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VfR in Fulda: Selbstbewusst, aber gewarnt – Molinari fordert höchste Präsenz

Дата публикации: 09-10-2026 16:00:00

Nach zwei Siegen in Serie will der VfR Aalen auch bei der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz punkten. Trainer Molinari und Sportdirektor Elser mahnen zur Wachsamkeit.

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Stand: 09.10.2026, 18:00 Uhr

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Das Defensiv-Trio wieder vereint: In Offenbach fehlte Odabas (links) verletzt, gegen den FSV Frankfurt war Geyer (Mitte) gesperrt. In Fulda dürften sie gemeinsam mit Torhüter Maximilian Otto wieder für Stabilität sorgen.

Das Defensiv-Trio wieder vereint: In Offenbach fehlte Odabas (links) verletzt, gegen den FSV Frankfurt war Geyer (Mitte) gesperrt. In Fulda dürften sie gemeinsam mit Torhüter Maximilian Otto wieder für Stabilität sorgen. © Eibner-Pressefoto/Gerald Oelze-de Stoppany

Nach zwei Siegen in Serie will der VfR Aalen auch bei der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz punkten. Trainer Molinari und Sportdirektor Elser mahnen zur Wachsamkeit.

Aalen. Der VfR Aalen reist am Samstag mit viel Rückenwind zur SG Barockstadt Fulda-Lehnerz (Anstoß: 14 Uhr). Zwei Siege in Serie, Platz vier und nur zwei Punkte Rückstand auf die Spitze – die Aalener dürfen sich zu Recht zu den positiven Überraschungen der Regionalliga Südwest zählen. Doch Trainer Beniamino Molinari bleibt trotz der Erfolge am Boden: „Fußballerisch hat mir unser Auftritt gegen Frankfurt gar nicht gefallen“, sagte er nach dem 4:1. Das Ziel für Fulda ist klar: Die gute Trainingsleistung über 90 Minuten auf den Platz bringen.

Personallage: Positive Zeichen, aber noch Ausfälle

Die gute Nachricht vorweg: Die zuletzt gesperrten Stammkräfte Thomas Geyer, Jascha Döringer und Emre Kahriman sind wieder an Bord. Auch Lasse Jürgensen konnte nach langer Pause wieder mittrainieren, für einen Einsatz kommt das Spiel aber noch zu früh. Sicher fehlen werden weiterhin Benjamin Kindsvater und Sean Seitz. Molinari sieht dennoch einen klaren Aufwärtstrend: „Alle, die fit sind, hatten eine extrem intensive, hungrige und konzentrierte Trainingswoche. Die Abläufe greifen immer besser.“

Fulda: Neuer Trainer, neue Unberechenbarkeit

Ein Selbstläufer wird die Aufgabe in Osthessen dennoch nicht – trotz Fuldas Platz 17 und neun sieglosen Spielen. Mit Miroslav Jagatic steht seit Kurzem ein neuer Trainer an der Seitenlinie. Molinari weiß um die Herausforderung bei so einem Trainerwechsel: „Die Vorbereitung war nicht einfach, weil man nur das eine Spiel unter dem neuen Coach gesehen hat. Fulda hat in Homburg total leidenschaftlich gespielt, das wird eine Mannschaft, die lebt und sich nicht aufgegeben hat.“

Elser mahnt: „Liga ist brutal eng“

Trotz des Tabellenunterschieds warnt auch Sportdirektor Marc Elser vor Überheblichkeit: „Diese Liga ist brutal eng, du kannst gegen jeden gewinnen, aber auch gegen jeden verlieren.“ Die gute Entwicklung des Kaders sieht er als Beleg für die erfolgreiche Philosophie: „Wir sind in der Auswahl unserer Spieler sehr selektiv und suchen gezielt Variabilität auf den einzelnen Positionen.“

Schlüsselfaktor: Präsenz und Effizienz

Um den dritten Sieg in Folge einzufahren, muss der VfR mehr Konstanz zeigen als zuletzt. Molinari fordert „Präsenz in allen Phasen und über 90 Minuten. Wenn wir unsere Trainingsleistung abrufen, bin ich zuversichtlich, dass wir etwas mitnehmen können.“ Besonders die Effizienz war zuletzt ein Pluspunkt: „Wenn wir so effizient sind wie gegen Frankfurt, kommen wir mit einem Dreier zurück“, sagt Elser.

Kein Blick auf die Tabelle – der Fokus liegt auf dem eigenen Spiel

Molinari bleibt bei seiner Linie und will die Tabellenkonstellation ausblenden: „In den 90 Minuten interessiert die Tabelle keinen. Uns geht es nur darum, unseren Matchplan umzusetzen und die Inhalte aus dem Training auf dem Platz zu zeigen.“ Die Philosophie: Entwicklung statt Rechnen. Auch Elser betont: „Ich will uns nicht mit anderen Spitzenteams vergleichen, unser Anspruch entsteht aus uns selbst.“

Fulda: Gefährlicher Außenseiter

Obwohl Fulda zuletzt selten punktete, steckt in der Offensive Qualität: Spieler wie Dittmann, Gün oder Ivankovic sorgen immer wieder für Gefahr. Defensiv ist die SGB dagegen anfällig – 22 Gegentore sprechen eine deutliche Sprache. Dennoch wurde das letzte Heimspiel torlos gestaltet – ein Warnsignal für jede Mannschaft, die sich zu sicher fühlt.

Aalen will den Trend fortsetzen

Mit der Rückkehr wichtiger Spieler, neuem Selbstbewusstsein und einer starken Trainingswoche reist der VfR Aalen als Favorit nach Fulda. Klare Ansage von Molinari: „Wir müssen die Trainingsleistung auf den Platz bekommen – dann nehmen wir was mit.“ Bleibt der VfR konzentriert und effizient, ist der nächste Schritt nach oben möglich.

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