Der Bewerbungsprozess des Beratungsunternehmens McKinsey soll schon bald verändert werden. Dann müssen einige Bewerber:innen mit einem KI-Kunden sprechen, um sich unter Beweis zu stellen. Was bei dem Test verlangt wird.
Der Bewerbungsprozess des Beratungsunternehmens McKinsey soll schon bald verändert werden. Dann müssen einige Bewerber:innen mit einem KI-Kunden sprechen, um sich unter Beweis zu stellen. Was bei dem Test verlangt wird.
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KI-generiert
Die KI-Kunden sollen Bewerber:innen auf den Alltag vorbereiten. (KI-generiertes Bild: Nano Banana 2 / t3n)
Künstliche Intelligenz kommt nicht mehr nur beim Schreiben von Bewerbungen und beim Bewerten selbiger durch Personaler:innen zum Einsatz. Auch im nachfolgenden Bewerbungsprozess nimmt KI jetzt ihren Platz ein. So ist es zumindest seit Herbst 2026 in den nordamerikanischen Büros des Beratungsunternehmens McKinsey. Dort müssen sich Bewerber:innen im ersten Schritt dem Gespräch mit einer KI stellen.
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Wie das Wall Street Journal berichtet, handelt es sich dabei nicht um Gespräche per Zoom-Call, sondern vor Ort in den Büros des Beratungsunternehmens. Die Kandidat:innen sprechen etwa zehn Minuten lang mit einer KI, die eine:n Kund:in imitiert. Währenddessen sollen sich andere Menschen mit im Raum befinden, um die Entscheidungen der Bewerber:innen zu überwachen und zu bewerten. Die KI selbst soll keinerlei Bewertung am Ende des Prozesses abgeben.
Zudem wurde die KI nicht speziell darauf trainiert, besonders knifflige Fragen zu stellen oder cholerische Kund:innen nachzuahmen, um die Bewerber:innen unter Druck zu setzen. Stattdessen sollen damit die Alltagszenarien abgedeckt werden, die die Interessent:innen in ihrem potenziellen Job immer wieder vorgesetzt bekommen.
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Saleem Zafar, McKinsey-Partner und einer der Mitverantwortlichen für das KI-Projekt, sagte dazu: „Die Dinge, auf die ich achte, sind: Hast du wirklich zugehört, als es um wichtige Dinge ging? Hast du anhand dieser Informationen gehandelt? Oder hast du alles nur schnell abgewickelt? […] Was wir wissen wollen, ist, wie du auf sich verändernde Stimuli reagierst.“
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Als Beispiel nennt Zafar dafür einen theoretischen Fall einer Stadt, die sich bei McKinsey Rat für den Bauplatz eines neuen Stadions einholen möchte. In diesem Fall würde die KI die Rolle der Bürgermeisterin übernehmen: „Die Bürgermeisterin hätte dabei einige Dinge zu sagen, die ihr wirklich wichtig sind, und sie will deine Empfehlungen. Aber während du die Empfehlungen aussprichst, könnte sie weitere Sorgen äußern oder zusätzlichen Kontext einfließen lassen.“
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Zunächst soll das KI‑Tool bei McKinsey eingesetzt werden, um Student:innen zu bewerten, die sich auf eine Position in der Business-Analyse bewerben. Voraussichtlich wird es dabei hunderte Kandidat:innen geben, die den Job haben möchten und mit einer KI sprechen werden. Sollten sich die Tests als effektiv erweisen, plant McKinsey, sie im nächsten Jahr auch für andere offene Jobpositionen zu nutzen.
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