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So möchte der VfR Aalen seine Talente von morgen formen

Дата публикации: 24-09-2026 14:24:00

78 Neuzugänge und große Pläne: Mit dem neuen FußballTalentZentrum will der VfR Aalen seine Nachwuchsarbeit auf ein neues Niveau heben – sportlich, schulisch und menschlich.

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Stand: 24.09.2026, 16:45 Uhr

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Das Jugend-Trainerteam des VfR Aalen.

Das Jugend-Trainerteam des VfR Aalen. © VfR Aalen

78 Neuzugänge und große Pläne: Mit dem neuen FußballTalentZentrum will der VfR Aalen seine Nachwuchsarbeit auf ein neues Niveau heben – sportlich, schulisch und menschlich.

Aalen. Große Ziele beginnen oft mit einer klaren Vision. Beim VfR Aalen soll genau das in der Nachwuchsarbeit gelingen. Mit dem neuen WIDMANN FußballTalentZentrum (FTZ) schlägt der Fußball-Regionalligist ein neues Kapitel auf und investiert so stark wie lange nicht mehr in seine Zukunft. 

78 Neuzugänge, ein deutlich vergrößerter Mitarbeiterstab und ein ganzheitliches Konzept aus sportlicher Förderung, Bildung und Inklusion sollen Talenten aus der Region künftig beste Bedingungen bieten.„Mit dem Widmann FußballTalentZentrum schaffen wir ein modernes Leistungszentrum für Talente aus der Region – und vor allem für die Region“, sagt Nachwuchsleiter Atilla Acioglu. „Unser Ziel ist es, Kinder und Jugendliche sportlich, schulisch und persönlich bestmöglich auf ihrem Weg zu begleiten.“

Start des neuen Konzepts

Die Saison 2026/27 markiert den Start des neuen Konzepts. Insgesamt 57 neue Spieler verstärken die Jugendmannschaften von der U11 bis zur U19. Hinzu kommen 21 Neuzugänge im Trainer- und Funktionsteam. Damit baut der Verein seine Strukturen gezielt aus und will die Nachwuchsarbeit langfristig auf ein neues Niveau heben.„Wir haben unsere Jugendabteilung bewusst professionalisiert und klare Strukturen geschaffen“, erklärt Acioglu. Zwei Jugendkoordinatoren, zwei Athletiktrainer, eine Physiotherapeutin, ein Kaderplaner, zwei Spielleiter sowie ein eigenes Scouting-Team sollen künftig dafür sorgen, dass Talente individuell begleitet und gezielt entwickelt werden. „Jeder Baustein trägt dazu bei, unsere Spieler bestmöglich zu fördern.“

Nicht nur ein sportliches Projekt

Dabei versteht der VfR Aalen das FußballTalentZentrum nicht nur als sportliches Projekt. Fußball und Bildung sollen künftig eng miteinander verzahnt werden. Neben dem Trainingsbetrieb gehören professionelle Nachhilfeangebote ebenso zum Konzept wie die gezielte Förderung der Persönlichkeitsentwicklung.„Leistung bedeutet für uns weit mehr als Ergebnisse auf dem Platz“, betont Acioglu. „Wir wollen junge Menschen auf das Leben vorbereiten und ihnen Werte vermitteln.“

Gelebte Integration

Ein besonderes Merkmal des neuen Konzepts ist zudem die gelebte Inklusion. Die Betreuerpositionen in den Jugendmannschaften wurden bewusst mit Menschen mit Handicap besetzt. Sie unterstützen die Trainerteams im Trainingsbetrieb und an Spieltagen und sind fester Bestandteil der Mannschaften. „Inklusion ist für uns keine Floskel, sondern gelebter Vereinsalltag“, sagt Acioglu. „Diese Menschen sind ein wichtiger Teil unserer Teams und bereichern unsere tägliche Arbeit.“

Zum Widmann FußballTalentZentrum gehören außerdem leistungsorientierte Ausbildungsmannschaften von der U11 bis zur U19, Fußballcamps für Kinder sowie eine FTZ-Eliteschule für die Jahrgänge U8 bis U10 aus der gesamten Region. Darüber hinaus kooperiert der VfR Aalen künftig direkt mit dem VfB Stuttgart und will talentierten Nachwuchsspielern damit zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen.VfR will Perspektive bieten„Wir möchten Talenten aus der gesamten Region Perspektiven bieten und sie auf ihrem Weg begleiten“, sagt Acioglu. „Unser Anspruch ist es, ein Umfeld zu schaffen, in dem sich junge Spieler sportlich, schulisch und menschlich optimal entwickeln können.“

Langfristiger Ansatz

Mit dem Widmann FußballTalentZentrum verfolgt der VfR Aalen einen langfristigen Ansatz. Professionelle Strukturen, die enge Verzahnung von Sport und Bildung sowie ein klares Bekenntnis zur Inklusion sollen den Verein als Ausbildungsstandort in Ostwürttemberg nachhaltig stärken. Gleichzeitig will der Regionalligist jungen Talenten aus der Region die Möglichkeit geben, ihr Potenzial zu entfalten – auf dem Fußballplatz ebenso wie darüber hinaus. 

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