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Auf den letzten Meter kommt es an: Wer beim Lautsprecherkabel spart, verschwendet das Potenzial seiner Klangkette. Was ein High-End Kabel hier bewirken kann, zeigt das Zorro SP von ZenSati: Mit ihm macht der dänische Signal- und Stromleiter-Spezialist sein Kabel-Credo – Neutralität, Schnelligkeit, Musikalität – bereits in seinem Einstiegs-Segment erfahrbar.

Das ZenSati Zorro SP Banana ist mit seinem außergewöhnlichen Doppel-Mantel ein echter Hingucker.
ZenSati – klingt wie ein Zauberspruch, und wer das Wort sagt, sorgt bei Audiophilen prompt für leuchtende Gesichter: Die dänische Manufaktur genießt im High End-Bereich einen herausragenden Ruf, ihre Kabel nutzen auch etliche Premium-Herstellern zur Vorführung ihrer Referenz-Anlagen. Dabei drückt ZenSati aus, wonach Mastermind Mark Johansen mit seinem Team seit der Gründung im Jahr 2009 strebt: Basierend auf fundiertem Know-how und umfangreicher Forschung kreiert er Kabel, die ein maximal wahrheitsgetreues und intensives Musikerlebnis ermöglichen sollen. Dafür stehen die beiden Wörter „Zen“ und „Sati“, die Johansen mit „starkes Wissen“ und „Wahrhaftigkeit“ übersetzt und zum Firmennamen zusammengesetzt hat. In diesem Geiste entwickelt und fertigt Johansen akribisch und aufwändig seine Kabel im norddänischen Helsinge – mit einer handvoll Mitarbeitern, einem internationalen Netz engagierter Zulieferer und einer Gruppe aus Audiophilen und Musikern, die an den umfangreichen Hörtests beteiligt sind. Im Laufe der Jahre sind hieraus neun Kabel-Serien hervorgegangen – darunter das extravagante Zorro.

Der Mantel aus rotem Geflecht und schwarzem Netzüberzug ist das optische Highlight. Mit diesem Doppel-Mantel nehmen die Kabel der Zorro-Serie im gesamten ZenSati-Portfolio eine Ausnahmestellung ein.
„Ich kann mir nicht erlauben, gewöhnlich zu sein“– dieses Zorro-Zitat hat Johansen zu der Kabel-Kollektion inspiriert: Wie der legendäre Freiheitskämpfer seine Gefechte stets gewinnt, so soll diese Kabelserie die beste sein, die es in dieser Preisklasse gibt. Zur Einordnung: Die Zorro-Serie bewegt sich preislich im mittleren vierstelligen Bereich und bildet mit der darunter angesiedelten Razzmatazz-Reihe das Einstiegssegment im Portfolio der Dänen. Allerdings: Wo ZenSati anfängt, sind viele andere Hersteller bereits am Ende. Auf diesem Level soll ein Zorro-Kabel bereits jene grundlegende Eigenschaften bieten, auf die sich ZenSati konzentriert: Neutralität, Schnelligkeit, Musikalität. Das Kabel muss eine transparente Brücke sein, ohne die akustischen Eigenschaften des Signals zu verändern. Das Kabel muss eine hohe Geschwindigkeit und Abkling-Frequenz aufweisen, also schnell in seine „Ausgangsposition“ zurückkehren und bereit für neue Signale sein. Schließlich muss es das breite Spektrum an Ober- und Untertönen und damit die klangliche Vielfalt aller Instrumente mit maximaler Detailtreue hörbar machen.

Die Zorro-Serie bietet Signal- und Stromkabel für alle Fälle. In dieser Auswahl sehen wir (v.l.n.r) das Netzkabel PC EU, das symmetrische Audiokabel XLR, das Netzwerkkabel LAN, das Lautsprecherkabel SP Banana, das unsymmetrische Audiokabel RCA und das Digitalkabel USB. Hinzu kommen digital noch ein koaxiales S/PDIF-, ein AES/EBU- und ein BNC-Clock-Kabel sowie analog verschiedene Phonokabel.
Wir ahnen es schon: Johansen ist passionierter Musiker und Musikhörer. Als Gitarrist, Pianist und Flötist, aber auch durch zahllose Konzert- und Opernbesuche besitzt er jenes geschulte Ohr, das notwendig ist, um zu wissen, was eine Wiedergabe an Wahrhaftigkeit leisten sollte – und damit auch das eingesetzte Kabel, in diesem Fall das Zorro. Die Zorro-Inspiration führte dann auch zum außergewöhnlichen Design der Serie, die vom Netzkabel übers Phono-Equipment bis hin zur USB-Verbindung neun Modelle umfasst: Sämtliche Signal- und Stromleiter besitzen einen eigentlich leuchtend roten Mantel, der aber mit einem schwarzen Netzgeflecht überzogen ist. Das Rot symbolisiert laut Johansen Zorros blutige Kämpfe, das Schwarz steht für Maske, Hut und Robe des dunklen Rächers. Dieses außergewöhnliche Design verleiht den Kabeln – ebenfalls passend zu Zorro – eine geheimnisvolle Aura und eine beeindruckende Adligkeit. Das gilt auch für das Lautsprecherkabel der Serie, unser Zorro SP: Das Kabel ist ein echter Hingucker mit Wow-Effekt.

Eine schwarze Banderole am Übergang vom Kabel zum Stecker weist das Herstellungsdatum und die Konfektionierung des Kabels aus.
Die Außergewöhnlichkeit setzt sich bei der generellen Auslegung fort: Beim Zorro SP sind nicht, wie üblich, Plus- und Minus-Leiter in einem Kabel zusammen geführt und an den Enden getrennt. Stattdessen sind die Plus- und Minus-Leitungen als separate Kabel realisiert. Somit setzt man zum Anschluss eines Lautsprecherpaares vier komplett getrennten Kabel ein. Diese strikte Separation bannt jegliche Gefahr, dass sich die Leiter gegenseitig beeinflussen. Wo andere High End-Kabel nun mit Durchmesserstärke, Massereichtum und Kiloschwere auftrumpfen und ihre Verlegung Laokoons Kampf mit den Schlangen gleicht, präsentiert sich das Zorro SP mit einer Schlankheit von einem Zentimeter. Es lässt seine Luftigkeit, auf die wir später noch zu sprechen kommen, schon beim Betrachten und Hochheben ahnen – und das drei Meter lange Kabel bestätigt diesen Eindruck auf der Waage, die federleichte 245 Gramm anzeigt. Dementsprechend einfach lässt sich das Zorro SP verlegen, wobei es bei aller Flexibilität und Biegsamkeit doch eine gewisse Drahtigkeit besitzt.

Das Zorro SP punktet mit Schlankheit, Leichtigkeit und Flexibilität. Dadurch lässt sich das Kabel leicht verlegen.
Auch der Aufbau ist außergewöhnlich. Nicht umsonst hat die Entwicklung der Zorro-Serie über ein Jahr in Anspruch genommen. Grundsätzlich verwendet ZenSati als Leitermaterial hochreines Kupfer, das, je nach Serie, versilbert, vergoldet oder rhodiniert wird. Beim Zorro besitzt es eine massive Schicht aus Silber. ZenSati ist im Zuge seiner Materialforschung zu dem Ergebnis gekommen, dass Kupfer allein hin zu den tiefen und hohen Frequenzen nicht neutral klingt. Reines Silber wiederum ist im Bassbereich klanglich dünn und in den Höhen akustisch spitz. Erst in der richtigen Zusammensetzung sorgt diese Kupfer-Silber-Kombination für eine ungehinderte und neutrale Signalübertragung. Bei der Leitergeometrie setzt ZenSati immer auf ein flaches Band, das dann spiralförmig gewunden ist. Beim Zorro SP sind es allerdings gleich zwei Leiterbänder: Sie liegen aufeinander, sind aber durch eine hauchdünne Folie voneinander isoliert. So haben sie im Kabel selbst keinen Kontakt und agieren, bis sie schließlich an den Steckern zusammengeführt werden, als separate Leiter.

Der Durchmesser des Kabels beträgt gerade mal einen Zentimeter. Das liegt auch an dem speziellen Konzept: Plus- und Minus-Leiter sind nicht gemeinsam in einem Mantel geführt, sonder als getrennte Kabel realisiert.
Diese Doppel-Spiralleiter steckt in einem Schlauch aus hochwertigem FEP-Kunststoff. So ist der Leiter von viel Luft umgeben – und das ist wichtig: Luft dient bei ZenSati als Dielektrikum, also als Isolationsschicht. Die Luft verhält sich dabei sehr verlustarm und besitzt eine überaus niedrige Permittivität. Sie reagiert also unempfindlich auf elektrische Felder. Durch die geringe dielektrische Absorption verringert sich die zeitverzögerte Rückgabe jenes Energie-Anteils, der im elektrischen Feld, das jeder stromdurchflossene Leiter ausbildet, gespeichert wird. Das ermöglicht eine größere Geschwindigkeit und Neutralität und verhindert, dass Einschwingvorgänge verschmieren und Details verunklart werden. Darum hat ZenSati letztlich auch auf den Einsatz von Teflon verzichtet: Obwohl dieser Werkstoff ebenfalls erstklassige (di-)elektrische Eigenschaften besitzt, klang es mit Teflon dünn. ZenSati nutzt übrigens reine Luft und kein Gas, wie es manche Mitbewerber tun: Gas, so Johansen, entweiche im Laufe der Zeit, wodurch sich der Klangcharakter des Kabels verändere. Luft hingegen verbleibe dauerhaft im versiegelten Schlauch.
Silberbeschichtetes Kupfer dient nun nicht nur als Leiter, sondern auch als Abschirmung: Ein Geflecht aus genau diesem Materialmix umgibt den FEP-Schlauch, um das Signal vor äußeren elektromagnetischen Einflüssen zu bewahren. Den Schutz vor mechanischen Belastungen und Feuchtigkeit liefern schließlich der rote Mantel und sein schwarzer Netzüberzug. Beide Geflechte bestehen aus einem PET-Monofilament. Der hier verwobene Faden ist also aus einer einzigen, durchgehenden Kunststoff-Faser gefertigt. Das sorgt für eine große Reißfestigkeit und Robustheit und bürgt für Langlebigkeit. Das Kabel schließt an beiden Seiten mit exklusiv für ZenSati gefertigten, in Aluminium ausgeführten und Metallic-Rot lackierten Steckern ab. Sie komplettieren den schlanken, leichten Charakter des Kabels. Erst hier haben die beiden im Kabel isoliert und parallel verlaufenden Leiter Kontakt. Die leitende Verbindung auch mit dem Stecker entsteht dabei allein durch Crimpen, also ohne Löten. Das Zorro SP wird wahlweise mit Banana-Steckern oder Kabelschuhen konfektioniert. In beiden Fällen besitzen die Kontaktflächen eine hochrobuste Rhodium-Beschichtung.

Die Steckerstifte sind rhodiniert. Der extrem harte Überzug bürgt für die Robustheit der Kontaktflächen. Der federnde Bügel im Stift garantiert den festen Sitz des Stifts in der Buchse.
Jetzt sind wir natürlich gespannt, wie das Zorro SP performt – und müssen es doch erst mal zur Seite legen: Um zu erfahren, was dieses Lautsprecherkabel verändert, fangen wir mit einem vertrauten Aufbau an. Die Klangkette, die aus dem Streamer Lumin D3, dem Vollverstärker Hegel H360 und einem Paar Audio Physic Midex RQ besteht, ist dabei durchweg mit amtlichen Kabeln realisiert, die wir oft in unseren Tests einsetzen. So starten wir die Hör-Session mit „Doubt Thou The Stars“ vom Bobo Stenson Trio. Die Nummer ist mit Klavier, Kontrabass und Schlagzeug besetzt – und dieser exzellent aufgenommene Trialog der Instrumente klingt bereits jetzt klasse, angefangen bei der Abbildung der Musiker über die detailreiche Wiedergabe bis hin zur Darstellung der Räumlichkeit. Trotzdem haben wir natürlich eine Ahnung: Hier geht noch mehr. Darum wechseln wir nun die beiden Lautsprecher-Leitungen gegen die vier separaten Zorro SP-Kabel für den Plus- und Minus-Anschluss jedes Lautsprechers.
Nun starten wir nochmals „Doubt Thou The Stars“ – und staunen ab der ersten Sekunde. Die Nummer wird von Drummer Jon Fält mit eigentlich unspektakulärer Metallbearbeitung eröffnet: Fält touchiert sanft die Kuppen seiner Crash-, Ride- und Splash-Becken, was fast an ein Glockenspiel erinnert, um dann diese Becken mit leisen Wirbeln und behutsamen Einzel-Berührungen zum Klingen und Schwingen zu bringen. Das war schon zuvor spannend, aber nun ist diese Intro ein fesselndes Hörspiel. Gleich der erste Schlag auf die Beckenglocke hat eine fantastische Direktheit, wir können den feinen Impuls des Anschlags förmlich spüren: Er hat, bei aller Zartheit des Anschlags, nun eine ganz andere Energie. Hier zeigt sich schon die Schnelligkeit des Zorro SP. Wir erleben auch eine größere Präzision – und können deshalb nun hören, das Fält in Wahrheit zwei Schläge auf die Glocke setzt, aber in so kurzem Minimal-Abstand, dass sie zuvor nicht auseinanderzuhalten waren.

Hier ist das ZenSati Zorro SP mit Bananen-Steckern ausgestattet. Alternativ wird es Kabelschuhen konfektioniert.
Auch die Auflösung ist nun deutlich besser. Das zeigt sich in mehreren Phänomenen. Zuerst erleben wir einen größeren Detailreichtum: Gleich das Erklingen der Beckenglocken liefert viel mehr Grundschwingungen und Obertöne. So erfahren wir intensiver die Materialität, wir können förmlich vor uns sehen, wie Fält mit seinen hölzernen Sticks die metallenen Becken berührt. Zudem ist das Ausschwingen der Becken deutlich länger hörbar. So hat nach dem glockigen Anschlag das geräuschhafte Ausschwingen nun eine geradezu epische Länge – und wir sind fasziniert, wie sich beim Leiserwerden das Frequenzspektrum verändert, wie der Beckenklang schließlich fast in einen singenden Ton übergeht, wie sich die Geräusche der verschiedenen Becken überlagern. Das ist möglich, weil die Wiedergabe nun auch klarer und transparenter ist – und mehr Freiheit vermittelt: Wir nehmen eine wunderbare Offenheit, Luftigkeit und Unbegrenztheit war. Die Töne und Geräusche, die Fält seinem Drumset entlockt, können sich nun viel leichter entfalten.
Dieses Mehr an Luftigkeit geht einher mit einer intensiveren Räumlichkeitsdarstellung: Dank der nun besseren Auflösung und dem gesteigerten Detailreichtum bekommen wir auch mehr Schallreflexionen vermittelt, welche die Aufnahmemikrofone eingefangen haben. So bietet die Wiedergabe mit dem Zorro SP nun eine größere Imaginationskraft: Sie versetzt uns umso leichter und überzeugender ins luganesische Auditorio Stelio Molo RSI, wo das Bobo Stenson Trio diese Nummer aufgenommen hat. Unglaublich: Wir reden hier gerade mal über die ersten Beckenschläge! Es geht nun ebenso faszinierend weiter: Snare, Toms und Bassdrum, die Fält jetzt in sein Spiel miteinbezieht, haben einen merklich sonoreren Klang. Das gilt auch für das dann einsetzende Klavier und den hinzustoßenden Kontrabass. Sie wirken substanzieller, kraftvoller, tragfähiger. Die Instrumente haben mehr Körperhaftigkeit, mehr Präsenz, sie wirken schlicht echter und wahrhaftiger. Auch ihre Positionierung ist nun präziser, stabiler, fokussierter – bei einer zugleich weiträumigeren Abbildung. Es wirkt, als hörten wir nun ein gelungenes Remaster dieser Aufnahme.

Die Stecker werden zum Abschluss mit einer unter Hitze aufgeschrumpften transparenten Kunststoff-Hülse versiegelt.
Die Schnelligkeit des Zorro SP führt somit auch zu einer Steigerung der Dynamik. So sind auch die feinen Tastenanschlags-Abstufungen, mit denen Bobo Stenson sein Klavierspiel gestaltet, besser und mit mehr Attack hörbar. Dadurch klingt der Klavierpart lebendiger. Frappant ist der Zugewinn beim Kontrabass: Beim Solo schauen wir unwillkürlich auf, weil der Viersaiter nun soviel intensiver klingt. Wir hören und spüren durch den Druck nun deutlicher und realistischer, wie Anders Jormin die tiefe E-Saite anschlägt und wie sich der Ton durch das Resonieren des Holzkorpus dann aufbaut. Das klang vorher flacher, eingeebneter. Nun ist dieses Solo packender, weil wir die Klangentstehung und alle charakteristischen Ober-und Untertöne hören, die den Kontrabass ausmachen – in natürlicher dynamischer Darstellung. Auch die Spielgeräusche nehmen wir in besserer Abstufung wahr: etwa das Rutschen der Finger über die Metallumspinnung der Saiten oder ihr Aufprallen auf den Hals. Erst diese Spielgeräusche lassen die Instrumenten-Wiedergabe echt und lebendig wirken.
Dieses Performance-Plus erleben wir auch im orchestralen Format: Die hochgelobte Einspielung der Händel-Kantate „Il delirio amoroso“ mit der Sopranistin Marie Lys und dem Orchestre de l’Opéra Royal gewinnt an Frische, Klarheit, Intensität und Stimmigkeit. Das berühmte Ensemble spielt auf historischen Instrumenten, und mit dem Zorro SP ist der Klang der kostbaren Cremoneser Geigen ein umso größerer Genuss, weil wir die Instrumente bis hin zum Bogenstrich der Violinen erleben können. Beim Passagenwerk kommt begleitend die Oboe hinzu – hier nehmen wir nun präzise das typische Klacken wahr, das ihre Klappen beim Spielen erzeugen. Exotisch klingende Instrumente wie die Langhalslaute gehen nicht mehr in der Continuo-Fraktion unter, sondern sind mit ihrem typischen drahtig-bassigen Saitenklang erkennbar. Das Cembalo hat bewahrt seine natürliche Feinheit und Silbrigkeit ohne die zuvor wahrnehmbare übergroße Brillanz. So ist das Orchester eine Ohrenweide – zumal es nun auch noch sauberer gestaffelt ist und die Instrumente genauer lokalisierbar sind.

ZenSati versteht ein Kabel nicht als Einzel-Komponente, sondern als Teil eines Systems mit Synergie-Effekt: Bei durchgängig stimmiger Verkabelung werde man mit maximaler Performance belohnt. Wer das ausprobieren möchte, kann beim deutschen Vertrieb ein unverbindliches Kabel-Testpaket für eine rund einwöchige Kennenlern-Phase anfordern.
Das Zusammenspiel der Instrument erscheint uns dabei auch organischer, harmonischer – als spielten die Musiker mit noch mehr Elan und Einigkeit. Die Räumlichkeitsdarstellung ist ebenfalls eindrucksvoller: Das Orchestre de l’Opéra Royal musiziert quasi standesgemäß im prachtvollen großen Kreuzzug-Saal von Versailles, und dieses auch akustisch adlige Ambiente erfahren wir nun mit herrlich immersiver dreidimensionaler Darstellungskraft. Die Wiedergabe wirkt noch festlicher, noch erhabener. Die Krönung dieser royalen Aufnahme ist nun der Gesang: Marie Lys betört uns hier mit ihrem attraktiven, herrlich reinen, innigen Sopran. Jede Note erstrahlt selbst bei schwierigsten Passagen und in höchsten Lagen und mühelos und selbstverständlich. Die Präsenz ihrer Stimme ist nun abermals größer: Marie Lys steht mit atemberaubender Gegenwärtigkeit vor uns. So ist die Vokalkunst der Schweizerin umso beeindruckender. War zuvor aber doch eine gewisse Härte und Schärfe hörbar, so ist der Gesang nun frei von diesen Artefakten, er klingt natürlich, harmonisch: Auch die Stimme ist nun stimmig.
Die superbe Durchhörbarkeit ist auch bei einer groß besetzten Fusion-Nummer wie Donald Fagens „The Night Belongs To Mona“ ein Genuss-Gewinn. Bei der exzellent produzierten Nummer hat Fagen, der Leadvocals und Keyboards übernimmt, dreizehn Mitmusiker ins Studio gebeten. Trotz des dichten Satzes und der kompakten Instrumentierung sind nun umso besser selbst die Mittelstimmen im Bläser-Ensemble und Background-Chor hörbar. So können wir Fagens vertracktes Arrangement und seine ausgefuchsten Akkordprogressionen noch leichter nachverfolgen. Zum besseren Klang kommt nun auch ein besseres Verstehen. Dadurch verdoppelt sich unser Spaß an der Musik. Auch bei dieser Großbesetzung fällt abermals das stimmigere Timing auf. Das reicht runter bis zur nun noch präziseren Bass-Wiedergabe. Das Zorro SP sorgt auch hier für mehr Definition, die Töne sind bei gleicher Tragkraft nun konturierter, auch agiler. Dadurch ist das Tiefton-Fundament aufgeräumter. Auch das trägt zur besseren Transparenz und Durchhörbarkeit bei – und führt bei der vertrauten Nummer zu frischen Detail-Entdeckungen.

Das ZenSati Zorro SP am Lautsprecher: Dank des Bügels im Steckerstift sitzt das Kabel fest in der Buchse.
Das ZenSati Zorro SP glänzt optisch mit außergewöhnlichem Design und akustisch mit Neutralität, Schnelligkeit, Musikalität. Damit bietet dieses Lautsprecherkabel aus dem Einstiegs-Segment der High End-Manufaktur bereits jene Markenzeichen, für die ZenSati-Kabel berühmt sind und ausgezeichnet werden. So gewinnt die Performance der gesamten Klangkette durch den Einsatz das Zorro SP auf den letzten Metern hin zum Lautsprecher in allen Disziplinen: Die Wiedergabe klingt stimmiger, organischer und natürlicher. Das musikalische Geschehen ist frischer, lebendiger und dynamischer. Stimmen und Instrumente besitzen eine größere Präsenz und Plastizität und entfalten deutlicher ihren charakteristischen Klang. Die bessere Auflösung und das Plus an Präzision steigern den Detailreichtum, die Klarheit, die Transparenz und damit die Durchhörbarkeit. Die räumliche Abbildung gelingt immersiver und weiträumiger. Die gesamte Wiedergabe vermittelt eine wunderbare Offenheit und Freiheit – und so hat die Musik eine verblüffende Leichtigkeit und Luftigkeit. Dank diesem deutlichen Zugewinn ist das ZenSati Zorro SP eine echte Empfehlung!
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