffekt hat. Mit Sub ist schlicht mehr Movie.

Dank seines Tieftons sorgt der Subwoofer auch beim Home Cinema-Event für mehr Fulminanz und größeren Film-Spaß.
Der Inklang Ayers Sub Slim Wireless HD beweist: Es geht auch anders. Mit schlankem Format, schickem Design und frei wählbarer Farbe ist er ein attraktives Audio-Möbel, das leicht und flexibel überall in den Wohnraum integrierbar ist. Dafür sorgen neben dem geringen Platzbedarf die bodenseitige Abstrahlung und – in Kombination mit Inklangs Wireless Streamer – die kabellose Einbindung. Dank geschlossenem Gehäuse, zweier High End-Langhub-Woofer, audiophilem 230 Watt-Verstärker und Streaming in HiRes-Qualität liefert der Ayers Sub Slim Wireless HD dann einen tiefreichenden, kraftvollen, sauberen, impulstreuen und definiert-trockenen Bass. So beschallt er als zusätzlicher Tiefton-Lieferantn locker Räume bis 25 Quadratmeter. Mit seinen kontinuierlichen Level-, Phase- und „Low Pass“-Reglern ist der Subwoofer dabei präzise an seine Mitspieler anpassbar – und mit den drei Equalizer-Modi an den persönlichen Geschmack und die HiFi- oder Filmton-Wiedergabe. So liefert der Inklang Ayers Sub Slim Wireless HD akustisch, optisch und praktisch eine Top-Performance.
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